Babynamen der Woche 06/2019

Svea Ingrid * Ida Änne * Mattis Vasco Jürgen * Adea * Sandra * Antonia Florentina Irimia * Marlitt Silke * Magdalena Albertine Ursula * Feli (f) * Hannes Lias * Catalina Julia * Bastian Ernst * Robert * Elfi Mathilde * Kobichi (m) * Magnus Knut * Noctis (m) * Madison Charlet * Sammy Ray Alexander * Lucy Skyler * Lennox Gideon * Nathan Efraim * Quentin Bastian * Soe Luisa Anika * Vajèn (f) * Bailey-Maria * Olis (m) * Felix Nathanael * Bjarne Eyrik * Romina-Marie-Elena * Nell Aiva (f) * Milan Taras Leon * Elunay Francisco * Jayden Xenyus Thayler * Titus Yven * Luniz Paul Zino

bdw201902

Zwillinge

  • Johannes & Matthias
  • Emilie & Isabella
  • Haylie & Philian
  • Vitus & Marlies
  • Aileen & David
  • Samuel & Elias
  • Leon & Leona
  • Max & Marie
  • Erik & Marie
  • Luana & Noa
  • Cara & Nora
  • Ben & Lea

Und außerdem …

28 Gedanken zu “Babynamen der Woche 06/2019”

  1. Romina Marie Elena also ohne Bindestriche ist meiner Lieblingsname heute.
    Bastian Ernst wäre Sebastian Ernst geworden, aber finde ich eine gelungene männliche Kombination.

    Zwillinge: Samuel und Elias, obwohl Elias viel häufiger vorkommt.
    Cara und Nora als Zwillinge in Ordnung. Erinnere mich an Zwillinge in meiner Schule Sonja und Anja.

    Leon und Leona geht gar nicht. Zu ähnlich.

    Francicsco – Tippfehler?

    Die Jayden Kombi ist ultime Ode ans Y. :p
    Magdalena Albertine Ursula ist mir zu altbacken, obwohl klanglich sehr schwungvoll.

    Antonia und Florentina können auch Geschwister sein. Sehr schön. Drittname überflüssig.

  2. Ich wähle heute Nell Aiva und Svea Ingrid und keinen Jungen. Gideon mag ich sehr gern, Lennox dafür aber so gar nicht.

    Adea kenne ich aus “Bibi und Tina 4” 😉

  3. Ich wähle heute:

    Antonia Florentina (Irimia)
    und
    Magdalena Albertine Ursula

    Antonia und Magdalena sind zwei wunderschöne Namen, so könnte ich zwei Töchter nennen. Während die Zweit- und Drittnamen von Magdalena vermutlich Nachbenennungen sind, gehe ich bei Antonia nicht davon aus. Florentina und Irimia gefallen mir auch nicht so. Ich würde wild geschüttelt Antonia Ingrid oder Antonia Mathilde nehmen

    Felix Nathanael – mangels Alternativen nehme ich heute Felix.

    Hannes Lias
    Bastian Ernst
    Johannes und Sebastian und ich bin dabei … Sebastian Ernst hätte ich sofort genommen. Bei Bastian fehlt mir was. Lias, als Zweitname von Hannes, geht leider gar nicht. Dadurch wirkt der ganze Name leicht lächerlich. Hannes einzeln, finde ich aber ganz gut.

    Sandra – eine Sandra einfach so, ohne Zweitnamen, hat heute Seltenheitswert. Ich kenne unzählige Sandras aus meiner Generation. Aber warum nicht? Finde ich gar nicht schlecht.

    Catalina Julia – “Ich heiße CataLina und nicht Katharina.” Ich würde Katharina vorziehen, so heißen gar nicht mehr so viele Kinder.

