Geschwistername zu Frieda gesucht

Hallo,

wir bekommen im Herbst unser zweites Kind. Unsere große Tochter, dann gerade 1,5 Jahre alt, heißt Frieda. Ein Junge würde den Namen Karl bekommen. Es wird nun ein Mädchen.

Wir sind auf der Suche nach einem einfachen, nicht zu langen Namen, der gut zu Frieda passt und eventuell auch altdeutsch ist. Uns gefallen Paula, Henriette (zu lang?), Mathea (zu ausgefallen?) und Thilda ganz gut. Ich mag auch Martha, aber mein Mann nicht.

Die Namenssuche für Frieda war für mich eine echter Stressfaktor. Frieda ist es letztendlich –  erst nach der Geburt – geworden, weil meine Uroma so hieß. Ich möchte dieses Mal gerne eine frühere Entscheidung und wäre über Hilfe dankbar.

Wir heißen übrigens Lisa und Dennis und unser Hund heißt Bent.
Vielen Dank!

140 Gedanken zu „Geschwistername zu Frieda gesucht“

  1. Ich finde eure letzte Auswahl auch sehr schön, ist sicher nicht schlecht sich zu begrenzen.
    Mir gefällt Enna auch gut, aber falls es doch stört, dass der Name Schrecken bedeutet, wäre Ebba vielleicht noch was?

    Ebba habe ich heute auf der Arbeit gehört und hat mir gleich gefallen. Die Verwechslungsgefahr mit Emma wäre auch nicht so groß…

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  2. Hallo Lisa,
    Ich sortiere mal eure Top 5:

    1. Henriette
    passt nach meinem Empfinden zu Frieda, da beides „alte“ Namen sind, wirkt aber nicht so „gleichförmig“ wie z.B. Frieda und
    Greta. Geschwisternamen müssen ja nicht unbedingt die gleiche Silbenzahl und den gleichen Endlaut haben. An dieser Kombination gefällt mir, dass da ein Kontrast ist und es trotzdem im Stil zusammenpasst.
    Außerdem mag ich Henriette.

    2. Frieda und Paula
    Passt. Beides alte Namen, beide derzeit ähnlich häufig vergeben. Klingen gut zusammen. Klingen trotz gleicher Silbenzahl und Endlaut unterschiedlich genug, um nicht verwechselt zu werden.

    3. Frieda und Mathilde
    Mathilde finde ich persönlich etwas gewöhnungsbedürftig. Passt aber auf jeden Fall im Stil zusammen.

    4. Frieda und Grete
    Wenn’s gefällt.
    In meinen Ohren klingt Grete „alt“ und ist halt im Gegensatz zu Frieda, Paula, Mathilde und Henriette kein Retro-Name, der wieder in den Toplisten angekommen ist. Außerdem assoziiere ich Grete mit Märchen, in denen die „Grete“ eine nicht sehr intelligente Frau ist. Und es ist damit zu rechnen, dass aus einer Grete häufig eine Greta gemacht wird, weil der Name in den letzten 2 Jahrzehnten viel häufiger vergeben wurde.

    5. Frieda und Enna
    Mit Enna kann ich nicht viel anfangen, finde ich nichtssagend. Außerdem eied Enna wahrscheinlich häufig mit Emma verwechselt.

    Viele Grüße

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  3. Ich wollte mich einfach nochmal in die Runde bedanken.

    Ich finde es sehr hilfreich von anderen unbekannten, aber namensinteressierten Menschen, Anregungen zu bekommen.

    Tatsächlich haben wir unsere Auswahl gemeinsam auf folgende Namen beschränkt und daran wollen wir nichts mehr rütteln.
    Paula
    Tilda
    Mathilde
    Martha
    Ganz ohne Rangfolge.

    Es wird vermutlich noch eine ganze Weile dauern bis wir uns endgültig entscheiden, aber wir sind sehr glücklich mit dieser kleinen, aber feinen Vorauswahl.
    Und mir persönlich geht es damit deutlich besser als bei Frieda.

    Wir freuen uns weiterhin über Anmerkungen, Anregungen und Kritik. Und wenn es eine Entscheidung gibt, spätestens wenn die Bauchbewohnerin ausgezogen ist, werden wir es euch wissen lassen welcher Name es geworden ist.

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    • Ich sortiere wieder:

      1. Frieda und Paula
      Passt und klingt in meinen Ohren gut zusammen

      2. Frieda und Mathilde
      Mathilde finde ich „mutiger“ und „sperriger“ als Paula.
      Interessant der Kontrast in den Bedeutungen Friede – Macht und Kampf.

      3. Frieda und Martha
      Den Namen Mart(h)a mag ich, seit ich ein Patenkind namens Marta habe, empfinde finde den Namen ansonsten aber eher als herb.

