Babynamen der Woche 34/2017

Lia-Janelle * Vida Maria * Zsombor * Fritz Dieter * Ayla Cansu * Ludo * Lani * Saskia-Sofie * Cecilia * Léonor * Emil Lion * Eric Jack * Yolène * Helena Annegret * Logan Mika * Alessia-Anna * Louisa-Valeska * Donato * Lio Valentino * Elina-Merle * Lilia Josephine * Laamrani * Lia Joely * Ariana Eleyna Anita * Jasper Carl Frederik * Oskar Kevin

Autor:

Knud Bielefeld ist Vornamenanalytiker und erstellt Jahr für Jahr eine Auswertung der beliebtesten Vornamen Deutschlands.

69 Kommentare zu "Babynamen der Woche 34/2017"

  1. Astrid sagt:

    Wahlpflichtspiel: Jasper Carl Frederik und entweder Alessia Anna (ohne Bindestrich) oder Cecilia
    Mir gefallen auch:
    Eric Jack
    Helena Annegret a auf A ohne Ausspracheprobleme
    Einzelnamen:
    Saskia
    Ariana
    Louisa

    Es gibt überhaupt viel A und I heute!

    Mit Zsombor kann ich nichts anfangen. Klingt nicht hübsch.

  2. Sabrina sagt:

    Wahlpflicht:
    Cecilia & Jasper Carl Frederik

  3. Jan sagt:

    Wahlpflichtspiel:

    Heute in beiden Fällen mit Bauchgrimmen:

    Cecilia. Ich hätte C(ä|e)cilie besser gefunden…

    Jasper Carl Frederik. Bei Jasper muß ich immer irgendwie an Sägespäne denken, weiß nicht warum, vielleicht wegen des Verbs raspeln. Es gibt in Politikteil der FAZ den Rechtsausleger Jasper von Altenbockum (baltischer Familienhintergrund), veralberbar als Japser von Altenböcken. Karl statt Carl und Friedrich statt Frederik, bitte. Insgesamt ein bißchen zu sehr bionademäßiges dänisches Bettenlager.

    Ludo. Heißt „Ich spiele“, wenn ich mich nicht irre. Je nun. Bei aller Bewunderung für Huizingas „Homo ludens“ – als Name?! Ferner läßt das sofort an einen Luden, also an einen Zuhälter, denken…

    Oskar Kevin. Wow! Die erste Nachbenennung nach einem Onkel Kevin! Ein großer Tag, eine neue Epoche ist angebrochen! Und Ihr könnt sagen, Ihr seid dabeigewesen! 😀

    • Maria Th. sagt:

      Dem geneigten Harry-Potter-Leser fällt sofort Ludo Bagman ein, der legendäre Quidditch-Veteran, inzwischen im Zaubereiministerium Leiter der Abteilung Magische Spiele und Sportarten und Kommentator der Quidditch-Weltmeisterschaften 😀
      Heißt nicht auch Til Schweiger in „Keinohrhasen“ Ludo?
      Als echten Namen finde ich Ludo nicht vergebbar, auch unter den von Jan erwähnten Aspekten.

    • Annemarie sagt:

      Stimmt, so heißt Til in besagtem Film. Eigentlich würde mir Ludo (trotzdem) ganz gut gefallen, aber den Luden krieg ich schwer aus dem Kopf.

    • Jan sagt:

      Eigentlich würde mir Ludo (trotzdem) ganz gut gefallen

      Es scheint Schleswig-Hosteinern nicht abzugewöhnen, zweisilbige Namen auf -o zumindest ganz gut zu finden! 😀

      Helena Annegret finde ich übrigens auch ganz hübsch, das wäre meine zweite Wahl gewesen. (A. wäre bei mir eine Nachbenennung – Muddern heit so, hät ern Nom man nümmers mocht.)

    • Micmac sagt:

      Ludo ist im Französischen die Abkürzung von Ludovic. Klingt als Lü-do ganz gut. Aber wie gesagt, im Franzöischen.

    • Janina sagt:

      Ludo ist doch der andere Name für das Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiel!
      So würde ich kein Kind nennen…

  4. Annemarie sagt:

    Über Oskar Kevin musste ich schmunzeln – das ist doch mal ein Name, der sich in keine Schublade stecken lässt! Hat was.

    Bei der Wahlpflicht bin ich heute wenig originell: Helena Annegret und Jasper Carl Frederik (bei dem ich an Carl Fredricksen aus dem Film „Oben“ denken muss – Zufall?!).