    Romina-Marie-Elena – ohne Bindestriche ein schöner Name, wie Astrid schon erwähnt hat. Romina mag ich. Die Zweit- und Drittnamen sind auch völlig okay.

    und die Zwillinge

    Johannes & Matthias – die schönste Jungenkombi heute
    Emilie & Isabella – auch schön, wenn Emilie deutsch gesprochen wird
    Erik & Marie – schöne Namen, keine Einwende

    Leon & Leona – geht gar nicht viel zu ähnlich
    Max & Marie – ist zwar nicht so ähnlich wie Leon und Leona, aber ich würde unterschiedliche Anfangsbuchstaben nehmen.

  4. Ida Änne: Die Namen sind mir zu kurz, die Kombination zu konsonantenarm. Änne überzeugt mich nicht.

    Mattis Vasco Jürgen: Vasco “der Baske” passt mir überhaupt nicht zwischen Mattis und Jürgen.

    Antonia Florentina Irimia: Die ersten beiden Namen empfinde ich als gelungene Kombination. Beide haben für mich einen leicht mediterranen Beiklang. Die betonten Silben beginnen jeweils mit einem t, das einem n folgt und dem nach einem langen Vokal wieder ein n folgt. Man kann dies aber auch zu wiederholend finden. Hinter Irimia vermute ich eher den Nachnamen.

    Soe Luisa Anika: Eine Zoë Luisa Annika für Rechtschreibschwache? Luisa ist aber schön.

    Milan Taras Leon: Mir gefällt, dass sich hier klanglich weichere und härtere Namen abwechseln. Ein Name mit einer abweichenden Silbenzahl hätte die Kombination noch stimmiger gemacht.

    Luniz Paul Zino: Der Buchstabe Z hat es den Eltern angetan.

    Vitus & Marlies: Tolle Namen und schöne Kombination!

    Ben & Lea: Ich verstehe nicht, was die Leute in so kurzen Namen sehen. Sie wirken fast wie Füllwörter.

  5. Svea Ingrid – gelungene nordische Kombi!

    Ida Änne – Ida ist für mich wohl für immer mit Michels (“Michel aus Lönneberga”) kleiner Schwester verbunden. Ein schöner Name! Änne mag ich nicht, aber als ZN finde ich ihn hier ok.

    Antonia Florentina Irimia – -ia -ina -ia stört mich. Die Kombi ist mir durch drei melodische Namen à mindestens sieben Buchstaben zu pompös. Einzeln mag ich Antonia und Florentina sehr sehr gern.

    Marlitt Silke – Marlitt ist befremdlich, erinnert an Melitta und Margrit. Ich hätte einen ähnlichen bekannteren Namen gewählt. Silke ist ein “Angstname” für mich, daher geht er aus persönlichen Gründen gar nicht. Durch die Wiederaufnahme einiger Buchstaben (l, i) passt er als ZN.

    Magdalena Albertine Ursula – wuchtige Kombi, aber durch die unterschiedlichen Endungen gefällt sie mir. Geschickt finde ich das l als roter Faden der Kombi. Einzeln sticht Albertine für mich positiv hervor.

    Hannes Lias – – zwei Zweisilber mit gleichem Endbuchstaben wirken mir zu aufgezählt.

    Catalina Julia – Catalina mag ich nicht, wirkt zu gebastelt. Julia finde ich sehr sehr schön. Die Kombi ist mir zu a-lastig und die Endbuchstaben zu ähnlich: -lina -lia.

    Bastian Ernst – wirkt mir tatsächlich zu ernst bzw. zu streng, liegt wohl am doppelten “st”. Bastian gefällt mir viel besser als Ernst.

    Elfi Mathilde – durch das gemeinsame Merkmal l+Konsonant passen die Namen sehr gut zusammen. Elfi erinnert mich an Effi (Briest) und natürlich an die Elfe. Elfi ist mir einerseits zu niedlich, andererseits sympathisch.

    Magnus Knut – durch die “u”s ist mir die Kombi zu “dunkel”, durch Magnus`s aber frisch, daher geht´s.

