Babynamen der Woche 17/2017

Friederike Luise * Jonera * Joscha Mio Constantin * Anni * Luisa Samira * Ava * Lotta Viktoria * Noela * Alicia Ivy * Leni Annalie * Isabella Calentha * Klara Feline * Elias Timur * Josephine Lilu * Nelio Julian * Elva * Dilovan * Nissrine * Ferdinand Philip Maximilian * Lina Sophie * Amajla * Laurina * Kiyan Malik * Jo Hannes Josef * Mateo Moon * Isaias * Tom Tristan * Charlotte Janne Maria * Elis-Lira * Ties Pidder Ole

Autor:

Knud Bielefeld ist Vornamenanalytiker und erstellt Jahr für Jahr eine Auswertung der beliebtesten Vornamen Deutschlands.

128 Kommentare zu "Babynamen der Woche 17/2017"

  1. Jan sagt:

    Jo Hannes Josef

    :mrgreen:

    Magda Lena Maria
    Ma Ria Magdalena

    (Ich weiß ich wollte hier erstmal ’ne Pause machen mit dem Kommentieren und will das auch weiterhin, aber ich wenn ich das jetzt nicht losgeworden wäre, wäre ich einfach geplatzt.)

    • Marthe sagt:

      Ari Anne
      Lou Isa
      Hanne Lore
      Maxi Milian
      Juli Anne
      Lore Dana

    • Annemarie sagt:

      Micha Ela Michelle
      Mari Anne Marlene
      Isa Bella Isolde
      Jo Nathan Jonte

      … interessantes Prinzip 🙂

    • Jan sagt:

      Auf Facebook oder auch auf Dropbox (also da, wo im Netz Vorname und Nachname verlangt werden, was aber viele aus naheliegenden Gründen nicht wollen), ist die Masche ja gar nicht so selten: also den Vornamen in zwei Teile zu zerhacken und dann den zweiten Teil als Nachnamen einzutragen:

      Also Lau Ra, An Drea, Thor Sten oder sowas…

      Ich heiße bei Dropbox: Kl Aas. 🙂

    • Annemarie sagt:

      „Ich heiße bei Dropbox: Kl Aas. “
      Der Name ist natürlich ganz besonders schön 🙂

    • Knud sagt:

      „Jo Hannes“ nennt sich dann bei Dropbox „Johannes“, dann passt es wieder.

    • Anna sagt:

      Willi Bert Gustav
      Jo Achim Josef
      Thor Ben Elias

    • Astrid sagt:

      Fred Erik fällt mir noch ein 😉
      oder
      Theo Dorus

    • Jan sagt:

      Als ich ein Kind war (in den 70ern), habe ich mal ein Witze-Buch geschenkt bekommen, es dürfte aus den mittleren oder späten 60ern gestammt haben. Darin folgender Vornamens-Witz, aus dem Kopf nach 40 Jahren:

      Ein Lehrer in der Volks/Grundschule fragt die Schüler seiner neuen Klasse nach ihren Vornamen.
      „Achim.“ – „Das heißt Joachim!“
      „Hannes.“ – „Das heißt Johannes!“
      Joghurt!“

      Heute hat die Wirklichkeit der 2010er Jahre die Witze der 1960er allemal überrundet.

    • Maria Th. sagt:

      Der dritte sagt: „Eigentlich heiß ich Kurt, aber so wie ich Sie kenne, bin ich bestimmt der Joghurt!“
      So kenne ich den. 😀
      Obwohl er schon so uralt ist, findet man den immer noch im Internet, Stichwort „Kurt Jokurt“

    • Jan sagt:

      😀

      Also im Ernst, der Witz muß wirklich ururalt sein… Ich kann das Buch (aus biographischen Gründen, die hier zu erzählen zu kompliziert sind) kaum später als 1978 geschenkt bekommen haben… Und das Buch hatte damals schon die Aura (Typographie, Bindung, Geruch…) eines alten Buches.

      Wie heißt der türkische Chef von McDonalds?
      Izmir Übel.

      Das habe ich tatsächlich auch zum erstenmal um 1980 herum erzählt bekommen. 7. oder 8. Klasse, niedersächsisches Kleinstadtgymnasium, wo der nächste echte McDonalds-Laden 50 km entfernt in Bremen war.

