Aus aller Welt

Die 200 einzig wahren Bullerbü-Namen

Die Bullerbüisierung des deutschen Namensvorrats ist nicht aufzuhalten, nach wie vor werden in Deutschland immer mehr schwedische Vornamen vergeben. Hier sind die einzig wahren Bullerbü-Namen – Schwedens Vornamenhitliste des Jahrgangs 2016. Alice und Oscar standen zum fünften Mal seit 1998 gemeinsam an der Spitze der schwedischen Vornamenstatistik.

Österreichs Vornamenstatistik jetzt ganz anders!

Die Bundesanstalt Statistik Österreich (auch als Statistik Austria bekannt) hat Ende Dezember 2016 die österreichische Babynamenstatistik für 2015 veröffentlicht. Wie in den Vorjahren hat man daran festgehalten, nur die ersten Vornamen zu berücksichtigen und phonetisch gleiche Namen zusammenzufassen (zum Beispiel Hanna und Hannah beziehungsweise Sofie und Sophie) – meiner Meinung nach die beste Methode!

Schloss Schönbrunn, Wien © JFL Photography - fotolia.com

Schloss Schönbrunn, Wien © JFL Photography – fotolia.com

In zwei Aspekten hat sich die Auswertungsmethode geändert: Eine Neuerung ist, dass nicht nur die in Österreich geborenen Babys erfasst wurden, sondern auch im Ausland geborene Babys von in Österreich wohnhaften Müttern, jeweils unabhängig von der Staatsbürgerschaft. Entscheidender ist die zweite Änderung. Erstmals wurden auch etymologisch gleiche Vornamen zusammengefasst, dazu hat Statistik Austria zusammen mit dem Institut für Corpuslinguistik und Texttechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften eine umfangreiche Liste der Vornamenvarianten erstellt. Beispiele: Anna und Hanna werden jetzt zusammengefasst und auch Sofia und Sofie. Ich habe die Top 10 des Jahres 2015 hier mit den berücksichtigten Varianten aufgeführt, die häufigste Form steht vorn:

Beliebteste Babynamen in Israel

In Israel wurden im Jahr 2015 161.081 Kinder geboren. Das sind die häufigsten Vornamen:

Alle Babys

Mädchen Jungen
  1. Tamar
  2. Adele
  3. Miriam
  4. Sarah
  5. Avigail
  6. Noa
  7. Shira
  8. Talia
  9. Yael
  10. Leah
  1. Mohammed
  2. Yosef/Yusef
  3. David
  4. Daniel
  5. Uri/Ori
  6. Omer
  7. Eitan
  8. Ariel
  9. Noam
  10. Adam

Nur jüdische Babys

Mädchen Jungen
  1. Tamar
  2. Avigail
  3. Adele
  4. Noa
  5. Shira
  6. Talia
  7. Yael
  8. Sarah
  9. Leah
  10. Roni
  1. Uri/Ori
  2. David
  3. Ariel
  4. Noam
  5. Eitan
  6. Yosef/Yusef
  7. Itai
  8. Daniel
  9. Yehonatan
  10. Moshe

Auch interessant: Ein Überblick über die häufigsten Vornamen der jüdischen Babys seit der Unabhängigkeit:

Israels Vornamen je Jahrzehnt

Mädchen

1950er 1960er 1970er
  1. Esther
  2. Rachel
  3. Sarah
  1. Rachel
  2. Esther
  3. Ronit
  1. Michal
  2. Keren
  3. Merav
1980er 1990er 2000er
  1. Michal
  2. Adi
  3. Moran
  1. Eden
  2. Sapir
  3. Adi
  1. Noa
  2. Shira
  3. Yael

Jungen

1950er 1960er 1970er
  1. Moshe
  2. Yosef
  3. Avraham
  1. Yosef
  2. Moshe
  3. Avraham
  1. Moshe
  2. David
  3. Yosef
1980er 1990er 2000er
  1. Moshe
  2. David
  3. Roei
  1. Daniel
  2. David
  3. Moshe
  1. Daniel
  2. Itay
  3. Uri

Quelle: Central Bureau of Statistics

Siehe auch

2015er Babynamen aus der Schweiz

Das Bundesamt für Statistik (BFS) der Schweiz hat die beliebtesten Vornamen des Jahres 2015 ermittelt. Dabei wurdem unterschiedliche Schreibweisen (zum Beispiel Sofie und Sophie) als separate Vornamen gezählt.

