Bunt sind alle meine Namen. Heute: Rosa, Lila und Blau

Es gibt viele Möglichkeiten die Namenssuche zu gestalten, die einen schauen auf den Klang, die anderen nach Internationalität „Damit es Luc später auch im Ausland leichter hat“. Wieder andere schauen sich bei ihren Verwandten, andere in einem bestimmten Sprachraum um oder suchen Namen nach der Bedeutung aus: „Ja, Swidgard ist etwas eigenwillig, aber die Bedeutung stark und Schutz hat uns nun mal so gut gefallen.“

Ich möchte mal was Neues ausprobieren, wie wäre es mit Vornamen nach der Lieblingsfarbe? Wer jetzt denkt: „Super Idee, aber Rosa ist so gar nicht mein Fall, und jetzt?“, den kann ich beruhigen, Rosa ist nicht der einzige Vorname, der etwas mit Farben zu tun hat. Aber der Einfachheit halber fangen wir mit meiner zweitliebsten Farbe an:

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Vornamen-Interview mit Juma Kliebenstein

Juma Kliebenstein
Juma Kliebenstein

Sie heißen Martin, Karli, Luna, Stella … die Helden und Heldinnen der von meiner Tochter sehr geliebten Bücher von Juma Kliebenstein. Als ich mich mit der Autorin zum Vornamen-Interview verabrede, gibt‘s erst mal eine Überraschung: Die gebürtige Saarländerin verrät, dass sie einen Künstlernamen trägt. Wie es dazu kam, was in ihrem Ausweis steht und wie sie Namen für ihre Figuren findet, hat sie mir erzählt.

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Von Alarich bis Zilpha

Kinderbücher von Alarich bis Zilpha

Meine liebsten Kinderbücher haben mir immer kleine Fluchten ermöglicht. Gerade auch in doofen Zeiten, als ich schon längst erwachsen war. Sich mal wieder mit Lisa aus Bullerbü über das neue eigene Zimmer freuen, mit Nesthäkchen Annemarie „Lotte“ Braun Puppenweihnacht feiern oder mit „Dicki“ (Dietrich Ingbert Carl Kronstein!) und seinen Freunden den Dorfpolizisten hinters Licht führen – einfach schön!

Seit ich Mutter bin, hole ich meine Schätze fast nur noch aus dem Regal, um sie meinem Kind schmackhaft zu machen (Erfolg: durchwachsen). Nun ist mir aber beim Abstauben aufgefallen, dass es meine Bücher waren, die mich zuerst in Kontakt mit neuen Namen gebracht und so mein Interesse an der Thematik geweckt haben. In Kindergarten und Grundschule hieß man um mich herum schließlich nur Claudia, Heike, Thomas oder Thorsten; das Exotischste waren einzelne türkische Mitschüler oder auch Namen von Pädagogen (mein Kaninchen hatte ich nach meiner Lehrerin Charlotte getauft).

Viele Namen sind für mich mit den Figuren verbunden, an denen ich sie schmökernd kennengelernt habe. Mancher hat bei mir deshalb einen dicken Stein im Brett. Faszinierend fand ich aber auch die Namen der – oft englischsprachigen – Autoren. Bei einigen wurde mir erst viel später klar, ob es sich um Männlein oder Weiblein handelte.

Jetzt aber endlich eine Beispiels-Rundtour durch mein Regal (leider sind viele Bücher nur noch antiquarisch zu bekommen):

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Post von Autorin Auer – Magische Tiere II

Wie seid ihr auf den Namen gekommen? Ich kann längst nicht mehr zählen, wie oft ich das Eltern in den letzten Jahren gefragt habe. Mal beim Kennenlernen, mal nach längerer Bekanntschaft. Bei ungewöhnlichen Namen liegt die Frage womöglich näher, doch auch bei erwartbareren interessiert mich die Antwort sehr. Wenn ich aber mal Gelegenheit habe, von einem Schriftsteller Substanzielles über die Namensfindung für seine Figuren zu erfahren … bäm! Dann muss ich das – im Geiste auf und ab hüpfend – natürlich gleich mit der Leserschaft dieses Blogs teilen.

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