Babynamen mit S

Mit dem Anfangsbuchstaben S beginnt der erste Vorname von 4,9 Prozent aller Babys, die im Jahr 2016 in Deutschland zur Welt gekommen sind. Bei Mädchen kommt der Anfangsbuchstabe S mehr als doppelt so häufig vor wie bei den Jungen.

Anfangsbuchstabe S 2016

Hier alle Vornamen mit dem Anfangsbuchstaben S, die in meiner repräsentativen Stichprobe von 196.000 Geburtsmeldungen des Jahrgangs 2016 mindestens drei Mal vorkommen (nur die ersten Vornamen wurden berücksichtigt):

Jungennamen mit S

Saad * Sabri * Sadik * Sahin * Said * Saif * Sait * Saleh * Salih * Salim * Salman * Salvatore * Sam * Samet * Sami * Samin * Samir * Sammy * Samson * Samu * Samuel * Samuele * Samy * Sander * Sandro * Sanjay * Santiago * Santino * Santo * Sascha * Sasha * Savas * Savio * Sayed * Scott * Sean * Sebastian * Sebastiano * Sefa * Selim * Selman * Sem * Semi * Semih * Semin * Semy * Semyan * Sepp * Sergej * Sergio * Serhat * Serkan * Servan * Servet * Severin * Severino * Seyid * Seyit * Seymen * Seyyid * Sham * Shane * Shawn * Shayan * Shpejtim * Sidar * Sidney * Silas * Silian * Silvan * Simão * Simeon * Simon * Sinan * Sipan * Sirac * Sirius * Skender * Sky * Soufian * Sönke * Sören * Stan * Stanislav * Stanislaw * Stanley * Stavros * Stefan * Stefanos * Steffen * Sten * Stephan * Stevan * Steve * Steven * Stian * Surafel * Süleyman * Sven * Sverre * Sydney * Syed * Szymon

Mädchennamen mit S

Sabina * Sabine * Sabrin * Sabrina * Sadaf * Safaa * Safia * Safira * Safiya * Sahra * Saida * Salia * Saliha * Salina * Sally * Salma * Salome * Salomé * Sama * Samanta * Samantha * Samar * Samara * Samia * Samina * Samira * Sana * Sandra * Sandy * Saniye * Sanja * Sanna * Sanny * Sansa * Saphira * Sara * Sarafina * Sarah * Sare * Sarina * Sarra * Sarya * Sascha * Saskia * Savannah * Saya * Scarlett * Schirin * Seher * Selen * Selena * Selima * Selin * Selina * Selinay * Seline * Selma * Selmin * Sema * Semih * Semina * Semira * Semra * Sena * Senay * Senta * Serafina * Seraphina * Seraphine * Serena * Serina * Serra * Sevda * Sevval * Seyma * Shalia * Sham * Shanaya * Shania * Sharon * Sheila * Shelby * Sherin * Shirin * Shirley * Sia * Siana * Sibel * Sidney * Sidra * Siena * Sienna * Sila * Silja * Silvana * Silvia * Sima * Simay * Simona * Simone * Sina * Sinem * Sinja * Sinje * Sira * Siri * Sirin * Sissi * Sissy * Skadi * Skye * Skyla * Skylar * Smilla * Soey * Sofi * Sofia * Sofie * Sofija * Sofya * Solea * Soleil * Solice * Solin * Solveigh * Somaya * Sona * Sonia * Sonja * Sontje * Sophia * Sophie * Sophina * Sora * Soraya * Stacey * Stacy * Stefania * Stefanie * Stella * Stephanie * Stina * Stine * Su * Success * Sude * Sudenaz * Sue * Suela * Sumaya * Sumea * Sumeja * Sumeya * Summer * Suna * Sunny * Sura * Susa * Susann * Susanna * Susanne * Susi * Suzan * Suzana * Sümeyye * Svea * Svenja * Svetlana * Swantje * Sydney * Sylvia * Sylvie

  • 2011er Vornamen mit dem Anfangsbuchstaben S
Thema: Namenslisten

Autor:

Knud Bielefeld ist Vornamenanalytiker und erstellt Jahr für Jahr eine Auswertung der beliebtesten Vornamen Deutschlands.

56 Kommentare zu "Babynamen mit S"

  1. elbowin sagt:

    Trotz des ersten deutschen Tors in der EM: Shkodran fehlt!

