
Diese Vornamen wurden im Geburtsjahrgang 2025 in den USA am häufigsten vergeben:
| Mädchen | Jungen |
|---|---|
|
|
Ermittelt wurde diese Rangliste von der Social Security Administration. Die Behörde hat nur die ersten Vornamen gezählt und Schreibvarianten getrennt erfasst.
Würde man gleichklingende Varianten der Vornamen zusammenfassen, dann wären Sofia und Sophia mit großem Vorsprung auf dem ersten Platz der beliebtesten Mädchennamen.
Der Jungenname Donald wurde im Jahrgang 2025 so selten vergeben wie nie zuvor.
Also 1-100 sind internationale, klassische Namen, dann bekommen die Jungen nur Nachnamen wie Baker, Dalton und Wilder und ein wenig altes Testamen zum Vorname oder werden Jesus, Chance, Royal, Prince oder gleich King genannt und die Mädchen bekommen Buchstabenkombinationen die mit lia/lya/ lee/ leigh enden. Queen und Princess sehe ich aber nicht, spannend, aber in den USA haben Frauen ja auch in vielen Staaten kein Recht an ihrem eigenen Körper, was erwarte ich da auch.
Jungen heißen Onyx und Mädchen Opel und ich habe auf jeden Fall drei Variante meines Namens gefunden.
Bei den Mädchen gibt es Autumn und Winter, habe ich Summer überlesen?
Woher stammen Itzel und Iker? Habe ich beides noch nie gehört.
Buchstabenkombinationen, die …
Die Endung lee/ly habe ich bei den Mädchen noch vergessen.
Iker ist baskisch, international bekannt geworden durch den ehemaligen spanischen Nationaltorhüter Iker Casilas.
Sehr sehr spannend, da sind schon einige wirklich bizarre Trends dabei. In den USA ist es schon seit Längerem ein Phänomen, dass Jungennamen oder Unisexnamen häufig an Mädchen vergeben werden. Das sieht man auch in dieser Statistik, etwa 10% der Mädchennamen in den Top 100 sind (ehemalige) Jungen- oder Unisexnamen. Da umgekehrt nur äußerst selten Mädchennamen bei kleinen Jungs verwendet werden, werden immer mehr Namen weiblich assoziiert und nicht mehr an Jungen vergeben.
Vielleicht erklärt das auch das Phänomen, dass viele der Jungennamen in dieser Liste für deutsche Augen etwas bizarr oder nicht namig anmuten. Wenn die Frustration der werdenden Eltern angesichts eines geschrumpften Namenspools für Jungen groß genug wird, dann erfinden sie vielleicht schneller mal einen neuen Namen.
Ich frage mich bei den Namen, zu denen Eltern dann greifen dann aber schon oft, ob die Namen dann vielleicht nicht doch eher das Gegenteil der Realität darstellen? Sind die Eltern von Cash/Kash/Kashton überdurchschnittlich häufig arm? Entscheiden sich Eltern öfters für den Namen Saint oder Messiah, wenn sie areligiös sind und auch keine Ahnung haben, wie man sein Kind zu einer besonders heiligen und moralischen Lebensweise erzieht? Mein Bauchgefühl sagt ja.
So oder so finde ich Namen wie Messiah, Saint, oder Cohen müssen wirklich nicht sein. Man tut seinem Kind doch keinen Gefallen mit einem religiös anstößigen Namen.
Ich finde bei vielen Namen die deutsche Aussprache schöner, als die englische. Zum Beispiel direkt bei den ersten Olivia und Liam.
Einige Namen aus der Liste, wo mir doch mal die englische Aussprache zusagt, sind:
Sullivan (gibt es glaub ich auch gar nicht auf deutsch)
Violet
Ava
Evelyn (wird ja auch im Deutschen englisch ausgesprochen)
Jane
Lennox
Eloise
Müsste ich aus den top 20 je einen Namen wählen und den dann auch Englisch aussprechen, wähle ich Violet und Oliver, auch wenn ich bei letzterem die deutsche Aussprache bevorzugen würde, aber die englische ist auch in Ordnung.
Ich finde Namen auf -ias auf Englisch ausgesprochen viel unschöner als auf Deutsch, besonders Tobias oder Elias.
Eloise hätte ich jetzt französisch ausgesprochen, mir fällt gerade gar nicht ein, wie der englisch ausgesprochen werden könnte.
So in etwa: I-Leus. Oder I-Loiis.
behindthename (im redaktionellen Teil) meint, dass Eloise so
/ˈɛl.oʊ.ˌiz/, /ˌɛl.oʊ.ˈiz/
ausgesprochen wird (ich hoffe, dass das phonetische Alphabet durch kommt; eine deutsche Annäherung is EL-o-is bzw. el-o-IS, sowohl anfangs- als auch Endbetonung sind möglich).
Die englische Aussprache variiert auch bei Muttersprachlern mit dem Ort, in dem man die Sprache gelernt hat. Nicht nur Namen werden in London, Glasgow, Dublin, Melbourne, Miami, San Francisco, Boston oder Kapstadt teilweise sehr unterschiedlich ausgesprochen. Darum gibt es nicht nur eine richtige Aussprache.