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	<title>Beliebte Vornamen &#187; Gericht &amp; Standesamt</title>
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		<title>Neuer Vorname nach Einbürgerung</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Aug 2011 10:03:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Knud Bielefeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gericht & Standesamt]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man die deutsche Staatsangehörigkeit erwirbt (Einbürgerung), dann hat man das Recht, seinen Vornamen zu ändern. Konkret heißt es im Gesetz: „… eine deutschsprachige Form ihres Vor- oder ihres Familiennamens annehmen; gibt es eine solche Form des Vornamens nicht, so kann sie neue Vornamen annehmen.“ (Art. 47 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5, 2. Alt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-3908" title="Rechtsbeistand © shoot4u - Fotolia.com" src="http://blog.beliebte-vornamen.de/wp-content/uploads/2011/08/recht_13772391_xs.jpg" alt="" width="283" height="424" />Wenn man die deutsche Staatsangehörigkeit erwirbt (Einbürgerung), dann hat man das Recht, seinen Vornamen zu ändern. Konkret heißt es im Gesetz: „… eine deutschsprachige Form ihres Vor- oder ihres Familiennamens annehmen; gibt es eine solche Form des Vornamens nicht, so kann sie neue Vornamen annehmen.“ (Art. 47 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5, 2. Alt. EGBGB)</p>
<p>Ein aus der Türkei stammender Kurde mit den Vornamen „Mardin Amir“ wollte von diesem Recht Gebrauch machen und als deutscher Staatsbürger den Vornamen „Amir“ führen – ohne „Mardin“. Das zuständige Standesamt wollte diesen Wunsch nicht akzeptieren und schlug dagegen vor, der Eingebürgerte könne sich doch „Martin Armin“ nennen. Das Oberlandesgericht Bremen hat am 4.7.2011 zu Gunsten des Antragstellers entschieden (Aktenzeichen 1 W 39/11 ). Auszüge aus der Begründung:<span id="more-3903"></span></p>
<p>Die Vorschrift sieht zwei Möglichkeiten vor: Gibt es für den ausländischen Vornamen eine deutschsprachige Entsprechung, so kann der Namensträger diese Form des Vornamens annehmen. Für die Vornamen „Mardin“ und „Amir“ gibt es aber keine deutschsprachigen Varianten. Die vom Standesamt vorgeschlagenen Vornamen „Martin“ und „Armin“ sind keineswegs deutsche Versionen der vom Antragsteller geführten kurdisch-arabischen Vornamen.</p>
<p>Das Standesamt vertrat die Meinung, dass der gewählte Vorname „in Deutschland üblich“ sein müsse. Dafür gibt es aber keine Grundlage. Vielmehr kann der Betreffende auch einen ausländischen Namen wählen. Auch wenn die Vorschrift unter anderem der erleichterten Integration dienen mag, lässt sich ihr eine Beschränkung bei der Auswahl auf „deutsche“ oder „in Deutschland übliche“ Vornamen nicht entnehmen.</p>
<p>Angesichts der weiten Verbreitung ausländischer Vornamen auch in deutschen Familien lässt sich eine Abgrenzung von „in Deutschland üblichen“ Vornamen ohnehin nicht sinnvoll durchführen; eine solche Beschränkung gibt es auch sonst bei der Vornamenswahl nicht.</p>
<p>So ist nicht einzusehen, warum der Eingebürgerte sich nicht auch für einen Namen als alleinigen Vornamen entscheiden können soll, den er bislang schon geführt hat, wenn auch als zweiten Vornamen. Es ist  nicht nachvollziehbar, warum der Antragsteller von allen in Betracht kommenden Namen, inländischen wie ausländischen, ausgerechnet den nicht als ausschließlichen wählen können soll, den er bislang -auch- schon geführt hat. Zwar sieht das Gesetz vor, dass es sich bei dem gewählten Namen um einen „neuen“ Vornamen handeln müsse. „Neu“ im Sinne dieser Bestimmung ist allerdings auch ein Vorname, der bislang neben einem anderen Vornamen als zweiter Vorname bereits geführt wurde und nunmehr als alleiniger und erster Vorname geführt werden soll.</p>
<ul>
<li>Entscheidung: <a href="http://www.oberlandesgericht.bremen.de/sixcms/detail.php?gsid=bremen88.c.2397.de&amp;asl=bremen88.c.2335.de" target="_blank">Zum Recht der Annahme eines neuen Vornamens nach erfolgter Einbürgerung</a></li>
<li>Die Vornamen <a href="http://www.beliebte-vornamen.de/25131-mardin.htm">Mardin</a> und <a href="http://www.beliebte-vornamen.de/9827-amir.htm">Amir</a> im Namenslexikon.</li>