    • elbowin sagt:

      Außer Shkodran vermisse ich wenig Namen,

      trotz einigen Medienwirbels 2015 haben sich Sturmhart und Siegbald nicht etabliert (von der Presse-Ente Sturmhorst mal ganz abgesehen).

      Bei den Mädchen fehlt vielleicht Shakira, obwohl die Sängerin sehr bekannt ist, hat sie nicht genug Nachbenennungen um die 3er-Hürde zu packen.

      Sigrun oder Sieglinde vermisse ich nicht wirklich.

  2. elbowin sagt:

    Zu den vorhandenen Namen fällt mir nicht viel auf, nur dass (und das ist neu) Sepp als vergebener Vorname auftaucht (als Kurzform ist Sepp in Bayern seit eh und je gang und gebe).

  3. Jan sagt:

    Siegfried fehlt, ebenso Sieglinde. 🙁

    Idee für drei Schwestern: Sieglinde, Hansa und Grata. 🙂

    An Weisheit herrscht hingegen kein Mangel:

    Sofi * Sofia * Sofie * Sofija * Sofya

  4. neuhier sagt:

    Silvio fehlt, Silvia ist dagegen dabei. Daraus Silvius zu machen ist wohl (fast) keiner darauf gekommen.

    Bei Silvester scheinen wie Nikolaus viele Eltern die kalendarische Verbindung zu scheuen. Ich mag den Namen.

  5. Jan sagt:

    Sirius. Na, kommt das auch mal wieder aus diesen im Volke so beliebten Henry-Potter-Romanen, oder was?

    Kurioser Anspruch für einen Jungsnamen: der hellste in unseren Breiten sichtbare Fixstern, kaltblau leuchtend, ein majestätisches Symbol des Winters.

    Und dann Klein-Sirius mit Verhaltensauffälligkeiten und Lese-Rechtschreib-Schwäche.

    Bissi dick für ’nen Vornamen, wa?

  6. lenchen sagt:

    Also, wenn Stavros vertreten ist, dann fehlt Stelios, die männliche Version von Stella.

    • Chiocciola sagt:

      Stelian – finde ich vom Klang her schön und passt eigentlich ja in die Riege der doch recht beliebten, Jungennamen auf – ian.
      Auch Sofian fehlt.

      Viele Grüße

  7. Mareike sagt:

    Diese Namen gefallen mir:

    Sebastian – so heißen ein paar Väter in unserem Umfeld, Väter im positiven Sinne. Wird oft mit Basti abgekürzt, was ich aber nicht schlimm finde. Sebastian kann man heute immer noch gut vergeben.

    Simon – wer keine Abkürzungen mag, sollte lieber Simon nehmen. Damit kann man nichts falsch machen.

    Silas – ist etwas neumodischer, gefällt mir aber auch.

    Sarah – schon in meiner Klasse gab es eine Sarah, war aber zu der Zeit noch selten. Sarah mochte ich immer schon gern. In der Schreibweise Sara steht der Name in der deutschen Bibel. Sara und Sarah sind beide in Ordnung. Aber ganz gruselig finde ich Sahra, diese Form ist durch Frau Wagenknecht bekannt geworden. Ist Sahra arabisch? Woher stammt diese Form?

    Sophia – ein wunderschöner Name, mit schöner Bedeutung, klassisch, stilvoll. Wenn er (zusammen mit Sophie) bloß nicht so häufig wäre. In der Klasse meiner Tochter gibt es 2x Sophie, 1x Sofia, 1x Lea-Sophie. Gerade Sophie ist hier als Rufname sehr häufig.

    Ich glaube dann würde ich lieber Sonja nehmen. Sonja klingt wie Sonne, hell und freundlich. Ich könnte mir gut vorstellen Sonja auch heute noch zu vergeben.

    Typische Namen aus meiner Generation: Sven, Stefan, Sascha, Sabine, Sandra, Simone, Sonja, Stefanie, Svenja …

    • Jan sagt:

      Sarah – schon in meiner Klasse gab es eine Sarah, war aber zu der Zeit noch selten. Sarah mochte ich immer schon gern. In der Schreibweise Sara steht der Name in der deutschen Bibel. Sara und Sarah sind beide in Ordnung. Aber ganz gruselig finde ich Sahra, diese Form ist durch Frau Wagenknecht bekannt geworden. Ist Sahra arabisch? Woher stammt diese Form?

