Babynamen der Woche 41/2021 – Onea, Mimi, Milenka, …

Onea (f) * Mimi * Milenka * Maloney (f) * Aulona (f)* Lilly Pandora * Kiara Felicitas * Friedo Johann Richard * Bennett Henri Michael * Tilda Eloise * Leander Andreas * Bobo Gita (f) * Tara Andrea * Stefanie * Naila Ingrid * Pino-Linnaeus * Maria-Rosa * Johanna Elisabeth * Kilian * Valerie * Nathalie * Annelie Lea * Henry Maximilian * Sönke * Timo Jeshua Thore * Leo Peter * Kuno * Tinka Marvella * Aemilius * Marius Aurelius * Jakob Wasim

Zwillinge: Luca Waldemar & Liam Werner


Die „Babynamen der Woche“ – das sind schöne, furchtbare, normale, exotische, verrückte, lächerliche, populäre und ungewöhnliche Vornamen von Neugeborenen der letzten Tage. Willkürlich ausgewählt von der Redaktion dieses Blogs und keinesfalls repräsentativ. Verzeichnis aller bisherigen Babynamen der Woche
Horstomat – die Vonamen-Toolbox

32 Gedanken zu „Babynamen der Woche 41/2021 – Onea, Mimi, Milenka, …“

  1. Ich habe eine klare Wahlpflicht:
    Friedo Johann Richard *
    Bennett Henri Michael *
    Beides sind Namen, die ich mir vorstellen könnte genauso zu vergeben. Die Bedeutungen sind hübsch, die Häufigkeit auf einem guten Level und die Kombination ist etwas aus modern & traditionell, aber nicht zu abgehoben. Gefällt.

    Wild geschüttelt
    Friedo Johann Richard * da schütteln ich nix
    Bennett Henry Leander * ich tausche den Michael nur aus. Noch lieber wäre mir sowas wie Bennett Caspar Frederik oder so. Aber das steht nicht zur Auswahl.

    Ingrid Rosa Johanna * Rosa und Johanna harmonieren durch das O schön miteinander. Ingrid gefällt mir immer mehr. Kein Name auf -a, die Konsonantenballung und das dadurch Freundliche, aber gleichzeitig etwas Harte des Namens finde ich sympathisch.
    Annelie Felicitas * Annelie ist mir eigentlich etwas zu süß, aber dadurch, dass es keine 2000er-Neuschöpfung ist, kann ich etwas darüber hinwegsehen.

    Mein Senf
    Bobo Gita (f) * Ich kannte mal eine Bobo, ich glaube die Familie hatte einen ghanaischen Hintergrund. Der Name passte zu dem kleinen Mädchen, aber als Erwachsene wäre mir der Name zu niedlich.
    Tara Andrea * Da denke ich an das Kassen-Tara
    Pino-Linnaeus * Pius und Linus waren zu langweilig?

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  2. Meine Wahl:

    Friedo Johann Richard & Bennett Henri Michael – könnten auch Brüder sein.
    Henry Maximilian
    sowie
    Tilda Eloise – Eloise ist mein liebster französischer Mädchenname, so fließend und melodisch. Tilda wirkt daneben recht nüchtern und stabil. Insgesamt eine nette Kombi, wobei ich Mathilda Eloise etwas schöner fände.
    Johanna Elisabeth – eine bewährte Kombi.