    Noctis (m) – lat.: nachts. Nee, das finde ich nicht so gut, erst recht nicht, wenn das nächste Kind (lux bzw.) Lucy o.ä. heißen sollte.

    Sammy Ray Alexander – da denke ich an Billy Ray, eine Figur aus “Der Vogel auf dem Drahtseil”. Sammy Ray geht für eine amerikanische Filmfigur, aber hierzulande finde ich das unpassend, Alexander schafft den Ausgleich….

    Lucy Skyler – könnte Sammy Ray Alexanders Schwester sein. Lucy finde ich okay, aber Skyler ist mir zu außerirdisch. Klanglich passen die Namen zueinander.

    Nathan Efraim – “Nathan der Weise” von Gotthold Ephraim Lessing. Ich mag die Kombi.

    Am besten gefallen mir von den Jungennamen Felix Nathanael und Nathan Efraim. Bei den Mädchennamen mag ich mich gar nicht entscheiden.

    Bei den Zwillingsnamen fällt ins Auge, dass “nur” Einzelnamen vergeben wurden.

    Haylie & Philian – erinnern mich an die Zwillinge von Julia Roberts: Hazel Patricia und Phinnaeus Walter.

    Bei den Zwillingsnamen entscheide ich mich mal für drei Top-Kombis:

    Samuel & Elias, Aileen & David und Vitus & Marlies.
    Max & Marie und Erik & Marie gefallen mir auch.

    • “Nachts” als Zeitadverbiale hieße allerdings nocte oder noctu. noctis ist lediglich Genitiv Sg.

    • Marlitt kenne ich nur als Nachnamen: Eugenie Marlitt – klingt als Vorname gebastelt. Aber Silke hat was (anders als diverse Klassenkameradinenn “Sylke”, mit “y” sieht der Name gruselig aus und klingt auch so.)
      Nathan Efraim hat mich auch an Lessing denken lassen, Ephraim gefällt mir aber besser.
      Noctis -nee, gute Nacht, geht gar nicht!
      Antonia Florentina hätte mir gefallen, Irimia lässt für mich sofort Arminia anklingen, eine Fussball-Fahrstuhlmannschaft par excellence.
      Magdalena Albertina Ursula – Ursula ist mein Favorit, ich halte aber auch Albertine für eine Nachbenennung.
      Magnus Knut klingt durch das schnelle Aufeinandertreffen der beiden “u”s UNGUT, Knut Magnus würde viel mehr hermachen. Prinzipiell habe ich gar nichts gegen dunkle Vokale, allemal besser als die ganzen Lala-Namen.
      Bei Kobichi hatte ich Japan im Kopf.
      Und dann ist da ja noch der denglische Schrott – Thayler, was soll das sein?
      Madison Charlet – einer schlimmer als der andere.
      Elunay? Xenyus?
      Bailey-Maria – Prost!
      Woher kommt Vajèn?
      Die Zwillinge halte ich fast alle für einfallslos, gefühlt die Hälfte der Mädchen heisst Marie. Klingt nach Beiwerk zum “Stammhalter”.
      Interessant sind nur Vitus & Marlies, aber ich finde, sie passen nicht zu einander.
      Je mehr der Leon&Leonas und Ben&Leas immer noch vergeben werden, desto besser gefallen mir Grosseltern-Namen. Meine Favoriten heute: Ingrid und Silke.

    • @ silvaefilia: Jo, da hast du recht. Es ist schon über 20 Jahre her mit Latein. Ich war zu voreilig, hätte meine Erinnerung verifizieren sollen.

    • Änne, vielleicht haben sich die Eltern von Aenne Burda zu diesem Namen anregen lassen. Kenne auch eine Anna, die Aenne genannt wird.

