Babynamen der Woche 23/2021

Michael Jordan * Elaya-Jay * Anisha * Antonja Margot Hilde * Milan Elano * Lenora * Esther * Yuna Anna * Eleftheria * Freydis * Ferry Kubilay * Krasimira * Munin-Raven * Ria Ann * Aaron Ananda * Antonella Marie * Phil Lion * Sidra * Amilia Rosi * Finja Heike * Zahari * Paride * Jorek * Majvi Sophie * Seedy Alois * Elea Sarina * Narisara * Lucienne Hannelore * Archie Tim * Felipa * Vivian Cathy


Die „Babynamen der Woche“ – das sind schöne, furchtbare, normale, exotische, verrückte, lächerliche, populäre und ungewöhnliche Vornamen von Neugeborenen der letzten Tage. Willkürlich ausgewählt von der Redaktion dieses Blogs und keinesfalls repräsentativ. Verzeichnis aller bisherigen Babynamen der Woche
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61 Gedanken zu „Babynamen der Woche 23/2021“

  1. Wahlpflicht: Lenora und Jorek.

    Bei Michael Jordan weiß man wenigstens, dass der Erstname englisch zu sprechen ist … 😉

    Einen Ferry gab es auch in meinen Jahrgang auf der Schule, der Name ist mir danach nie wieder begegnet.

    Antworten
    • „Ferry, der Waldläufer“ war mein erster Kontakt mit dem Namen, es stellte sich dann aber heraus, dass das Buch „Der Waldläufer“ hiess und der Autor Gabriel Ferry. Also nur Nachname.
      Als Kurzform von Namen mit „Fer“ war es aber geläufig, mein Favorit ist „Ferfried“

  2. Wahlpflicht
    Esther * schlicht, bekannt, nicht ausgelutscht. Aber ggfs. gibt es Probleme mit der Schreibweise (t/th) und der Aussprache (langes oder kurzes E)?
    Jorek * ich kenne einen Jurek und einen Jorik. Beide Namen haben etwas, auch Jorek gefällt mir durch die Kombination des weichen Js mit dem harten Ende -rek. Ich glaube, ich würde Jorik wählen.

    Wild geschüttelt
    Hilde Esther * Ach, das würde ich tatsächlich auch so vergeben
    [Phi]lip[p]a * so ist der Name sehr schön. Auch wenn ich die Pferde- Bedeutung doof finde, aber dafür hat der Name Tradition und ist auch anders als nur pferdig geprägt.

    Mein Senf
    Michael Jordan * ich krieg mich nicht mehr ein. Ich dachte, der wäre nicht mehr aktuell!
    Phil Lion * oh man.
    Majvi Sophie * Maeve hätte es auch getan.

    Antworten
    • Majvi ist ein schwedischer Name, bedeutet die erstgeborene Tochter im Mai. Gibt noch die Variante Maivi.
      Das J wird als I gesprochen.
      Finde den Namen sehr schön und er ist auf meiner Liste, aber glaube zu er ist leider zu kompliziert und unbekannt.

  3. Munin-Raven. Hugin-Anotherraven.
    Krasimira, Sidra, Ananda, Zahari, Paride habe ich alles noch nie gehört.
    Michael Jordan, 2 Meter groß.
    Jorek gefällt mir auch, aber am besten als Yurick.
    Knud, hast du stundenlang gesucht für diese lustige bunte Auswahl oder hast du eine Stadt gefunden, in der es so viele ungewöhnliche Namen gab?
    sehr schön bunt. Namen-Colorado.

    Antworten
    • Hugin-Anotherraven, ganz großes Kino!

      Leider ging es erschreckend schnell, diese Kollektion zusammenzustellen, wie gewohnt aus diversen Babygalerien aus ganz Deutschland. Möglicherweise sind gerade besonders viele junge Eltern besonders einfallsreich.

  4. Wahlpflicht:
    Antonella Marie
    und Phil Lion

    Mir gefallen außerdem:
    Aaron, Amilia, Anna, Elea, Esther, Finja, Hilde, Lucienne, Milan und Vivian

    Wahlpflicht geschüttelt:
    Finja Lucienne und Aaron Milan oder
    Aaron Milan und Amilia Vivian

    Antworten
    • ya, und der Hund heißt dann Odin, womit der dann der Chef ist, die Kinder sind dann nur seine Assistenten. hehe! das war der heimliche Hintergedanke,…
      wenn ich einen großen schwarzen Hund sehe, denke ich immer dass er bestimmt Odin heißt.

  5. Freydis * Ist zwar was solide Nordisches, kann aber, je nach dialektaler Färbung, sehr an „Freude“ anklingen
    Ferry Kubilay * Zu Ferry fällt mir der IT-Manger Ferri Abdolhassan (Deutsche Telekom) ein
    Krasimira * Bulgarisch, ich würde für die richtige Aussprache Krassimira mit doppeltem s schreiben
    Sidra * Ich muss da an Cidre denken, so genau wollte man das gar nicht wissen!
    Amilia Rosi * Schon wieder eine Amilia, gibt es da einen Trend, und was verursacht den?
    Seedy Alois * Seedy? Ernsthaft? Da denkt doch jeder an das englische Wort für „Samen“
    Narisara * Ich finde einen thailändischen Prinzen (männlich, gestorben 1947)

    Antworten
    • Amilia hatten wir hier zuletzt im Januar 2020, da finde ich „schon wieder“ übertrieben.
      Seedy hat wohl auch die Nebenbedeutungen „schäbig“ und „zwielichtig“. Meine Vermutung: Die Eltern haben den Namen in einem Film aufgeschnappt, in dem ein Gangster so genannt wurde. Meine Hoffnung: Das zuständige Standesamt hat die Eintragung aus Rücksicht auf das Kindeswohl abgelehnt. (Die Quelle der Babynamen der Woche sind ja die Babygalerien der Geburtskliniken, ein amtliches Veto ist da noch nicht eingeflossen.)

