Namenslisten

Horrornamen zu Halloween

Horrorfilme, Gruselromane – Nameberry meint, dass die Namen dieser Autoren und Schauspieler gut zu Halloween passen:

Ambrose – nach dem Horrorschriftsteller Ambrose Gwinnett Bierce.

Basil – nach dem  Horrorfilmschauspieler Basil Rathbone.

Bela – nach dem  Dracula-Darsteller Bela Lugosi.

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Die Namen der 1b aus Ahrensburg

Die Schultüten sind längst leer gefuttert: Der Schulstart liegt bei uns nun schon fünf Wochen zurück. Höchste Zeit, dass ich Knuds schönem Beispiel folge und mal einen Blick auf die Namenslandschaft einer ersten Klasse aus Ahrensburg bei Hamburg werfe. In diesem Jahr wurden die Geburtsjahrgänge 2007 und 2008 „eingezogen“. Hier die Klassenliste sortiert nach den Plätzen der Vornamenhitliste 2007:

Mädchen Jungen
  • 43. Viktoria
  • 74. Jolina
  • 75. Theresa
  • 79. Lotta
  • 83. Elisa
  • 89. Frida
  • 130. Alyssa
  • 133. Liv
  • 235. Lilian
  • Aurica
  • Lotte
  • Nona
  • 5. Tim
  • (13.) Nicklas
  • 55. Henri (2-mal)
  • 56. Joshua
  • 97. Bennet
  • Jamil
  • Rorik

Jolina wird hier mit Jo-, nicht mit Dscho-, gesprochen und Liv interessanterweise „Liev“. Der doppelte Henri fällt für die Kinder nicht so ins Gewicht, weil einer deutsch und einer französisch („Ongri“) gesprochen wird. Jamil und der französische Henri haben nicht-deutsche Nachnamen. Nicklas – eine Kreuzung aus Nick und Niklas? – habe ich jetzt mal an der Position von Niklas eingeordnet.

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Von 24. September 2014 1 Kommentar Weiterlesen →

Ein ungewöhnlicher Name kommt selten allein

Heute ist mir der Vorname Herfried ins Auge gefallen. Ein kurzer Blick in die Wikipedia fand immerhin fünf Biografien (und dazu noch einen Herfrid mit einfachem „i“). Einer der fünf ist mit einer Gislinde verheiratet.

Irgendwie finden sich die Träger von ungewöhnlichen Namen gerne zusammen.

Vor einiger Zeit schon hatte ich Horand und Fidelius zusammen gefunden, und auch Gyburg und Arbogast haben etwas miteinander zu tun.

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Von 23. August 2014 2 Kommentare Weiterlesen →

3½ neue Namensfundstücke

Meine Namensfundstücke der letzten Wochen. Viele sind es diesmal nicht, aber vor allem die letzten beiden (Léopoldine und Didine) gefallen mir gut.

Wassa, Titelfigur des Theaterstückes Wassa Shelesnowa von Maxim Gorki.

Selbst für amerikanische Namen ausgefallen ist Jeh, der Vorname des derzeitigen Heimatschutzministers Jeh Johnson. Laut Wikipedia soll der Name von einem liberianischen Häuptling kommen, der Jeh’s Großvater im Jahr 1930 das Leben gerettet haben soll.

Léopoldine hieß die Lieblingstochter Victor Hugos. In seinen Briefen nannte er sie Didine. Diese Koseform klingt schon wieder nach Norddeutschland oder Ostfriesland, aber bei Tammena habe ich nur Diddine mit Doppel-D gefunden (in Ostfriesland ist es eine Ableitung von Namen auf DIET- wie Dietrich).

 

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Einige eher ausgefallene Vornamen

„Beliebt sind bei den Jungen vor allem ein- und zweisilbige Vornamen“, erläutert Gabriele Rodriguez vom Namenkundlichen Zentrum der Universität Leipzig. Weibliche Vornamen seien dagegen eher zwei-, drei- und mehrsilbig. Das ergab die Auswertung der im vergangenen Jahr vergebenen Vornamen durch das Namenkundliche Zentrum in Zusammenarbeit mit dem Institut für Informatik der Universität Leipzig.