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  3. Milenka * Milena gefällt mir noch besser (erwachsener), Milenka als gerufene Koseform ginge trotzdem.
    Maloney (f) * Phillip Maloney kenne ich aus der Literatur als Detektiv, ist für mich männlich besetzt.
    Aulona (f)* klingt igendwie auch so gebastelt wie Maloney.
    Lilly Pandora * Wenn schon düstere Vorzeichen, dann Lillith Pandora!
    Kiara Felicitas * Chiara wäre ein hübscher Name. An Kiara kann ich mich nicht gewöhnen. Restaurant würde ich ja auch nicht Restoro schreiben.
    Friedo Johann Richard * Friedrich hätte mir besser gefallen, aber insgesamt sehr gut gelungen.
    Bennett Henri Michael * Bennett ist nicht meins. Und wenn überhaupt, hätte Henry dazu gepasst.
    Tilda Eloise * Tilda mag ich eigentlich nicht (im Gegensatz zu Mathilda), aber mit Eloise als Doppelname klingt es sehr überzeugend.
    Leander Andreas * Die beiden klingen mir zu ähnlich. Aber wahrscheinlich ist der Andreas nur Nachbenennung
    Bobo Gita (f) * Mein erster Gedanke war „Oh Gott! Vielleicht macht der Name in einer anderen Sprache etwas her.
    Tara Andrea * Scarlett gefiel mit immer besser ala Tara, Rhett oder Mellie.
    Stefanie * etwas aus der Mode, aber solide.
    Naila Ingrid * Ingrid gefällt mir, aber Naila sieht für mich gebastelt aus. Könnte natürlich aus aus der Pop- oder Fantasy-Welt stammen, die in der Regel an mir vorbeigehen.
    Pino-Linnaeus * Pino verbinde ich (leider) nur mit einem Eissalon. Bindestriche finde ich mehr als überflüssig, sollte es vielleicht eine Pina Linnéa werden?
    Maria-Rosa * Auch hier brauchts’s keinen Bindestrich.
    Johanna Elisabeth * Kilian * Valerie * Nathalie * alle 4 schön und solide.
    Annelie Lea * Annelie wäre mir zu zuckrig, und Lea verstärkt der Lalelu-Eindruck nur noch.
    Henry Maximilian * Henry würde ich englisch aussprechen, und dazu passt der Maximilian nicht so gut.
    Sönke * Namen mit Umlaut fallen bei mir generell durch. Und „Söhnchen“ als Namen finde ich mehr als einfallslos.
    Timo Jeshua Thore * Timo mag ich einfach nicht, und Jeshus und Thore passen zusammen wie Feuer und Wasser. Nein, nicht sehr gelungen.
    Leo Peter * Leopold oder Leonhard Peter wären schöner gewesen.
    Kuno * klingt mir zu altmodisch. Ausserdem hätte ich Konrad bevorzugt.
    Tinka Marvella * Tinka ist leider eine Katze, vielleicht aus Marbella?
    Aemilius * Marius Aurelius * die lateinische Fraktion?
    Jakob Wasim * Nicht meins. Woher soll Wasim kommen? Vasile Wassilij, Vasin, ja, aber Wasim?

    Luca Waldemar & Liam Werner * Die Nachbenennungen sind noch das Überzeugendste. Weder Luca noch Liam (die abgesehen vom ersten Buchstaben auch keine Gemeinsamkeit haben) konnte ich je etwas abgewinnen.

    Antworten
    • Naila und Wasim sind eigentlich solide arabische Namen, die offenbar sogar meine Tastatur (per Wischtechnik) kennt.
      Naila bedeutet „die Erfolgreiche“.
      Wasim und Wasima bedeuten „hübsch“.

    • Sie heißt nicht Snow Elaine, sondern wie ich eben gelesen habe: Snow Elanie.
      Ich finde es ganz süß. Elaine hätte mir besser gefallen, aber Elanie ist ganz nett und Snow- was soll ich sagen, ich liebe Märchen, mir gefiel ja auch Rosenrot Malou gut. In „ONCE upon a Time“ wird Snow White auch immer nur Snow genannt. Nach sechs Staffeln wirkt der Name doch sehr vertraut 🙂 Ist er ein Tick zu viel? Ja. Aber so geht es mir auch mit Tiberius und Co.
      Wird sie später Schwierigkeiten wegen des Namens haben- ich glaube nicht.

  4. Hallo,

    heute habe ich zwei Mal lesen müssen, um zu glauben, dass die Auswahl von Sabrina stammt, bei der Fülle an ungewöhnlichen Namen

    Onea- Sonea finde ich hübscher, Onea klingt wie der Name eine Bodylotion.