    • Ich habe einen erwachsenen Seedy gefunden: Seedy Barrow aus Gambia, Torhüter beim Amateurfussballverein SV Amstetten. Über die weiteren Zusammenhänge und Bedeutung des Namens konnte ich nichts herausfinden.

  6. Archie Tim–Für Deutschland ist Archie aus relativ offensichtlichen klanglichen Gründen schwierig. Inspiration durch Harry und Meghan? In den USA hat Archie ja jetzt auch Fuß gefasst wegen den zweien. Bleibe immer noch dabei: Archibald Henry mit Rufname Archie wäre richtig schön gewesen, statt Archie Harrison.

    Vivian Cathy–
    Im englischsprachigen Kontext fände ich den Namen toll. Vivian mag ich im Englischen sehr, der Name klingt hell und leicht und sehr weiblich. Cathy mag ich auch ganz gerne. Im Deutschen stört mich dann doch die ans Englische angelehnte Aussprache mit deutschem Akzent.

    Michael Jordan–
    Da würde mich die Aussprache interessieren. So, wie der Chicago Bulls Star, oder doch deutsch? Man könnte den Namen durchaus auch deutsch sprechen, aber die Assoziation mit dem Basktetballstar suggeriert eine englische Aussprache.

    Finja Heike–
    Inzwischen ist Heike schon der Name der Müttergeneration und wird nur als Zweitname/Nachbenennung weitergegeben. So vergeht die Zeit. Weiß noch, als meine um einige Jahre jüngere Cousine Heike genannt wurde, und mir gesagt wurde, dass sei ein Name, der gerade in Mode gekommen sei.

    Finja finde ich hübsch, hell und schlicht (im positiven Sinne schlicht), Heike passt klanglich gut dazu.

    Eleftheria–
    Finde ich sehr hübsch!

    Antworten
    • Zu Heike und der Müttergeneration.
      Die Heikes hier in RLP gehören eher der Großmüttergeneration als als der Müttergeneration.

    • Interessant.

      Ich bin jetzt mitte vierzig, und ich kenne tatsächlich Leute, die nur zehn Jahre älter und schon Großeltern sind. So weit entfernt von der Großelterngeneration bin ich also gar nicht–was mich etwas schlucken lässt.

      Allerdings habe ich in Hessen den Namen Heike erst so bei den um 1980 und später Geborenen wahrgenommen, in meinem Alter gab es da keine, und älter auch nicht. Vielleicht Zufall, vielleicht ein regionaler Unterschied.

    • In Nordhessen gibt es Heikes aus den Fünfzigern, Sechzigern und Siebzigern, die jüngste, die ich kenne, ist 1980 geboren.

    • Es ist ziemlich offensichtlich, dass meine persönlichen Erfahrungen mit dem Namen Heike mir eine falsche Generationenzuordnung suggeriert haben.

      Auch in meinem jetzigen schwäbischen Umfeld kenne ich nur zwei Heikes, die jeweils ein paar Jahre jünger sind als ich, und sonst keine. Irgendwie hat sich das in meinen jeweiligen hessischen und schwäbischen Umfeldern so ergeben.

      Aber ja, allgemein muss der Name schon in den 1960ern Verbreitung gefunden haben.

  7. Da kann man ja heute nur mit dem Kopf schütteln.

    Michael Jordan * wehe, er ist kleinwüchsig…
    Elaya-Jay * Lalelu mit Bindestrich und Ypsilonitis – wirklich nichts ausgelassen. Jay war für mich immer männlich besetzt, aber auch nur ein Lallname.
    Anisha * woher? Indisch?
    Antonja Margot Hilde * muss man die arme Antonia so verunstalten und Falschschreibungen provozieren? Margjot und Hjilde hätten er plausibler gemacht.
    Milan Elano * klingt für mich nach langegzogenem Kaugummi
    Lenora * Esther * sehr solide und hübsch
    Yuna Anna * Yuna ist nicht meins, aber ganz in Ordnung
    Eleftheria * eine kleine Griechin?
    Freydis * warum nicht?
    Ferry Kubilay * Kubilay sagt mir gar nichts.
    Munin-Raven * oh oh
    Riann, Phillion * Haben die Eltern die Namen je laut ausgesprochen?
    Aaron Ananda * Bin ich die einizige die Aaron Amanda gelesen hat? Fantasy? Bastelkeller?
    Antonella Marie, Amilia Rosi, Archie Tim, Vivian Cathy * wären mir alle zu süsslich und/oder unvollständig
    Sidra, Narisara, Zahari, Paride * kenne ich zwar nicht, klingen aber alle nach gebräuchligen Namen
    Jorek * hat mir als Jurek auch schon nicht gefallen
    Majvi Sophie * kein schönes Schriftbild, und beide Namen auf „i“ als Auslaut kann auch nicht überzeugen
    Seedy Alois * Aloys wäre ein sehr schöner Name, aber was soll der Speedy Gonzales davor?
    Elea Sarina * lässt mich leider nur an Seife denken
    Lucienne Hannelore * passt nicht wirklich gut zusammen, aber Hannelore wird sich wahrscheinlich freuen
    Felipa * eine kleine Spanierin?
    Finja Heike * nicht meins, aber in sich sehr stimmig

    Antworten
    • Zaharia gibt es im Alten Testament, vermutlich eine Form von Zacharias? Ein Freund meines Enkels heißt so.