      Witze sind wirklich vital! 😀

    • Jan sagt:

      Ich möchte das Thema nicht totreiten, aber es ist wirklich interessant, sich zu überlegen, von wann dieser Joghurt-Witz stammen könnte. Er kann unmöglich nach ca. 1965 entstanden sein:

      Erstens setzt er als allgemein bekannt voraus, daß Achim und Hannes (Bertie, Toni…) keine Vollnamen sind, sondern Spitznamen. Nur die Lausejungs in der Klasse wissen das nicht, bzw. sie wissen noch nicht, wann der Spitzname de rigeur ist und wann der Vollname. Vollnamen-Achims hingegen gibt es schon in meiner Generation (1967).

      Zweitens operiert er mit dem Rumpelnamen Kurt.

      Drittens geht er von einer sehr autoritären Erziehungs-Atmosphäre in der Schule aus: Der Lehrer wagt es tatsächlich, seine Schüler hinsichtlich ihres Namens zu belehren! Das würde heute mindestens einen Elternaufstand auslösen, wenn nicht ein Disziplinarverfahren nach sich ziehen. Schon in den 70ern wäre derlei kaum mehr denkbar gewesen.

      Andererseits freilich setzt er Joghurt als in Deutschland allgemein bekanntes Volksnahrungsmittel voraus – er kann also auch kaum vor der Wirtschaftswunderzeit bzw. der mit ihr einhergehenden „Freßwelle“ der 1950er entstanden sein.

      Mein Tip wäre daher: ca. 1960.

    • Maria Th. sagt:

      Der 1940 geborene jüngste Sohn des Schriftstellers Hans Fallada hieß Achim.
      Vor vielen Jahren habe ich mal die Lebenserinnerungen der Schriftstellerin Juliana von Stockhausen gelesen, darin erzählt sie, dass ihre Mutter zu Beginn des 20.Jh. mal die neue, völlig exotische Speise Joghurt aß, es aber weder ihr noch dem Hund, der das dann statt ihrer „verwerten“ sollte, schmeckte. 😀
      In der breiten Masse gibt es Joghurt erst seit den 60er Jahren, denke ich. Ich kenne noch die Zeit, als es nur Naturjoghurt gab, die Fruchtjoghurts kamen in den 70ern dann auf.

    • Jan sagt:

      [„de rigueur“ sollte das heißen… Wer großmäulige und exaltierte Fremdwörter verwenden will, sollte es auch richtig machen. 🙄 ]

      Der 1940 geborene jüngste Sohn des Schriftstellers Hans Fallada hieß Achim.

      Aber wirklich auch hochoffiziell und in den Papieren? Es war ja früher nicht so selten vor, daß die Kurzformen zu de-facto-Vollnamen wurden.

      Mir fällt da Dein Mit-Münchner und mutmaßlicher Nicht-Genosse Hans Beimler ein, geradezu eine „Ikone“ des deutschen Kommunismus. Er firmiert in allen Ehrungen (Lieder, Filme, DDR-Truppenteile, Straßennamen…) stets als Hans Beimler – wurde aber als Johannes Baptist Beimler geboren.

      dass ihre Mutter zu Beginn des 20.Jh. mal die neue, völlig exotische Speise Joghurt aß, es aber weder ihr noch dem Hund, der das dann statt ihrer „verwerten“ sollte, schmeckte.

      😀

      In der breiten Masse gibt es Joghurt erst seit den 60er Jahren, denke ich. Ich kenne noch die Zeit, als es nur Naturjoghurt gab, die Fruchtjoghurts kamen in den 70ern dann auf.

      In meiner Kindheit (eben den 70ern) gab es Fruchtjoghurt zunächst nur in dieser Form: oben weißer Naturjoghurt, unten eine 1-cm-Schicht süßer Fruchtbrei. Die „gerührten“ Joghurts mit viel Zucker (überall) drin kamen dann in meiner Jugend auf.