    Mimi- für ein kleines Mädchen und eine alte Dame finde ich den Namen süß, für das Alter dazwischen kann ich mir den Namen nicht so vorstellen, dabei mag ich Lily total gerne und könnte mir auch vorstellen, den Namen zu vergeben. Überdies war Mimi, die Maus, neben Umi, dem Bär, mein Lesemaskottchen.

    Milenka-die Koseform gefällt mir viel besser als Milena. Das -ka bringt irgendwie mehr Kontur in den Namen.

    Aulona- „Wir nennen sie Aurelia“- „Nein! Ilona“-„Aulona“, da höre ich leider das „Au“ wie in „Aua“ zu sehr raus.

    Lilly Pandora- anfangs dachte ich mir, ach nee, aber eigentlich finde ich die Kombi nicht schlecht, dabei mag ich Mädchennamen auf „P“ abgesehen von Philippa gar nicht so gerne. Pandora schafft durch den dunklen Vokal und das P und R einen schönen Ausgleich zur weichen Lilly. Pandora an sich ist keine böse Figur, sie ist die erste Frau, wunderschön, die geschaffen wurde, um die Menschen zu bestrafen. Pandora wurde (wie viele nach ihr) von der Neugier überwältigt, öffnete die Büchse und all das Übel verteilte sich in der Welt. Vielleicht wollten die Eltern den Namen positiver besetzen- oder sie finden die Schmuckmarke toll
    Die von Barbara ironisch vorgeschlagene Kombi Lilith Pandora finde ich ganz unironisch klanglich noch besser. Ich mag Lilith, Lily und Lilian alle gerne und finde die Figur der Lilith auch nicht durch und durch als böse.

    Kiara Felicitas- ich liebe den Namen Clara, kann mit Chiara, Kiara, Ciara und Co. aber gar nichts anfangen. Ich mag den Klang nicht, ebenso bei Felicitas. „Die Glückliche“ ist eine hübsche Bedeutung, aber diese „tas“ -Endung ist nicht mein Fall.

    Friedo Johann Richard – drei Zweisilber klingen extrem aufgezählt. Friedo, ach Friedo, ich bleibe dabei, für mich klingt der Name, als sei eine Frieda erwartet gewesen. Johann (Ururgroßvater und Urururgroßvater), Richard und ich werden in diesem Leben auch keine Freunde mehr.

    Bennett Henri Michael- Bennett wie die Bennettschwestern aus „Stolz und Vorurteil? (Deren Namen Jane, Elizabeth, Mary, Katherine und Lydia finde ich für Schwestern übrigens sehr hübsch). Henri gehört als Henry zu meinen Lieblingsnamen, Michael ist bestimmt eine Nachbenennung. Mir ist die Kombi zu bunt.

    Tilda Eloise- hübsch, wenngleich ich den Namen nicht selbst vergeben würde. Tilda gefällt mir viel besser als Mathilda. Der Name ist für mich mit dem kleinen Mädchen aus dem gleichnamigen Film (dem ein Buch zugrunde liegt) und dem Stachelschwein aus „Der kleine Drache Kokosnuss“ verbunden. Eloise gehört zu meinen liebsten französischen Mädchennamen, klingt so feminin und elegant.

    Leander Andreas- zwei Mal „and“ und dann „er“ und „re“ finde ich viel zu ähnlich. Leander mag ich gerne. Die Geschichte von Hero und Leander ist sehr tragisch, aber bei welchem literarischen Liebespaar ist das nicht der Fall? Andreas ist für mich mit der Generation meiner Eltern verbunden, mag ich persönlich nicht so.

    Bobo Gita- hm, den Klang finde ich nicht so ansprechend. Vorteil: Anders als Pino-Linnaeus werden die Kinder in der Kita keine Probleme bei der Aussprache haben. Zu letzterem: Ich hatte wirklich Probleme den zweiten Namen (soll das die männliche Form von Linnea sein?) auf Anhieb richtig auszusprechen und dann dieser Bindestrich.

    Naila Ingrid – die Kombi finde ich zu bunt. Naila finde ich okay, auch wenn ich etwas an Nylon-Strümpfe denken muss, für Ingrid habe ich eine kleine Schwäche, die auch diese unlustige Werbung, in der der Firmennamen mit Ingrid „verwechselt“ wird, nicht eindämmen konnte.