      Es wurde hier schon mal die Meinung vertreten, daß das eine persische Form von Sarah bzw. auf persisch ein ganz anderer Name als die hebräische Sarah sei. (Geboren ist uns Sahra bekanntlich 1965 im Osten, Mutter Deutsche, Vater Perser, der sich dann bald nach der Geburt in Luft aufgelöst hat.) Ich halte das weiterhin für zweifelhaft und würde von einem Irrtum der Mutter und wie üblich zu großer Duldsamkeit der DDR-Behörden ausgehen. (Daß iranisches Persisch mit arabischen Schriftzeichen geschrieben wird, bedarf keiner Erwähnung.)

      Sven, Stefan, Sascha, Sabine, Sandra, Simone, Sonja, Stefanie, Svenja …

      Jäp! Eine Svenja ist eher etwas jünger als ich, aber Simones und Sabines, Stefans, Stefanies und Sandras – die gab und gibt es zuhauf.

      Vorschlag:

      Sigmar-Saladin Schulz-Sulzkowski. Das wird der nächste SPD-Kanzler-Kandidat.

    • Maria Th. sagt:

      gerade gefunden, nachdem ich mich erinnert habe, über diese Sahra/Sarah-Sache irgendwann mal was in der SZ gelesen zu haben, das finde ich jetzt aber nicht mehr:
      http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moers/wie-sarah-zu-sahra-wagenknecht-wurde-aid-1.3686866
      ob’s tatsächlich stimmt?

    • Jan sagt:

      Ach ja, stimmt ja. Sie insistiert darauf, daß Sahra die bewußt gewählte Schreibung gewesen sei…

      Und ich glaub ihr das weiterhin nicht. 🙂 Meines Erachtens ist es zu offensichtlich, daß sie da eine Prolligkeit/Ungeschicklichkeit ihrer Mutter kaschieren will.

    • Mareike sagt:

      Danke für eure Erklärungen! Jedenfalls sorgt Sahra Wagenknecht dafür, dass diese Schreibweise auch vergeben wird. Und das finde ich ohne entsprechenden Hintergrund trotzdem gruselig. Das Sahra im persischen ein ganz anderer Name sein soll, dass wissen hier wohl die wenigsten. Diese Schreibweise verunstaltet den schönen Namen Sarah/Sara.

    • cassis sagt:

      Wie soll Sahra denn im Persischen gesprochen werden? So wie Sarah / Sara oder steht das h für einen Ach-Laut oder so etwas? Ich habe keine Ahnung von der Sprache.

    • Maria Th. sagt:

      Ich erinnere mich, dass in dem von mir erwähnten SZ-Artikel die Rede davon war, dass man Sahra wie Sachra ausspräche. Auch das (wenn es denn stimmt) wäre für mich kein Pluspunkt, weil ich finde, dass Sachra nicht sehr schön klingt, wie Sache eben.

    • Jan sagt:

      Aber die angebliche Aussprache als „Sachra“ ist doch auch schon wieder so naheliegend als Entschuldigung für die Prolli-Mutter, die da halt nicht so genau gewußt hat, wo halt das h denn nun hingehört.

      Aha, also eben gerade nicht ne falsche Schreibung für Sarah, sondern was ganz furchtbar geheimnisvoll Persisches.

      Ziemlich durchschaubar, würde ich sagen. Exkulpation.

      Und Sahra Wagenknecht läßt sich ja nun auch nicht öffentlich als „Sachra“ ansprechen.

  8. Maria Th. sagt:

    Sarina
    hab ich gerade in der Liste entdeckt.
    – hört sich eigentlich „auf den ersten Blick“ nicht so schlecht an, aber Sarin ist ein übler chemischer Kampfstoff, also Giftgas. Von daher könnte ich mir den Namen für mein Kind nur schwer vorstellen und würde die Finger davon lassen.

    • Mareike sagt:

      Bei Sarina fehlt mir ein b – Sabrina. Außerdem gibt es noch Carina und Marina. Ich sehe da die Verwechselungsgefahr mit ähnlich klingenden Namen, deshalb wäre der Name nichts für mich. Das mit dem Giftgas weiß ja kaum jemand.

    • Maria Th. sagt:

      Carina und Marina gefallen mir durchaus. Bei Sabrina stört mich seit früher Jugend immer schon dieses harte R, das für den den Namen kaputtmacht, obwohl ich sonst was übrig habe für harte Konsonanten. Ich finde Sabine im Vergleich zu Sabrina sehr viel schöner und angenehmer, ohne dass es deswegen ein Lallname ist oder zu weich klingt.

