Babynamen der Woche 48/2025 – Cecilie, Tavio, Letje, …

Babynamen der Woche

Cecilie Libi Sophie * Tavio Tommy * Letje * Nadira Levke * Rodrigo * Kian Djan * Thorge Lionel * Hedi Linna * Callista * Liv Bella Simone Silvia * Dschanna * Rosalyn * Muhammad Issa * Feli * Henry Donny * Frida Marje * Elvin Noel * Nami * Catayea * Millie Greta * Elif Marlene * Nilay Florian * Noey Livie * Milo Leonidas * Alpha Midiao * Pippa Hermine * Kalisi * Selma Effi Luzia * Harley Wilma * Gino Holger Sven * Caspar Sverre * Lieke Karlie * Mona Leia * Carl Sirius * Francisco * Marlou Malia Melody * Hud * Ariana-Anastasia * Lubina Elisabeth * Sonny


Und dann ist noch Zoë Vittoria kürzlich zur Welt gekommen, die Tochter der Tennislegende Boris Becker.

Zwillingspaare der Woche

  • Elian Matti & Ellie Amara
  • Yasin & Yunis
  • Mayla & Antonio
  • Melina & Ilyas
  • Isla Rose & Oliver Gray
  • Allen & Kian
  • Liam Oko & Aiden Akuete
  • Malina & Mihajlo

Die „Babynamen der Woche“ – das sind schöne, furchtbare, normale, exotische, verrückte, lächerliche, populäre und ungewöhnliche Vornamen von Neugeborenen der letzten Tage. Handverlesen vom Team dieses Blogs und überhaupt nicht repräsentativ. Verzeichnis aller bisherigen Babynamen der Woche

25 Gedanken zu „Babynamen der Woche 48/2025 – Cecilie, Tavio, Letje, …“

  1. Eine echte Knud-Auswahl, viele sehr spezielle Namen sind dabei. Senf gebe ich zu …

    Cecilie Libi Sophie * Liebi ist Liebe im pfälzer Dialekt, „mein Herz“ passt auch dazu.
    Tavio Tommy * Tavio als Kurzform von Gustavio klingt überraschend gut
    Letje * Sehr norddeutsch
    Nadira Levke * Nadir ist das Gegenteil von Zenith, also die Richtung nach unten.
    Kian Djan * Die reimende Kombo wirkt leider sehr unpassend. Die zweiten Buchstaben I und J in beiden Namen tragen auch nicht zur Verbesserung des Eindruckes bei
    Dschanna * Geschrieben wie gesprochen. Obwohl, bei Gianna würde ich vermuten, dass die meisten Deutschen die richtige Aussprache treffen und nicht Gi-Anna sagen.
    Henry Donny * Donald geht gerade nicht, und Donny deswegen auch nicht.
    Nami * Und das soll ein Nami, äh, Name sein?
    Catayea * Iwie fehlt hier ein L. Ich weiß nicht, was ich mit dem Vokalverhau am Ende des Namens anfangen soll – ei-e-a? a-je-a?
    a-yaeh?
    Millie Greta * Mille Grazie!
    Alpha Midiao * Alpha hat ein spezielle Bedeutung für die Rastafarians (King Alpha), aber Midiao habe ich noch nie gesehen oder gehört
    Pippa Hermine * Middleton-Granger
    Kalisi * Khaleesi phonetisch geschrieben?
    Harley Wilma * Papa will mal ein Harley? Hu, der Hobby-Tiefenpsychologe kommt bei mir durch
    Gino Holger Sven * Holger habe ich bei den Füllhörnern immer wieder vermisst, hier taucht er mal als Zweitvorname auf
    Lieke Karlie * Lie-ke Kar-lie … ein bisschen viel Lie drin. Bei Karlie denk ich an Karl Liebknecht (unter anderem wegen der Straße in Leipzig)
    Lubina Elisabeth * Lubina gefällt mir gut

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  2. Alpha Midiao …bedeutet alpha noch irgendetwas anderes als die Bezeichnung für den Buchstaben?
    Callista bzw Kallista bedeutet die Schönste, das hat zumindest eine Bedeutung.
    Hud …kurz und unbekannt, könnte cool sein, wie wird das ausgesprochen?
    Oliver ist natürlich immer schön.