    Maria-Rosa- ohne Bindestrich eine sehr schöne Kombi. Ich liebe den Namen Maria und Rosa als Zweitname finde ich auch hübsch. Rosemarie wäre zwar etwas altmodisch gewesen, mag ich aber auch gerne, nicht nur, weil meine Oma so heißt.

    Johanna Elisabeth- klassisch und schön.

    Kilian- mag ich auch gerne. Der Name ist ja in Würzburg wegen des Stadtpatron recht häufig, aber hier bei mir habe ich den Namen vielleicht erst ein oder zwei Mal gelesen. Er taucht aber häufig in englischen Büchern auf. Dort ist Kilian dann, warum auch immer, häufig Mitglied eine Rockband.

    Annelie Lea- Annelie finde ich süß, ich mag Namen auf -lie gerne, aber Lea hintendran hätte man sich sparen können. Li-le finde ich ungünstig und auch zu kurz.

    Henry Maximilian – Maximilian ist zwar ein häufiger Zweitname, aber die Kombi ist gut gemacht. Henry Maxim hätte mir aber besser gefallen.

    Sönke- ich bin weder eine Freundin von Umlauten noch von der ke-Endung bei Namen, somit ist Sönke nicht mein Fall.

    Timo Jeshua Thore- aus Jeshua hätte ich Joshua gemacht, dann hätten alle drei Namen ein o gehabt. Die Kombi finde ich sehr bunt und aufgezählt. Jeshua wirkt so urbiblisch auf mich und dann ein Name, der vom germanischen Gott des Donners stammt. Ich mag den Namen Timo nicht, gegen den hege ich schon seit ich ein kleines Mädchen bin, eine Abneigung und ich weiß nicht wieso. Ich mag Tim und die o-Endung, nur eben nicht zusammen. Eine meiner kleinen Nachhilfeschüler hat anstelle von Tom die ganze Stunde lang immer wieder Timo gelesen, er hat wohl eine Schwäche für den Namen.

    Leo Peter- Leo „Löwe“ mag ich gerne, Peter ist bestimmt eine Nachbenennung, zusammen wirken sie so semigut zusammen. Peter ist übrigens eine dieser Namen, bei denen mir unzählige Leute einfallen, die ich kenne, alle zwischen Anfang vierzig und Mitte sechzig. Ich weiß, dass der Name beliebt war, aber so gehäuft…

    Kuno – woran merkt man, dass ich mich schon lange mit Namen beschäftige- ich lese einen sehr seltenen, mittelalterlichen Namen und denke: „Ja, wieso nicht“. Es ist nicht so, dass ich ihn selbst vergeben würde, aber mit einem häufigeren bzw. bekannteren Zweitnamen fände ich den Namen gut.
    Tinka Marvella – für mich ist Tinka kein Katzenname (das wäre für mich Minka), sondern ein Ponyname. Den Namen und die Assoziationen dazu hatten wir ja vor ein paar Monaten schon mal. Marvella, da denke ich zuerst an Captain Marvel.

    Aemilius – für die konsequente Schreibweise gibt es einen Keks, doch Emilio hätte mir doch besser gefallen. Ich merke, wie meine Latein-Nachhilfeschüler, die die Kombi „ae“ kennen, immer wieder über den Namen Aemilia stolpern, weil ihnen diese Kombi bei Vornamen nicht vertraut ist.

    Marius Aurelius- zwei Mal us finde ich ungünstig. Anscheinend ist die us-Endung im Kommen, so häufig, wie ich sie hier die letzte Zeit lese.

    Jakob Wasim- klanglich hübsch. Jakob mag ich gerne, Wasim kann ich nicht einordnen.