    • Heike gab es im Norden schon meiner Kindheit. Hier im Süden kenne ich zwei junge Frauen namens Heike, sie waren Mitschülerinnen meiner Kinder, mittlerweile selber Mamas.

    • Ananda ist ein Sanskritwort, das „Glückseligkeit“ bedeutet, hierzulande am ehesten als Namensbestadteil der Ananda-Marga-Gesellschaft bekannt. Grammatisch ist Ananda übrigens ein Maskulinum.

  8. Hallo,

    ach je, heute ist es aber sehr bunt.

    Michael Jordan- klanglich okay, wird aber immer mit dem Sportler in Verbindung gebracht werde, muss das sein?

    Elaya-Jay- ein verballhornter Eliah? YA-Jay ist etwas ungünstig.

    Antonja Margot Hilde- ich mag j im Namen allgemein nicht, Antonia hätte ich hübsch gefunden. Hilde finde ich zu altmodisch, obwohl ich ein großer Hilde Domin- Fan bin, ebenso Margot. Beides sind bestimmt Nachbennungen, aber da hätte man doch auch etwas drehen können. Antonia Hilda Margarethe wäre hübsch gewesen.

    Milan Elano- Milan mag ich gerne, Elano erinnert mich sehr an „elan“. Durch die allgemeine Ähnlichkeit der Namen habe ich zuerst Milano gelesen.

    Lenora- sehr hübsch. Ich schlage den Namen ja regelmäßig als Zweitname vor und freue mich, dass ich mal einer „echten“ Lenora begegne. Ein Zweitname wäre schön gewesen. Lenora Elise, Lenora Alice …

    Esther- mag ich mit schnell gesprochenem E sehr gerne.
    „Eeeeeesther“ mit langem E und hörbarem „er“ erinnert mich nämlich immer an den Chemieunterricht. Ich kenne zwei Esthers, die eine ist in meinem Alter, die andere Anfang dreißig.Auch hier wäre ein Zweitname schön gewesen.

    Yuna Anna- na-an ist etwas ungünstig. Yuna finde ich aber sehr hübsch. Anna ist in meiner Stadt seit fast der Standardname, ich kann ihn nicht mehr hören.

    Eleftheria- den musste ich googlen. Die Bedeutung „Freiheit“ ist hübsch, der Klang ist nicht so mein Fall, abgesehen davon wir die Kleine den Namen immer buchstabieren müssen.

    Ferry Kubilay- klingt wie eine Indierockband. Ferry erinnert mich an das Spülmittel „Fairy“ und an die Fähre. Kubilay habe ich noch nie gehört.
    Krasimira- „krass!“ Casimira hätte ich ganz hübsch gefunden, der Name ist nicht so mein Fall.

    Ria Ann- Ria mag ich, ich kenne eine Ria, die Mitte 50 sein dürfte (eigentlich heißt sie Maria). Ann war bei mir sehr beliebt Ann-Sophie, Ann-Christin, Ann-Katrin. In Kombi finde ich die beiden Namen zu abgehackt und zu kurz.

    Aaron Ananda- Aaron mag ich sehr gerne, Ananda kannte ich bisher nur als weiblichen Namen aus dem Nachfolger meines alten Englischbuches „Englisch 2000“ aus den Kinder Sita und Sunjay wurden Ananda und Dilip. Jetzt bin ich etwas verwirrt. Die Alliteration ist auch nicht so mein Fall.

    Antonella Marie- da mag ich Antonia persönlich lieber. Antonella erinnert mich immer an die Toilette und ich weiß einfach nicht wieso.

    Amilia Rosi- na wenn schon Aemilia bitte, dass wäre die korrekte römische Schreibweise. Ich bin kein Fan von dieser Mischform, Emilia oder Amalia finde ich sehr hübsch, mit Amilia werde ich nicht warm, Rosi ist niedlich, aber ich mag Rosa, Rosalie oder Rosemarie wesentlich lieber (Rosenrot übrigens auch). Emilia Rosa wäre heute Platz ein gewesen.

    Finja Heike- Finja war bei meiner Schwester (Ende der 2010er) sehr beliebt. Fin-ja Hei-ke da finde ich den Rhythmus nicht ganz stimmig.

    Jorek- gefällt mir sehr gut. Jo- Namen bei Jungen sind ja im Moment sowieso in Jorik. Joris, Johann, Jonah etc.

    Majvi Sophie- das sieht leider so aus, als hätte jemand den Namen nach Gehör geschrieben.

    Elea Sarina – Elea wird vielen zu Lalelu-lastig sein, aber mir gefällt er sehr gut, nur mit Sarina kann ich nichts anfangen, erinnert mich leider an das Gift (Sarin).

