Kevinismus

Michelangelo aus Hamburg

Die Eltern des kleinen Michelangelo, der kürzlich im Hamburger Albertinen-Krankenhaus zur Welt gekommen ist, scheinen für ihren Sohn eine künstlerische Laufbahn im Sinn zu haben. Schließlich steht dieser Name für einen der bekanntesten Künstler der Renaissance: Michelangelo Buonarroti. Der italienische Maler, Architekt und Bildhauer ist nicht zuletzt berühmt für seine Ausgestaltung der sixtinischen Kapelle in Rom.

Obwohl, ähem, räusper – was stand da nochmal genau im Hamburger Abendblatt?

Es ist sein erlösender Schrei, der um 23.15 Uhr aus Kreißsaal 2 dringt: „Er ist da!“ Er, das ist Michelangelo („Nach den Ninja Turtles!“) Jovanovic, in der 35. Woche zu früh geboren und mit 1840 Gramm 800 bis 1000 Gramm zu leicht.

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Kuriose Namen in Hessen

Schon im Dezember 2008 wurde im RTL-Regionalprogramm „Guten Abend Hessen“ ein Beitrag über eine Familie ausgestrahlt, die ihren beiden Kindern kuriose Namen gegeben hat. Die Geschwister heißen Aya Amalaswintha Tecumapease und Victor Cionaodh Tecumseh. Was sie sich bei den Namen gedacht haben, erklären die Eltern im Film.

Update: Der Film ist leider nicht mehr bei RTL zu sehen, ich habe den Link zum Video daher entfernt.

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Britische Unterschichtnamen

Mit dem britischen Reiseveranstalter „Activities Abroad“ verreisen vor allem Mitglieder der sogenannten Mittelschicht. Das behauptet zumindest „Activities Abroad“. Und weil man sich dort dachte, dass die Stammkunden dieses begrüßen würden, erinnerte sich der Geschäftsführer an eine Studie, der zufolge die Wahrscheinlichkeit, einen Schulabschluss zu schaffen, vom Vornamen abhängt. Die Schlussfolgerung lautet offenbar: Ohne Schulabschluss kein Interesse an „Activities Abroad“. Per E-Mail erfuhren die Kunden, dass sie auf der nächste Gruppenreise wahrscheinlich Menschen mit den Namen John, Sarah, James, Charles, Rachel, Michael, Alice, Lucy, Joseph und Charlotte treffen werden. Britney, Kylie-Lianne, Bianca, Tiffany, Dazza, Chardonnay, Chantelle, Candice, Courtney und Shannon stünden wohl eher nicht auf der Teilnehmerliste, da dieses typische Unterschichtnamen seien.

Der Originaltext der E-Mail nebst einigen Worten der Empörung war ursprünglich auf adifferentvoice.wordpress.com zu finden, wurde dort aber entfernt.

Werden Jungen mit seltenen Namen alle Verbrecher?

Ein amerikanisches Forscherteam hat eine regionale Liste der Vornamen von jugendlichen, männlichen Straftätern mit der relevanten Liste der häufigsten Vornamen der Gegend verglichen. Dabei haben sie herausgefunden, dass die Jungen, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind, eher ungewöhnliche Vornamen haben, die allgemein populären Namen unter den Straftätern dagegen nur selten vorkommen. Schlussfolgerung: Je ungewöhnlicher der Vorname, desto größer die Gefahr, dass das Kind auf die schiefe Bahn gerät.

Michael Mittermeier über Vornamen

Die Namen Kevin, Mandy und Dörte gefallen ihm offenbar nicht so besonders …

Babynamen – das kalte Grausen

Dr. Kai Lehmann, Museumsdirektor von Schloss Wilhelmsburg in Schmalkalden (Thüringen), wundert sich über die aktuelle Babynamenmode seiner Heimatstadt:

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Strafsache Kevin

Typische Vornamen von jugendliche Straftätern sind offenbar Kevin, Marvin und Jaqueline. Das ist einem Referendar im Dezernat für Jugendsachen bei einer Staatsanwaltschaft aufgefallen. Weiter berichtet er:

„Neulich hatte ich eine Akte, in der mehrere Jugendliche erwähnt wurden, in der alle diese Namen vorkamen, teilweise sogar doppelt. Heute bekam ich von meinem Ausbilder neue Akten und schon wieder ist eine Jaqueline dabei.“

Quelle: Statt aller – Vornamen im Jugendstrafrecht

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