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    • Alpha kommt natürlich von griechischen Buchstaben und wird aufgeladen mit dem sprichwörtlichen A und O aus der Bibel. Im Original von „Rivers of Babylon“ von Kimmy Cliff und den Melodians heißt eine Textzeile „Now how shall we sing King Alpha’s song in a strange land?“ Hier ist mit King Alpha Haile Selassie, der Kaiser von Äthiopien gemeint.

      Boney M hat die Rastabezüge aus dem Text wieder herauszensiert.

    • Hud ist ein Prophet im Koran, und der Name einer Sure. Hud wird üblicherweise mit dem biblischen Heber, dem Stammvater der Hebräer, identifiziert.

    • Danke für die Aufklärung mit „Hud“ – spannend. Trotzdem nicht so einfach im deutschen Sprachraum. Aber ich mag auch Hüte ganz generell. Das Wort kommt von behüten und daher im Prinzip eigentlich auch nicht so wild.

  3. Yunis finde ich interessant. Wir haben nämlich bei der letzten Kinderarzt-Untersuchung für unseren Sohn wieder eines dieser Lesestart-Pakete bekommen, die immer an alle Eltern von Kleinkindern verteilt werden zwecks Leseförderung. Diesmal war ein Buch drin mit einem ca. dreijährigen Protagonisten namens Younis. Ich hab mich schon gefragt, nachdem das ja flächendeckend verteilt wird, ob das einen Einfluss auf die Namensgebung haben wird und ob Younis und Varianten davon in Zukunft öfter auftauchen werden. Younis‘ Schwester heißt übrigens Mara. Seine Freunde im Kindergarten sind alle sehr divers, viel Migrationshintergrund mit asiatischen und arabischen Namen Ich finde das etwas übertrieben, aber mein Sohn liebt das Buch jedenfalls und will immer wieder von Younis hören.

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    • Darstellung von Diversität in Kinderbüchern findest du übertrieben?

      Ich arbeite mit Kindern in einem sehr diversen Umfeld. Kinderbücher, die Diversität zeigen, sind leider gar nicht selbstverständlich, aber total wichtig.
      Mir behagt es überhaupt nicht, wenn ich (selbst mit hellem Teint) mit einem dunkelhäutigen Kind arbeite und ich nur Arbeitsmaterialien vorlegen kann, auf denen ausschliesslich hellhäutige, blonde Kinder abgebildet sind. Andersherum bildet dies auch gegenüber einem hellhäutigen Kind nicht die Realität ab. Dieses Kind kann sich jedoch leichter mit den Darstellungen identifizieren.
      Die Unterstützung für eine gelingende literarische Erziehung / Entwicklung zielt ausserdem auch stark auf Familien mit Migrationshintergrund ab, die aufgrund einer möglichen Sprachbarriere automatisch weniger Zugang haben. Daher ist es sehr hilfreich, über Illustration und auch die Namenwahl Verbindung und Zugang herzustellen.

    • Ich habe nichts gegen Darstellungen von Diversität in Kinderbüchern. Natürlich sollen sie die Realität darstellen und auch niemanden ausschließen. Übertrieben fand ich nur, dass die Anzahl der Kinder mit Migrationshintergrund in dem Buch die Anzahl der deutschen Kinder deutlich übersteigt. Und dass das so offensichtlich gewollt ist, um ein bestimmtes Bild zu vermitteln. Es wirkt sehr gezwungen.

    • Wenn es gezwungen wirkt, kann das natürlich den Charme nehmen. Das verstehe ich.
      Aber noch ein wirklich lieb gemeinter Hinweis, auch wenn er so banal und eigentlich selbstverständlich ist, „deutsch sein“ und „Migrationshintergrund“ sieht man (auch illustrierten) Menschen nicht an. Das sind Annahmen und Vermutungen aufgrund von Äusserlichkeiten. Und das Eine schliesst das Andere nicht aus. Man kann ja auch mit Migrationshintergrund deutsch sein.