Zunächst die Liste für die gesamte Schweiz:

Mädchen Jungen
  1. Mia
  2. Emma
  3. Lara
  4. Lena
  5. Sofia
  6. Mila
  7. Anna
  8. Elena
  9. Laura
  10. Lina
  11. Lea
  12. Sara
  13. Julia
  14. Emilia
  15. Alina
  16. Lia
  17. Sophia
  18. Leonie
  19. Nina
  20. Sophie
  1. Noah
  2. Liam
  3. Luca
  4. Gabriel
  5. Leon
  6. David
  7. Matteo
  8. Elias
  9. Louis
  10. Levin
  11. Samuel
  12. Julian
  13. Tim
  14. Jonas
  15. Robin
  16. Diego
  17. Nico
  18. Leo
  19. Jan
  20. Ben
Matterhorn © huci – fotolia.com

Matterhorn © huci – fotolia.com

Das BFS hat außerdem noch separate Vornamenranglisten für die verschiedenen Sprachregionen erstellt:

Lauge und Gry gehören zu den Top-Namen in Dänemark

Der Jungenname Lauge und der Mädchenname Gry werden wohl nicht so bald in Deutschland zum Modenamen aufsteigen, denn diese Namen klingen so ganz anders als diejenigen, die bei uns gerade angesagt sind. In Dänemark gehörten sie 2015 dagegen zu den beliebtesten Babynamen:

Der beste Fußballername aller Zeiten

Ausgerechnet Herr Sigthorsson hat das Siegtor für Island im EM-Spiel gegen England geschossen – Sigthor (isländisch Sigþór) ist allerdings nur in der deutschen Sprache der beste Fußballername aller Zeiten; im Isländischen erkennt man diese Assoziation nicht, denn der Namensbestandteil thor bedeutet ursprünglich „Donner“ (sig stammt tatsächlich vom Sieg).

Der Vorname des Nationalstürmers ist Kolbeinn und höchstwahrscheinlich lautet der Vorname seines Vaters Sigthor. In Island gibt es nämlich ein besonderes Namenssystem: Den Vorname wählen, wie in Deutschland, die Eltern des Kindes nach ihren persönlichen Vorlieben aus. Der Nachname ist aber kein Familienname in unserem Sinne, sondern er wird systematisch gebildet: Söhne bekommen traditionell den Vornamen des Vaters mit der Endung „-son“ (bedeutet Sohn) als Nachname, Töchter den Vornamen des Vaters mit der Endung „-dottir“ (bedeutet Tochter). Ungewöhnlicher, aber grundsätzlich möglich ist es, wenn die Namen anstatt mit dem Namen des Vaters mit dem Namen der Mutter gebildet werden.

USA 2015 – Wieder Emma und Noah

Die beliebtesten Vornamen des Jahres 2015 in den USA:

Mädchen Jungen
  1. Emma
  2. Olivia
  3. Sophia
  4. Ava
  5. Isabella
  6. Mia
  7. Abigail
  8. Emily
  9. Charlotte
  10. Harper
  11. Madison
  12. Amelia
  13. Elizabeth
  14. Sofia
  15. Evelyn
  16. Avery
  17. Chloe
  18. Ella
  19. Grace
  20. Victoria
  1. Noah
  2. Liam
  3. Mason
  4. Jacob
  5. William
  6. Ethan
  7. James
  8. Alexander
  9. Michael
  10. Benjamin
  11. Elijah
  12. Daniel
  13. Aiden
  14. Logan
  15. Matthew
  16. Lucas
  17. Jackson
  18. David
  19. Oliver
  20. Jayden

Noah ist 2015 zum dritten Mal der beliebteste Jungenname in den USA. Emma war auch 2008 und 2014 auf Platz eins. Die Mädchennamen Alaia und Meilani sowie die Jungennamen Riaan und Huxley haben in den Top 1000 die meisten Ranglistenplätze gewonnen. Verlierer des Jahres ist der weibliche Vorname Isis: im Jahr 2014 noch auf Platz 705, 2015 nur noch auf Platz 1770; 117 Mädchen wurden letztes Jahr in den USA Isis genannt. Ausführliche Statistiken bei der Social Security

Die beliebtesten Babynamen des Jahres 2015 in Polen

Am 1. März 2015 gab es eine Änderung in Polen: Seitdem dürfen auch Eltern mit polnischer Staatsbürgerschaft ihren Kindern Namen mit ausländischer Herkunft geben. Vorher war das nicht erlaubt. Abwertende und verhöhnende Namen sowei Verniedlichungen werden weiterhin abgelehnt.

Polen © barytek - Fotolia.com

Polen © barytek – Fotolia.com

Auf die vorderen Plätze der polnischen Namens-Hitliste hat sich diese Änderung aber noch nicht ausgewirkt. Hier die beliebtesten Babynamen des Jahres 2015 in Polen: