Der Mia-Gürtel

Eine Deutschlandkarte, in der die Bundesländer entsprechend der beliebtesten Mädchennamen im Jahr 2014 eingefärbt sind:

Thema: Statistik

Babynamen der Woche 20/2015

Alba Rosie * Frederick James Douglas * Eilidh Margaret Catriona * Cole Robert * Brodie Peter * Alistair Alan * Eleanor Grace * Aiden Lewis * Ivy Purdie * Jacob Eric Anthony * Freya Anne * Charlie Stuart * Olivia Loring * Fraser Clark * Hazel Mhairi * Bobbi * Clem Alexander Alan * Ruby Taylor * Albert James Gavin * Ambyr Beth * Jack Muir * Aila May Marion * Buster William * Sophie Isabelle * Cameron James * Abigail * Hamish * Jake Maximus Mycroft * Hope Ella Mai * Roman Gordon * Jessica Fiona Elizabeth * Rory Greg * Innes * Nathan Oliver Scott * Poppy Ohna * Adam Christopher John * Ailish Valerie Anne * Maxwell Scott * Iona * Joey Russell * Penelope Alice * Mazie Barbara * Sadie Greig * Harry Alexander * Eve Kathryn * Cullen John * Blair * Florence Isabella * Rocco David * Max

Diese Babynamen der Woche hat beliebte-Vornamen.de – Teammitglied “Hermine” in Schottland zusammengestellt.

Zwillinge:

Edward Alexander + Theodore James
Adam John (“AJ”) + Evie Rose
Murray Thomas + Rosie Maria

Schottland-Schild © milesgilmour - Fotolia.com

Foto © milesgilmour – Fotolia.com

Emma auch in den USA top

Deutschlands beliebtester Mädchenname war 2014 auch in den USA die Nummer 1: Emma. Mit Mia, Sophia und Emily finden wir in den amerikanischen Mädchennamen-Top 10 viele weitere auch in Deutschland sehr beliebte Namen. Die Germanisierung Amerikas schreitet offenbar voran.

Galadriel – Ein bedauerliches Versehen

Ich habe gerade eine Liste zusammengestellt mit Vornamen, die aus „Der Herr der Ringe“ bekannt sind: Vornamen aus Mittelerde.

Hobbit

Anders als bei Harry Potter, wo die meisten Namen aus der wirklichen Welt stammen, handelt es ich bei vielen Mittelerde-Namen um Fantasienamen ohne irdischen Ursprung. Aber weil auch Namen aus der Literatur in unsere Vornamenlandschaft einziehen können, werden viele der Namenserfindungen des „Herr der Ringe“-Autors J. R. R. Tolkien von professionellen Namengutachtern anerkannt. So finden sich unter anderen die Namen Aragorn, Legolas und Galadriel im Standardwerk „Internationales Handbuch der Vornamen“.

Galadriel – im Roman eine weibliche Figur – wird in älteren Auflagen dieses Verzeichnisses allerdings als männlicher Vorname geführt. „Ein bedauerliches Versehen“ heißt es in einem Gutachten der Gesellschaft für deutsche Sprache. Ob es wegen dieses Versehens wohl einen männlichen Galadriel gibt?

Mein seltener Name und ich: Jasna

Wie sehr es bei Namen auf jeden einzelnen Buchstaben ankommt, fasziniert mich immer wieder. Ein Buchstabe kann aus einem Mädchen einen Jungen machen (von Mila zu Milan) – oder umgekehrt, siehe Julian und Juliana. Erinnert fast etwas an die Sache mit den X- und Y-Chromosomen. Ein (schicker?!) Buchstabe kann einen einfachen, klaren Namen wie Emilia in eine schreibtechnische Herausforderung verwandeln (Emylia, Emilya), und ein grundsolider, vielleicht etwas langweiliger Klassiker wie Michael wird nach der Subtraktion nur eines Buchstabens zur frechen Namensoption für Skandinavien- und Lindgren-Freunde: Michel.

Babynamen der Woche 19/2015

Melissa * Levin * Mathilda Isalie * Stina Linnea Yara * Jonah Oskar Vito * Hannes * Magdalena Romina * Phelina Lisanne * Fabian * Alisa * Marlies Theresa * Lina Marit * Matthéo Fabrice * Lionard * Nils Finjas * Rika * Marlene Felice * Sasha Alina * Kiana Scarlett * Haniya * Vinzent Maximilian Nino * Genoveva * Elisa Gisela * Lara Sophie Marleen * Alida Renate * Norina Diana

Alle lieben Milan – oder?

Es gibt eine merkwürdige Dynamik in Namensforen. Plötzlich ploppen Namen auf, die man in seinem Umfeld gar nicht so oft hört, und bekommen von allen Seiten lebhaften Zuspruch. Kann natürlich an einer natürlichen Fluktuation der Mitglieder liegen – frischgebackene Mütter bleiben aus, neue Schwangere stoßen dazu, nur die hartgesottenen Fans sind immer da. Vielleicht stecken aber auch allgemeine Trends dahinter? Jedenfalls ist das Internet-Grüppchen, über das ich schon früher investigativ (na ja) berichtet habe, für mein Empfinden in der letzten Zeit etwas von den „Ami-Namen“ abgekommen.

Thema: Namensgebung

Promibaby Charlotte Elizabeth Diana

Prinz George Alexander Louis hat eine Schwester bekommen, sie heißt Charlotte Elizabeth Diana.

Im Regionalexpress auf dem Weg in den Feierabend erreichte mich die Meldung über die königliche Namensgebung. Noch im Zug klingelte mein Telefon mit der ersten Presseanfrage. Das war das spontanste Interview meines Lebens, ich hatte mir ja gerade mal 10 Minuten zu dem Thema Gedanken gemacht. Was ich so, ohne gründliche Recherche, gesagt habe? Unter anderem das:

Die Namenswahl von Kate und William könnte auch junge Eltern in Deutschland beeinflussen – in unterschiedlichem Maße. Charlotte ist sowieso in Deutschland ein Trendname, vor allem in den norddeutschen Großstädten Berlin und Hamburg. Elizabeth (hier meistens Elisabeth geschrieben) ist in Deutschland verhältnismäßig zeitlos und „noch nicht so verbrannt“ wie richtige Modenamen. Diana
hat am wenigsten Modenamenpotenzial. Als Mittvierziger verbinde ich diesen Namen noch sehr mit der 1997 tödlich verunglückten Lady Diana, Williams Mutter. Leute in meinem Alter würden ihre Tochter eher nicht so nennen. Aber junge Mütter sehen das heute möglicherweise anders.