Wie Marlon zu seinem Namen gekommen ist

Mit viel Humor erzählt Thomas Scholtyssek in Achterbahn zum ersten Milchzahn, wie er sich dem Abenteuer „Vater werden“ gestellt hat. Ein wichtiges Anliegen ist es dem Autor, den Lesern auch seine Erfahrungen mit dem „HELLP Syndrom“ (Schwangerschaftsvergiftung) weiterzugeben.

Hier eine Leseprobe, in der es um die Namenssuche geht:

Beim Thema Geschlecht waren wir uns einig, Hauptsache gesund, wobei Nicole eindeutig eher in Richtung weibliches Geschlecht tendierte, weil man Mädchen laut ihrer Aussage ja soooo schön anziehen kann und sie viel mehr Mädchen- als Jungennamen zur Auswahl hätte. Ich tendierte natürlich in Richtung männliches Geschlecht, weil man mit Jungen aus meiner Sicht viel besser Sport machen kann, besonders Fußballspielen, und die Namensauswahl erheblich leichter fällt. So saßen wir also etwas angespannt bei ihrem Frauenarzt im Wartezimmer. Ich natürlich noch nervöser als Nicole, denn wann besucht man als Mann schon die Praxis eines Frauenarztes?

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Vornamen in Tom Liehrs Radio Nights

Gerade habe ich das Buch Radio Nights meines neuen Lieblingsautors Tom Liehr fertig gelesen. In einem Abschnitt geht es auch um die Vornamen der Protagonisten:

Sie hieß Lydia, wurde von ihren Freunden Liddy genannt, was sie nicht besonders mochte, aber immerhin noch mehr als ihren richtigen Vornamen, der ihrer Meinung nach etwas alt, hausbacken, unrichtig klang, einfach nicht zu ihr paßte. Als ich ihr erklärte, daß ich Donald heiße und Donny genannt werde, unterdrückte sie auf unglaublich charmante Art ein Lachen.

Als Geburtsjahr der Romanhelden Donald und Lydia hat der Autor den Anfang der 1960er Jahre bestimmt, üblich waren damals eher Susanne, Sabine, Thomas und Andreas.