Diese eher ausgefallenen Vornamen des vergangenen Jahres wurden den Leipziger Vornamenexperten zufolge von Standesbeamten genehmigt:

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8 neue Namensfundstücke

Androulla ist der Vorname der zypriotischen EU-Kommissarin. Die neugriechische Transkription lässt üblicherweise die Buchstabenkombination ou stehen, die Form Andrulla ist sehr viel seltener zu sehen. Eine Etymologie konnte ich nicht finden.

Dua ist der Vorname eine syrischstämmigen Frau, die versucht, anfällige junge Muslime vom Salafismus abzuhalten.

Aus den BBC News: Erwiana ist der Vorname einer indonesischen Hausangestellten, die in Hongkong schwer misshandelt wurde.

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13 neue Namensfundstücke

Zwei außergewöhnliche Männernamen Ipke (ein Professor in Bielefeld) und Eibe (ein Wissenschaftler aus Deutschland, jetzt in Neuseeland). Eine Internetsuche brachte einen weiteren Eibe (Juraprofessor in Mannheim) zum Vorschein.

Die Zeit vom 13. Februar beschert mir gleich zwei außergewöhnliche Frauennamen auf einer Seite: Irme heißt die Biografin der Fotografin Gerda Taro, deren Geburtsname Gerta lautete.

Neulich ist mir zum ersten Mal Anne als männlicher Vorname begegnet. Der Namensträger ist ein Niederländer.

Ein Yaniel spielt Volleyball für den VC Dresden. Yaniel ist ein kubanischer Name, entstanden aus dem Namen Daniel, indem das D durch ein Y ersetzt wurde.

Der Generalstaatsanwalt von Brandenburg trägt den Vornamen Erardo (und einen deutschen Nachnamen).

Bei der Heiligsprechung des Papstes Johannes Paul II. spielt eine Floribeth (aus Costa Rica) eine wichtige Rolle. Ob dieser Name nun populär wird?

Lupita Nyong’o hat einen Oskar als beste Nebendarstellerin gewonnen. Der Name ist eine Verkleinerung von Guadelupe (Lupita ist in Mexico geboren).

Zwei Namen aus Saarbrücken: Der Rektor der HTW (dortige Fachhochschule) heißt Wolrad mit Vornamen; eine Kieferorthopädin trägt den Vornamen Bele.

Ein Volontär in der Zeit heißt mit Vornamen Haluka. Der Name ist möglicherweise japanischer Herkunft.

Passend zum Thema Schottland: Williamina. Eine schottisch-amerikanische Astronomin hat diesen schönen Vornamen.

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Von 10. Februar 2014 9 Kommentare Weiterlesen →

Leibnizpreisträger Teil 2: Frauen

Die Wissenschaft wird immer noch sehr von Männern dominiert, so dass Leibnizpreisträgerinnen viel seltener sind als Leibnizpreisträger. Insgesamt sind es 42 Frauen mit 39 verschiedenen Vornamen.

Liste der häufigsten Vornamen von Leibnizpreisträgerinnen:

1.–3. Barbara, Gabriele, Regine 2

Bemerkenswerte Namen, die einmal vorkamen, sind Aditi, Artemis, Guinevere, Gyburg, Ilme (geboren in Kiel), Irmela und Jean Karen.

Zu Ilme konnte ich keine Etymologie finden, nur zu Ilma (finnisch, „Luft“).

Aditi ist ein indischer Vorname und bedeutet „unbegrenzt“.

Guinevere heißt mit komplettem Vornamen Guinevere Alice Mei-Ing.

Gyburg ist der wohl außergewöhnlichste Vorname, der mir bis jetzt begegnet ist: Gyburg ist die weibliche Hauptperson in Wolfram von Eschenbachs Epos „Willehalm“.  Personen mit außergewöhnlich seltenen Vornamen haben eine Tendenz, sich zu finden: Der Doktorvater der Leibnizpreisträgerin heißt Arbogast.

 

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