    • Spannende Diskussion. Diversität abzubilden ist so wichtig, doch stellenweise wirkt dies furchtbar aufgesetzt und gewollt und es sollte doch ganz natürlich wirken, wenn man in einer Kindergartengruppe aber gefühlt alle Länder der Welt vertreten sieht, würde ich auch ins Grübeln kommen und ich habe schon sowohl an der Grundschule als auch am Gymnasium unterrichtet (Die Klassen sind bunt, aber es gibt (aufgrund der Gastarbeiter) eben mehr Kinder, deren Wurzeln in der Türkei, Italien, Griechenland etc. liegen als aus anderen Länder (und Vietnam gerade für den Osten nicht zu vergessen), da sollte doch die Relation angepasst sein.

      Ich denke gerade an die Arielle-Verfilmung, wo das gesamte Meeresvolk auftritt und das Bestreben hatte wirklich jedes Land der Welt zu vertreten, obwohl man von diesen davor nichts gesehen hat, als hätte jemand am Ende der Produktion gesagt : „Nee, dass ist noch nicht divers genug“. Wenn nur irgendwann in dem Film mal gesagt worden wäre „das wunderbar bunte Meer mit all seinen Bewohnern wird immer für dich da sein, Arielle, egal wo du sein wirst.“, hätte ich die letzte Szene süß und nicht merkwürdig gefunden.

      Interessant ist das auch bei der KI von Canvas zu beobachten, anfangs wurden nur europäisch aussehende Figuren erstellt, wenn ich nicht spezifisch war. Inzwischen muss ich der KI erklären, dass der Römer und die Römerin nicht aus China oder Indien stammen und auch keine Ureinwohner Nordamerikas oder Australien sind. Jetzt meint sie das mit der Diversität in diesen Kontext leider etwas zu gut.

      Und die Sache mit dem Migrationshintergrund und dem Deutsch-Sein, hier ist es sehr spannend, dass viele Schülerinnen und Schüler sich mit dem Herkunftsland ihrer Eltern identifizieren und dann sagen, ich bin „Türkin/Bulgare/Italienerin“ etc., obwohl sie die nur die deutsche Staatsbürgerschaft haben.

      Ich komme ja selbst aus einer multikulturellen Familie. Ich werde häufig gefragt, ob ich Türkin sei, wenn man meinen Nachnamen erfährt (vom Aussehen her werde ich eher für eine Italienerin /Spanierin/Russin gehalten). Ich sage immer, dass ich türkische und schlesische Wurzeln habe, aber Deutsche bin (denn ich habe nur die deutsche Staatsbürgerschaft). Dennoch geht es dann oft weiter mit „Hey XY, Frau Z ist Türkin“ und das bin ich nun mal nicht und so fühle ich mich auch nicht. Natürlich gibt es auch die Art von „Deutschen“ die von meinem Nachnamen direkt auf meine Religion schließen und es toll finden, dass mein Vater mir erlaubt kein Kopftuch zu tragen (das ist in meiner Schul- und Studienzeit leider mehrfach vorgekommen, ich bin übrigens Katholikin).

      Ich fühle mich als Kosmopolitin, die das Glück hat, köstliches türkisches und schlesisches Essen von Kindheit an essen zu dürfen und die Kulturen kennenzulernen. In meiner Familie sind mittlerweile Menschen von vier Kontinenten vertreten, das ist wunderbar, aber das ist meine Geschichte und meine Welt, das trifft nun mal nicht auf alle zu.

    • @Miez: bezüglich deiner SuS. Staatsbürgerschaft und kulturelles Zugehörigkeitsgefühl sind zwei verschiedene Dinge. Ersteres ist leicht von aussen messbar, anhand der Papiere. Zweiteres kann nur jede Person selbst beantworten.

      Würden meine Eltern aus China kommen und ich von zuhause nur die chinesische Kultur (Essen, Feiertage, Gewohnheiten, Einrichtungsstil, Freunde der Familie, Fernsehen, Musik…) und Sprache kennen würde und die deutsche Kultur und Sprache erst seit dem Kindergarten und sonst nur aus der Schule kenne, dann würde ich mich unter Deutschen sicher auch sehr chinesisch fühlen und das womöglich auch so benennen. Wie die Behörden das sehen, tangiert mich dann eher wenig.