    • neuhier sagt:

      Zu Oskar fallen mir die Redewendung Frech wie Oskar und das Buch Gestatten – Oskar (der dortige Schüler Oskar steht der Redewendung in nichts nach) ein. Nimmt man dazu die gängigen Assoziationen zu Kevin, dann passt der Name in dieser Hinsicht schon. Ansonsten ist Kevin mit seinen hellen Vokalen für meinen Geschmack klanglich zu gegensätzlich.

      Kevin-Peter – der würde Schubladen so richtig durcheinander würfeln und dabei klanglich noch stimmig klingen.

    • Maria Th. sagt:

      Ich denke bei Oskar immer an „Oskar die Tonne“, diese silbernen oder grünen gerippten großen Mülleimer-Deckeltonnen!

    • Jan sagt:

      Ich werde wohl auch nicht mehr davon loskommen, bei Oskar immer gleich an Oskar in der Mülltonnen denken zu müssen – Leute, die auch nur fünf Jahre jünger sind als ich, dürfte das aber kaum noch betreffen, insofern die Figur schon in meiner Kindheit aus dem Verkehr (also der deutschen Sesamstraße) gezogen wurde. (Wenn ich mich recht erinnere war die Feuerung dieser sympathischen Figur der Anlaß für mich, endgültig mit dem Sesamstraßen-Gucken aufzuhören.)

      Und ferner: Oskar Lafontaine. Den gab es schon in meiner frühen Jugend, und es gibt ihn immer noch…

    • Mareike sagt:

      Oskar Kevin
      Ich kenne Oskar in der Mülltonne, irgendwann wiederholten sich die Sesamstraßen-Folgen. Aber ich kenne die Sesamstraße hauptsächlich mit Samson, Tiffy und Lilo Pulver als Moderatorin.

      Bei Oskar denke ich aber auch an das Buch „Rico, Oskar und die Tieferschatten“. Darin geht es um benachteiligte Kinder, ADS, begabte und weniger begabte Kinder.

      Ich sehe Oskar erstmal neutral, ich habe noch keinen Oskar kennengelernt.

      Kevin – Ich finde Kevin gar nicht mehr schlimm. Da finde ich Lion, Liam, Lennox schlimmer. Kevin ist halt schon unten angekommen, es kann nur noch besser werden.

  5. mgl sagt:

    ich wähle Laamrani.
    weil ich nicht weiß was es ist(männlich? weiblich?)
    und weil es neu/mir unbekannt ist. Immerhin keine Schublade.

    • elbowin sagt:

      Ich habe ein bisschen gesucht, Laamrani ist wohl marokkanisch und kommt vor allem als Nachname vor (mit einem a, also Lamrani, hieß ein marokkanischer Premierminister mit Nachnamen). Eine Bedeutung oder eine Geschlechterzuordnung kann ich aber nicht anbieten.

  6. Mareike sagt:

    Am besten gefällt mir heute:

    Helena Annegret – Meine Tochter heißt Helena und ich würde diesen Namen jederzeit nochmal nehmen. Helena hat einen schönen Klang und ist recht zeitlos, kein typischer Kindername. Manchmal wird sie auch Lena gerufen und familienintern „Lenchen“. Annegret ist bestimmt eine Nachbenennung. Das finde ich immer gut.

    Elina (-)Merle – ohne Bindestrich ein wunderschöner Name. Elina als schwedische Form von Helena hätte mir auch gefallen, aber meinem Mann war Elina zu ungewöhnlich, nicht klassisch genug. Merle als Zweitname passt gut dazu, dadurch wirkt der ganze Name schön nordisch. (Merle ist zwar vom Ursprung her nicht nordisch, wird aber so empfunden.)

    Jasper Carl Frederik – ebenfalls eine nordische Kombi. Jasper gefällt mir gut. Ist Carl Frederik eine leicht veränderte Nachbenennung für Opa Karl und Opa Fritz? Okay, das kann man machen. Sonst hätte auch Jasper Frederik gereicht, das klingt auch gut und ist lang genug.

  7. cassis sagt:

    Elina scheint es in ziemlich vielen Ländern/Sprachräumen zu geben, wa? Mareike kennt den Namen als schwedisch, ich kenne eine albanische Sängerin des Namens (dürfte in den 30ern sein) und gerade habe ich einen Artikel gelesen, in dem junge Menschen aus Lettland interviewt wurden, darunter auch eine Elina (wahrscheinlich in den 20ern).
    Und Vida (in der Liste als Vida Maria) – auf Spanisch das Leben, aber die Mutter meiner slowenischen Freundin heißt auch so. Wer weiß, woher die Eltern des Kindes den Namen haben.