      4. Frieda und Tilda
      Passt nach meinem Emfind nicht. Zu ähnlich und Tilda ist für mich irgendwie zu substanzlos.

  4. Die Auswahl gefällt mir auch wirklich gut, wir haben wohl einen ähnlichen Geschmack! 🙂
    Besonders gefallen mir Paula und Mathilde. Ich finde Mathilde inzwischen tatsächlich schöner als Mathilda.
    Darf ich fragen, wie es dazu kam dass Grete und Enna nicht mehr dabei sind? Hatte ich vorher als Favoriten empfunden..

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    • Tatsächlich ist bei beiden Namen die Kombination zu unserem Nachnamen der ausschlaggebende Punkt gewesen.

      Schön, dass die Namen gefallen.

  5. Mir gefallen von den aktuellen Favoriten auch Paula und Mathilde am besten. 🙂

    Auch mir gefällt Mathilde viel besser als Mathilda. Hat einfach eine ganz andere Wirkung.

    Bin gespannt was es letztendlich wird. :-))

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    • Minna ist für uns schon raus.
      Hatten wir hier schon einmal diskutiert. Bei uns ist Minna der umgangssprachlich Begriff für Spülmaschine.

  6. Ich mag von den von euch auserwählten Namen Tilda und Paula besonders gern, zum einen wegen des Klangs des jeweiligen Namens und zum anderen wegen der eindeutigen Schreibweise, die ebenfalls bei beiden Vornamen gegeben ist.

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    • Es scheint tatsächlich so zu sein, dass diese beiden Namen für die meisten am klarsten und eindeutigen passen.
      Sie stehen ja auch auf unserer Liste.

  7. Ich vermisse ja Henriette, aber wenn die ausscheidet, wäre ich für Mathilde. Platz 2: Paula.

    Alles Gute für Euch!

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    • Ja, leider ist meinem Mann die Kombination mit dem Nachnamen (so wie bei Jette, obwohl ich das viel schlimmer und anders empfinde) zu gewagt.
      Er sieht einfach Hänsel Potenzial und das kann ich ihm nicht ausreden.

      Ich finde den Namen auch nach wie vor toll, aber er muss uns beiden uneingeschränkt gefallen.

      Deshalb denke ich wird es auch Martha nicht werden.

  8. Was mor spontan dazu einfiel:

    Lena
    Lene
    Fine
    Rose
    Lieke (etwas ungebräuchlicher, aber schön zu Frieda mit dem ie)

    Aus eurer Liste gefällt mir Henriette und Henrike am besten

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  9. Vielen Dank für die Vorschläge und Kommentare.

    Tatsächlich haben wir aktuell Mathilde und Paula als absolute Favoriten.

    Allerdings steht zur Diskussion, ob es nicht doch lieber ein Name aus dem Stammbaum werden soll. So wie bei Frieda.

    Neben Martha, mein Mann freundet sich immer mehr an.
    Sind noch Johanna und Johanne aufgetaucht.

    Was meint ihr?

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    • Martha , Johanna oder Johanne sind alle 3 stimmig zu Frieda.

      Ich kenne Schwestern die heißen Frieda und Johanna.

  10. Ich würde euch empfehlen, einen Namen mit der Endung auf – a zu nehmen, also Paula, Martha oder Johanna. Matilde und Johanne klingen viel weniger frisch und modern im Vergleich zu Frieda. Alte Namen sind beliebt, aber ich bin mir nicht sicher, ob man seinem Kind einen Gefallen tut, wenn der Name (zumindest für Kinder- und Teenagerohren) allzu retro ist. Eure Mädchennamen auf – a erfüllen beides: alt und dennoch nicht unbedingt alt klingend. Bei Johanne wäre mir auch der wesentlich häufiger vergebene Johannes zu nah, der letzte Buchstabe wird leider schnell mal übersehen und im Genitiv wie „Johannes Buch/Socke/Hausaufgaben… „, klingt es nicht gut.

    Nichtsdestotrotz ist alles Geschmackssache und die alleinige Entscheidung der Eltern. Macht euer Ding und nehmt euch der vielen Kommentare hier nicht zu sehr an, man kann sich Inspiration holen aber die Meinungen aller hier sind eben auch nur (persönliche) Meinungen

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    • Das ist wohl abhängig von vielen Faktoren, ob -e oder -a aktueller empfunden werden.
      In meiner Umgebung (Norddeutschland, Großstädter, eher gebildet) sind die -e- Endungen inzwischen mehr vertreten, die auf -a wirken eher veraltet/10 Jahre alt. Bspw. würde bei Mathilda oder Mathilde klar eine Mathilde (oder Tilda) gewinnen.
      Retro wirkt das nicht mehr, da käme eher die Horst-Getrud-Reihe ran. Die Namen der 1910er wirken aber nicht mehr retro, selbst einen 1-jährigen Werner hab ich jetzt kennengelernt (okay, das war auch hier und für mich noch gewöhnungsbedürftig).