    Lucienne Hannelore- da finde ich den Mix zu bunt. Lucienne ist ganz hübsch, Lucia mag ich aber lieber. Hannelore ist als Nachbenennung okay.

    Archie Tim- die Begeisterung für Archie erschließt sich mir nicht. Ich bin übrigens gespannt wie Megahns und Harrys Tochter heißen wird, ob sie auch so einen Kurznamen bekommt?
    Im Deutschen erinnert mich Archie übrigens an die Arche. Tim ist nett.

    Felipa- mag ich als Philippa gerne.

    Vivian Cathy- eine Namensverwandte, ich vermute aber mal wegen Cathy (niedlich, aber Catherine oder Kate mag ich lieber), dass diese Vivian englisch ausgesprochen wird. Na ja, am Ende wird sowieso Viv oder Vivi (wie bei mir) draus.

    Ich wähle:

    Esther
    Lenora
    Jorek

    Wild geschüttelt
    Esther Lenora
    Aaron Jorek
    Tim Aaron
    Ria Philippa
    Ela Antonia

    Meine Namen der Woche:
    Jungen: Hieronymus und Aloysius. Ich habe endlich mit der Ahnenforschung angefangen und die beiden gehören zu meinen Urahnen. Hieronymus ist einfach so ungewöhnlich und zu Aloysius gibt es eine lustige Geschichte. Auf der Website, über die ich forsche, bekommt man eine Kurzübersicht, bevor man das Dokument anklickt und da stand Moiysius. Kurzzeitig dachte ich „Okay, abgewandte Form von Moses“ (dabei wusste ich von den Eltern, dass diese katholisch waren). Beim Durchlesen des Dokumentes war dann klar, der Junge hier Aloysius. Der Standesbeamter hatte eine sehr geschwungene Handschrift.
    Mädchen: Die Zwillinge Hedwig und Paulina/e.

    Antworten
  9. Das ist eine wilde Knud-Mischung heute. Die Eltern waren mal wieder sehr kreativ.

    Michael Jordan – ich käme nicht auf die Idee den Namen deutsch auszusprechen. Der ehemalige Basketballspieler ist noch sehr bekannt. Vielleicht sind die Eltern irgendwie mit dem Basketball verbunden. Hoffentlich ist der Kleine sportlich.

    Antonja Margot Hilde – wäre als Antonia heute mein Lieblingsname gewesen. Zweit- und Drittname sind bestimmt die Besten Omas.

    Esther – ja, in Ordnung, kann man nichts mit falsch machen.

    Aaron Ananda – Aaron ist ebenfalls in Ordnung. Ananda klingt weiblich, habe auch erst Amanda gelesen.

    Amilia Rosi – ich meine auch, den Namen hätten wir kürzlich erst gehabt. Dann muss es ein ähnlicher Name gewesen sein.
    Finde Emilia besser oder auch Amelia. Amilia wirkt wie ein Mix aus den beiden, als konnten sie sich nicht entscheiden. Rosi klingt niedlich, könnte die Oma oder Uroma sein.

    Finja Heike – Finja gefällt mir.
    Zu Heike: In Ostwestfalen können die älteren Heikes schon junge Omas sein. Ich kenne aber auch jüngere, eine Heike von Ende der 70er und eine, die Mitte der 80er geboren wurde. Das ist der regionale Unterschied zu Hessen, dort wurde Heike dann erst ab ca. 1980 vergeben. Ich finde die Kombi paßt gut zusammen.

    Jorek – klanglich okay, es gibt aber auch Jurek und Jorik.

    Lucienne Hannelore – Lucienne wirkt sehr verspielt, die Aussprache ist auch nicht ganz klar. Lucie Hannelore wäre einfacher gewesen und hätte mir besser gefallen.

    Felipa – klingt hübsch, gefällt mir

    Ich wähle heute:
    Michael – deutsche Aussprache
    Tim
    Finja Heike
    Felipa
    und
    Anton(j)ia

    Und wild geschüttelt:
    Michael Alois
    Tim Aaron
    Felipa Lucie(nne)
    Anna Sophie

    Antworten
  10. Abgefahrende Namen sind heute dabei, zu denenen schon Vieles geschrieben wurde.
    Viele staunen über den Namen Kubilay.
    Dies ist der Name von Dschingis Khans Enkel, der Herrscher der Mongolen wurde, Kaiser von China und Begründer der Yuan-Dynastie.
    Der Name ist beliebt unter Nationalisten der Turkvölker (wie übrigens auch der Name Cengiz selbst) oder (Pan-)Turanisten.

    Antworten
    • Der Enkel dürfte bei uns als Kublai Khan wesentlich bekannter sein.
      Ohne Recherche hätte ich auch nicht von einem auf den anderen geschlossen.

    • @Barabara

      und zu Kublai Khan fällt mir wieder mal Coleridge ein mit einem abgefahrenen Gedichtfragment, das diesen Titel trägt.

    • Elbowin,

      Cool, Du kennst das Gedicht…. Das begegnete mir in meiner US-High School, als wir dort die Romantiker durchnahmen, und dann nochmal im Uni-Kurs „Survey of British Literature.“ Finde es erstaunlich, dass Du dieses britische Gedicht kennst, da es in Deutschland sicher z.g.T. nur Anglisten bekannt ist.
      Darf ich fragen, wie Du diesem Gedicht begegnet bist?