    • Jan sagt:

      Hö. Also bei mir bei Sarina auch sofort das Nervengas vor Augen. (Oder in der Nase oder in der Lunge oder auf der Haut… Wie auch immmer…)

      Sarina und Tabunus. Lost-Jost Gelbkreuz und Phosgene Grünkreuz heiraten – erstes Kindi heißt Cyanus Hypertoxicus. 😀

    • Annemarie sagt:

      Farina gibt es auch noch. Auch wenn mancher dabei an Mehl denkt, ich mag den Namen. Das Giftgas Sarin war mir bis eben kein Begriff.

    • cassis sagt:

      Jetzt fällt mir ein, dass ich als Kind zwei Sarinas kannte, beide älter als ich, also zwischen 1975 und 1980 geboren. Gab es in der DDR offenbar hier und dort.

    • Mareike sagt:

      Sabine gefällt mir auch gut, viel besser als Sabrina, ein Modename aus den 80ern und 90ern. Sabine ist zeitloser, über eine kleine Sabine würde ich mich freuen. Ich habe aber noch keine kennengelernt.

      Carina und Marina finde ich auch schön, die könnte ich mir auch vorstellen, weil sie allgemein bekannt sind. Ab und zu treffe ich mal jemanden der so heißt. Farina oder Sarina sind da schon seltener. Schon erstaunlich, wie viele Namen man aus „-arina“ bilden kann.

    • Chiocciola sagt:

      Ich kenne eine Sarina (geb. schätzungsweise Anfang der 80er in der damaligen DDR),

      Und eine Farina (geboren um 2000).

      Auf – arina fallen mir noch ein :

      Jarina

      Tarina

      (beides in Geburtsmeldungen gesehen)

      Viele Grüße

    • neuhier sagt:

      Ich habe mal eine Larina kennengelernt, sollte jetzt sechs Jahre alt sein.

    • Chiocciola sagt:

      Warina habe ich, meine ich, auch schon mal irgendwo gesehen.

  9. Annemaus sagt:

    Sirius wäre mir auch als sehr großer HP-Fan zu ungewöhnlich. Aber nach deiner Throtieren dürfte man die Kinder auch nicht Friedrich oder Theodor nennen.
    Übrigens fehlt Severus. Snape ist mein literarischer Lieblingsheld. Severin würde ich eventuell vergeben.

    • Jan sagt:

      Nach mehrmaligem Durchlesen: Ich verstehe das einfach nicht. Was, bitte, ist „Throtieren“. Einfach ein komplexer Tippfehler oder wieder so ein Henry-Potter-Begriff?

    • Maria Th. sagt:

      Annemaus hat schon geantwortet, ich hätte aber auch auf „Theorien“ getippt.
      Aber nachdem der Lapsus nun schon zum zweiten Mal kommt, muss ich es einfach richtigstellen, ich kann nicht anders: Nicht Henry, sondern Harry Potter! 😀
      Oder war es beide Male eine ironisch-bewusste Falschformulierung?

    • Jan sagt:

      Aha, Theorie also. (Das zumindest war kein absichtlicher Fehler von mir, sondern ein wirkliches Nicht-Verstehen…)

      Ferner ist mir dann aber weiterhin schleierhaft, warum man nach etwelchen Theorien von mir Friedrich und Theodor nicht vergeben dürfte.

      (Und noch schleierhafter ist mir, was eine Autokorrektur dazu bringt „Theorie“ zu „Throtieren“ zu machen, aber das ist ganz offensichtlich nicht mehr meine Welt.)

      Maria Th., Du hattest mich fast mal soweit, mir einen dieser kuriosen Potter-Romane zu schnappen, aber ich glaube, ich schalte da doch besser auf bockig. 😀

    • Maria Th. sagt:

      Du weißt ja nicht, was dir entgeht! 😉 😀

  10. Annemaus sagt:

    Ich meinte Theorien (blöde Autokorrektur).

    Stella gehört für mich in meine Top 3. Mittlerweile ist er wie auch Luna so etabliert, dass man diese Namen auch ohne italienische Wurzeln vergeben kann.
    Silas finde ich auch wunderschön.
    Sonst würde ich bei den Jungen Samuel, Sascha und Sebastian nehmen.
    Bei Mädchen Sarah, Saskia, Sophia/Sophie, Stina und vielleicht Silvana.

