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Die beliebtesten Babynamen des Jahres 2015 in Polen

Am 1. März 2015 gab es eine Änderung in Polen: Seitdem dürfen auch Eltern mit polnischer Staatsbürgerschaft ihren Kindern Namen mit ausländischer Herkunft geben. Vorher war das nicht erlaubt. Abwertende und verhöhnende Namen sowei Verniedlichungen werden weiterhin abgelehnt.

Polen © barytek - Fotolia.com

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Auf die vorderen Plätze der polnischen Namens-Hitliste hat sich diese Änderung aber noch nicht ausgewirkt. Hier die beliebtesten Babynamen des Jahres 2015 in Polen:

Die beliebtesten finnischen Vornamen 2015

Vertraute (Sofia, Emma, Elias) und ungewöhnliche (Venla, Onni, Eino) Vornamen gehören zu den im Jahrgang 2015 beliebtesten Babynamen in Finnland:

Mädchen Jungen
  1. Venla
  2. Sofia
  3. Aada
  4. Aino
  5. Elsa
  6. Helmi
  7. Emma
  8. Eevi
  9. Ella
  10. Emilia
  11. Vilma
  12. Elli
  13. Lilja
  14. Enni
  15. Amanda
  16. Mila
  17. Isla
  18. Olivia
  19. Iida
  20. Kerttu
  1. Leo
  2. Elias
  3. Onni
  4. Eino
  5. Oliver
  6. Niilo
  7. Väinö
  8. Eetu
  9. Leevi
  10. Daniel
  11. Veeti
  12. Joel
  13. Noel
  14. Aleksi
  15. Mikael
  16. Lenni
  17. Hugo
  18. Matias
  19. Vilho
  20. Joona

Quelle: Väestörekisterikeskus

Foto © Dmitry Naumov - Fotolia.com

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Italiens Lieblingsnamen des Jahres 2014

Gabriele, Andrea und Simone sind in Italien weiterhin häufig vergebene Jungennamen. In Deutschland sind diese Vornamen aus der Mode gekommen – als Mädchennamen. Ich bin gespannt, ob sie sich irgendwann mal auch in Deutschland als Jungennamen etablieren können.

Italiens beliebteste Babynamen 2014

Mädchen Jungen
  1. Sofia
  2. Giulia
  3. Aurora
  4. Giorgia
  5. Martina
  6. Emma
  7. Greta
  8. Chiara
  9. Sara
  10. Alice
  11. Gaia
  12. Anna
  13. Francesca
  14. Ginevra
  15. Noemi
  16. Alessia
  17. Matilde
  18. Vittoria
  19. Viola
  20. Beatrice
  21. Nicole
  22. Giada
  23. Elisa
  24. Rebecca
  25. Elena
  26. Arianna
  27. Mia
  28. Camilla
  29. Ludovica
  30. Maria
  1. Francesco
  2. Alessandro
  3. Lorenzo
  4. Andrea
  5. Leonardo
  6. Mattia
  7. Matteo
  8. Gabriele
  9. Riccardo
  10. Tommaso
  11. Davide
  12. Giuseppe
  13. Antonio
  14. Federico
  15. Edoardo
  16. Marco
  17. Samuele
  18. Diego
  19. Giovanni
  20. Luca
  21. Christian
  22. Pietro
  23. Simone
  24. Nicolo
  25. Filippo
  26. Alessio
  27. Gabriel
  28. Michele
  29. Emanuele
  30. Jacopo

Mein Eindruck: Bei den Mädchennamen gibt es viel mehr Namen, die sowohl in Italien als auch in Deutschland beliebt sind.

Italien Flagge

In Tadschikistan sollen fremde Namen verboten werden

Zwar sind die meisten Einwohner des zentralasiatischen Staats Tadschikistan Anhänger des Islams, seitens der Regierung wird jegliche Religionsausübung aber nicht gerade gefördert – diplomatisch ausgedrückt. Um die Säkularisierung voranzubringen hat der tadschikische Präsident Emomali Rahmon ein neues Gesetz vorgeschlagen: Er will fremde Vornamen verbieten. Dazu gehören arabische und russische Namen (Tadschikistan war bis zur Unabhängigkeit Teil der Sowjetunion). Auch nach Tieren, Pflanzen und Gegenständen soll in Tadschikistan kein Baby mehr benannt werden. Eintönig wird die Namenslandschaft trotzdem nicht: die Liste der zugelassenen Vornamen umfasst mehr als 3.000 Einträge.

Schon in den 1980er Jahren gab es einen Trend zur Vergabe tadschikischer Namen, was in der damaligen Sowjetrepublik durchaus politisch brisant war.  In den letzten Jahren kamen islamische Vornamen mehr in Mode.

Einige Abgeordnete wollen das Gesetz sogar so weit fassen, dass auch bestehende Namen geändert werden müssen, wenn sie den neuen Vorschriften widersprechen. Das würde dem Präsidenten vermutlich nicht gefallen, Emomali bedeutet nämlich „Imam Ali“ und ist islamischen Ursprungs.

Brisantes Fußballspiel: Ebru gegen Elena

Heute nachmittag ist ein bemerkenswertes Fußballspiel angesetzt:

Ezgi, Selda, Meryem, Berna, Didem, Çigdem, Esra, Emine, Sevinç, Ipek, Serra, Gülbin, Arzu, Çagla, Filiz, Ebru, Emine, Dilara, Melike und Yagmur

treten gegen

Elvira, Alena, Yulia, Anna, Lyubov, Anastasia, Ekaterina, Daria, Elena, Ksenia, Elvira, Anna, Oldesya, Margarita, Nadezhda und Marina

in der Qualifikation zur Europameisterschaft der Frauen an. Vorgestern war noch nicht abzusehen, dass die Begegnung Türkei – Russland so brisant ist!

Andrin, Luana und weitere 2014er Vornamenhits aus der Schweiz

Richtig abwechslungsreich ist von Jahr zu Jahr die Liste der beliebtesten Vornamen der romanischen Schweiz. Es gibt nur relativ wenige Geburten im romanischen Sprachgebiet, so dass es dafür keine aussagekräftige Hitliste gibt. Aber das sind die Vornamen, die dort 2014 mindestens drei Mal vergeben worden sind:

  •  Mädchen: Emily, Iris, Laura, Leonie,  Lia, Luana, Mia
  • Jungen: Andrin, Dario, Diego, Elia, Flavio, Lian, Marc, Nino, Noel, Robin

In den drei anderen Sprachgebieten werden wesentlich mehr Kinder geboren. Das Bundesamt für Statistik hat erneut separate Vornamenhitlisten ermittelt.

Aktuelle Vornamenhitlisten aus Island und Spanien

Skandinavische Vornamen sind schon lange angesagt. Wie wäre es mal mit einem isländischen Namen? Hier die Vornamen, die 2013 auf Island am häufigsten vergeben wurden:

Mädchen Jungen
  1. Katrín
  2. Emilía/Emelía
  3. Sara
  4. Elísabet/Elísabeth
  5. Eva
  6. Emma
  7. Rakel
  8. Viktoría
  9. Birta
  10. Embla
  11. Freyja
  12. Lilja
  13. Anna
  14. Guðrún
  15. Auður
  16. Helga
  17. Hrafnhildur
  18. Íris
  19. Katla
  20. Margrét/Margrjet/Margret
  21. Sóley
  22. Telma/Thelma
  23. Andrea
  24. Hildur
  25. Aníta/Anita
  1. Aron
  2. Alexander
  3. Viktor/Victor
  4. Jón
  5. Guðmundur
  6. Kári
  7. Kristján/Kristian/Christian
  8. Kristófer
  9. Jóhann
  10. Róbert/Robert
  11. Stefán/Stefan
  12. Tómas
  13. Arnar
  14. Baldur
  15. Dagur
  16. Sigurður
  17. Brynjar
  18. Daníel
  19. Jökull
  20. Ólafur/Olav
  21. Emil
  22. Gunnar
  23. Bjarki
  24. Mikael/Mikkael/Mikkel
  25. Óliver

Auch aus Spanien gibt es aktuelle Vornamenhitlisten. Im 2014er Jahrgang waren Lucía und Hugo die Topnamen:

Arsch-Namen aus Norwegen

Spoiler-Warnung: Fans der Serie Lilyhammer sollten sich zunächst die erste Folge der zweiten Staffel ansehen und erst dann weiterlesen!

Noch dabei? Dann kann ich ja weitererzählen. In der Serie Lilyhammer geht es um den Amerikaner Frank, der nach Norwegen auswandert und sich in der Kleinstadt Lillehammer niederlässt. Schon bald wird er Vater von Zwillingen.

Maihaugen Museum in Lillehammer © petroos - fotolia.com

Maihaugen Museum in Lillehammer © petroos – fotolia.com

In der ersten Folge der zweiten Staffel sollen die Kinder getauft werden. Die Vornamen hat die Mutter, eine Norwegerin, ausgesucht: Asbjørn und Asbjerg. Frank ist alles andere als begeistert. Ich finde es ja auch nicht so gut, wenn Zwillinge sehr ähnliche Namen bekommen, aber das ist gar nicht das Problem des Amerikaners. Frank möchte nicht, dass seine Kinder als „Arsch-Zwillinge“ bekannt werden. Verständlich, denn in seiner Muttersprache Englisch ist „ass“ genauso vulgär wie „Arsch“ im Deutschen. Zu guter Letzt werden die Zwillinge Björn und Bjerg getauft. Eine bessere Wahl – das meint auch Astrid aus Schwaben.

(Tatsächlich ist der norwegische Namensbestandteil „As-“ alles andere als vulgär, er bedeutet „Gott“.)