Babynamen mit K

2,4 Prozent der im Jahr 2016 in Deutschland geborenen Babys haben einen ersten Vornamen mit dem Anfangsbuchstaben K. Der Anteil der Mädchen und Jungen ist ungefähr gleich groß.

Anfangsbuchstabe K

Hier alle Vornamen mit dem Anfangsbuchstaben K, die in meiner repräsentativen Stichprobe von 196.000 Geburtsmeldungen des Jahrgangs 2016 mindestens drei Mal vorkommen (nur die ersten Vornamen wurden berücksichtigt):

Jungennamen mit K

Kaan * Kacper * Kadir * Kai * Kajetan * Kaleb * Kalle * Kaloyan * Kamil * Kane * Karam * Karim * Karl * Karlo * Karol * Kartal * Kasimir * Kaspar * Kassem * Kauan * Kawa * Kay * Kaya * Kayra * Kean * Keano * Keanu * Keke * Kelvin * Kemal * Ken * Kenai * Kenan * Kendal * Kendrick * Kenneth * Kenny * Keno * Kerem * Kerim * Kevin * Keyan * Khaled * Khalid * Khalil * Khan * Kian * Kiano * Kieran * Kijan * Kilian * Kimi * Kinan * Kion * Kiril * Kirill * Kiyan * Kjell * Klaas * Klaus * Klemens * Klim * Knut * Koby * Kolja * Konrad * Konstantin * Konstantinos * Koray * Korbinian * Kris * Kristian * Kristijan * Kristof * Krystof * Kuba * Kubilay * Kuno * Kurt * Kutay * Kuzey * Kyan * Kyle * Kylian * Kyrill

Mädchennamen mit K

Kaia * Kaitlyn * Kaja * Kalea * Kaley * Kalia * Kalina * Kalotta * Kamila * Kamilla * Kanita * Kara * Karen * Karin * Karina * Karla * Karlie * Karlina * Karlotta * Karolin * Karolina * Karoline * Kassandra * Katalea * Katarina * Kate * Katelyn * Katelynn * Katerina * Kathalea * Katharina * Katherina * Kathi * Kathleen * Kathrin * Kati * Katie * Katja * Katniss * Katrin * Katy * Kaya * Kayla * Kayra * Käthe * Kea * Keira * Kelly * Kendra * Kerstin * Keyla * Khadija * Khaleesi * Khanh * Kiana * Kiara * Kijara * Kiki * Kim * Kimberley * Kimberly * Kinga * Kira * Klara * Klarissa * Klaudia * Klea * Konstantina * Kornelia * Kristin * Kristina * Ksenia * Ksenija * Kübra * Kyara * Kylie * Kyra

  • 2011er Vornamen mit dem Anfangsbuchstaben K
Thema: Namenslisten

Autor:

Knud Bielefeld ist Vornamenanalytiker und erstellt Jahr für Jahr eine Auswertung der beliebtesten Vornamen Deutschlands.

23 Kommentare zu "Babynamen mit K"

  1. elbowin sagt:

    Hurra, das K ist da,

    und das ist ein Buchstabe, bei dem sich seit 2011 einiges getan hat. Bei den Mädchen fallen die Neuzugänge Katalea, Kathalea, Katniss, Khaleesi und Klea ins Auge, die alle von Filmen und Büchern stammen. Die Namen werden uns wohl erhalten bleiben.

  2. Maria Th. sagt:

    Kaloyan, Klim, Kion, Kalotta und Kanita hab ich definitiv noch nie gehört oder gelesen.
    Kubilay hieß mal ein vor langer Zeit in der Nachbarschaft wohnender Junge. Auch sehr ausgefallen!

    Andererseits sind „alte Klassiker“ wie Kasimir, Klaus, Klemens, Kornelia, Karin, Klarissa und Klaudia wieder dabei (wobei ich bei Klemens und den Mädchennamen außer bei Karin die Schreibweise mit C vorziehe)!

  3. Mareike sagt:

    Kalotta sieht aus wie ein Schreibfehler. Karl schreibt man nun mal mit r, dann sollte man das auch bei Karlotta tun. Mir gefällt allerdings die Schreibweise Carlotta noch viel besser.

  4. Mareike sagt:

    Christian, Christoph, Christina usw.
    Diese Namen würde ich tradionell immer mit Ch schreiben.

    Dafür würde ich Katharina, Kerstin, Kilian und Konrad immer mi K schreiben.

    Die Schreibweise ist ja immer auch Geschmacksache, aber in der Regel gefällt mir die herkömmliche Form besser.

  5. elbowin sagt:

    Bei den Jungen ist Kendrick ein Neuzugang, diesmal aus dem Musikbereich. Der Name lässt sich gut aussprechen und wird sich in die hiesige Namenslandschaft (dank des Vorläufers Hendrik) sicher gut einfügen.

  6. elbowin sagt:

    Nun zu Vermisstenanzeigen: Viel gibt es nicht zu vermissen, Knut (2011 fehlend) ist in der Statistik. Von den deutschen Namen auf Kun(i)- ist nicht viel geblieben, die friesische Form Keno, Kuno, Konrad, und die polnisch-ungarische Kinga. Kunigunde und Kunibert oder gar Kunibald haben keine Chance. Vielleicht könnte man auch Zusammensetzungen mit Karl wie Karlfried oder Karlmann vermissen.