</ul>
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		<title>Magdalena soll Magdalene heißen, sagt das Amt</title>
		<link>http://blog.beliebte-vornamen.de/2011/05/magdalena-soll-magdalene-heissen/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 May 2011 09:33:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Knud Bielefeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gericht & Standesamt]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Tradition der Nachbenennung nach Eltern, Großeltern oder Paten wird in vielen Familien bis heute gepflegt. So hat auch Magdalena Geiger den gleichen Vornamen wie ihre Mutter bekommen und heißt seit 75 Jahren Magdalena. Der Vorname Magdalena war so auch im Personalausweis, in der Heiratsurkunde und wohl unzähligen weiteren Dokumenten vermerkt. Bis ein Standesbeamter in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Tradition der Nachbenennung nach Eltern, Großeltern oder Paten wird in vielen Familien bis heute gepflegt. So hat auch Magdalena Geiger den gleichen Vornamen wie ihre Mutter bekommen und heißt seit 75 Jahren Magdalena. Der Vorname Magdalena war so auch im Personalausweis, in der Heiratsurkunde und wohl unzähligen weiteren Dokumenten vermerkt.</p>
<p>Bis ein Standesbeamter in Augsburg feststellte, dass im Standesamt von Oberottmarshausen damals vor langer Zeit bei der Ausfertigung der Geburtsurkunde geschlampt worden war &#8211; der handschriftliche Eintrag würde &#8220;Magdalene&#8221; lauten und nicht &#8220;Magadalena&#8221;. Und weil die Geburtsurkunde  in Namensangelegenheiten das verbindliche Dokument sei, wurde Magdalena Geigers Personalausweis umgehend zerschnitten und ein neuer, auf &#8220;Magdalene Geiger&#8221; lautender Personalausweis ausgestellt. Das Bürgerbüro verlangt von der empörten Frau Geiger, dass Sie ihren Namen behördlich ändern lässt, wenn sie weiterhin Magdalena heißen will.</p>
<p>Ob das wirklich stimmt, <a href="http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/75-Jaehrige-soll-ihren-Vornamen-aendern-id15148226.html" target="_blank">was die Augsburger Allgemeine berichtet</a>? Ich mag das nicht glauben, denn wem nützt diese Auslegegung der Vorschriften? Schließlich ist Frau Geiger in Ihrem Umfeld nur als Magdalena bekannt!</p>
<p><strong>Nachtrag vom 24.05.2011:</strong> Inzwischen ist es zu einer Einigung gekommen: Magdalena Geiger darf ihren Namen behalten und bekommt eine neue Geburturkunde!</p>
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		<title>Keine Namensänderung nach eidesstattlicher Versicherung</title>
		<link>http://blog.beliebte-vornamen.de/2010/12/eidesstattliche-versicherung/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Dec 2010 10:10:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Knud Bielefeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gericht & Standesamt]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer eine &#8220;Eidesstattliche Versicherung der Vollständigkeit und Richtigkeit der im Vermögensverzeichnis gemachten Angaben&#8221; abgegeben hat und darum im Schuldnerverzeichnis eingetragen ist, darf seinen Vornamen nicht ändern. Das hat das Verwaltungsgericht Berlin in einem Fall entschieden. Ein Frau namens Christel wollte ihren eindeutig christlich geprägten Vornamen nicht mehr führen, weil er ihrer Überzeugung als Zen-Buddhistin widerspreche. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer eine &#8220;Eidesstattliche Versicherung der Vollständigkeit und Richtigkeit der im Vermögensverzeichnis gemachten Angaben&#8221; abgegeben hat und darum im Schuldnerverzeichnis eingetragen ist, darf seinen Vornamen nicht ändern. Das hat das Verwaltungsgericht Berlin in einem Fall entschieden.</p>
<p>Ein Frau namens <a href="http://www.beliebte-vornamen.de/10010-christel.htm">Christel</a> wollte ihren eindeutig christlich geprägten Vornamen nicht mehr führen, weil er ihrer Überzeugung als Zen-Buddhistin widerspreche. Das zuständige Amt wollte ihr diesen Wunsch nicht genehmigen, bot ihr aber an, einen zusätzlichen Wunschnamen zu beurkunden. Die Betroffene war mit diesem Vorschlag nicht einverstanden und erhob Klage beim Verwaltungsgericht Berlin.<span id="more-3213"></span></p>