      Ich vermute fast (und es ist nur eine Vermutung), daß Joghurt zuerst durch die Lebensreform-Bewegung(en) des späten 19., frühen 20. Jahrhunderts nach Deutschland gekommen ist… Oder gar durch das deutsch-osmanische Bündnis im 1. Weltkrieg? Es waren da ja eine Menge deutscher Offiziere als Militärberater in der (heutigen) Türkei… Oder nach dem Krieg durch irgendwelche Emigranten vom Balkan? Diese spannende Frage werden wir nur vermittels des Internet kaum klären können. 😉

    • Maria Th. sagt:

      Also, wie er letztendlich in den Papieren stand, weiß ich leider auch nicht, es ist aber sowohl bei Fallada selbst wie auch in der Sekundärliteratur immer nur von Achim die Rede. Vielleicht eine frühe „Achim“-Vollform in einer Künstlerfamilie?

    • Annemarie sagt:

      Zur Frage nach dem Alter des Jo-Kurt-Witzes kann ich noch beitragen, dass dieser Witz in dem Buch „Ulrike kommt ins Internat“ von Marie Louise Fischer vorkommt, erschienen 1963. Damals war er sicher auch nicht neu 😉

    • Maria Th. sagt:

      Stimmt, das Buch hab ich auch mal gelesen, vor 1000 Jahren, den Jokurt-Witz hätte ich aber nicht dort vermutet.
      Ich hab jetzt doch mal ein wenig gegoogelt und (abgesehen von den überlieferten Joghurts der Bulgaren etc.) gab es lt. Wikipedia ab ca. 1905 Joghurtherstellung in städtischen Molkereien. Und ab den 30er/40er Jahren stieg der Verbrauch in Deutschland bereits an. Aber bereits Henriette Davidis hat in ihrem Kochbuch von 1845 die Zubereitung von Joghurt beschrieben, allerdings hört sich das eher wie Kefir an (mit wiederverwendbaren Pilzgeflechten).
      Somit war Joghurt mindestens seit Beginn des 20. Jh. in Deutschland bekannt (passt auch genau zu den Erinnerungen der Fr. von Stockhausen) und möglicherweise ist der Jokurt-Witz also auch schon relativ früh entstanden, gerade, als das Zeug neu und hip war. Zu der Zeit müssten auch genügend Kurts vorhanden gewesen sein. Die gab es doch in den 60er Jahren gar nicht häufig, ich kenne jedenfalls keinen. 🙂

    • Jan sagt:

      Haha, Dank Euch für Eure Ergänzungen und Recherchen! 🙂

      Neu war mir, daß Joghurt (jedenfalls laut Wikipedia) schon vor der Nachkriegszeit (hier also: der 50er-Freßwelle) die Sphäre der Reformhäuser verlassen hat. Wenn das stimmt, könnte der Witz wirklich noch älter sein als das von mir vermutete ca. 1960.

      Darauf ein großes Glas Ayran. :o) (M.E. einer der wunderbarsten Beiträge der Deutsch-Türken zur deutschen Alltags-Eßkultur.)

    • Maria Th. sagt:

      Jetzt im Nachhinein fällt mir erst auf, dass bei uns der Witz mit Hans, Sepp (Jo-sef) und Kurt statt Hans, Achim und Kurt erzählt wurde. Das war dann wohl die bayerische Variante!

    • cassis sagt:

      Der Jokurt-Witz kursierte auch noch in meiner Grundschulzeit in den 90ern. Populär waren damals übrigens auch Ostfriesen- und Chinesenwitze.

    • Maria Th. sagt:

      Der Witz ist anscheinend nicht totzukriegen! Joghurt forever!

    • Rebecca Sophie sagt:

      Als ich den Witz das erste mal gehört habe (auch mit Sepp, den Rest weiß ich nicht mehr), mussten meine Eltern ihn mir erklären. Danach ist er mir aber in den unterschiedlichsten Ausführungen wieder begegnet.

    • Knud sagt:

      Faszinierend, was man aus einem Witz alles herauslesen kann. Was mir noch aufgefallen ist: Die Variante von Jan

      Ein Lehrer in der Volks/Grundschule fragt die Schüler seiner neuen Klasse nach ihren Vornamen.
      „Achim.“ – „Das heißt Joachim!“
      „Hannes.“ – „Das heißt Johannes!“
      „Joghurt!“

      ist sicherlich älter als die von Maria Th.