    • @Mark Du darfst fragen und es gibt sogar eine Antwort … Zuerst sind mir die 4 Schlusszeilen in dieser deutschen Übersetzung über den Weg gelaufen

      Schlingt dreifach einen Kreis um dies!
      Schließt euer Aug’ vor heiliger Schau,
      Denn er genoß vom Honig-Tau
      Und trank die Milch vom Paradies.

      in der Signatur eines Teilnehmers auf einer Mailingliste. Und dann ist Douglas Adams wohl ein großer Coleridge-Fan gewesen, denn er verwendet das Gedicht in seinem Buch „Der elektrische Mönch“ (Englischer Originaltitel „Dirk Gently’s Holistic Agency“) in voller Länge, und es hat auch einen Bezug zur Story.

      Hier wird übrigens eine andere Übersetzung verwendet, die 4 Schlusszeilen lauten

      Schließt dreimal rigns um ihn den Kreis,
      Und schließt die Augen scheu, entsetzt,
      Denn ihn hat Honigtau genetzt,
      Und er trank Milch vom Paradeis.

      Coleridge schreibt sehr abegefahrenes Zeug, ich glaube man muss viel Opium zu sich nehmen, um so etwas schreiben zu können.

    • @elbowin,

      Danke für die Antwort!–hat mich mal interessiert. Du bist auf interessanten Umwegen bei Coleridge gelandet. Die deutschen Übersetzungen sind tatsächlich nicht ganz schlecht.

      Ja, Coleridge ist mir generell zu abgefahren, obwohl ich seine Sprache unglaublich schön finde. „The Rime of the Ancient Mariner“ ist unter einigen meiner US-Freunde sehr beliebt, ist mir aber viel zu verstörend. Der viel „bravere“ John Keats mit seinen wehmütigen Oden liegt mir da doch viel mehr.

  11. Von dieser Auswahl habe ich einige noch nie gehört.

    * Michael Jordan, Assoziation: groß, sportlich, wäre nicht meine Wahl, für einen (sportlichen) Mann gibt es wahrscheinlich schlimmere Namensvorbilder
    * Elaya-Jay, Elaya habe ich noch nie gehört, wären aber beide nicht meins
    * Anisha, hier ist es zwar sh, jedoch würde ich ein sch sprechen und das gefällt mir wirklich selten in Namen, daher nicht mein Fall
    * Antonja Margot Hilde, Antonia ist gar nicht meins, Margot geht mittlerweile für mich, Hilde ist nichts für meinen persönlichen Geschmack, noch eher vielleicht Hilda, wobei mich auch das nicht ganz richtig überzeugt
    * Milan Elano, Milan geht, Elano ist noch etwas gewöhnungsbedürftig für mich
    * Lenora, klingt hübsch
    * Esther, nein, mich erinnert es an den Estrich
    * Yuna Anna, Yuna ist ganz nett, Anna gefällt mir, beide in dieser Kombi finde ich nicht so überzeugend, Yunanna
    * Eleftheria, mir unbekannt, gefällt mir auf Anhieb nicht allzu sehr
    * Freydis, ebenfalls unbekannt und weniger meins
    * Ferry Kubilay, Ferry kannte ich bisher nicht, Kubilay heißt ein mir bekannter türkischer junger Mann, man gewöhnt sich daran
    * Krasimira, erinnert an Kasimir, jedoch kratzt das r hier hinein, lieber einfach Mira vielleicht
    * Munin-Raven, ebenfalls noch nicht vernommen, weder den einen noch den anderen, an Raven kann man sich vielleicht gewöhnen
    * Ria Ann, Ria finde ich netter als Pia, Ann ist auch ganz schön, zusammen gefällt es mir weniger, Riann
    * Aaron Ananda, ich mag A als Anfangsbuchstabe und auch so oft gern, ich glaube hier sind es mir jedoch zuviele insgesamt
    * Antonella Marie, ich fände Ella Marie ganz gut, Antonella klingt etwas leichter als Antonia, gefällt mir dadurch etwas besser
    * Phil Lion, ist ok für meinen persönlichen Geschmack
    * Sidra, mir ungeläufig, könnte ich mich dran gewöhnen
    * Amilia Rosi, Emilia fände ich schöner, Rosi finde ich ganz hübsch, es gibt einen Film „Rosie für immer vielleicht“, die Hauptfigur ist sehr sympathisch, daher mag ich vielleicht den Namen
    * Finja Heike, geht, Heike ist für mich auch eher älter, vielleicht 45+
    * Zahari, finde ich gar nicht schlecht, wirkt afrikanisch auf mich, habe ich allerdings auch noch nie gehört
    * Paride, gefällt mir nicht, wahrscheinlich auch nicht künftig
    * Jorek, ist ok
    * Majvi Sophie, mhh wirkt etwas seltsam, gefällt mir nicht ganz so
    * Seedy Alois, Seedy finde ich komisch, gefällt mir nicht, zu Alois passt er auch in meinen Augen nicht besonders. Alois finde ich gut, er sieht geschrieben sehr hübsch aus. Zudem fällt mir Erich Kästners „Konferenz der Tiere“ ein, hier heißt der gutmütige Löwe so, die anderen Hauptfiguren heißen Oskar (Elefant) und Leopold (Giraffe). Auch fiel mir letztens auf, dass der niederländische Fußballtrainer Louis van Graal gar nicht Louis heißt, sondern „Aloysius Paulus Maria“, mit dieser Endung kommen einem diese Namen heutzutage ja eher nicht mehr unter, daher fand ich es recht interessant
    * Elea Sarina, Elea finde ich schön, Sarina nicht ganz so, insgesamt aber ok
    * Narisara, wieder etwas unbekanntes, als Nari Sara(h) hätte es mir besser gefallen
    * Lucienne Hannelore, naja zusammen passen tun diese beiden für mich weniger, Hannelore wirkt alt auf mich, Hanne oder Lore allein gefallen mir jedoch auch nicht besonders, von daher wohl einfach nicht mein Fall, Lucienne geht, ein Lucien ist mir auch schon begegnet
    * Archie Tim, Archie im dt. finde ich auch ungünstig, Tim ist gut, letztens hat ein Bekannter sein Kind so benannt, die männlichen Freunde fanden ihn (soweit sie überhaupt etwas dazu sagten) gut, das ältere Kind heißt interessanterweise Ad.rian, den mochten die männlichen Freunde weniger
    * Felipa, ok
    * Vivian Cathy, Vivian ist ok, wie in „Pretty Woman“ :), wirklich häufig höre ich ihn nicht, Cathy heißt im oben genannten Film bei Rosie die Tochter Rosies, lustig das beide hier heute auftauchen

