Frankreich 2025: die häufigsten Vornamen & die Aufsteiger

Frankreich 2025

Louise und Gabriel waren 2025 in Frankreich die am häufigsten vergebenen Vornamen.

Die Aufsteiger in die Top 100 (im Vergleich zum Vorjahr) sind die Jungennamen

  • Elyo
  • Noam
  • Imrân
  • Marcel

und die Mädchennamen

  • Rym
  • Sophia
  • Éléonore
  • Lise
  • Zélie
  • Jennah
  • Andréa

Top 100 aus Frankreich (2025)

Mädchen Jungen
  1. Louise
  2. Jade
  3. Ambre
  4. Alma
  5. Alba
  6. Rose
  7. Emma
  8. Romy
  9. Adèle
  10. Alice
  11. Iris
  12. Lou
  13. Agathe
  14. Inaya
  15. Anna
  16. Nour
  17. Lina
  18. Charlie
  19. Olivia
  20. Julia
  21. Mia
  22. Victoire
  23. Jeanne
  24. Giulia
  25. Léonie
  26. Eva
  27. Esmée
  28. Juliette
  29. Sofia
  30. Zoé
  31. Léna
  32. Alya
  33. Luna
  34. Chloé
  35. Nina
  36. Victoria
  37. Alix
  38. Léa
  39. Romane
  40. Ava
  41. Charlotte
  42. Elena
  43. Lucie
  44. Albane
  45. Lyana
  46. Margot
  47. Gabrielle
  48. Emy
  49. Aya
  50. Livia
  51. Théa
  52. Yasmine
  53. Lola
  54. Mila
  55. Céleste
  56. Lyna
  57. Margaux
  58. Apolline
  59. Aria
  60. Maria
  61. Arya
  62. Suzanne
  63. Capucine
  64. Sarah
  65. Ella
  66. Jannah
  67. Inès
  68. Mya
  69. Diane
  70. Lily
  71. Ayla
  72. Constance
  73. Louna
  74. Lya
  75. Camille
  76. Maya
  77. Valentina
  78. Clémence
  79. Maryam
  80. Judith
  81. Amélia
  82. Valentine
  83. Ellie
  84. Nora
  85. Thaïs
  86. Mariam
  87. Rym
  88. Joséphine
  89. Sophia
  90. Lila
  91. Héloïse
  92. Éléonore
  93. Fatoumata
  94. Joy
  95. Lise
  96. Zélie
  97. Lana
  98. Aïcha
  99. Jennah
  100. Andréa
  1. Gabriel
  2. Noah
  3. Léo
  4. Raphaël
  5. Louis
  6. Jules
  7. Arthur
  8. Léon
  9. Adam
  10. Maël
  11. Isaac
  12. Sacha
  13. Marceau
  14. Liam
  15. Eden
  16. Noé
  17. Elio
  18. Gabin
  19. Lucas
  20. Aaron
  21. Mohamed
  22. Malo
  23. Paul
  24. Ayden
  25. Hugo
  26. Ibrahim
  27. Marius
  28. Victor
  29. Eliott
  30. Ethan
  31. Imran
  32. Aylan
  33. Naël
  34. Martin
  35. Ezio
  36. Côme
  37. Gaspard
  38. Zayn
  39. Nathan
  40. Léandre
  41. Basile
  42. Théo
  43. Augustin
  44. Nino
  45. Milo
  46. Mathis
  47. Lyam
  48. Oscar
  49. Ismaël
  50. Simon
  51. Charlie
  52. Charles
  53. Andrea
  54. Tom
  55. Kaïs
  56. Amir
  57. Robin
  58. Rayan
  59. Valentin
  60. Charly
  61. Camille
  62. Antoine
  63. Auguste
  64. Alessio
  65. Sohan
  66. Kayden
  67. Naïm
  68. Pablo
  69. Mahé
  70. Samuel
  71. Axel
  72. Owen
  73. Ali
  74. Issa
  75. Timéo
  76. Achille
  77. Joseph
  78. Nolan
  79. Tiago
  80. Lucien
  81. Soan
  82. Roméo
  83. Yanis
  84. Elyo
  85. Noa
  86. Andréa
  87. Alexandre
  88. Marin
  89. Mathéo
  90. Anas
  91. Enzo
  92. Maxence
  93. Livio
  94. Maé
  95. Noam
  96. Imrân
  97. Evan
  98. Abel
  99. Milan
  100. Marcel

Quelle: Institut national de la statistique et des études économiques. Schreibvarianten wurden separat gezählt.

15 Kommentare zu „Frankreich 2025: die häufigsten Vornamen & die Aufsteiger“

  1. Wow, einige spannende Namen sind gerade in den französischen TOP-100.

    Aufsteigerin Rym ist eine Variante des arabischen Namens Rim (auch als Reem transkribiert). Im Deutschen Kontext muss ich da aber an München-Riem denken (früher Flughafen, jetzt Messgelände).

    Alix als Alice-Variante fällt mir auf, eine Prinzessin von Hessen-Darmstadt trug den Namen in dieser Schreibweise.

    Joy in den TOP-100 von Frankreich ist auch eine Überraschung.

    Bei den Jungen erstaunt mich Malo (kenne ich eigentlich nur aus dem Namen der Stadt St. Malo, bekannt durch ein Gezeitenkraftwerk).

    Côme (deutsche Entsprechung: Kosmas) steht auch sehr hoch im Kurs.

    Diverse Ypsilonismen fallen mir ins Auge (Mädchen: Alya, Lyana, Lyna, Lya, Jungen: Elyo, Charly). Hat die Strenge der französischen Standesämter da nachgelassen, die früher nur französische Namen in Französischer Orthografie zuließen)?