    • Maria Th. sagt:

      Elina Garanca zb ist eine ziemlich berühmte lettische Opernsängerin.

    • Mareike sagt:

      Von Elina Garanca habe ich auch schon gehört. Elina hat den Nachteil, dass es Lina und Alina auch gibt und beide sind Modenamen. Eine Elina wird irgendwann auf Lina oder Alina treffen und dann muß sie betonen, dass sie Elina heißt.
      Da ist Helena unkomplizierter, wir mußten den Namen noch nie erklären. Helene gab es vor acht Jahren noch nicht (wieder).

  8. Barbara sagt:

    Elina, Alina – wundert mich nicht, dass es das in allen möglichen Sprachen gibt. Auf mich wirken beide wie Lallnamen (Lalanamen), also etwas, das ich nie vergeben würde. Lieber etwas, das als kompletter Name verstanden wird.
    Lia, gleich zweimal mit gruseliger Kombination, und als ob das noch immer nicht reichte – mit Bindestrich!
    Léonor macht für mich keinen Sinn, da ich den Namen auf der letzten Silbe betonen würde. Klingt halt doch die Eleonore durch.
    Emil Lion – da hätte man auch gleich den offensichtlich um sich greifenden Emilion nehmen können…
    Friedrich Dieter, HelenE Annegret, Cecilia (Bartoli?), Luisa Valeska, Jasper Carl Frederik gefallen mir gar nicht schlecht.
    Ansonsten VIEL zuviele „L“s und Bindestriche.

  9. Annemaus sagt:

    Eine kleine Bitte an die Admins, da für euch wahrscheinlich bald die heiße Phase für das Erstellen der Namenslisten zum Jahreswechsel beginnen wird. Besteht vielleicht die Möglichkeit, neben die Namen per Pfeilen oder mit Plus und Minus die Entwicklung des Namens zu kennzeichnen also z. B. „+3“ oder „-7“.
    Gerade für die Eltern, die mit einem Namen jenseits der Top 40-50 liebäugeln wäre es vielleicht interessant auf einem Blick zu wissen, ob ihr Favorit in den letzten Jahren zugelegt hat oder in den letzten Jahren stetig verloren hat und langsam out wird.

    • Ich persönlich finde die Veränderungen von einem zum anderen Jahr nicht so spannend. Darum habe ich ein Verfahren ermittelt, um die Trends über mehrere Jahre aufzuzeigen. Diese Trends werde ich auch im nächsten Jahr wieder veröffentlichen.
      Deinen Vorschlag umzusetzen wäre mit einigem Aufwand verbunden – mehr Aufwand als ich im Moment erledigen möchte. Zur Klarstellung: Ich bin der einzige „Admin“ und mache das nebenbei in meiner Freizeit. Da müssen leider viele gute Ideen in der Schublade bleiben.

    • mgl sagt:

      Knud was arbeitest Du in echt?

    • Ich arbeite als Datenmanagement-Spezialist. Und Du?

  10. Patricia sagt:

    Wahlpflichtspiel: Donato und Cecilia, zu Ehren meiner italienischen Vorfahren.

    • Marthe sagt:

      Das ist mal ein Grund für italienische Namen. Es ist so schade, dass sich viele der verschiedenen Kulturen bedienen, die keine Ahnung davon haben und die Namen oft verhunzen. Begegne ich auf dem Papier einem „Jerome“ oder einem „Timothy“, rege ich mich schon auf, dass sie Scherrohm und Timmässi heißen. Eine italienische Alessia ist auch ganz anders als eine eingedeutschte Alessia. Och man.

  11. Marthe sagt:

    Wahlpflicht
    Fällt mir heute null schwer:
    Jasper Carl Frederik * die Kombi hätte von mir kommen können.
    Helena Annegret

    Einzelnamen
    Emil
    Oskar
    Helena
    Eric

    Schublade
    Lia-Janelle *
    Yolène * ich bin mir noch nicht sicher, ob es nicht doch ein durchdachter Name ist…
    Logan Mika * Mama guckt Gilmore Girls, Papa mag Häkkinen
    Alessia-Anna * Alessio von Petro und Sarah
    Donato * Dobatellas Bruder
    Lio Valentino * Italiener sind die heißesten

    Lalelu
    Elina-Merle *
    Lilia Josephine *
    Lia Joely *
    Emil Lion *

    Kann man machen
    Vida Maria * Vida ist mal ein Name, den man aussprechen und schreiben kann, der modisch klingt, aber selten ist.
    Fritz Dieter * Geschmackssache
    Cecilia *
    Léonor *
    Eric Jack *
    Helena Annegret *
    Louisa-Valeska * fast hätte es den Sprung zum Lalelu geschafft, dass „k“ hat es gerettet.
    Ariana Eleyna Anita *
    Jasper Carl Frederik * mega!
    Oskar Kevin * Kevin. Ist halt Kevin. Aber wenn Onkel Kevin eben so heißt.