  6. Noctis klingt irgendwie unvollständig, weil die Assoziation mit dem Genitiv von “Nacht” so stark ist. Filius noctis oder wat?
    Irimia wirkt auf mich wie eine Kollision von Irma und Irina.
    Bei Albertine bin ich bei Proust, bei Yven bei Chrétien de Troyes (Yvain der Löwenritter).
    Hannes und Bastian gefallen mir als selbstständige Kurzformen recht gut, Nora sowieso, aber das hatte ich ja schon mal erzählt. Lias kann ich nicht ab, wogegen mir Elias noch immer gefällt.
    Zwecks Wahlpflicht müsste ich diese Woche schütteln. Ein Junge würde Hannes Elias heißen, das gefällt mir richtig gut, ein Mädchen wohl Nora Antonia, wobei mir da ein bisschen zu viel o drin ist.

    • „Filius noctis oder wat?“

      😀

      Aber nee, det jeht nich! Also jetzt Filius Noctis als Kombi… Dadurch würde der Name ja sofort geschlechtlich eindeutig zuordenbar – und das ist in unseren Buchstabensuppen-, Ausdauersports- und Selbstoptimierungstagen einfach out. Außerdem setzte sich die Muddern dadurch dem Verdacht aus, daß ihr Sohn womöglich des nachts gezeugt worden sein könnte – und noch unindividueller geht’s ja nu wohl kaum.

      Wie wär’s mit Feles Noctis? Aber ich bin kein Altphilologe…

      Evaine (in diversen Schreibungen) ist doch eine Figur aus dem Artus-Sagenkreis, oder? Ich meine, mich zu erinnern, den Namen vor Jahrzehnten bei Thomas Malory gelesen zu haben. Ist aber nicht sooo besonders wahrscheinlich, daß die Muddern von Yven daran gedacht hat.

      Nora Antonia gefiele mit auch sehr gut, während Hannes Elias für mich ein Fluchtgrund wäre. 😀

      Üüübrigens mußte ich mir schon in der 7. Klasse mal den doofen Witz anhören, daß es ja schade sei, daß ich nicht Johannes mit Vornamen heiße. Also Johannes Bähre.

    • “Evaine (in diversen Schreibungen) ist doch eine Figur aus dem Artus-Sagenkreis, oder?”
      So isset. Die Romane von Ch. de T. spielen immer am Artushof. Ich kenne halt die altfranzösischen Bearbeitungen des Stoffs recht gut, während mir die englischen völlig unbekannt sind (wobei mir Malory vom Namen natürlich was sagt). Das führt jetzt aber zu weit.
      Was an Johannes Bähre lustig gewesen wäre, habe ich erst nach zwei Minuten verstanden. Offenbar bin ich heute geistig nicht ganz auf der Höhe.

  7. Meine Auswahl: Svea Ingrid und (Se)bastian Ernst. Ernst Felix fände ich auch gut (ernste Leute können auch glücklich sein!).

  8. Wahlpflicht:
    Marlitt Silke * Marlitt klingt interessant, modisch, aber durch das abgeschlossene -itt nicht zu weich.
    Magdalena Albertine (Ursula) * Ursula gefiel mir noch nie, nicht mal im historischen Kontext. Magdalena geht immer, guter Klassiker. Albertine finde ich hingegen super, wirkt mutig, einzigartig, selten, bekannt.
    Quentin Bastian * Quentin gefällt mir durch das seltene Q. Eine Schwester Xenia würde passen.
    Bjarne Eyrik * Bjarne liebe ich! Eyrik finde ich phonetisch irgendwie unangenehm. Das ist aber absolut subjektiv.
    Johannes & Matthias * das fließt, passt in Silbe, Herkunft, verschiedene Anfangsbuchstaben, super.
    Samuel & Elias * gefällt mir noch besser, da hier, wie oben alles passt UND dazu die letzte Silbe des ersten Namen die erste des zweiten Jungen bildet. Wie Puzzleteile. Wunderbar.

    Wild geschüttelt (heute schön viel zu kombinieren):
    Marlitt Albertine
    Ida Emilie
    Mathilde Florentina
    Magnus Bjarne
    Felix Johannes

  9. Schon so viele interessante Gedanken zu den Namen, da hat man fast keine Motivation, noch den eigenen Senf dazuzugeben, aber ich mach es dann halt trotzdem….

