Sehr ähnlich, aber doch verschieden: Eli-Vornamen unter der Lupe

Eli unter der Lupe

Der Vorname Eli stammt aus dem Hebräischen und bedeutet „Gott ist erhaben“. Aber sobald wir nur einen Buchstaben anhängen, bekommen wir ganz neue und sehr unterschiedliche Namensgeschichten.

Acht gebräuchliche Vornamen habe ich gefunden, die sich auf den ersten Blick sehr ähneln, aber bei genauer Betrachtung vollkommen verschiedene Vornamen aus unterschiedlichen Ländern, Sprachen und Kulturen sind.

Höchste Zeit, die acht „Eli-Namen“ einmal genauer unter die Lupe zu nehmen: Woher kommen sie, was bedeuten sie und wie häufig werden sie in Deutschland vergeben?

Elia – Ein geschlechtsneutraler Vorname, der seit 2010 ca. 6.400 Mal vergeben wurde. Als Jungenname ist Elia hebräischen Ursprungs und bedeutet „Mein Gott ist Jahwe“. Der Mädchenname Elia geht auf den altrömischen Geschlechternamen Aelius zurück.

Elie – Auch der Name Elie ist geschlechtsneutral. Als englische Variante von Ellen ist Elie weiblich, während der männliche Vorname Elie die gleiche Herkunft und Bedeutung wie Elia hat. Weniger als 100 Kinder wurden seit 2010 Elie genannt.

Elif – Dieser türkische Mädchenname ist einer der beliebtesten Vornamen in der Türkei und auch in Deutschland populär, denn fast 10.000 Mädchen wurden hierzulande seit 2010 Elif genannt. Der Name wurde von Alif, dem ersten Buchstaben des arabischen Alphabets abgeleitet.

Elim – Dieser Jungenname kommt in Deutschland (und wohl auch anderswo) nur selten vor. Es handelt sich um einen hebräischen Namen mit der Bedeutung „großer Baum“.

Elin – Ungefähr 4.500 Mädchen wurden seit 2010 in Deutschland Elin genannt. Auch in Schweden ist dieser Name sehr populär und von dort stammt diese Variante von Helena (Bedeutung: „Sonnenschein“) auch. In Bulgarien ist Elin allerdings als männlicher Vorname gebräuchlich.

Elio – Der Jungenname Elio ist das Gegenstück zum Mädchennamen Elia – beide wurden aus dem altrömischen Geschlechternamen Aelius gebildet. Ca. 2.500 Mal wurde der Name Elio seit 2010 vergeben.

Elis – Ursprünglich ist Elis als schwedische Variante von Elias ein männlicher Vorname, aber in Deutschland werden überwiegend Mädchen so genannt. Seit 2010 wurde Elis ca. 1.000 Mal ins Geburtenregister eingetragen. Als weiblicher Vorname ist Elis eventuell als Variante von Alice entstanden – verlässlich ist darüber aber nichts bekannt.

Eliz – Zum Schluss wieder ein türkischer Mädchenname.  Die Namensbedeutung lautet „Hand“ oder „Handabdruck“. Seit 2010 wurden in Deutschland ca. 1.500 Mädchen Eliz genannt.

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