  11. Annemarie sagt:

    Ich mag besonders:

    Severin, Silas, Silvan, Simeon

    Selma, Senta, Silvia, Svea

    Und außerdem (wohl zu selten für die Liste):

    Salka, Shalimar (schon etwas gewagt ;-)), Silva, Svana

    • Maria Th. sagt:

      Severin ist in Ordnung,gibt es bei uns auch welche, ich kenne zwei.
      Silas gefällt mir persönlich nicht.
      Silvan ist besser, würde ich aber nicht vergeben; ein Silvan ging zu einem meiner Söhne in die Klasse
      Simeon klingt mir zu biblisch, lieber Simon

      Shalimar ist für mich ein Parfum von Guerlain.

    • Jan sagt:

      (Ich hab das garantiert schonmal gesagt, aber warum nicht nochmal: 😀 )

      Severin ist für mich einfach komplett mit Kölle verbunden. Halt ursprünglich der Severinswall und heute eben die Severinsbrücke.

      Die Farbassoziation zu Severin ist daher sofort das an Kupfer-Patina erinnernde (und angeblich von Adenauer in seiner Zeit als Kölner Bürgermeister ausgewählte) „Kölner Brückengrün“, in dem auch die Zoobrücke im Norden und die Deutzer Brücke südlich der Altstadt angepinselt sind.

    • elbowin sagt:

      Shalimar ist mehr als gewagt … immerhin geht es in dem Buch „Shalimar der Narr“ (btw, absolut lesenswert, wie bisher alles, was ich von Salman Rushdie gelesen habe) um einen, der zum Mörder wird.

  12. Annemaus sagt:

    Ich wollte nur sagen, dass es mehrere (auch geläufigere) Namen gibt, in die die Kinder erst „reinwachsen“ müssen. Man kann beispielsweise geteilter Meinung darüber sein, ob Friedrich zu einem Dreijährigen mit Disney-Shirt und Schokoeis in der Hand schon passt. Oder zu einem 16-Jährigen mit Lederjacke.
    Versteht mich jetzt nicht falsch: Ich finde einige dieser Retro-Namen wie beispielsweise Alexander, Theodor, Michael, Johannes, Johanna, Theresa, Elisabeth, Charlotte oder Josefina wunderschön und würde sie auch selbst jederzeit vergeben.

  13. Luisa sagt:

    Wie findet ihr denn den Namen Smilla? Ich bräuchte mal ein paar unabhängige Meinungen. Für eine etwaige Tochter liebäugle ich mit diesem Namen, aber mein Mann kann ihm (noch) nichts abgewinnen.
    Mit welchem Namen würdet ihr Smilla (falls zu außergewöhnlich) kombinieren?

    Danke schonmal für eure Tipps & Meinungen!

    • Jan sagt:

      Ganz ehrlich: Die erste Assoziation ist Smilie, und ob das so toll ist? Die zweite wäre Smith und die dritte Skylla. Und die vierte Smutje. Die fünfte schließlich das holländische smakelijk.

      Ich möchte Dir die Namens-Idee nicht miesmachen, obwohl es jetzt zwangsläufig so klingt, aber ich will auch nicht heucheln… Ich halte das für keinen guten Namen.

    • Maria Th. sagt:

      Ich finde den Namen, ehrlich gesagt, auch nicht so super. Da ist zwar nichts Abstoßendes dran, aber die Buchstabenkombi Sm im Anlaut spricht sich im Deutschen nicht so gut, finde ich. Und der Name ist durch den Roman Fräulein Smillas Gespür für Schnee besetzt.
      Vielleicht lieber Camilla?
      Und wenn’s schon unbedingt sein muss, was als Zweitname? Irgendetwas Nordisches, mit r:
      Smilla Ingrid
      Smilla Doris
      Smilla Birgit
      Smilla Astrid … bis jetzt gefällt mir Ingrid am besten.