    • Das bedeutet aber doch letztendlich nur, dass sich der Trend a oder e in wahrscheinlich weiteren ca. 10-15 Jahren erneut drehen wird (falls der Name nicht einfach wieder eine Weile verschwindet). Insofern würde ich immer dazu raten, die Variante zu wählen, die man schöner oder passender findet. Unabhängig davon, was die gefühlte Meinung gerade vorgibt, diese ist ja offensichtlich auch wechselhaft. Was natürlich nicht bedeuten soll, dass man sich keinen Rat holen sollte.

      Johanna/e ist auch sehr schön zu Frieda. Ich mag die Idee sehr, sich aus dem Stammbaum zu bedienen.

    • Das Empfinden was modern oder aktuell ist, ist ja einfach subjektiv und natürlich individuell.

      Genau wie die Frage, ob man einen Namen mag oder dann auch vergeben würde.

      Ich tue mir einfach schwer mein Bauchgefühl zu finden und nicht alles zu zerdenken.

    • Das Problem mit dem Bauchgefühl und dem Zerdenken kenne ich nur zu gut, das ging mir bei dem Namen unserer Tochter genauso (der Namen unseres Sohnes dagegen hat uns schon vor der Schwangerschaft gefallen und wir hatten dann gar nicht mehr nach Alternativen geschaut. Herrlich!). Vielleicht ein kleiner persönlicher Tipp dazu: einfach ganz spontan heute oder morgen für einen der Favoriten-Namen entscheiden und das Baby im Bauch bzw wenn ihr darüber redet 2-3 Wochen lang so nennen. Dann bekommt man ein Gefühl für den Namen und gewöhnt sich auch daran. Wenn es sich nach der Zeit komisch und unpassend anfühlen sollte, kann man ja nochmal überlegen. Aber oft macht man sich tausend Gedanken vorher, am Ende wird euer Name aber ganz wunderbar zu eurer Tochter passen!

    • Das ist eine gute Idee Bananamoon. Danke für deinen lieben Kommentar. Manchmal habe ich das Gefühl die einzige zu sein, die so kompliziert ist.

      Ich hatte wirklich bei meiner ersten Tochter wache Nächte deshalb.

      Es ist dieses Mal mit der kleinen Auswahl schon etwas besser. Aber ich wäre dem Namen gerne noch näher und am liebsten so wie bei eurem Sohn.
      Ich hoffe die Zeit bringt es.

  11. Bei uns war es so, dass wir ganz wenig Zeit für die Namenssuche hatten (Adoptivkind).
    Ich hatte schon lange meine Top 3, mein Mann hatte sich bis dahin noch kaum Gedanken über Namen gemacht. Da wir nicht wussten, ob und wann wir ein Kind bekommen und dann auch eher mit einem älteren Kind, das schon einen Namen hat, gerechnet hätten, haben wir uns mit der Namensfrage auch nicht intensiver beschäftigt.
    Dann war unsere Tochter da und wir durften den Rufnamen aussuchen.
    Meine Top 3 fielen leider bei meinem Mann glattweg durch. Seine ersten 3 Vorschläge: schöne Namen, aber keine Begeisterung bei mir…
    Es wurde dann ein Name, den ich vorher eigentlich nie so richtig auf dem Schirm gehabt hatte, aber durchaus schön fand. Ich suchte einen Namen, der in die „Kategorie“ die mein Mann als Wunsch nannte, passte und nannte ein paar Namen, die mir dazu einfielen. Bei einem sagte mein Mann sofort: „*** ist schön“. Der wurde es dann. Als uns die vermittelnde Sozialarbeiterin, die das Kind schon gesehen hatte, nach dem ausgewählten Namen fragte und wir ihn nannten, sagte sie sofort, das sei ein wunderschöner Name und passe wunderbar zu dem kleinen Mädchen.
    Sobald wir den Namen ausgesucht hatten, stand er für uns fest und wir stellten unsere Wahl nicht mehr in Frage. Da unsere Tochter bereits auf der Welt war, als wir den Namen in Familie und Freundeskreis Bekanntgabe, gab es da auch keine Diskussionen.
    Wir finden bis heute, dass der Name wunderbar zu unserer Tochter passt und sie ist auch zufrieden mit ihrem Namen.
    Viele Grüße und alles Gute für die Geburt!

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    • Vielen Dank für deinen Bericht.
      Es tut gut Erfahrungen zu hören.

      Und wir sind mit dem Namen unserer Großen auch sehr glücklich. Möchten aber natürlich eine gute und für uns passende Entscheidung treffen.

      Viele Grüße zurück und Danke für das Teilen deiner Geschichte.

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