      Was in deinem persönlichen Fall noch zum Tragen kommt, ist die Sprache. Wenn ich mich recht erinnere, sprichst du heute als Erwachsene aus verschiedenen Gründen weder fliessend Türkisch noch Schlesisch (letzteres ist ein Dialekt, richtig? Da bin ich nicht so im Thema), oder?

      Gerade mit der Sprache steht und fällt oft das Zugehörigkeitsgefühl. Da hatte ich ja vor ein paar Jahren eine Facharbeit zum Thema geschrieben (Förderung der Erstsprache) und hier sogar kurz dazu berichtet. Vielleicht erinnert sich jemand. Hierbei war unter anderem ein Aspekt die Identitätsentwicklung. Wenn die Eltern die Erstsprache zugunsten der Umgebungssprache bzw. Schulssprache vernachlässigen, hat das weitreichende Folgen für die Identitätsentwicklung:

      Hätten meine chinesischen Pseudo-Eltern ab Kindergarten oder Schuleintritt aufgehört mit mir chinesisch zu sprechen und stattdessen auf (gebrochenes) Deutsch gewechselt, dann hätte ich über kurz oder lang die chinesische Sprache verloren und damit auch den Zugang zur Kultur sowie den Zugang zu meiner chinesischen Familie, mit der ich dann nicht mehr hätte sprechen können. Wenn ich mich also nicht einmal mehr mit meinen Grosseltern, Tanten und den ganzen Cousines aus China verständigen kann, weil ich die Sprache gar nicht mehr beherrsche, wie kann ich mich dann noch familiär zugehörig fühlen. Wie könnte ich mich dann noch chinesisch fühlen?
      Das heisst im Umkehrschluss allerdings nicht, dass man sich stattdessen automatisch deutsch fühlt. Man kann sich stattdessen auch zerrissen, ausgeschlossen oder als ‚gar nichts‘ im ungünstigsten Sinne fühlen. Ich habe viele Beratungsgespräche mit Eltern mehrsprachiger Familien und betone immer die Wichtigkeit der Erstsprache insbesondere in Bezug auf die Identitätsentwicklung und die Beziehung zu den Grosseltern, die womöglich im Ausland leben.
      Aber Sprachkompetenz in verschiedenen Sprachen ist natürlich auch super, auch für die Schule. Das war jetzt aber nicht gefragt.
      Jedenfalls ist es ganz normal und auch gut, dass die Kinder sich ihrer verwurzelten Kultur verbunden fühlen können. Wichtig ist dann dabei nur zu berücksichtigen, dass keine schlechter oder besser ist als die andere. Aber das ist keine Frage der Zugehörigkeit, sondern der Sozialkompetenz.

      Dann gibt es noch das Kompensieren. Als ich nach Süddeutschland gezogen war, die Leute dort nicht verstanden hatte und mich auch sonst sehr entwurzelt in dieser fremden Kultur fühlte, verspürte ich das dringende Bedürfnis mich mit dem Gefühl von norddeutscher Heimat einzudecken – in Form von Fisch und schwarzem Tee.
      Dann lernte ich schnell, dass man im Süden von gutem schwarzen Tee nichts verstand. Noch nie hatte so viel schwarzen Tee getrunken oder Fisch gegessen. Inzwischen in der Schweiz hat sich das wieder eingependelt, aber ich habe auch heute noch garantiert immer eine (sehr) grosse Dose original Ostfriesentee zuhause. Den trinke ich gar nicht so häufig, aber ich bin froh und auch ein bisschen stolz, diese goldene Dose mit plattdeutscher Aufschrift ab und an meinen Gästen präsentieren zu können.

  4. Cecilie Libi Sophie * Cäcilie hätte ich geschrieben

    Dschanna * während ich deutsche Schreibweisen wie Umlaute bevorzuge, wurde ich hier doch eher italienisch fahren. Ich weiss aber nicht ob die ältere Generation wüsste, wie man das italienisch korrekt ausspricht.

    Kian Djan * auch hier lieber italienisch schreiben – Gian

    Catayea * Yeah! Ich muss an Fio auf Spanisch denken. Ist es zu weit hergeholt? Wenn man gerne Catallea mit 2L auf Spanisch wie j sprechen möchte und zu ypsilonitis neigt, dann wird die Schreibweise wie dargestellt geschrieben.