    Luca Waldemar & Liam Werner- ich vermeide das Wort eigentlich, aber diese Kombinationen klingen leider etwas lächerlich. Bei aller Liebe zu den (Ur)Großvätern und Co. aber die ältlichen Zweitnamen passen überhaupt nicht zu den modernen Erstnamen. Luca ist persönlich nicht mein Fall, ich finde Lukas viel schöner. Liam hingegen mag ich gerne. Luca und Liam für Zwillinge finde ich okay. Beide haben vier Buchstaben, zwei Silben, ein a und teilen sich den Anfangsbuchstaben, sind durch den nicht geteilten Konsonanten und Vokal aber nicht zu ähnlich. Waldemar und Werner kann ich klanglich nichts abgewinnen. Werner ist für mich mit der Kriegs- und Nachkriegszeit verbunden und bei Waldemar denke ich, warum auch immer an ein Schwein (gibt es da ein Buch/Film etc.?).

    Ich wähle
    Johanna Elisabeth
    Henry Maximilian
    Maria[-]Rosa
    Kilian

    Wild geschüttelt:
    Henry Leander
    Jakob Kilian
    Maria Elisabeth
    Johanna Annelie
    Lilly Johanna

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    • Wieso hat es mir immer die Smileys raus?! Hinter den ersten Satz sollte ein Zwinkersmiley.
      „heute habe ich zwei Mal lesen müssen, um zu glauben, dass die Auswahl von Sabrina stammt, bei der Fülle an ungewöhnlichen Namen 😉 „

    • „bei Waldemar denke ich, warum auch immer an ein Schwein (gibt es da ein Buch/Film etc.?).“

      Ja, gibt es: Die Mullewapp-Geschichten von Helme Heine. Franz von Hahn, Johnny Mauser und der dicke Waldemar.

      Außerdem erinnere ich mich an ein Buch, das ich als Kind hatte , „Als wir eingeschneit waren “ den Autor weiß ich nicht mehr. Da kam auch ein Schwein namens Waldemar vor.

      Dass mir bei Waldemar ebenfalls ein Schwein in den Sinn kommt, kommt wohl von diesem Buch, denn die Mullewapp-Bücher hab e ich erst als Erwachsene gelesen.

    • Zu den Freunden aus Mullewapp.
      Zu meinem ersten Geburtstag bekam ich einen Kinderteller geschenkt (wie eine Suppenschüssel nur breiter und ohne Rand, aus Keramik, Kinderteller aus Plastik gab es noch nicht). Darauf waren ein Hahn, ein Schwein und eine Maus. Ich habe diesen Teller so geliebt. Erst als meine Schwester vier war und die Serie auf Kika guckte, begriff ich, dass die Figuren auf einem Kinderbuch basierten und nicht einfach ausgedacht waren. Leider zerbrach der Teller kurz darauf. 18 Jahre sind eine gute Zeit für einen Teller, aber traurig war ich trotzdem ein bisschen.

    • Schöne Geschichte, Miez 🙂

      Übrigens empfehlen einige Erziehungs-Experten, den Kindern von Anfang an Keramik zu geben und kein Plastik. Am Anfang vielleicht keine Lieblingsstücke, sondern das, was man sowieso noch nie mochte. Der erhoffte Effekt ist, dass die Kinder von Anfang mit normal schwerem Geschirr umgehen lernen und eben auch die Erfahrung machen, dass Sachen kaputt gehen können.

      Und nochmal zu Waldemar: Da gibt es auch ein Lied von Zarah Leander:

      „Er heißt Waldemar, und sein Geld ist rar, dieser Mann ist mein Ruin, aber ich liebe ihn“

  5. Mir gefallen heute Kuno und Friedo Johann Richard am besten – Frido Richard fände ich noch schöner. Richard ist einer der Namen, die ich gerne mag, selbst aber wohl nur als Zweitname wählen würde aus „Angst“ vor der Kurzform („Ritchie“).

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  6. Milenka – Milena wäre heute mein Lieblingsname gewesen. Milenka ist nicht so meins, aber wem es gefällt …

    Kiara Felicitas – ich bin auch für die Schreibweise Chiara. Wenn italienisch, dann richtig. Chiara finde ich ganz okay. Felicitas ist ein sehr schöner Name, mit schöner Bedeutung, den man gut als Zweitnamen vergeben kann.