    Antworten
    • Ich dachte vorhin noch, dass der Name in einem Film vorkommt, an „Love Rosie-Für immer vielleicht“ habe ich gar nicht gedacht. Der Film ist nett, das Buch ist anders als der Film (habe ich mir sagen lassen, ich habe es nicht gelesen, da bin ich immer zwiegespalten)

      Rosie Tochter heißt aber Katie (Käjtie). Cathy kenne ich nur als „Käffie“, ist eine andere Aussprache auch möglich?

      Eben ist mir noch eine andere Rosi eingefallen. Die kleine Schwester aus der Zeichentrickserie „Caillou“ 🙂

    • Also bei Cecilia Ahren bin ich zwiegespalten, sonst ziehe ich Bücher meistens den Filmen vor.

    • @Miez, ja, Katie ist korrekt für den Film. Zu Cathy: Käjthy (engl. th) gesprochen, also kein hartes „T“.

  12. Alle Namen, die mir etwas zu spooky sind, habe ich einfach ausgeblendet. Daher finde ich die Auswahl diesmal ganz toll.

    Meine Favoriten:

    Maidli:

    Ria * kurz für Maria. Assoziation: Rio de Janeiro, feurige Musik, Tanz, Lebenslust, Genuss. Einer meiner absolut liebsten Kurznamen. Grosse Empfehlung zu dieser Namensvergabe!

    Leonora * Mit o der schönste Name, den man einem Mädchen geben kann, dazu hatte ich mich schon einmal geäussert. die kluge Löwin oder die löwenstarke Erleuchtete.

    Yuna * ist in so vielen Kulturen heimisch. Eine echte Globetrotterin. Da dürfen sich die Eltern einfach ihre Lieblingsbedeutung aussuchen – sind alle schön. Besonders ausgefallen: Patronin der Holzschuhmacher – sehr individuell. Toller Klang mit einem gewissen Tiefgang auf dem U.

    Finja Heike * Mut zum Norden. Heike ist für mich noch in der Generation der 60-Jährigen sehr aktuell. Aber warum nicht? (Witzig, dass sich fast alle anderen auch zu ihrer Heike-Alterswahrnehmung geäussert haben.) Schöne Kombination. -> Apropos Globetrotter: Feña oder Fenha, sprich Fenja, ist auch die Abkürzung für Felicitas und ihre Varianten.

    Esther * Einer meiner liebsten biblischen Namen. Ich kenne auch nur sehr sympathische Esthers. Für mich ein sehr femininer Name, der wunderbar ohne A auskommt, wobei die Endung natürlich sehr wohl A gesprochen wird. Das Schriftbild hingegen ist etwas emanzipierter.

    Eleftheria (die Freie)* noch nie gehört, aber klingt vielversprechend. Ich höre den Namen Elif heraus. Ob es da eine Verwandtschaft geben könnte? -theria hat mir nun im Nachhinein ein bisschen viel Cafeteria drin…

    Sidra (als Stern geboren)* erinnert an Cidre und an warme Sommernächte mit Freunden.

    Buebe:

    Milan * ist ein eleganter und imposanter Greifvogel, von denen es hier sehr viele gibt.

    Aaron Ananda * So viele A für einen Jungen. Klingt gut. Gefällt mir!

    Zahari * Könnte glatt für ein Mädchen durchgehen. Schöne Variante von Zacharias.

    Jorek * noch nie gehört. Gefällt mir sehr. Wirkt bodenständig, individuell und taff. Cooler Name!

    Des Weiteren:

    Anisha * Alisha, Aisha, …
    Margot * mit französischer Aussprache toll
    Krasimira * krasse Mira
    Munin-Raven * ein Mumin-Rave
    Antonella Marie * zuckersüss mit dicker rosa Schleife oben drauf
    Phil Lion * Vielleicht wurde «Philion» abgelehnt. Fänd ich aber ganz sympathisch oder zumindest ansprechender als die Zwei-Namen-Version. Der Löwenliebende.
    Amilia Rosi * Amilia ist eigentlich schön, aber mir inzwischen zu gewöhnlich bzw. zu einheitsbreiig neben all den Emilys, Emilias, Emmas, Amelies und Amalias. Rosi mag ich.