    Kein Plan
    Zsombor * sieht aus wie „Zombie“
    Ayla Cansu * Ayla kann jeder aussprechen
    Laamrani *

    Och nö
    Ludo *
    Lani *
    Saskia-Sofie * Seimann. Schrecklich.

    • Gabriele sagt:

      Felizitas ist einer meiner Lieblingsnamen, hatte eine Tante mit diesem Namen, sie wurde Fee gerufen. Helena gefällt mir auch besser als Helene, Dorothea besser als Mathea, gleiche Bedeutung.

    • Gabriele sagt:

      @Marthe: Stimme Dir absolut zu, Schublade und Lalelu kann man getrost zusammen fassen;) auch wenn Saskia und Sophie als Einzelnamen hübsch und gebräuchlich sind, mit dem Bindestrich geht alles kaputt.

  12. simona sagt:

    in etwa drei monaten dürfen wir uns über unser erstes wunder freuen.
    für unsere tochter kommen stand jetzt drei namen in frage:
    Felicitas, Mathea und Helena

    Welcher der Namen gefällt euch am besten und kennt ihr schöne Zweitnamen? (wahrscheinlich wird der zn eine nachbenennung aber wir hätten gerne noch alternativen)

    danke schonmal

    • Astrid sagt:

      Ohne die Länge und Klang der Nachnamen zu wissen, würde ich raten:
      1. Helena
      2. Felicitas

      Kombinationen wie z.B.
      Helena Mathilde, Helena Estelle, Helena Pauline, Helena Veronika/Veronica, Helena Caroline
      Felicitas Paula, Felicitas Nora, Felicitas Clara, Felicitas Ronja, Felicitas Marta, Felicitas Eveline

    • Astrid sagt:

      Helena Felicitas klingt auch gut. Damit könnten Sie die Qual der Wahl etwas lindern. 😉

    • mgl sagt:

      Mathea Dagmar
      Helena Isolde
      Felicitas Gertrud

    • elbowin sagt:

      Einer Matthea (weiblich zu Matthäus) würde ich auf jeden Fall ein zweites t gönnen, und ich würde ernsthaft über die Schreibweise Matthäa (ganz deutsch) nachdenken. Allein die Vielfalt möglicher Schreibweisen (man kann auch das h weglassen) ist aber schon ein Gegenargument gegen den an und für sich gut klingenden Namen.

      Mit Helena kann man nichts falsch machen, Felizitas (huch, schon wieder eine andere Schreibweise!) ist schon etwas speziell.

      Zweitnamen zu Helena: Ich würde einen Namen wählen, der mindestens einen „harten“ Konsonanten enthält, etwa Martha, Karla, Saskia, Katharina, Felizitas (warum nicht als Zweitname)

    • Marthe sagt:

      Ich würde auch Helena präferieren. Am besten mirmt einem Namen kombiniert, der länger ist und härter und mit einem Konsonanten beginnt. Ideal wäre noch, wenn die Vokale wiederholt würden – Felicitas wäre gut. Felicitas als erster Name wäre mir zu kompliziert.Mathea wäre mir zu modernisiert. Aber eine Mattea als Zweitnamen, damit könnte ich mich anfreunden, die Vokale werden wiederholt und es sind harte Konsonanten enthalten.
      Helena Caroline
      Helena Felicitas
      Helena Mattea
      Helena Theodora
      Helena Katharine

      Für meinen Geschmack wären die gängigen Kombinationen wie Helena Marleen oder Felia Helena viel zu weich und „Lalelu“.

    • Jan sagt:

      Mir gefällt auch Helena* am besten, das soll heißen sogar sehr gut.

      Felicitas ist auch hübsch, aber vielleicht ein bißchen verspielt?

      Mathea finde ich etwas gesucht, siehe oben die Bemerkungen von elbowin.

      Zweitname: Wenn es allein um den Klang geht, so lesen und schreiben hier Leute mit, die dafür eine bessere Sensorik haben als ich. Siehe die Beiträge oben und sicher auch noch unten. Generell aber halte ich Nachbenennungen für einen sehr, sehr schönen Brauch!

      Oder eben wirklich Helena Felicitas wie schon vorgeschlagen.