    Friedo Johann Richard * Bennett Henri Michael – könnten Brüder sein. Friedo gefällt mir nicht so, weil es so viele Friedas gibt. Ich würde jetzt aber nicht denken, es sollte wohl eine Frieda werden. Dafür sind Zweit- und Drittname zu stattlich-klassisch.
    Bennett ist auch nicht so mein Fall. Entweder Benedikt oder einfach nur Ben. Bennett ist so ein Zwischending. Aus diesen Gründen würde ich auf Johann Richard und Henri Michael verkürzen.

    Tilda Eloise – ja in Ordnung, kann man machen. Bin aber nicht so ein Fan von Tilda, ich mag Mathilda lieber.

    Bobo Gita (f) – Bobo klingt für mich männlich. Mich erinnert der Name Bobo an ein Kleinkinder-Buch „Bobo Siebenschläfer“, vielleicht kennt das ja einer von euch.

    Maria-Rosa – bestimmt eine katholische Familie. Der Bindestrich ist überflüssig.

    Johanna Elisabeth * Kilian * Valerie * Nathalie * Annelie Lea * Henry Maximilian – alles solide vernünftige Namen, damit kann man gut leben.

    Timo Jeshua Thore – Timo gefällt mir. Jeshua und Thore sind aber eine sehr wilde Mischung. Timo Joshua hätte ich auch besser gefunden.

    Leo Peter – ein guter und solider Name! Beide Namen passen auch aus christlicher Sichtweise gut zusammen. Leo ist ein Papstname. Peter war einer der beliebtesten Namen, nicht nur in der deutschen Sprache. Der Apostel Petrus war ja quasi der erste Papst und war als Heiliger und Namenspatron sehr beliebt.

    Kuno – ein schöner alter Name. Ich hätte ihm noch einen Zweitnamen gegeben, Kuno Richard.

    Marius Aurelius – Marius, mit einem anderen Zweitnamen, wäre heute mein Lieblingsname gewesen. Durch die gleichen Endungen reimen sich Erst- und Zweitname. Aurelius wirkt auf mich leicht überkandidelt. Marius gefällt mir.

    Jakob Wasim – Jakob geht immer. Den Namen Wasim kenne ich nicht, vielleicht osteuropäisch?

    Diese Namen gefallen mir heute am besten:
    Johanna Elisabeth
    Nathalie
    Henry Maximilian
    Leander Andreas

    Wild geschüttelt:
    Marius Peter
    Richard Leander
    Kuno Richard
    Timo Peter
    Nathalie Felicitas

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  7. Zu dem Namen Waldemar:

    Bis vor Kurzem lief der für mich unter „wie kann man nur“. Dann hat eine Freundin ihrem Sohn den Namen Waldemar als Zweitnamen mitgegeben und seitdem ist es um mich geschehen. Höre ich jetzt Waldemar, sehe ich dieses zauberhafte, unglaublich süße Baby und finde den Namen beinahe schön. Jedenfalls aber ist er für mich über Nacht zum Retro-Babynamen mutiert.

    Hinzu kommt die Bedeutung, die ja durchaus positiv ist, wenn auch vielleicht etwas zu heroisch für den gegewärtigen Zeitgeschmack: „herrschen“ und „bekannt, berühmt“. Fürs dänische Königshaus jedoch sehr passend.

    Antworten
    • Bei Waldemar muss ich leider immer an den Spruch „Waldemar, weil es im Wald geschah“ denken.

    • „Mein Sohn heißt Waldemar, weil es im Walde war…“

      zur Melodie „Milord“ von Edith Piaf 😀

    • Ja, wenn ein Name positiv besetzt ist, dann ist er schön. Ganz einfach.
      Womit ich ein Problem habe ist Onea, ich habe nichts über Bedeutung, Herkunft, Sprache gefunden, ein leeres Blatt… sehr selten und auch als Familiennamen bekannt.
      Meiner Tochter habe ich gerne einen Namen mit guter Bedeutung und Geschichte weitergegeben, (auch meinem Sohn). Meine Kinder haben es mit ihren Kindern auch so gemacht und so gibt mir die Namensnennung ein gutes Gefühl.