    Antworten
    • Elif hat nichts mit Elftheria zu tun, es kommt vom arabischen Alif, dem Namen des ersten Buchstaben des arabischen Alphabets. Weil dieser Buchstabe ein langer senkrechter Strich ist, hat es auch die übertragene Bedeutung „groß und schlank“ (ber die Etymologie gibt das nicht alleine her).

  13. Was haltet Ihr von dem Namen, den Prince Harry und Meghan ihrer Tochter gegeben haben:

    Lilibet Diana

    Wobei Lilibet der familieninterne Spitzname der Queen ist.

    Antworten
    • Finde ich sehr süß! Ich habe aber auch eine Schwäche für Elisabeth und die Kurznamen (außer Else und Lisa). Wesentlich besser als Archie Harrison. Aber sie sind ihrem Stil Kosename zu vergeben treu geblieben.
      Dass der Zweitname Diana lauten würde, war klar. Es ist ein schöner Gedanken, so die Mutter zu ehren.

    • Ich habe es fast erwartet, dass die Tochter von Harry und Meghan eine Kurzform oder einen Kosenamen bekommen würde. Eben passend zu Archie.

      Lilibet – so wurde die Queen als kleines Mädchen gerufen. Ob sie heute noch so genannt wird? Nach dem Tod von Prinz Philip sind da nicht mehr viele, die sie so nennen könnten. Der Name drückt Harrys tiefe Verbundenheit mit seiner Großmutter aus. So groß kann der Bruch mit der Königsfamilie also nicht sein. Diana als Zweitnamen finde ich gut und richtig.

      Mark, vielleicht kennst du dich ja aus. Ist Lilibet eine übliche Koseform für eine Elizabeth? Vergleichbar mit Lisbeth im Deutschen. Oder ist es eine sehr spezielle Koseform?

    • Ich glaube nicht an Harrys „tiefe Verbundenheit mit der Oma“. Ich sehe diese Namenswahl als eine simpele Einschleimerei bei der Queen, um alle Privilegien behalten zu können. In dieser albernen Spitznamenform grenzt es an Majestätsbeleidigung. Aber klanglich passt es ja zu Meghans Geschmack.

    • Nicht besonders viel, es fehlt die Förmlichkeit, die man eigentlich bei einem regierenden Königshaus erwartet. Immerhin, die beiden bleiben ihrem „niedlichen“ Namenstil treu, man kann nicht sagen, dass die Geschwister da ungleich behandelt würden.

    • Davon höre/lese ich gerade zum ersten Mal!
      Sehr schön. Der Name gefällt mir sehr gut. Schlicht, ungezwungen, herzlich.
      „Diana“ war praktisch unausweichlich und wirkt sehr passend und richtig.
      „Lilibet“ ist daher der Name, auf den es hierbei ankommt. In meinen Augen erweisen sie damit der Grossmutter die Ehre, aber auf formlose Art und Weise – ganz persönlich und menschlich – und unterstreichen damit sowohl die familiären Bande und gleichzeitig ihre Entscheidung, ein Leben ohne das Adelskorsett zu führen.
      Sehr gelungen!

    • Ehrlich gesagt ein Griff in die Sanitärkeramik.

      Gegen Diana als Nachbenennung ist dabei überhaupt nichts einzuwenden, auch wenn die Cousine den Namen schon trägt. Diana ist Grossmutter beider Mädchen, und bei beiden ist es nicht einmal der Rufname.

      Anders Lilibet. Ich meine, irgendwo gehört/gelesen zu haben, dass schon ihr Kindermädchen die nachmalige Queen so genannt und Phillip den Namen übernommen habe. Er ist also ihr persönlicher Name, anders als Abkürzungen wie Lilly, Betty oder Lisa, die allgemein gebräuchlich sind.

      Wobei ich die auch nicht vergeben würde – ich bin selbst „Opfer“ einer Kurz/Koseform und würde nie selbst eine vergeben. Aber wer sein Kind Archie nennt, schreckt sicher vor nichts mehr zurück. Auch nicht vor den persönlichen Kosenamen anderer.

    • Ich meine, irgendwo gelesen zu haben, dass Harry der Lieblingsenkel der Queen sei. So wenig mich Monarchie auch im allgemeinen interessiert, dass dieser Name nicht mit der Großmutter abgesprochen wäre, kann ich mir nicht vorstellen.
      Und Einschleimen finde ich in dem Zusammenhang, dass da jemand sich gegen das Leben im Königshaus entschieden hat, eine eher abwegige Unterstellung.
      Ich finde, der Name passt zum Namen des Bruders, vergeben hätte ich beide nicht.
      Lilibet ist aber hübscher als Archie. Vor allem, wenn man als Deutscher unwillkürlich Arschi versteht.

