Prognose: Das werden die Top-Vornamen 2026

Babynamenprognose 2026

Bald kommt sie wieder, die schönste Zeit des Jahres, nämlich die Zeit, zu der ich die Vornamenstatistik des Jahres auswerte. Ich weiß, dass sich viele von euch genauso doll auf die Top 500 des Jahres 2025 freuen wie ich.


Den schwangeren Frauen von heute – ich dachte mal, das wäre meine Hauptzielgruppe – denen ist das aber sowas von egal. Die wollen viel lieber wissen, welche die beliebtesten Vornamen des Jahres 2026 werden, damit sie ihrem Baby auf jeden Fall einen Namen geben, der auf der Erfolgswelle mitschwimmt. Oder so.

Darum habe ich anhand meiner aktuellsten Daten eine Prognose für die Vornamenhitlisten des Geburtsjahrgangs 2026 erstellt:

Top 10 der Mädchennamen

  1. Emilia
  2. Malia
  3. Sophia
  4. Leni
  5. Emma
  6. Luna
  7. Lina
  8. Hailey
  9. Lilly
  10. Ella

Top 10 der Jungennamen

  1. Noah
  2. Matteo
  3. Ben
  4. Leo
  5. Liam
  6. Luca
  7. Emil
  8. Milan
  9. Elias
  10. Leon

Auffällig als Aufsteiger sind Malia, Hailey und Leo sowie das Comeback von Ben.

Diese Prognose habe ich mit einfachen Mitteln anhand einer wenig aussagekräftigen Datengrundlage berechnet. Der Zuverlässigkeitsgrad befindet sich im Bereich des Unwahrscheinlichen.

9 Gedanken zu „Prognose: Das werden die Top-Vornamen 2026“

    • Für mich ist wiederum Anouk in erster Linie eine Sängerin, obwohl ich auch mal eine Teenagerin mit dem Namen kennengelernt habe. An die Tochter von Eminem kann ich mich aber auch dunkel erinnern, weil eine Freundin von mir damals Eminem gehört hat. Anouk war einige Jahre vorher bekannt und eher mein Musikgeschmack.

    • Eminems Tochter ist noch nicht Ü30, sie ist erst 29 (jaja, das ist jetzt Jacke wie Hose, aber dennoch…)
      Es gibt dann ja auch noch Hailey Biber und die fiktive Tochter Hailey in „Modern
      Family“, die den Namen populärer machen. Und es gab eine Haley in der Serie „One tree hill“, die Serie habe in meiner Teeniezeit gerne gesehen und ich bin ja inzwischen im Mütteralter (und seit kurzem Ü 30 😉 )

      Abgesehen davon finde ich den Namen tatsächlich selbst sehr hübsch, er klingt hell und freundlich, ich würde ihn vielleicht nicht selbst vergeben, finde ihn aber süß.

  1. Das Leo noch beliebter geworden ist, wundert mich nicht. Leo war ja letztes Jahr schon beliebt, aber noch hinter Leon. Doch seit Mai gibt es Papst Leo und der sorgt dafür, dass der Name Leo aufsteigt. Er hat sich aber auch einen kurzen Modenamen ausgesucht. Bei Franziskus war dieser Effekt nicht da. Franz war zu altmodisch und Franziskus als Rufname nicht gebräuchlich.

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  2. Für viele dieser Nanen braucht man lediglich die Buchstaben M, L, N sowie A, E, I, drei bis fünf Buchstaben, wenig Konsonanten. Für mich klingt es austauschbar und gleichförmig.

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  3. Malia hatte ich gar nicht aufm Schirm. Die beliebte Schweizer Malea, welche als Variante genannt wird, kenne ich wiederum natürlich. Allerdings würde ich die Namen intuitiv unterschiedlich betonen.
    Malia würde ich auf der ersten Silbe betonen. Deshalb habe ich den Bezug zu Maria selbst erst gar nicht gesehen und dachte beim ersten Lesen drum vermutlich direkt an eine bekannte Krankheit, zu der noch +ar fehlen. Malea hingegen betone ich auf der zweiten Silbe.

    Wie würdet ihr Malia betonen? Erste Silbe oder zweite wie Maria oder gar dritte Silbe?

    Leo mag ich prinzipiell, von Trends würde ich allerdings immer die Finger lassen, deswegen verabschiede ich mich nun innerlich langsam von meiner Schwäche für Leo. Dass der Papst den Trend beflügeln könnte, finde ich interessant.
    Zu Franziskus‘ Zeit hatte ich tatsächlich einen rund 20-jährigen kennengelernt, der sich mit ebendiesem Namen vorstellte mit dem Zusatz „wie der Papst“. Er dachte zu diesem Zeitpunkt tatsächlich ernsthaft darüber nach Mönch zu werden. Womöglich hat er die Papstwahl als ein Zeichen in diese Richtung gewertet… Langer Text kurzer Sinn: ich habe einmal einen jungen Franziskus kennengelernt, der eine Verbindung zum Papst gemacht hat, welcher jedoch bei Geburt sicher nicht Namensvorbild war.

    Hailey als Mainstream in Deutschland fühlt sich für mich auch eher ungewöhnlich an, aber Sachen gibt’s…
    An meiner Schule (Schweiz) sind rund 320 SuS. Da gibt’s bestimmt auch eine Hailey, aber ich habe noch keine getroffen.

    Ben fühlt sich für mich etwas altbacken an. Also nicht gerade 100-jährig, sondern eher so 25-jährig. Deshalb wäre ich noch nicht bereit für einen neuen Aufschwung.

    Wenn ich hieraus wählen müsste:

    Milan Elias & Emma Sophia

    Davon würde es mir deutlich leichter fallen, den Jungenname zu vergeben. Milan war tatsächlich auf meiner Liste und Elias gefällt mir prinzipiell auch sehr gut. Der Mädchenname gefällt mir ebenfalls sehr, aber durch die hochfrequente Vergabe des Namens seit Jahren, wäre er heute keine Option. In den 90ern oder 00er-Jahren hätte es jedoch eine ernsthafte Wahl sein können. Als Kind in den 90ern hatte ich auch Emilia ganz oben auf meiner Liste. Diese Zeiten sind jedoch vorbei.

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  4. 2024 war Hailey inkl. Schreibvarianten auf Platz 41 mit vlt. 1400 Benennungen. Ich schätze, für Platz 8 müsste sich die Zahl der Benennungen mehr als verdoppeln – das ist wirklich unwahrscheinlich.

    Mich würde auf jeden Fall mal genauer interessieren, wie du deine Prognosen machst, Knud.
    Und wäre auch cool, wenn zusätzlich zum Ranking die absolute Anzahl der Benennungen veröffentlicht werden würde. Zwischen Platz 1 und Platz 10 kann ja gut mal eine Differenz von zB 2000 Benennungen liegen und zwischen Platz 490 und 500 nur eine Differenz von 2.
    Im Horstomat gibts zwar absolute Zahlen, aber die sind sehr widersprüchlich zum Ranking (und man muss sich die Schreibvarianten selbst zusammensuchen.)

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    • Für diese Prognose habe ich nur die Entwicklung der Namen in den letzten Jahren verglichen und die Trends linear fortgesetzt. Wie gesagt: mit einfachen Mitteln.

      Die Widersprüche im Ranking und den Zahlen im Horstomat entstehen dadurch, dass die Datengrundlage des Horstomats größer ist.

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