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    • „Hat die Strenge der französischen Standesämter da nachgelassen, die früher nur französische Namen in Französischer Orthografie zuließen?“

      Hier ein grober Überblick über die aktuellen Richtlinien: https://www.service-public.gouv.fr/particuliers/vosdroits/F882
      Was ich dem u.a. entnehme:
      Man kann den in der franz. Sprache vorkommenden Buchstabensatz verwenden (d.h. bspw. kein ‚ß‘), u. gibt die gewünschte Schreibweise bei der Geburtenmeldung an.
      Der Vorname sollte dem Kindeswohl nicht entgegenstehen (bspw. nicht beleidigend sein) u. nicht zu Verwirrung mit dem Nachnamen anderer Personen führen.
      Im vorgegebenen Rahmen darf man auch neue Namen kreieren.
      Die Standesbeamten (officier de l’état civil) können die von den Eltern gewählten Vornamen übrigens nicht ablehnen, lediglich die Staatsanwaltschaft (procureur de la République) benachrichtigen, u. diese wiederum einen Richter für Familienangelegenheiten (Jaf), welcher schließlich urteilt, ob ein Name im Widerspruch zu den Interessen d. Kindes od. Rechten anderer Personen steht.

      Eine Verpflichtung zu franz. Namen in franz. Orthografie, die von der Strenge d. Standesbeamten abhängt, kann ich dagegen an keiner Stelle entnehmen.

      Die Historie der Gesetze od. Verwaltungsvorschriften zum franz. Standeswesen kenne ich nicht – jedoch einige in Frankreich geborene Franzosen, mit u. ohne Migrationshintergrund, heute früheres bis höheres Erwachsenenalter, die definitiv keinen klassischen franz. Vornamen in klassischer franz. Schreibweise tragen.

    • Ich kann mich an einen Fall erinnern (ca. 1990), wo der Name July mit y, nicht Julie, für ein Mädchen nur deswegen genehmigt wurde (von wem auch immer, ob Standesamt, Staatsanwaltschaft oder Gericht) weil der Vater ein Deutscher war. Diese Geschichte hat sich in meinem weiteren persönlichen Umfeld zugetragen.

      Außerdem gab es eine bretonische Familie, die ihren vielen Kindern bretonische Vornamen geben hat und die französischen Behörden haben die Namen irgendwann (ab dem vierten oder fünften Kind) verweigert, mit harschen Konsequenzen: Die Kinder existierten für den französischen Staat nicht und bekamen keine Sozialleistungen und durften auch nicht in die Schule gehen. Diese Geschichte habe ich bei Nancy Man gefunden, die normalerweise sehr sauber recherchiert. Leider konnte ich sie nicht mit einer Suchmaschine wiederfinden, aber die Website ist schwer durchsuchbar.

    • Wenn du hier https://www.insee.fr/fr/statistiques/3532172 in den offiziellen statistischen Daten bspw. auf die Top 100 der Jahrgänge 1982-1992 filterst, also das Jahrzehnt vor der von dir erwähnten Liberalisierung, findest du u.a. Namen wie Anthony/Tony, Jeremy, Geoffrey, Jimmy, William, Teddy, Steve(n), Cindy, Fanny, Myriam, Johanna, Nelly, Kelly, … – teilweise ähnlich verbreitet od. sogar noch häufiger als ihre französischen Entsprechungen. In meinem persönlichen Bekanntenkreis ist das Bild recht ähnlich. Nach einer allgemeinen Pflicht zu französischen Namensformen in französischer Orthographie schaut das für mich wahrlich nicht aus.
      Wie sich Einzelfallgeschichten genau zugetragen haben, kann ich nicht beurteilen.

      Bei Frañch war der Buchstabe, der nicht im klassischen Zeichensatz der franz. Sprache vorkommt, das Problem; u. nicht, dass es kein François od. ein bretonischer Vorname war. Francesco, Franzerl, Ferenc, Franny, … u. vermutl. auch Franch dürften dagegen konform sein.
      Dass man die Verwendung von Sonderzeichen einschränkt, kann ich aus rein pragmatischen Gründen irgendwo nachvollziehen – nicht jede Maschine u. nicht jeder Mensch weiß diese darzustellen. (Habe selbst schon auf nicht-germanophonen Behörden erlebt, wie ein Umlaut die Mitarbeiter ins Schwitzen gebracht hat ;-)).

  2. Capucine vom Kapuzinerorden, der auch das Bier braut? immerhin mal etwas Anderes.
    Ismael ist auch immer gut, das Buch Moby Dick beginnt mit dem Satz: Call me Ishmael…

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  3. Ich hab kürzlich eine etwas überdrehte frz. Filmkomödie gesehen „Jagen auf Französisch“, derzeit in der ZDF Mediathek. Plot:
    Pariser Ehepaar mit 2 Kindern ist genervt von der Enge der Stadt. Tochter heißt Romy, nachdem es in Paris im Kindergarten aber zahlreiche Romys gibt, erfundener Rufname Michelle zur Unterscheidung, denn“so heißt niemand heutzutage“
    Umzug aufs Land, 1. Tag im Kindergarten: „Was für ein schöner ausgefallener Name, Romy! Michelle haben wir hier mehrere“
    Also heißt Romy hier wieder Romy 🙂

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  4. Uh wie spannend! Sieht ja stellenweise schon sehr ähnlich aus zur deutschen Vornamenshitliste. Jules und Lou gefallen mir besonders gut. Bei Eden frage ich mich was zuerst kam – der Fussballer oder der Namenstrend?

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