<p>Der Richter kann durchaus nachvollziehen, dass sich die Klägerin in ihrer Religionsfreiheit durch den auf christliche Ursprünge hinweisenden Vornamen <a href="http://www.beliebte-vornamen.de/10010-christel.htm">Christel</a> beeinträchtigt sieht. Das öffentliche Interesse an der Beibehaltung des bisherigen Vornamens sei aber höher zu gewichten, weil die Klägerin nach Abgabe der eidesstattlichen Versicherung in ein zentrales Schuldnerverzeichnis eingetragen sei. Die Errichtung des Schuldnerverzeichnisses diene sowohl den Gläubigerinteressen als auch dem Schutz des redlichen Geschäftsverkehrs. Es müsse sichergestellt werden, dass sich jeder rechtzeitig und mit vertretbarem Aufwand über die Kreditwürdigkeit von (potentiellen) Geschäftspartnern vergewissern könne. Mit einer vollständigen Vornamensänderung würde aber die Identifizierbarkeit der Klägerin und damit zugleich dieser Zweck erheblich erschwert, teilte das Verwaltungsgericht Berlin mit.</p>
<p>Referenz: Pressemitteilung zum Urteil der 3. Kammer des Verwaltungsgerichts Berlin vom 3. Dezember 2010 (VG 3 K 11.09).</p>
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		<title>Rufnamen im Personalausweis</title>
		<link>http://blog.beliebte-vornamen.de/2010/12/personalausweis-rufname/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Dec 2010 09:34:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Knud Bielefeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gericht & Standesamt]]></category>

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		<description><![CDATA[Im deutschen Personalausweis werden nach wie vor alle Vornamen eingetragen, die auch in der Geburtsurkunde stehen – es sei denn, sie sind länger als 28 Zeichen. Das galt bis zum 31. Oktober 2010 aber nicht für die sogenannte maschinenlesbare Zone des Dokuments, denn dort war weniger Platz. Es wurde immer nur ein Vorname vermerkt – normalerweise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im deutschen Personalausweis werden nach wie vor alle Vornamen eingetragen, die auch in der Geburtsurkunde stehen –<a href="/2010/10/nur-28-zeichen/"> es sei denn, sie sind länger als 28 Zeichen</a>.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3161" title="Personalausweis Erklaerung" src="http://blog.beliebte-vornamen.de/wp-content/uploads/2010/12/personalausweis-erklaerung.jpg" alt="" width="480" height="204" /></p>
<p>Das galt bis zum 31. Oktober 2010 aber nicht für die sogenannte maschinenlesbare Zone des Dokuments, denn dort war weniger Platz. Es wurde immer nur ein Vorname vermerkt – normalerweise der Rufname. In der maschinenlesbaren Zone auf der Rückseite des neuen, am 1. November 2010 eingeführten Personalausweises werden dagegen immer alle beurkundeten Vornamen eingetragen.</p>
<p><a href="/2010/01/erster-vorname-rufname/">Meistens ist ja der erste Vorname auch der Rufname</a>.  Wer es anders handhabt, muss nur bei Auslandsreisen aufpassen und sollte Flugreisen unter seinem vollen Namen buchen. Für alle andere Alltagssituationen ist die maschinenlesbare Zone des Ausweisdokuments nicht relevant.<span id="more-3138"></span></p>
<h3>Rechtliche Rahmenbedingungen</h3>
<p><em>Quelle: Bundesministerium des Inneren</em></p>
<p>Alle Vornamen sind gleichberechtigt und können nach Belieben der Bürgerinnen und Bürger im privaten Rechts- und Geschäftsverkehr genutzt werden. In der Bundesrepublik Deutschland gibt es seit 1960 keinen Rufnamen mehr. In der ehemaligen DDR wurden Rufnamen bis zur Wiedervereinigung in Geburtsurkunden und Personalausweisen unterstrichen.</p>
<p>Die maschinenlesbare Zone (MRZ) auf Pässen und Ausweisen ist nicht für den privaten Rechts- und Geschäftsverkehr und auch nicht für eine Identifizierung gegenüber Behörden im üblichen Verwaltungsverkehr vorgesehen. Sie dient ausschließlich der Identifizierung gegenüber zur Identitätskontrolle berechtigten Behörden wie Polizei, Bundespolizei, Zoll und Pass-, Personalausweis- oder Meldebehörden. Ausnahmen hiervon bilden Beförderungsunternehmen, die aufgrund internationaler Abkommen oder Einreisebestimmungen zu Kontrollen im internationalen Reiseverkehr verpflichtet sind.</p>