    • Ich stelle mir bei jedem Namen immer ein Baby, ein Kind, einen Jugendlichen und dann einen erwachsenen Menschen vor. Wenn ich das mental durchgespielt habe, ist der Name dann total losgelöst von einem bestimmten Alter. Einen Kommentar wie „Waldemar–das ist für mich ein alter Mann“ oder so schreibe ich deshalb nie. Es freut mich immer, wenn Eltern sich mal nicht der Mode anpassen, und das Umfeld dann trotzdem mit dem Namen warm wird, weil er eben menschlich gefüllt wird. Andererseits ist es bei mir andersherum–Namen, die ich mit „neu-importiert,“ „einfach nur wurzellos neumodisch“ assoziiere, werden bei mir auch menschlich gefüllt, wenn ich Namensträger kennenlerne.

    • Waldemar ist ein wirklich schöner Name!

      @Mark, deine losgelöste Einstellung zu Namen sagt mir sehr zu. Aber dass es Moden gibt, lässt sich ja nicht leugnen. Und wenn man sich zeitlich nah an einer Mode-Welle befindet, kann ich das persönlich nicht ignorieren.
      Jetzt stellen wir uns mal den mehr oder minder wahrscheinlichen Fall einer Gauschen Glocke Verteilung der Vornamenvergabe über die Jahre vor. Ich würde nicht in der Mitte sein wollen oder gar zu diesen letzten 5% gehören. Zu den ersten 5% wiederum schon.
      Mir ist letztens eine Monika begegnet und ihr Name ist locker 10 Jahre älter als sie aussieht und das lässt sie insgesamt so viel älter wirken. Vielleicht sieht sie auch einfach nur wahnsinnig jung aus. Diese Diskrepanz jedenfalls irritiert mich sehr und das nicht auf die interessante Art.
      Ansonsten bin ich deiner Meinung.

      Hast du denn auch Namen, bei denen das geistige Durchspielen nicht funktioniert bzw. bei denen du dir denkst, dass sie für einen erwachsenen Menschen nicht angemessen scheinen oder für ein Kind womöglich?

    • @Tameri:

      Ich kannte einen erwachsenen Stevie. Daran konnte ich mich dann doch nicht so recht gewöhnen; war mir, trotz Stevie Wonder-Vorbild, zu kindlich. Ja, es klappt nicht immer, aber meistens schon.

  8. Onea: ?

    Mimi: Koseform von z. B. Maria

    Milenka: Koseform zu Milena, weibliche Form von Milan, zu slawisch ‚mil‘ freundlich/gnädig.

    Maloney: ursprünglich ein irischer Nachname

    Aulona: ehemaliger Name der albanischen Hafenstadt Vlora

    Pandora: zu altgriechisch ‚all’+’Gabe/Geschenk‘, in der griechischen Mythologie ist Pandora eine Frau, die eine Büchse öffnet (mit unangenehmen Konsequenzen), im Science-Fiction-Film ‚Avatar‘ ist Pandora ein bewaldeter Mond (der zivilisationsmüden Großstadtmenschen geradezu paradiesisch vorkommen mag)

    Kiara: Chiara ist die italienische Form von Klara

    Eloise: zu Helewidis, von althochdeutsch heil = ‚gesund, unversehrt‘ und wit = ‚weit/groß‘

    Bobo: ghanaischer Vorname

    Gita: indisch ‚Lied/Gesang‘

    Tara: versch. Herleitungen möglich, u.a. von einem irischen Hügel

    Linnaeus: nach dem schwedischen Naturforscher Carl von Linné

    Pino: Kurzform von Giuseppe, der italienischen Form von Josef

    Marvella: zu spanisch maravilla = ‚Wunder‘

    Wasim: arabisch ‚gutaussehend‘

    Antworten
    • Ja, ich stimme Dir zu, der Hintergrund eines Namens ist wichtig und dann ist er auch passend, selbst wenn er für uns ungewöhnlich klingt.

  9. zu Tara:
    Eine Freundin, die ihre Tochter Tara genannt hat, erklärte mir, der Name bedeute Erde, Herleitung, glaube ich, aus dem Indogermanischen.
    Die Mutter heißt Erdmute.
    Die Verbindung der Namen durch die Bedeutung Erde gefiel ihr.