    Elif Marlene * Nilay Florian * könnten mit dem Muster auch Geschwister sein mit einem türkischen Erstnamen und einem in Deutschland geläufigeren Zweitnamen. Elif Marlene klingt besonders schön kombiniert. Nilay kenne ich als Mädchennamen und gehe daher davon aus, dass er unisex ist.

    Feli * kenne ich nur als Abkürzung für Varianten von Felicitas, jedoch nicht für Felix, deshalb tippe ich auf weiblich…?

    Noey Livie * Gab es nicht mal einen Artikel zu Ja- und Nein-Namen. Beim Erstnamen weiss ich nicht, wie sprechen. So oder so wird es mir zu laleluig sein.

    Milo Leonidas * Im Gegensatz zu Leon gefällt mir Leonidas richtig gut. Dabei geht er mir gar nicht so leicht von den Lippen. Ich glaube für eine gelungene Aussprache braucht man einen deutlichen Glotisschlag vor dem o, sofern die Betonung auf der zweiten Silbe, dem o liegt, und nicht auf der dritten, dem ni.

    Alpha Midiao * @mgl: Alpha beschreibt beispielsweise die Position in der Rangordnung. Stichwort: Alpha-Tier.
    Der Buchstabe selbst geht auf das arabische Alif zurück und bedeutet Rind/ Ochse (die Form des A soll sogar genau einen solchen Kopf mit Hörnern darstellen und steht heute buchstäblich(!) auf dem Kopf)
    In der Redensart ‚A und O‘ aus der Bibel ursprünglich „Alpha und Omega“ steht dies für ‚Anfang und Ende‘. Also könnte man sagen, dass Alpha auch mit Anfang übersetzt werden kann.

    Harley Wilma * jetzt höre ich es auch. Wenn man die Namen tauscht, klingt es wie ein Satz.

    Meine Favoriten:
    Elif Marlene
    Nilay
    Levke
    Silvia
    Tavio
    Frida Marje
    Greta
    Hermine
    Selma Effi Luzia
    Caspar Sverre
    Lieke Karlie
    Francisco
    Yasin & Yunis
    Isla Rose & Oliver

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    • Dschanna ist ein arabischer Name und Djan eine Variante von Jean, die wohl in Wallonien vorkommt.

      Davon abgesehen: Warum meinst du, dass die jüngere Generation die italienischen Aussprache kennt und die ältere Generation nicht? Wo genau verläuft diese Altergrenze?

    • Ich finde das Thema eingedeutschte Schreibweise teilweise echt schwierig. Schreibweisen wie Dschamila wirken so sperrig und umständlich. Ich würde vermutlich eher die (halb) englische Schreibung wählen und Jamila schreiben. Es gibt leider so viele Varianten (auch bei zB bosnischen Namen). Mal Dj, mal J, … Ich kannte einmal eine syrische Familie, die ihren Sohn Gad genannt hat. Soll quasi ausgesprochen werden wie das Land Tschad. Bei G vor A wird das aber wohl kaum so ausgesprochen werden…
      Bei arabischen Männernamen finde ich die englische Transkription oft intuitiver (Saleem, Raheem, …), weil so die Betonung klar wird. Im deutschen Fernsehen wurde ein „Rahim“ dann irgendwann ausgesprochen wie ein Achim mit R. Bei den weiblichen Varianten ist die Betonung im Deutschen auch bei der Schreibung Rahima oder Salima klar…

    • Nilay kenne ich auch als Mädchennamen und das ist auch einer der wenigen türkischen Namen die nicht unisex sind. es gilt: Namen die den Bestandteil Nil enthalten sind weiblich. evtl weiß das der deutsche Standesbeamte nicht oder es ist ihm egal. was haben die Eltern beabsichtigt?

    • @Knud

      Die Altersgrenze muss bei 65 oder höher liegen, denn Gianna Nannini dürfte bleibende Erinnerungen hinterlassen haben.

    • Stimmt, Dschanna ist das Paradies im Islam. Danke für den Hinweis, Knud. Hatte ich nicht dran gedacht. Womöglich möchte man sich durch diese Schreibweise von der italienischen Johanna abgrenzen. @ Ini: Wenn man nun wie bei Jamila das J wählt und stattdessen Janna schreibt, wäre das auch irreführend. Schwierig… Vielleicht hätte ich mich an Stelle dieser Eltern schlussendlich auch für die ‚Dsch‘-Variante entschieden.