    • Luisa sagt:

      Danke Jan! Ich weiß, dass du häufig Assoziationen hast, die ich nicht im Traum in Erwägung ziehen würde.
      Ich mag an Smilla, dass der Name hell und freundlich klingt, nach einem lebensfrohen Mädchen, was ja dann auch auf die „Smilie-Assoziation“ passen würde.
      Eine Alternative wäre Milla, allerdings befürchte ich, dass der Name zu ähnlich zu Mila usw. ist

    • Luisa sagt:

      @Maria Th. Danke auch dir! Ich kenne den Roman nur vom Namen her, würde das aber nicht als abwertendes Kriterium betrachten. Hermine geht ja inzwischen auch (wieder).

      Als Zweitname gefiele mir Ulrike aus familiären Gründen ganz gut. Ansonsten bin ich recht planlos. Mein Mann ist generell auch gegen einen Zweitnamen, er findet es unnötig. Ich empfinde es aber, gerade bei außergewöhnlichen Namen als angenehm

    • Luisa sagt:

      Smilla Elise fiel mir grade noch ein. Was denkt ihr darüber?

    • Maria Th. sagt:

      Smilla Elise wäre mir zu weich im Klang, da muss ein bißchen Pfeffer rein meiner Meinung nach, wie ich oben schon sagte, ein r.
      Greta passt aber auch nicht, Margaret vielleicht?
      Smilla Ulrike finde ich aber gar nicht so schlecht, da wäre eben ein r drin und noch ein anderer Vokal, das U, das ginge ganz gut zusammen.

    • neuhier sagt:

      Smilla finde ich ok, aber das Sm am Anfang finde ich gewöhnungsbedürftig (gibt es überhaupt noch Namen, die das auch haben?!), den Namen irgendwie so gewollt nordisch und man hat sofort den bereits genannten Roman im Kopf, wobei das Kinder natürlich nicht so geht.
      .
      Ulrike mag ich als Namen sehr, auch weil mir bisher nur Positivbeispiele über den Weg gelaufen sind. Auch Elise ist schön, Elisa gehört zu meinen Lieblingsnamen.

      Bei Smilla Elise und Smilla Ulrike kommt mir das L zu schnell wieder und auch der Vokalzusammenstoß an den Wortgrenzen ist nicht optimal. Smilla Rieke würde dies vermeiden.

    • neuhier sagt:

      Noch ein Gedanke: wenn du Smilla und Elise magst, vielleicht ist Ella dann der perfekte Name für Euch?

    • neuhier sagt:

      Oder Mariella, der ist etwas außergewöhnlicher, passt aber aufgrund der Beliebtheit von Marie und Ella gut rein.

    • lotta sagt:

      Smilla Rieke wäre mir zu abgehackt. Smilla Ulrike finde ich hingegen sehr hübsch, mich stören die beiden aufeinanderfolgenden Vokale überhaupt nicht! Wenn es eine Nachbenennung ist, umso schöner. 🙂 Smilla Friederike mag ich auch.
      Elise ist einer meiner Lieblingsnamen. Die Kombi Smilla Elise gefällt mir gut und steht auch auf meiner Liste. Mich stört an Smilla nur ein wenig, dass der Name in Deutschland keine Tradition hat und viele ihn mit dem Buch in vVerbindung bringen (ich selbst kenne es allerdings auch nur vom Hörensagen). ich finde wie du, dass Smilla einen tollen Klang hat, es gibt keine Ausspracheprobleme, eder Name ist recht selten und trotzdem nicht zu ausgefallen, ich finde es ist eine gute Wahl. Mein Lütter hat eine Smilla in seiner Klasse, ein süßes Mädchen, daher ist der Name bei mir positiv besetzt.

    • Annemarie sagt:

      Zu den wirklich ungewöhnlichen Namen würde ich Smilla nicht zählen, gerade in Norddeutschland nicht. Ich meine, im Norden hat der Name knapp die Top-100 verpasst. Bundesweit reicht es immer noch für Platz 307, 2015 war es sogar 212.

      Die Smile-Assoziation finde ich hübsch. Allerdings gibt es den Namen meiner Recherche zufolge wirklich erst seit dem Roman und Film (1992ff.), er hat also keine Tradition, sowas finde ich immer ein bisschen schade. Im Roman wird der Name aus einem grönländischen Namen, der „Summen eines Insekts“ bedeutet, und den Wörtern für mild und Lächeln hergeleitet.

      Ulrike – oder Ulrika? – als Zweitnamen fände ich gut dazu. Oder Smilla Marit, Smilla Greta, Smilla Martha, Smilla Frederika, Smilla Henrike, Smilla Johanna, Smilla Rosmarie …

    • Maria Th. sagt:

      Also nachdem „Ulrike“ im familiären Hintergrund ist und Luisa sowieso mit diesem Namen liebäugelt, wäre doch Smilla Ulrike tatsächlich die beste Lösung. Alles Gute!

