Agathas Namen

Agathas Namen

Es musste nicht erst „Downton Abbey“ daherkommen, um uns zu zeigen, dass Evelyn im Englischen in seltenen Fällen auch männlich kann: Wer den Miss-Marple-Klassiker „Vier Frauen und ein Mord“ kennt, ist längst im Bilde. Übrigens erlebte Evelyn – als Mädchenname natürlich – vor einem Dutzend Jahre ein Comeback und ist seither wieder recht gebräuchlich (zuletzt Platz 165). Ob’s an der Schweizer „Popstars“-Siegerin von 2001, Evelyn Zangger, lag?

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Das geheime Buch der Schwesternschaft

Wie ich schon früher feststellen konnte, ist man als Namensbloggerin immer im Dienst, sogar – oder gerade?! – auf einer Mutter-Kind-Kur. Es fing gleich im Aufnahmegespräch an: Ich erzählte von meinem Hobby, Frau Doktor parierte mit dem besonderen Namen ihres neuesten Enkelkinds und kam von da auf ein spezielles Buch im Schwesternzimmer der Klinik: „Darin sammeln unsere Krankenschwestern die ungewöhnlichsten Namen der Kurkinder.“

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Merle hat jetzt Abi

Aus der Generation der um 2000 herum Geborenen kenne ich kaum jemanden. So war ich neulich ziemlich verblüfft, als ich eine Abiturientenliste aus unserem Nachbarstädtchen Bargteheide durchgesehen habe: Von 78 Schülerinnen – die Jungs habe ich nicht gezählt – trugen ganze sechs den Namen Merle. Mir war nicht bewusst, dass der mal soo häufig war (aktuell steht Merle in Deutschland auf Platz 58).

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Könnte jeder Name abrutschen?

Schon ein paar Mal bin ich in Namensdiskussionen über die Behauptung gestolpert, man könne ungeniert irgendeinen Namen wählen. Schließlich wisse sowieso niemand, welcher Name einmal abrutschen und an die Stelle von Kevin oder Chantal treten werde. Angesprochen sind dabei natürlich Leute, die genau das befürchten: versehentlich den „falschen“ Namen zu vergeben, zum Leidwesen ihres Kindes.

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