    Magdalena Albertine Ursula ist heute mein Lieblingsname. Und ja, ich mag es ganz traditionell, gern auch ein bisschen adlig-schwülstig. Magdalena ist ein lieblicher Name, mit einer ganz tollen biblischen Assoziation, denn an der Maria Magdalena wird die Liebe und Gnade Jesu ganz bewegend sichtbar. Magdalena bedeutet “aus Magdala”–dieser israelitische Ortsname bedeutet “Turn,” und besagten Turm kann man noch heute sehen. Also, wenn ich Magdalena hieße, würde ich diesen Turm sehen wollen, nach dem ich letztendlich benannt bin.

    Der Name Magdalena ist in Deutschland ja auch so ein richtiger Traditionsname–ich finde ihn herrlich. Wenn man abkürzen will, bieten sich Magda und Lena an, beides schön (als Rufform; weniger als Vollname).

    Albertine finde ich hübsch. Natürlich klingt der Name etwas gestelzt, aber hübsch ist er meiner Meinung nach trotzdem. Als Zweitname zu dem langen und stattlichen Magdalena passt er allemal.

    Ursula rundet das ganze wunderschön ab. Das L und A von Magdalena und Albertine wird hier noch einmal interessant variiert. Ursula war ja durch die Jahrhunderte hinweg einer der sehr häufigen deutschen Frauennamen, meist mit der Rufform Ursel. Es ist auch ein Heiligenname. Er passt wunderschön in diese hehre, stattliche, traditionsreiche Kombi, und bringt klanglich den von mir sehr geliebten dunklen U-Laut ins Spiel.

    Insgesamt ist Magdalena Albertine Ursula umwerfend gut, finde ich!

    Marlitt Silke–

    Mit der Schriftstellerin Eugenie Marlitt bin ich seit der Lektüre des Schmökers “Das Geheimnis der alten Mamsell” vertraut, den ich für einen Uni-Kurs gelesen habe, in dem es um das Bürgertum des 19. Jahrhunderts ging. Der Name war ja von der Autorin erfunden worden. Er klingt natürlich an den Namen Marlies an. Finde ihn eigentlich ganz charmant. Silke passt okay dazu. Den Namen Silke finde ich für Norddeutschland schön; wie Heike in den 80ern, so wurde ja Silke in den 60ern in ganz Deutschland beliebt, auch hier im Schwabenland, wo diese sehr norddeutsche Form von Cäcilie gar nicht wirklich hinpasst.

  10. Unter den Jungennamen finde ich am besten:
    1. Robert
    2. Nathan Efraim
    3. Felix Nathanael

    Bei Nathan Efraim finde ich es stimmig, dass es sich um zwei hebräische Namen handelt. Finde die Kombi sehr klangvoll. Nathan finde ich einen wunderschönen Namen–er gefällt mir deutlich besser als Jonathan, vielleicht auch, weil ich die ganzen Namen mit Jo so oft zu hören bekomme (an unserer Schule sind Jonas, Jonathan, Johannes, Johann, Josia und Joanna/Joana sehr häufig, hinzu kommen vereinzelte Jo-Namen, wie Jorin, Jonna, usw.). Natürlich denkt man leicht an “Nathan der Weise” und dessen Autor, Gotthold Ephraim Lessing. Trotzdem steht für mich das Hebräisch-Religiöse im Vordergrund, und die Lessing-Assoziation läuft unter “Nebenbei.”

    Felix Nathanael–
    Auf Namen, die auf X enden, sollte ein weicher Name folgen, was hier der Fall ist. Noch besser fände ich einen Zweitnamen, der mit einem Vokal beginnt: Felix Oliver, Felix Anton, Felix Ildefonso. Nathanael passt zu Felix so la la, aber einzeln sind beide Namen sehr schön, und als Kombi machbar.