<p>Seit Oktober 2010 wird die Zusammensetzung der MRZ nach einem einheitlichen Verfahren festgelegt, das auf die Empfehlungen der internationalen Organisation für zivile Luftfahrt (ICAO) zurückgeht. Aus den gleichen Gründen sind in der maschinenlesbaren Zone auch keine Umlaute enthalten, sondern deren Umschreibungen. Auf diese Weise können Komplikationen im Rahmen von Grenzkontrollen aufgrund unterschiedlicher Schreibweisen weitestgehend ausgeschlossen werden.</p>
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		</item>
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		<title>Gutachten zur Eintragungsfähigkeit eines Vornamens</title>
		<link>http://blog.beliebte-vornamen.de/2010/11/gutachten/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Nov 2010 18:57:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Knud Bielefeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gericht & Standesamt]]></category>

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		<description><![CDATA[In Deutschland ist es ja nicht ohne weiteres möglich, einen ungewöhnlichen Vornamen zu beurkunden. Für Freunde außergewöhnlicher Namen gibt es eine neue Anlaufstelle, falls das Standesamt den Wunschnamen nicht in die Geburtsurkunde eintragen will: Die studierte Namenforscherin Claudia Rothe erstellt auf Wunsch ein Gutachten, um die Eintragungsfähigkeit des gewünschten Vornamens nachzuweisen. Mit so einem fundiertem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Deutschland ist es ja <a href="http://www.beliebte-vornamen.de/522-recht.htm">nicht ohne weiteres möglich</a>, einen ungewöhnlichen Vornamen zu beurkunden. Für Freunde außergewöhnlicher Namen gibt es eine neue Anlaufstelle, falls das Standesamt den Wunschnamen nicht in die Geburtsurkunde eintragen will: Die studierte Namenforscherin <a href="http://www.namenschenken.de/ueber/persoenlich/" target="_blank">Claudia Rothe</a> erstellt auf Wunsch ein Gutachten, um die Eintragungsfähigkeit des gewünschten Vornamens nachzuweisen. Mit so einem fundiertem Beleg in der Hand können frischgebackene Eltern dann viel überzeugender bei den Behörden auftreten.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.namenschenken.de/vornamen/" target="_blank">Vornamengutachten anfordern</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Immer mehr Menschen wollen ihren Vornamen ändern lassen</title>
		<link>http://blog.beliebte-vornamen.de/2010/10/mehr-wollen-vornamen-aendern/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Oct 2010 07:49:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Knud Bielefeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gericht & Standesamt]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Immer mehr Menschen fühlen sich mit ihrem Vornamen extrem unwohl und wollen ihn ändern lassen&#8221;, sagte Gabriele Rodriguez von der Namensberatung der Universität Leipzig der Zeitung &#8220;Freie Presse&#8221;. Mehr als 100 Anfragen wegen einer Namensänderung bekommt die Namensberaterin pro Jahr, spürbar mehr als früher. Die Gründe sind ganz unterschiedlich. So berichtet Rodriguez von einer Frau [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Immer mehr Menschen fühlen sich mit ihrem Vornamen extrem unwohl und wollen ihn ändern lassen&#8221;, sagte Gabriele Rodriguez von der Namensberatung der Universität Leipzig der Zeitung &#8220;Freie Presse&#8221;. Mehr als 100 Anfragen wegen einer Namensänderung bekommt die Namensberaterin pro Jahr, spürbar mehr als früher. Die Gründe sind ganz unterschiedlich. So berichtet Rodriguez von einer Frau namens Perkey: &#8220;Sie hat unter dem Vornamen gelitten, weil sie in E-Mails oder Briefen oft als Mann angesprochen wurde.&#8221;</p>
<p>Die Chancen, eine Namensänderung durchzusetzen, sind wohl gar nicht so schlecht. Laut einer Auswertung des sächischen Innenministeriums sind im Jahr 2009 in Sachsen von 435 Anträgen 371 erfolgreich gewesen.</p>
<p>Auch die 21 Jahre alte Mirjam Werner aus Seiffen im Erzgebirge leidet unter ihrem Vornamen, wie ihr eine Psychologin attestiert. In Zukunft möchte sie Elmira heißen.</p>
<p>Referenz: <a href="http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/THEMA_DES_TAGES_REGIONAL/7492346.php" target="_blank">Mirjam will bald Elmira heißen</a>. Von Jan Oechsner, erschienen am 06.10.2010 in Freie Presse</p>