      In jedem Fall alles Gute! 🙂

      *) Normalerweise mag ich auch eher die Formen auf -e, aber gerade Helene ist mittlerweise so erztypisch Bionade geworden, daß ich das eben nicht mehr so gerne mag. Die Fromme Helene ist zur Axolotl-Plagiats-Helene geworden, puh… (Und das sage ich sicher *nicht*. um Mareike was Nettes zu sagen.)

    • Marthe sagt:

      Zu dem gibt es Helene Fischer…

    • Mareike sagt:

      Helena ist ein guter Name, den kann man wirklich gut vergeben. Dazu habe ich oben ja schon genug geschrieben. Wir hatten noch Magdalena in der engeren Auswahl. Der Zweitname ist ein Name aus der Familie und dieser passt besser zu Helena, so ist es zu der Entscheidung gekommen.

      Ich kann noch Helena Viktoria vorschlagen, das hätte mir auch gut gefallen.

      Helene finde ich auch in Ordnung, auf jeden Fall besser als einfach nur Lene oder Leni. Helene ist aber erst in den letzten Jahren wieder entdeckt worden.

    • Maria Th. sagt:

      Ich finde Helena Felicitas auch eine sehr gute Lösung, die dazu noch beide Lieblingsnamen vereinigt. Helena ist einfach zu schreiben und zu sprechen, ist nicht zu häufig, aber auch nicht völlig aus der Welt, weder modisch noch verstaubt. Dazu kann man die etwas kompliziertere Felicitas hervorragend kombinieren.

    • neuhier sagt:

      Bei Mathea schließe ich mich auch elbowin an – es sind wirklich viele logische Schreibvarianten möglich, dies wäre für mich ein Ausschlusskriterium für einen Rufnamen.

      Helena und Felicitas: Das kommt darauf an, wie häufig ihr ihn haben wollt. Felicitas ist außergewöhnlicher, aber dennoch geläufig. Außerdem schreien vier Silben nach Abkürzung, bei drei gibt es noch eine Chance davon zu kommen.

      Die Kombi Helena Felicitas gefällt mir im Gegensatz zu meinen Vorkommentatoren weniger. Das Anfangsschema (erste Silbe mit e, Anfang der zweiten Silbe mit l) ist mir persönlich zu repetitiv.

      Aus allen Kombinationsmöglichkeiten der drei Namen gefällt mir Mathea Felicitas am besten. Der Zweitname nimmt die Vokale des Erstnamens mit und erweitert sie um ein helles i. Die späte Wiederholung des Silbenanfangs-t ist auch ein schöner Rahmen. Andersherum, als Felicitas Mathea kommt dies Wiederholung etwas früh. Für mich spricht auch nichts dagegen, den zweiten Vornamen als Rufnamen zu nehmen – habe ich auch so, macht keine große Verwirrung und bald können ja die, die es stört, die Reihenfolge ja sogar problemlos ändern lassen.

    • Mareike sagt:

      Ich freue mich über die netten Kommentare zu Helena. Danke euch! 🙂

    • neuhier sagt:

      Kombipartner zu Felicitas:

      Bei Zweisilbern wirken die meisten falsch herum, außer bei Felicitas Marie. Hier gefällt mir Marie, die ich so oft kritisiere, tatsächlich richtig gut: Felicitas ist stark genug, um das End-I aufzufangen, und wird irgendwie geerdet.

      Ansonsten würden dem Namen auch Kombipartner mit dunklen Vokalen richtig gut stehen, so etwas wie Felicitas Leonore. Andersherum gefällt mir Laura Felicitas auf Anhieb gut.

      Aber auch Namen, die sich nur einem Vokal aus Felicitas bedienen, bieten sich an, hier ist mein Favorit Clara Felicitas.

      Generell scheint zu Felicitas recht viel zu passen – der Name bedient sich den für Mädchennamen gängigen Vokalen a, e und i, die Endung schränkt so gut wie nicht ein und bei den Konsonanten ist hart, mittel und weich dabei. Nur die Länge lässt ihn besser für die zweite Stelle eignen. Knud, wird dieser häufiger als zweiter vergeben?

    • Jan sagt:

      Zu dem gibt es Helene Fischer…

      Kurz dazu, bitte.

      Ich hatte mich eine Zeitlang gewundert, daß ihre Eltern (sie ist geboren 1984, nach D gekommen 1988) ihren Geburtsnamen Jelena eben nicht zu Helena, sondern zu Helene germanisiert haben. Helene war zumindest 1988 doch noch out und noch nicht wieder in, und „HeFi“ kommt nicht aus dem Bionade-Milieu und singt auch nicht für dieses Milieu.