    Robert–
    Tja, ich liebe die alten germanischen Namen, und bei Robert finde ich das Ro mit dem langgezogenen O sehr schön, und das helle “bert” auch. Die Namensform, die ich am meisten liebe, ist aber Ruprecht.

    Milan Taras Leon finde ich klanglich angenehm, aber zu bunt gemischt und zu neumodisch.

    Bastian Ernst–

    Der Name Ernst ist spitze! Sebastian Ernst wäre klanglich und stilistisch schöner gewesen, meiner Meinung nach.

    • Daß ich alttestamentarische Namen in Deutschland für unpassend halte, brauche ich hier nicht zum x-ten Namen zu wiederholen. Daß sie in der Evangelikalen-Szene besonders beliebt sind, liegt auf der Hand.

      Aber sie sind mittlerweile offenbar so häufig geworden, daß sie für mich eher nach Bionade mit Bourbon-Schuß schmecken. Unter normalen (also nicht-ultraorthodoxen) Israelis werden die fast überhaupt nicht mehr vergeben.

      Zu Jonathan eine Anekdote. Der Bruder des heutigen israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu hieß Jonathan Netanjahu. Es war der einzige israelische Soldat, der bei der ruhmreichen Geiselbefreiung von Entebbe (Uganda) im Juli 1976 gefallen ist. Zu seinen Ehren wurde die Operation ex post von „Operation Blitz“ in „Operation Jonathan“ umbenannt.

    • Nathan gefällt mir auch sehr gut. Ein Freund unseres erwachsenen Sohnes heißt so, ein sympathischer Vertreter dieses Namens.
      Ernst ist ein Namen, der in unserer Familie immer weitergegeben wurde, damit kann ein Junge erwachsen werden, bei uns gibt es Ernst als Zweitnamen.

    • @Jan:

      Etwas, das Dir fremd sein dürfte, was aber bei der Namenswahl alttestamentarischer, hebräischer Namen entscheidend mitwirkt:

      Christen sehen sich als das Volk Gottes. Mit anderen Worten, Christen sehen sich als das neue Israel. In Zeiten, wo ein virulenter Antisemitismus im Abendland herrschte, da waren die neuttestamentlichen Namen und Heiligennamen, die ja zum großen Teil nicht hebräischen Ursprungs sind, ein Absetzungsmerkmal vom “alten Volk Gottes,” das den Messias verleugnet hatte, etc. Mit der Reformation kam dann vor allem in der angelsächsischen Welt, aber auch bei den Schweizer Calvinisten und anderen mitteleuropäischen Gruppierungen, die Absetzung von der bisherigen katholischen Christenheit, durch die Fokussierung auf biblische Namen, vor allem auf solche, die nicht in den Heiligenkult verwickelt waren. Puritaner und andere betonten auch die “New Israel”-Identität der Christen.

      Unter heutigen Evangelikalen ist diese neuisraelitische Identität als neues Gottesvolk stark präsent, und in Zeiten der allgemeinen kulturellen Auflösungserscheinungen, bietet die Bibel einen stabilen Anhaltspunkt für Christen. Insofern haben diese biblischen Vornamen eine große Bedeutung.

      Obwohl ich in der Namenswahl selber lieber an die spezifisch deutsche Tradition anknüpfe, weiß ich es aber auch zu schätzen, wenn heutige Christen ihre Gottesvolkidentität in den Vordergrund stellen.

      Was die Beliebtheit der alttestamentarischen Namen bei Nichtchristen angeht–nun, da bin ich einfach froh, dass irgendwie christliches Erbe noch in der allgemeinen Kultur auf irgendeine Weise präsent ist. Ich sehe es nicht als Anbiederung an ein jüdisches Erbe–das Christentum ist nun einmal aus dem Judentum erwachsen und trägt dieses jüdische Erbe in sich.