    • Es geht seit geraumer Zeit darum, ob Harry und seiner Frau die Titel aberkannt werden sollen. Die Nutzung des Adelsbrands wurde ihnen von Seiten des Hofes offiziell untersagt. Der Palast will verständlicherweise die Vermarktung unterbinden. Zum Thema „Lieblingsenkel“ kann man nur sagen, dass es mediale Fantasien sind, früher hieß es, Zara sei ihr Liebling. Wer weiß das schon? Harry hat einen Kübel Mist über der Monarchie ausgekippt, für viel Geld und das bei Oprah, die schon Michael Jackson hinterrücks gemeuchelt hat. Ich finde das sehr mies und denke, dass man anständiger Weise das Kind hätte anders nennen können. Einfach mal durchziehen, was man vorgibt zu wollen, bürgerlich sein und den Kosenamen der Queen nicht nutzen. Aber auf diese Weise macht man ja keine Schlagzeilen.

  14. Lilibet ist mit tatsächlich zu sehr ein Kosename. Elizabeth Diana wäre schön gewesen. Aber ich finde ihn auch nicht schlimm. Er passt zu dem etwas verspielten Namensgeschmack (so mein Eindruck), den sie haben.

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    • Mir gefällt der Name. (Und warum sollte das nur Meghans Geschmack sein und nicht auch Harrys? Immerhin nutzt er selbst schon sein Leben lang seinen Spitznamen statt Henry.)

      Woanders habe ich schon gelesen, dass es doch frech wäre, bei Williams Tochter – Charlotte Elizabeth Diana – zu „klauen“. Das sehe ich nicht so, ich kann verstehen, dass hier beide Brüder ihre Mutter ehren wollten. Und Lili und Charlotte sind als Rufnamen für die Cousinen ja auch ganz verschieden.

  15. Eure Reaktionen haben mich echt mal interessiert, hat mich gefreut, dass so viele geantwortet haben!

    Meine erste Reaktion war: O nein, erst ziehen sie über die Familie und die Institution der Monarchie in den Medien her, dann nehmen sie den persönlichen Kosenamen der Queen als Namen für ihre Tochter! Aber wer kann durchschauen, inwiefern das abgesprochen war, wie das ankommt, was das in dieser Familie bedeutet…. Generell finde ich es ja eine nette Idee, einen schönen Kosenamen der eigenen Großmutter an sein Kind zu vergeben. Wenn diese Großmutter Queen ist, dann würde ich mich doch eher davor scheuen, denke ich.

    Was den Namen an sich angeht finde ich ihn recht hübsch. Er ist einzigartig–unter den vielen Koseformen für Elizabeth ist Lilibet eine sehr eigene Kreation. Sonst gibt es noch Lizabeth, einfach Lily, Lillian, Beth, Betty, usw. Aber Lilibet ist wirklich ein Unikum. Ich persönlich mag das Schema „klassische offizielle Form, traditionelle Koseform in der Privatsphäre.“ Also, Elizabeth als Name, und dann Betty als Rufform (wäre im englischsprachigan Kontext meine Wahl).

    Den Namen Lillian mag ich im englischsprachigen Kontext sehr.

    In Deutschland finde ich von den angelsächsisch inspirierten Kurzformen von Elizabeth Lilli ganz gerne, sonst die alten deutschen Kurzformen, allen voran Liese.

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    • Ich mag auch lieber eine Vollform als offiziellen Namen. Eine Koseform ist für die Familie und den engen Freundeskreis gedacht.
      Mir hätten Archibald Henry und Elizabeth Diana besser gefallen.

      Oh, oh – mir war nicht bewusst, dass Lilibet so eine einzigartige Koseform ist. Ich hoffe, die Queen wusste es vorher.

  16. Ich sage auch noch etwas dazu, obwohl die fragende Person bereits geschrieben hat.
    Beide Namen wären klanglich nicht meine Wahl.
    Ich finde die Wahl jedoch stimmig hinsichtlich der Tatsache, dass sie sich der britischen Monarchie abgewandt haben. Also keine im britischen Königshaus typischen Namen genommen haben, sondern etwas „eigenes“. Da Harry sich seiner Großmutter und Mutter wahrscheinlich dennoch verbunden fühlt, hat er beide in persönlicher Weise einbezogen – finde ich generell nett. Er kritisiert
    ja nicht die Oma soweit ich das weiß, sondern das Königshaus als Institution.
    Liese(l) finde ich auch ganz schön – erinnert mich an „die Bücherdiebin“ und an eine Vertretungsärztin bei der ich mal war mit dem Vornamen Lieselotte (vielleicht 55 / 60 Jahre alt).

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  17. @The

    Dem kann ich nur voll und ganz zustimmen! 🙂

    Mir gefällt der Name. Ich finde die Kombination absolut gelungen. Wirkt auf mich sehr authentisch und sympathisch.
    Etwas Anstößiges kann ich hier beim besten Willen nicht erkennen. 😉

    Obwohl ich generell auch immer eher zu Vollformen tendiere, erwische ich mich doch zunehmend dabei, auch Kose- und Kurzformen als eingetragene Vornamen gut zu finden. :-))
    Warum auch nicht? Solche Namen müssen nicht zwangsläufig ein Leben lang als „kindlich“ wahrgenommen werden. Sie können auch individuell und ausdrucksstark wirken und vergrößern die Namensvielfalt.

    Harry und Meghan ist hier das Kunststück gelungen, ihrem Kind einen individuellen, modernen und sehr persönlichen Namen zu geben und gleichzeitig Traditionen zu wahren.
    Und wer weiß, vielleicht freut sich die Queen ja sogar über die Namenwahl? Durchaus vorstellbar. :-))

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