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		<title>Nur 28 Zeichen für die Vornamen</title>
		<link>http://blog.beliebte-vornamen.de/2010/10/nur-28-zeichen/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Oct 2010 13:43:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Knud Bielefeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gericht & Standesamt]]></category>

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		<description><![CDATA[Hartnäckig hält sich das Gerücht, man dürfe seinem Kind nicht mehr als fünf Vornamen geben. Eine entsprechende Vorschrift gibt es in Deutschland aber gar nicht, es liegt im Ermessen des Standesbeamten. Der gesamte Vorname sollte aber nicht länger als 28 Zeichen sein, und das hat einen ganz praktischen Grund. Die Software der Bundesdruckerei zur Herstellung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hartnäckig hält sich das Gerücht, man dürfe seinem Kind nicht mehr als fünf Vornamen geben. Eine entsprechende Vorschrift gibt es in Deutschland aber gar nicht, es liegt im Ermessen des Standesbeamten.</p>
<p>Der gesamte Vorname sollte aber nicht länger als 28 Zeichen sein, und das hat einen ganz praktischen Grund. Die Software der Bundesdruckerei zur Herstellung der Personalausweise kann längere Vornamen nicht verarbeiten! Aufgefallen ist das im Rathaus der Stadt Aschaffenburg, als Bernd Steffen Julius Valentin Edelmann einen neuen Personalausweis beantragte &#8211; die vier Vornamen sind einschließlich der Leerzeichen 29 Stellen lang.<span id="more-2977"></span></p>
<div id="attachment_3141" class="wp-caption aligncenter" style="width: 490px"><img class="size-full wp-image-3141" title="Personalausweis" src="http://blog.beliebte-vornamen.de/wp-content/uploads/2010/12/personalausweis.jpg" alt="Deutscher Personalausweis seit 1. November 2010" width="480" height="303" /><p class="wp-caption-text">Deutscher Personalausweis seit 1. November 2010</p></div>
<p>Wie wurde das Problem gelöst? Wer einen so langen Vornamen hat, darf einen oder gegebenenfalls mehrere Vornamen im Personalausweis weglassen oder abkürzen.</p>
<ul>
<li>Quelle: <a href="http://www.main-netz.de/nachrichten/region/aschaffenburg/aschaffenburg-stadt/berichte/art4011,1374808" target="_blank">Warum Bernd Steffen Julius Valentin Edelmann keinen Ausweis bekam</a>; Main Echo, Redaktion Aschaffenburg</li>
<li><a href="http://www.beliebte-vornamen.de/522-recht.htm">Rechtsgrundlage der Vornamengebung</a></li>
<li><a href="/2010/12/personalausweis-rufname/">Rufnamen im Personalausweis</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Neulich im Standesamt &#8211; Nach der WM &#8230;</title>
		<link>http://blog.beliebte-vornamen.de/2010/07/standesamt-nach-der-wm/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 05:43:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Knud Bielefeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gericht & Standesamt]]></category>
		<category><![CDATA[Spass & Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Cartoon]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[Weitere schön doofe Cartoons von Oli Hilbring Wer schon Kinder hat, wird die Idee, ein Neugeborenes nach etwas zu benennen, das mit ausdauerndem Lärm nervt, gar nicht so abwegig finden. Die Süddeutsche Zeitung hat bei der Gesellschaft für deutsche Sprache nachgefragt, ob Vuvuzela als Vorname durchgehen würde. Der Namenberater Kai Richter rät ab: &#8220;Wenn man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.oli-hilbring.de/blog/?p=1171" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-2576" title="Vuvuzela Cartoon von Oli Hilbring" src="http://blog.beliebte-vornamen.de/wp-content/uploads/2010/07/hilbring-vuvuzela.jpg" alt="Vuvuzela Cartoon von Oli Hilbring" width="480" height="339" /></a></p>
<ul>
<li><a href="http://www.oli-hilbring.de/blog/" target="_blank">Weitere schön doofe Cartoons von Oli Hilbring</a></li>
</ul>
<p>Wer schon Kinder hat, wird die Idee, ein Neugeborenes nach etwas zu benennen, das mit ausdauerndem Lärm nervt, gar nicht so abwegig finden. Die <a href="http://www.sueddeutsche.de/G5j38e/3444998/Darf-mein-Kind-Vuvuzela-heissen.html" target="_blank">Süddeutsche Zeitung</a> hat bei der Gesellschaft für deutsche Sprache nachgefragt, ob Vuvuzela als Vorname durchgehen würde. Der Namenberater Kai Richter rät ab: &#8220;Wenn man wie so eine nervige Tröte heißt, beeinträchtigt es meiner Meinung nach das Kindeswohl.&#8221; und schlägt als Alternative den Namen Zéla vor.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Bonner Mädchen darf Godesia heißen</title>