      Dass säkulare Israelis mit dem alten Testament weniger verbunden sind als praktizierende Christen ist klar. Den Israelis wünsche ich eine Rückbesinnung auf alttestamentarische Namen, als auch auf andere jüdische Namen, die durch die Jahrhunderte entstanden sind und Tradition haben.

  11. Irimia kenne ich als Familiennamen. Irimina gibt es meines Wissens im Heiligenkalender.
    Noctis gibt es als Figur in einem Videospiel.
    Zur bodenständigen Emilie hätte ich eine bodenständigen Schwesternamen gewählt, wie Mathilde.
    Den Bruder von Marlis hätte ich Johannes oder Matthias genannt.
    Davids Schwester hätte ich Esther genannt.

    • Irimia ist ein vor allem in Rumänien verbreiteter weiblicher Vorname, sonst aber eher als Familienname geläufig

  12. Puh heut ist’s aber auch schwierig irgendwas wirklich gutes zu finden… unter dem ganzen Wirrwarr beschränke ich mich nur auf einige einzugehen.

    Gut bzw akzeptabel finde ich:

    Sandra * – mag ich
    Hannes Lias * – da wäre mir als Zweitname Elias lieber
    Bastian Ernst * – ganz in Ordnung
    Robert * – gefällt mir
    Felix Nathanael * – der Zweitname nicht so meins aber ok
    Romina-Marie-Elena * – lieber ohne Bindestrich

    Diese Namen finde ich am schlimmsten heute:

    Sammy Ray Alexander * Lucy Skyler * Lennox Gideon * Jayden Xenyus Thayler * – die könnten allesamt auch Geschwister sein, ist alles zu wild und zu amerikanisch…

    Mattis Vasco Jürgen * – komische Kombi, was soll der portugiesische Vasco dazwischen?
    Bailey-Maria * – bei Bailey denkt man sofort an das alkoholische Getränk

  13. Übrigens, der 7.Klässler, der Jan Bähre gratuliert hat, dass er nicht Johannes heißt, war vermutlich ein kluger Junge… so um die Ecke denken, ist nicht unbedingt kindgemäß.

  14. Vajen kenne ich als Familiennamen, Kurt Vajen war ein wenig ruhmreich Politiker (diverse Skandälchen und andere Ungereimtheit) unter Ministerpräsident Albrecht. Kein so tolles Omen für ein Kind.

  15. Wahlpflicht-Spiel :
    Felix Nathanael (eindeutig)
    Magdalena Albertine Ursula (Albertine würde ich lieber weglassen, aber Albertine und Ursula sind wahrscheinlich bewusst gewählte Nachbenennungen.

    Wie Mattis Vasco Jürgen zustande?

    Meine Theorie : Mattis – Modename.
    Jürgen Nachbenennung (deutscher Opa) Vasco –

    Bei den Zwillingen gefallen mir :

    Johannes und Matthias (beides Namen, die auch bei uns in der engeren Wahl wären und Kombi passt gut zusammen, kenne auch ein Brüderpaar mit den Namen)

    Cara und Nora (wäre nicht meine Wahl, aber finde ich eine gute Wahl für jemanden, der kurze Namen bevorzugt: selten (Cara) und geläfig, aber nicht häufig, eindeutige Aussprache, markant, Kombi passt, nicht zu ähnlich.

    Anmerkungen zu weiteren Namen:

    Bei Kobichi habe ich die Assoziation Monchichi und Kobold, den Namen noch nie gehört.

    Feli: nette Abkürzung für Felicitas oder Felicia, aber kein vernünftiger Vollname.

  16. Ergänzung :
    Wie kommt Mattis Vasco Jürgen zustande?

    Meine Theorie:
    Deutsch-portugiesischer Hintergrund. Mattis Modename, Jürgen Nachbenennung (deutscher Opa), Vasco entweder Nachbenennung nach einem portugiesischen Familienmitglied oder dem Jungen sollte ein markanter portugiesischer Name mitgegeben werden.
    Viele Grüße

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