      Woran liegt das? Der bekannte Konservativismus unserer rußlanddeutschen Landsleute?

      Oder wurde der Künstlername später von irgendwelchen hippen Managertypen gewählt, für die Helene schon wieder schick war? (Ihre Karriere hat ja so in den frühen bis mittleren Nullern begonnen bzw. Fahrt aufgenommen, belehrt mich Wikipedia.)

      Weiß das jemand? (Kurzes Nachgoogeln hat für mich nichts ergeben…)

      [Und nur ganz nebenbei: Man wird mir möglicherweise glauben, daß ich keine Schlager-Musik höre. Als Mann, dem an der Erhaltung der deutschen Sprache gelegen ist, wäre ich aber jederzeit bereit Helene Fischer die Füße zu küssen. 🙂 Das Volk hört wieder deutschsprachige Musik, hurra! Daß man mit deutscher Schlagermusik Fußballstadien füllen kann, wäre in meinen jungen Jahren vollends undenkbar gewesen.]

    • Gabriele sagt:

      @Simona meine Antwort steht in der falschen Reihe, oberhalb Diener Anfrage

    • Gabriele sagt:

      Helena Phoebe heißt eine Nichte meines Sohnes, beides griechische Namen, verschiedene Endungen, finde ich sehr hübsch.

    • Barbara sagt:

      Warum Jelena zu Helene und nicht Helena?

      Ich habe den Verdacht, dass die bundesdeutsche Bürokratie der 80-er ihre Finger im Spiel hat. Wie deutscht man kyrillisch geschriebene Namen ein? Standesbeamten mittleren Alters (gibt es da überhaupt junge?) dürfte Helene geläufiger als die neumodische Helena gewesen sein.
      Die vielen Waldemars und Gregors dieser Zeit gibt es heute sicher auch nicht mehr, man bleibt bei V/Wladimir, bzw. Grigori(j).
      Ich finde Helene schöner, gerade weil heute eher Helena gewählt wird.

  13. Annemarie sagt:

    Sprecht Ihr Helena He-Lena, HE-Lena oder Hellena? Was sagen die meisten nach der Erfahrung der Helena-Eltern? Mich bringt die Aussprache dieses (schönen) Namens nämlich doch etwas ins Grübeln. Helene ist da viel eindeutiger.

    Ah, und auch bei Mathea und Matthea/Mattea sehe ich, zumindest theoretisch, einen gewissen Aussprache-Unterschied.

    Aus einer Felicitas wird vermutlich immer eine Feli, das muss man mögen.

    • Maria Th. sagt:

      Meine Aussprache wäre HE-lena, also Nr.2.
      Den Ausspracheunterschied bei Mathea und Mattea sehe ich auch, das könnte aber auch an unserem Namens-Hobby liegen, dass wir da so genau hinhören.
      Felicitas zu Feli -ja, das passiert, wenn es der Rufname würde. Ich hatte das so verstanden, dass Helena Rufname und Felicitas der Zweitname wäre und dann würde die Abkürzung wohl eher nicht vorkommen.

    • Jan sagt:

      Meine Aussprache wäre HE-lena, also Nr.2.

      Aber /HELLena/ oder /HEHlena/? 🙂 Ich würde /HELLena/ sagen, mit ganz kurzem e, fast ein Schwa.

      Maria Th. ist Münchnerin, Annemarie ist Schleswig-Holsteinerin – ich würde mal sagen, daß da die „Mikro-Aussprache“ von Helena auch bei gleicher Betonung (auf der ersten Silbe) unterscheidbar anders klingen wird.

      Ich meine einfach, daß die deutschen Regio- und Soziolekte so viefältig sind, daß es von vornherein vergebliche Liebesmüh ist, einen Namen finden zu wollen, dessen Aussprache wirklich überall eindeutig ist. (Und das sage wohlgemerkt ich als grimmer Verteidiger des Standard-Hochdeutschen!)

      Schon Klaas (das sollte doch eindeutig sein), klingt anders, wenn der Name von einer Badenerin oder von einem Sachsen oder von einer Plattdeutschlingin ausgesprochen wird…

    • Mareike sagt:

      Ich spreche den Namen HElena aus, Betonung auf der ersten Silbe, das erste e kurz betont, aber wie ein richtiges e, nicht wie ein Schwalaut gesprochen. Die meisten hier in der Gegend (Ostwestfalen) sprechen Helena so aus wie ich. Manchmal wird der Name auch etwas schneller gesprochen, wie Hellena. In der Schule sagen die rußlanddeutschen Mädchen HeLEna, Betonung auf dem zweiten e. Deshalb wird sie in der Schule oft Lena gerufen, das findet sie schön und ich sowieso.