      „Die ältere Generation“ ist für mich die Generation meiner eigenen Eltern, also inzwischen ab circa Mitte 70. Für andere würde ich selbst vermutlich auch bereits dazu zählen.
      Für meine Eltern war Fremdsprachenunterricht in der Schule noch freiwillig. Deshalb sind sie allgemein nicht so sprachaffin (geprägt worden). So meine subjekte Einstufung und Vermutung. Womöglich tue ich meiner Mutter (und allen anderen) damit Unrecht. Ich müsste sie mal fragen.

      @mgl: Alles klar. Nilay ist eigentlich nicht unisex. Hat „Nil“ denn eine bestimmte Bedeutung?

  5. Callista würde ich als alter Ally-Mc-Beal-Fan Calista schreiben (Calista Flockhart). Aber „falsch“ scheint wohl keine Schreibweise zu sein, nicht so jedenfalls wie bei Phillip – oder doch?

    Feli: Ich weiß von einem Felix (Grundschulalter), der nur so heißen will.

    Selma Effi Luzia: Selma mag ich sehr, aber ich kann mich mit der Figur der Effi Briest als Namensvorbild (?) nicht anfreunden. In den Panem-Büchern gibt es auch eine Effi, aber die ist in meiner Erinnerung auch nicht so geeignet.

    Isla Rose finde ich sehr schön, hätte aber Sorge, dass die englische Aussprache von Isla vielen nicht bekannt ist.

    Mona Leia: Klar, Prinzessin Leia, aber zu Mona hätte ich keinen kurzen Zweitnamen mit L gewählt, die Mona Lisa liegt gedanklich allzu nah.

    Antworten
    • Effi in den Tribute von Panem-Büchern macht eine gute Wandlung durch. Finde ich viel passender als die blöde Effie Briest, die nicht in der Lage ist, Liebesbriefe adäquat zu verstecken oder vernichten

  6. Tavio Tommy – Tavio finde ich erstaunlich gut, aber der kindliche Tommy dazu passt für mich nicht.

    Hedi Linna – einzeln mag ich beide, so ist mir das zu aufgezählt. Ich hätte Hedi Linnea passend gefunden

    Callista – mein Latein-Wölfchen heißt so. Ursprünglich hieß sie Gaia, aber da hat jeder immer Geier verstand.

    Liv Bella Simone Silvia – oh je, das passt ja gar nicht. Liv mag ich, finde ich aber schwer zu kombinieren als Erstname.

    Rosalyn – hübsch

    Feli – kenne ich nur als Koseform für Felicitas

    Frida Marje – nicht meins, passt
    aber

    Millie Greta – Millie finde ich ganz süß.

    Elif Marlene – passt erstaunlich gut

    Noey Livie – ey und ie mag ich nicht

    Alpha Midiao – kurz mal auf der Tastatur ausgerutscht?

    Selma Effi Luzia – die Autorin von Nils Holgerson, Effi Briest und ein wenig zu früh dran für den Luzia-Tag?

    Gino Holger Sven – ach nee, das beißt sich ja total

    Lieke Karlie – wie wäre es mit Lieke Karlin gewesen?

    Marlou Malia Melody, Ariana-Anastasia bisschen viel Alliteration.
    Malou mag ich lieber. Einzeln finde ich alle nett.

    Zoë Vittoria – schöne Kombi, der Zweitname ist an den Namen des Großvaters angelehnt.

    Elian Matti & Ellie Amara – Matti und Amara erschließen sich mir hier nicht

    Melina & Ilyas- Melia hätte mir gefallen

    Isla Rose & Oliver Gray – hübsch

    Liam Oko & Aiden Akuete- das klingt nach einem multikulturellen Pärchen, ich hätte nur die Zweitnamen umgedreht

    Ich wähle
    Calista
    Rosalyn
    Ilyas

    Wild geschüttelt:
    Calista Rosalyn
    Linna Malou
    Luzia Amara
    Henry Tavio
    Ariana Malou
    Malia Rose

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