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  10. Tara heißt der längste Fluss Montenegros und die zugehörige Tara-Schlucht ist die längste und tiefste Schlucht Europas. Das macht Tara zu einem beliebten weiblichen Vornamen in der Region.

    Antworten
    • Tara ist für mich vor allem die Hindugöttin.
      Je nach Aspekt gibt es eine blau, grüne, weiße und rote Tara.
      Sehr beliebt unter Yogis und dergleichen. Im Sanskrit bedeutet der Name „Stern“. Mir gefällt er sehr.

      Ansonsten würde ich mich für Henry Maximilian und Johanna Elisabeth entscheiden.
      Milena finde ich wunderschön, aber die Koseform zu vergeben, finde ich unnötig. Bei slawischsprachigen Eltern würde sie zwangsläufig eh Milenka genannt werden.

    • Das mit Tara so vieles verbunden wird, wusste ich gar nicht. Für mich ist Tara wie Maria Theresia schon oben geschrieben hat, Tara mit der Farm aus „Vom Winde verweht“ verbunden und mit eine Nachhilfeschülerin mit amerikanischen Wurzeln. Leider habe ich sie nie gefragt, ob sie nach der Farm bekannt wurde.

    • Die vielen Bezüge zu Tara sind mir auch neu, ich kannte davon auch nur die Farm und die Sache mit der Waage. Ergänzend: In „Wir Kinder vom Möwenweg“ gibt es auch ein Mädchen namens Tara.

    • Tara in einem US-Kontext verweist auf ein ehemaliges irisches Königreich. Auch die Plantage „Tara“ in „Gone with the Wind“ verweist auf dieses irische Reich, denn Catherine Scarlett O’Haras Vater ist gebürtiger Ire. Darauf ist er sehr stolz und im Roman ist auch immer wieder die Rede davon, wie Scarletts sturer Wille eine typisch irische Eigenschaft ist. Scarletts Mutter ist ja französischer Herkunft und die Familie ist katholisch, gehört also einer religiösen Minderheit an, die es in den Südstaaten nicht immer leicht hatte. Viele Mitglieder von Scarletts Familie tragen typisch katholische Namen, z.B. ihre Tante Eulalia, nach der heiligen Eulalia von Barcelona. Ach ja, Namen in „Gone with the Wind“–ein Thema für sich…. Darüber ließe sich viel sagen.

  11. Kuno–
    Diese Woche mein Lieblingsname. Freut mich, dass er von einigen von Euch auch Zuspruch bekommt. Kurz und auf einen Vokal endend passt ja eigentlich sehr gut in die heutige Mode, und doch ist der Name selten und eher mittelalterlich. Ich mag die beiden gedehnten, dunklen Vokale und das kräftige K am Anfang. Und mich mag gerade auch die Mittelalterlichkeit des Namens.

    Friedo Johann Richard–
    Ich finde die Namen letztendlich nicht zu aufgezählt. Die Dehnungen und Beschleunigungen liegen an unterschiedlichen Stellen in den jeweiligen Namen, hinzu kommen noch die prägnanten Konsonantenballungen im Namen Richard. Dadurch entsteht rhythmische Abwechslung. Nicht dass es ideal kombiniert wäre, aber schlecht finde ich es auch nicht. Johann und Richard mag ich sowieso, Friedo ist auch gut, wobei ich Friedhelm, Frieder, Friedrich, usw. doch vorziehe.

    Timo Jeshua Thore–
    Jeshua ist die hebräische Form des Namens Jesus. Dann der germanische Donnergott Thor. Nee, das geht nicht.

    Marius Aurelius–
    sehr hehr, vielleicht zu pompös, aber schon auch schön. Marius ist ein sehr schöner Name, finde es gut, dass er hier der Erstname ist. Aurelius als Erstnamen fände ich etwas zu sperrig und „schwer.“ Ich selbst würde eher etwas wie Marius Wilhelm oder Marius Anton vergeben–nicht ganz so durch und durch römisch, keine zwei -us-Endungen.

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