		<link>http://blog.beliebte-vornamen.de/2010/02/bonn-godesia/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 09:12:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Knud Bielefeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gericht & Standesamt]]></category>
		<category><![CDATA[Regional]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Zusammensetzung der etablierten Vornamen Godwar oder Godar einerseits und Teresia andererseits gab es die amtliche Zustimmung für den weiblichen Vornamen Godesia. Die wahre Motivation der Eltern, ihre Tochter Godesia zu nennen, hat aber offensichtlich einen anderen Hintergrund. Schließlich ist das Mädchen am Karnevalsfreitag in der Karnevalshochburg Bonn zur Welt gekommen. Und im Bonner Stadtteil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Zusammensetzung der etablierten Vornamen Godwar oder Godar einerseits und Teresia andererseits gab es die amtliche Zustimmung für den weiblichen Vornamen Godesia. Die wahre Motivation der Eltern, ihre Tochter Godesia zu nennen, hat aber offensichtlich einen anderen Hintergrund. Schließlich ist das Mädchen am Karnevalsfreitag in der Karnevalshochburg Bonn zur Welt gekommen. Und im Bonner Stadtteil Bad Godesberg wird die Karnevalsprinzessin Godesia genannt.</p>
<p>Die Bad Godesberger Neu-Eltern haben aber auch daran gedacht, dass sich ihre Tochter vielleicht etwas weniger für die lokalen Karnevalsbräuche begeistern könnte und ihr weitere Vornamen beigelegt: Das Mädchen heißt Lena Isabel Godesia.</p>
<ul>
<li>Referenz: <a href="http://www.express.de/regional/bonn/jecke-godesberger-taufen-kind-godesia/-/2860/1190600/-/index.html" target="_blank">Jecke Godesberger taufen ihr Kind Godesia (Kölner Express)</a></li>
</ul>
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		<title>In Schweden ist Allah als Vorname nicht erlaubt</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 08:52:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Knud Bielefeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gericht & Standesamt]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Eltern eines inzwischen zwei Monate alten Jungen in Südschweden müssen erneut auf Namenssuche gehen, denn die zuständige Behörde Skatteverket hat verfügt, dass ihr Sohn nicht wie gewünscht Allah heißen darf. Der Sprecher der Behörde begründet diese Entscheidung damit, dass der Vorname Allah religiöse Gefühle verletzen könnte. Neben &#8220;Allah&#8221; seien auch &#8220;God&#8221; und &#8220;Devil&#8221; aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Eltern eines inzwischen zwei Monate alten Jungen in Südschweden müssen erneut auf Namenssuche gehen, denn die zuständige Behörde Skatteverket hat verfügt, dass ihr Sohn nicht wie gewünscht Allah heißen darf. Der Sprecher der Behörde begründet diese Entscheidung damit, dass der Vorname Allah religiöse Gefühle verletzen könnte. Neben &#8220;Allah&#8221; seien auch &#8220;God&#8221; und &#8220;Devil&#8221; aus demselben Grund als Vorname nicht akzeptabel, heißt es im <a href="http://www.thelocal.se" target="_blank">Stockholmer Nachrichtenportal The Local</a>. Leider wird aus dem englischsprachigen Artikel nicht deutlich, ob ausdrücklich die englischen Bezeichnungen für Gott und Teufel abgelehnt werden oder ob sich die Aussage (auch) auf die entsprechenden schwedischen Wörter bezieht.</p>
<p>Auch in den vergangenen Jahren gab es schon bemerkenswerte Vornamenentscheidungen in Schweden. So wurden Q, Token und Michael Jackson als Vornamen abgelehnt. Die Vornamen Metallica und Google waren zwar umstritten, aber letztendlich doch zugelassen.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.thelocal.se/24024/20091223/" target="_blank">Parents refused right to name son Allah</a> &#8211; entdeckt von <a href="http://www.nancy.cc/2010/01/04/sweden-bans-the-baby-name-allah/" target="_blank">Nancy</a></p>
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