      Es gibt viele Namen, die unterschiedlich betont und ausgesprochen werden, deshalb stört es mich bei meiner Tochter nicht. Vor- und Nachteile gibt es bei jedem Namen. Hannah und Isabel müssen immer sagen wie sie geschrieben werden.

      Ich kenne eine 11jährige Felicitas, die von ihren Eltern wirklich immer Felicitas genannt wird (zumindest, das was ich mitkriege). Ihre Freunde sagen natürlich Feli, das sollte einem gefallen, wenn man diesen Namen vergibt.

    • Jan sagt:

      Mareike,

      mit dem „Fast-Schwa“ meine ich natürlich das zweite, in „meiner“ Aussprache unbetonte e! Da hatte ich mich ungeschickt ausgedrückt…

      Also: Wenn ich langsam und artikuliert spreche, ist dieses zweite e lang, aber unbetont – in schneller Rede schwindet es fast zu einem Schwa. Und das erste, betonte e eben immer wie im Wort hell. Na, so ungefähr…

      Horrido

  14. simona sagt:

    Erstmal danke für die vielen Antworten.

    Wir haben uns jetzt für Helena als Erstnamen entschieden, weil mir Mat(t)ea nicht so gut gefällt und mein Mann keine Feli möchte.

    Helena Felicitas ist wirklich eine schöne Kombination, die uns noch gar nicht aufgefallen war. Mein Mann hat am Wochenende den Namen Aurelia aufgeschnappt und ist total hin und weg von diesem Namen als ZN. Mir gefällt es auch ganz gut, ich bin mir aber noch nicht ganz sicher.

    Wie gefällt euch die Kombination Helena Aurelia?

    • Mareike sagt:

      Helena Aurelia – hört sich schön an, den könnt ihr nehmen.

    • cassis sagt:

      Ich mag sowohl Helena als auch Aurelia, aber zusammen sagen mir die Namen nicht so zu. Mag daran liegen, dass beide ein l nach dem betonten Vokal haben.

    • Jan sagt:

      Aber ist Helena Aurelia nicht ein bißchen dick, also „breit-humanistisch“?

      Meines Erachtens klingt die etwas possierliche Felicitas besser mit der klassischen Helena zusammen…

      Aber ich bin mir nicht sicher, und daneben ist Helena Aurelia in keinem Fall!

    • Maria Th. sagt:

      Ich persönlich würde mich auch für Helena Felicitas entscheiden, Aurelia wird mir langsam ein bißchen zu modisch. Schlecht ist der Name aber nicht, nur passt Helena zu Felicitas für mich besser als Aurelia, auch dadurch, dass die H-F-Kombi im Gegensatz zur H-A-Kombi nicht zweimal auf a endet.
      Vielleicht gibt’s ja später mal noch ein Schwesterchen Aurelia, da beraten wir euch dann wieder beim Zweitnamen 😀 !

    • Marthe sagt:

      Helena Felicitas klingt für mich stimmiger, da Helenaurelia aus der anderen Kombi werden könnte. Aber ich mag Aurelia wegen der vielen Vokale auch nicht so gerne. Vergebbar ist beides definitiv.

    • Annemarie sagt:

      Beides sehr schön 🙂 Eine Helenaurelia würde ich nicht fürchten, weil der Anfangslaut Au- ja ganz anders klingt als A-. Helena Amanda z.B. wäre eher schwierig.

      Mit Euren Gedanken zu Helena habt Ihr mich auch überzeugt – dass es die Aussprachevarianten gibt, ist wirklich kein Problem. Ich selbst würde wohl immer versuchen, den Eltern bzw. der jeweiligen Helena selbst (so viele trifft man ja nicht) abzulauschen, wie sie es haben möchten.

    • neuhier sagt:

      Erstmal Glückwunsch zur Entscheidung zu Helena – ein schöner Name.

      Aurelia gefällt mir eigentlich auch, aber irgendwie mehr als Geschwistername statt als Kombipartner zu Helena. Als Zweitname eignet sich m.E. besser ein Name mit harten Konsonanten, was auch einige Vorkommentatoren bereits angemerkt hatten. Ein e, was unauffällig enthalten sind, fände ich noch gut.

      Wie wäre es denn mit Helena Friederike?