    • Luisa sagt:

      Vielen Dank an alle!

      Mich haben eure Kommentare nur noch mehr bestärkt, trotz der fehlenden Tradition. Jetzt muss ich nur noch meinen Mann überzeugen, aber der tendiert eher dazu, dass wir einen Jungen bekommen 😀

    • Maria Th. sagt:

      Na dann, Miles Ulrich 😉
      😀

    • Jan sagt:

      Also, da ich hier offensichtlich der Einzige bin, der von diesem Roman noch nie gehört hat, bitte ich, mein grimmes Votum freundlichst und nachsichtigst streichen zu wollen. :-/

      Ich gehöre halt so allmählich zu den Rentnern, die das Gaspedal immer mit der Bremse verwechseln, vorzugsweise dann, wenn sie gerade nicht wissen, ob der Erste Gang oder der Rückwärtsgang drin liegt.

      (Eines aber fällt mir noch ein, nämlich das arabische Bismillah = Im Namen Gottes.)

  14. Chiocciola sagt:

    Smilla, wäre sicher nicht meine Wahl, aber ein Name, den ich mögen könnte. Deutlich schöner als Milla. Ausgefallen, aber bekannt, eindeutige Aussprache (denke ich mal!?), aus meiner Sicht spricht nichts dagegen.
    Zweitname würde ich aus der Familie o. ä. nehmen, da weiß ich nicht, was bei euch in Frage kommt.

    Gesehen habe ich schon :
    Smilla Carlotta.

    Gut zusammen klingen nach meinem Empfinden z. B.

    Smilla Charlotte
    Smilla Katharina
    Smilla Greta
    Smilla Margareta

    Viele Grüße

  15. Chiocciola sagt:

    „Zu den wirklich ungewöhnlichen Namen würde ich Smilla nicht zählen, gerade in Norddeutschland nicht. Ich meine, im Norden hat der Name knapp die Top-100 verpasst. Bundesweit reicht es immer noch für Platz 307, 2015 war es sogar 212.“

    Da wäre nun eine interessante Frage, was ein „ungewöhnlicher“ oder „seltener“ Name ist.

    Mir sind schon Leute begegnet, die z.B. „Miriam“ für selten hielten.
    Jemand anders sprach von z.B. „Ada“ als einen häufig vorkommenden Modenamen.

    Ich würde Miriam als geläufigen Namen bezeichnen, weder Modename, noch selten.

    Ada hätte ich als selten eingeschätzt. Persönlich kenne ich eine 2-jährige Ada, ansonsten ist mir der Name bei Kindern noch nicht begegnet.

    Auch mit der Einstufung nach „Ranglistenplatz“ tue ich mich schwer.
    Ich finde schon in den Top 100 Namen, bei denen ich keinen Namensträger persönlich kenne, mindestens in den Top 200 Namen, die mir noch nie begegnet sind.
    Dafür jenseits der Top-Namen Namen, die derzeit nicht in Mode sind, ich aber nicht wirklich als ungewöhnlich oder selten bezeichnen würde (z.B. Joachim, Bernd, Barbara, Sabine…)

    Smilla ist nach meiner Wahrnehmung schon selten. Ich kenne im realen Leben niemanden, der so heißt oder sein Kind so genannt hat. In Geburtsmeldungen ist er mir aber schon begegnet.

    Viele Grüße

    • Annemarie sagt:

      Stimmt natürlich, was man ungewöhnlich findet und was nicht, geht stark auseinander. Vielleicht hängt das damit zusammen, wie stark man sich mit dem Thema beschäftigt? Ich lese ja nun schon seit ein paar Jahren viel in Namensblogs und -foren, mittlerweile deckt sich mein Empfinden für die Häufigkeit/Beliebtheit von Kindernamen immer mehr mit den Platzierungen in der Hitliste. Früher war das anders, vor allem bevor ich selbst Mutter war, weil es ja doch recht zufällig war, was für Kindernamen einem begegneten.

      Klar ist auch, dass auch Namen, die aktuell tief unten oder gar nicht in den Top-500 sind, geläufig sein können, weil sie früher gängiger waren und man Namensträger kennt.

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