  7. Chiocciola sagt:

    Zu C und K: Ich schließe mich grundsätzlich euch an, wobei ich Klemens und Kristina mit K OK finde.
    Klaudia, Kristof oder Carin ungewöhnlich, aber nicht „falsch“.
    Karlo, Karlotta und Kiara als nicht „richtig“.
    Und ganz grauslig: Cerstin, Cilian und Ciara; und falsch, wenn das C hier als K gesprochen wird.

    Manche Eltern wählen die Schreibweise nach dem Familiennamen. So kannte ich eine Karmen K. Und eine Klaudia W., bei denen das K. bewusst gewählt wurde, weil man es als besser zum Familiennamen empfand bzw. um die Initialen WC zu vermeiden.
    Außee

    Manche Eltern wählen die Schreib

    • Maria Th. sagt:

      Ich würde Karin, aber Carina schreiben, nicht Carin und Karina. Comisch,oder? 🙂

    • Mareike sagt:

      Ich würde auch Carina mit C und Karin mit K schreiben. Es kommt bei mir darauf an, welche Schreibweise mir häufiger begegnet. Carolin kenne ich nur mit C und das würde ich auch so schreiben.

      Gruselig finde ich, wenn man Carmen mit K schreibt. Das passt einfach nicht. Man sollte immer auch die Herkunft eines Namens berücksichtigen.

    • Rebecca Sophie sagt:

      Ist bei mir genauso. Carlotta mir K geht für mich auch nicht. Kristina ist hingegen skandinavisch. Und Klaudia ist mir als osteuropäisch irgendwo mal über den Weg gelaufen.

  8. Chiocciola sagt:

    Außerdem kannte ich mal eine Cordula, die angeblich ursprünglich Kordula hieß und K ihren Namen ändern hat lassen.

  9. Chiocciola sagt:

    Für mich ist weniger die Häufigkeit ausschlaggebend, sondern die „Richtigkeit“ bezogen auf Herkunft/Sprachhintergrund das Namens.
    Katharina kommt aus dem Griechischen, also gehört es für mich mit K und th.
    Claudia, Clemens, Cornelia etc aus dem Lateinischen, daher empfinde ich da das C als richtiger.
    Bei Neubildungen wie Carola/Karola, Carolin, Karoline, Corina etc. geht für mich beides.

    Carina ist italienisch, also c. Man kann Karina aber auch als Kurzform von Katharina oder Erweiterung von Karin verstehen, dann passt auch K.

    Ich kannte mal eine Karina, die fand gerade die K- Schreibweise schöner, weil „besonders“, mir C sei es ein “ Allerweltsname“.

  10. Mareike sagt:

    Klar, bei der Schreibweise kommt es zuerst auf die „Richtigkeit“ an.

    Ich hätte gedacht, dass die K-Namen bei den Mädchen häufiger vertreten sind. Allein schon wegen Katharina und allen Nebenformen. Auch Karla und Klara sind beliebt, aber diese beiden gibt es ja auch mit C. Carla und Clara finde ich genauso richtig, wie die K-Variante.

    Bei den Mädels vermisse ich Kirsten. Diesen Namen gab es während meiner Kindheit (70er u. 80er Jahre) häufiger, parallel neben Kerstin.

    Schön, dass Konrad wieder vergeben wird.

    • elbowin sagt:

      Yep, Kirsten fehlt auch. Ich habe überlegt, ob ich Karsten vermissen soll, der wurde in meiner Jugend mit K geschrieben und auch öfter mal vergeben. Heute würde ich ihn aber eher beim Buchstaben C erwarten.

  11. Chiocciola sagt:

    Ja, Kirsten gefällt mir auch besser als Kerstin. Mir ist auch mal eine Kirstin begegnet, das gefällt mir auch. Beides sind keine Namen, die ich selber vergeben würde,aber die mir gefallen, wenn ich die höre oder lese.

    Bei Klara und Karla empfinde ich auch C und K- Form als richtig. Clara wurde ich eher mir C schreiben, bei Karla/Carla bin ich unentschieden. Karla und Klara klingen für mich „kerniger“, “ bodenständiger“, Clara und Carla „zarter“, “ leichter „, “ feiner“. Hat beides was.

    Ich vermisse noch Konstanze (und wundere mich, dass die ausgefallenere Konstantina drin ist), Korina, Korinna, Kordula, Korona, Kay, Kirsti, Kristy. Das sind Namen, bei denen ich mir hätte vorstellen können, dass sie gelegentlich vergeben werden. Aber wahrscheinlich tauchen von den „Ko“-Namen einige beim C auf…

    Kopfschüttel-Namen: Khanh, Kiki, Karlie, Kalotta, Keyla, Kyara (Schreibvariante von Chiara oder anderer Hintergrund?)

  12. Katrin sagt:

    Kleopatra und Klytemnestra :-).

    • Maria Th. sagt:

      Die vermisst aber niemand!

    • Jan sagt:

      Der Historiker vermißt hingegen schmerzlich: Klio. 😉

      Hinsichtlich der C-K-Frage würde ich auch sagen: im Zweifelsfall immer die normalere, etabliertere Form – unter gelegentlicher Hinzuziehung etymologisch-philologischer Erwägungen. Letztere sollte man aber wohl nicht auf Spitze und Knopf treiben, meine ich. Zum Beispiel empfinde ich Klaudia so wenig als falsch wie etwa Köln, obwohl nun beides bekanntlich aus dem Lateinischen kommt bzw. davon abstammt. Daß man nicht mehr Cöln schreibt, hat sich endgültig, glaube ich, erst so um 1900 durchgesetzt, wohl auch, weil das K damals als deutscher empfunden wurde als das „welsche“ C.

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