    • mgl sagt:

      Helena Birgit,
      Helena Siegrun
      Helena Margit

  15. Gabriele sagt:

    @Jan: Was meinst Du mit Bionade, Aufsteiger, Neureich oder was? :)))

    • Jan sagt:

      Gabriele,

      damit meine ich die „Bionade-Bourgeoisie“. Der Begriff ist nicht von mir, sondern kommt aus den Feuilletons.

      In onomastischer Sicht sind das die eigentlichen Träger der Retronamen-Masche seit etwa fünfzehn oder zwanzig Jahren.

      Soziologisch-politisch in Stichpunkten:

      – Wohlhabend, oft IT-Branche oder Lehrer. Üblicherweise schafft Männchen das Geld ran und Frauchen führt zu Hause das Kommando.
      – Linksliberal. Meistens grün.
      – Kaufen in teuren Läden ein, die Bäcker heißen nicht Bäcker, sondern Kuchenmanufaktur.
      – Vegan, mindestens vegetarisch, zum allermindesten bio.
      – Permanentes gutes Gewissen.
      – Der Oberteufel ist jetzt Donald Trump. Halten Hillary Clinton für den eigentlichen Präsidenten der USA.
      – Leitmedium ist der Spiegel.
      – Kriegen früher Kinder als noch meine Generation.
      – Männchen mit Tragetüchern.
      – Wollen immer alles hundertpro richtig machen.
      – Neureich sein gehört nicht zwangsläufig dazu, ist aber manchmal so. Oft (meistens) aber auch schon bourgeoise Eltern.
      – Wohnen gerne im sanierten Altbau in bestimmten Stadtteilen. Deutschlandweit bekannt ist Prenzlauer Berg in Berlin, gibt es aber in jeder Großstadt. Südstadt in Köln, Neuenheim in Heidelberg, List und Linden in Hannover…
      – Setzen gerne mal irgendwelche Zeichen, am liebsten „gegen rechts“ oder für ein „buntes Klecksendorf“.

      Na, so ungefähr…

      🙂

    • Mark sagt:

      Amüsante Beschreibung, und ist wirklichkeitsnah (sonst wäre es auch nicht so amüsant)…

      Muss feststellen, dass ich nur wenige der Bionade-Bougeoisie-Merkmale trage. Eigentlich trifft nur zu, dass ich Lehrer bin (aber ein weniger gut bezahlter an einer nicht sehr wohlhabenden christlichen Schule). Die Retronamenmasche mache ich insofern nicht mit, als mein konservativ-historistischer Kulturrekonstruktionismus viel radikaler ist als „Frederik“ und „Frieda“ (nämlich eher Wunnibald und Reinhild).

    • Jan sagt:

      Mark,

      niemals wäre ich auf den Gedanken gekommen, Dich der Bionade-Bourgeoisie zuzurechnen – Dafür bist Du einfach vom Prenzlauer Berg aus gesehen in fast jeder Hinsicht zu sehr am anderen Ende Deutschlands: geographisch (mittlerweile), religiös, bildungsmäßig, vermutlich auch politisch – und in jedem Fall, was den Horizont angeht. (Das war jetzt ein ziemlich dickes Kompliment.)

      Daß ich selbst mich über dieses Milieu so aufregen kann, liegt natürlich auch daran, daß es mir selbst näher ist als andere, mir sympathischere Milieus. Und ich wähle ja auch beim Wahlpflichtspiel hier regelmäßig die archetypische Bionade-Namen – eben eher Friedrich und Wilhelmine als Wunnibert und Ragnhildis. 😉

      Maria Th. halt mir hier mal vor einiger Zeit im Zorn gesagt, daß ich lehrerhafter rüberkommen, als mir selbst vermutlich klar sei. Natürlich ist mir das sehr wohl klar, und natürlich habe ich das auch nicht zum erstenmal gehört.

      Der Begriff „konservativ-historistischer Kulturrekonstruktionismus“ gefällt mir sehr gut, nicht nur als treffende Selbsteinschätzung Deiner Person. Bei mir halt der verzweifelte und unzuständige, jedenfalls unbeholfene Versuch, von der Sozialistischen Klassik zu retten, was zu retten ist.

  16. Mark sagt:

    Finde Valeska sehr schön; Valerie finde ich eher blass im Vergleich.

  17. Juli sagt:

    Ich hätte mich auch für den Helena entschieden (das war jahrlang einer meiner Favoriten) bis mich Kollegen auf Helena Fürst gebracht haben. Und das bekomme ich nun nicht mehr aus dem Kopf. Aber dennoch finde ich die Kombi Helena Felicitas / Mahtea gut – und auch besser als Aurelia. Habt ihr denn nun eine endgültige Entscheidung?

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