      Der dritte sagt: „Eigentlich heiß ich Kurt, aber so wie ich Sie kenne, bin ich bestimmt der Joghurt!“

      In der neuen Variante ist eindeutig der Lehrer der Dumme und der Schüler weiß das genau und scheut sich nicht, seinen Lehrer lächerlich zu machen. In der alten, autoritären vor-1968er Variante war ein Fehler des Lehrers undenkbar, so dass der Schüler sich unterordnet.

    • Maria Th. sagt:

      Tatsächlich, auch ein sehr interessanter Aspekt.
      Nun noch die Frage an den Chef-Statistiker: War denn der Name Kurt evtl. zur Jahrhundertwende ins 20. Jh. oder kurz danach (als Joghurt modern wurde) besonders häufig?

    • Maria Th. sagt:

      Vielen Dank!
      Das passt ja perfekt zur These! Der Name war grob gesagt zwischen 1890 und 1960 unter den 50 häufigsten zu finden, da lag der Witz irgendwann (wohl schon sehr früh) auf der Hand. Denn wenn Kurt ein sehr seltener Name gewesen wäre, hätte ja der Witz nicht so gut funktioniert.

    • Jan sagt:

      Wow, das ist ja mal ein rasanter Absturz… Ich kenne in meiner Generation auch keinen einzigen Kurt. Es war damals ein unmöglicher Name.

      Kuddel.

      Kurt evtl. zur Jahrhundertwende ins 20. Jh. oder kurz danach (als Joghurt modern wurde)

      Ich glaube weiterhin, rechthaberisch wie immer, nicht, daß Joghurt vor den 1950ern über städtische Schicki-Reformhaus-Kreise hinaus bekannt war.

    • Knud sagt:

      Womöglich war der Jokurt-Witz Ende der 1950er so verbreitet, dass der Name Kurt deshalb nicht mehr vergeben wurde.

    • Maria Th. sagt:

      Kurt Georg Kiesinger, Bundeskanzler von 1966-69
      Der wird doch nicht diesen grandiosen Absturz verursacht haben ?!
      Die 68’er haben den Namen Kurt sicher nicht vergeben 🙂

    • Jan sagt:

      Na, aber zu Kiesingers Zeiten (und Kiesinger war ja nie eine sooo große Haßfigur der 68er, sondern eher so ein bürgerlicher Tanten-Schwarm) wäre der Name aber immer noch durch die Erinnerung an Kurt Schumacher ausbalanciert worden… Ich glaube daher nicht, daß das die Erklärung für den Kurt-Absturz ist.

    • Maria Th. sagt:

      Natürlich war das eine gewagte These mit Kiesinger, war auch nicht ganz ernst gemeint. Aber -ohne eine historische Debatte heraufbeschwören zu wollen- war Kiesinger wegen seiner nicht aufgearbeiteten NS-Vergangenheit nicht unumstritten und erhielt 1968 von Beate Klarsfeld eine Ohrfeige in aller Öffentlichkeit auf dem Parteitag. Kurt Schumacher ist 1952 bereits gestorben, der hatte Anfang/Mitte der 60’er wohl keinen Einfluss mehr.

    • Jan sagt:

      Gna, ich hatte fast befürchtet, daß das mit der Klarfeld-Aktion kommen würde… 😉 😀 Aber Kiesinger war einfach nicht in dem Maße eine Haßfigur der 68er wie es etwas Adenauer (Zeitgenosse von Schumacher), dessen Adlatus Globke oder auch der viel jüngere Franz Josef Strauß waren. Kiesinger war zu „harmlos“. Aber Du hast ja selbst gesagt, daß die These nicht ganz ernstgemeint war.

      Umgekehrt hat ja auch die leidenschaftliche Begeisterung vieler moderater Linker* für Willy Brandt nicht zu einer Renaissance des Namens Willy geführt…

      *) Eine meiner ältesten Kindheitserinnerungen: Das riesengroße Willy-Brandt-Wahlplakat über dem Sofa im elterlichen Wohnzimmer während der „Willy-Wahlen“ 1972. Das müßte man sich heute mal vorstellen… Glaube nicht, daß Martin Schulz im Herbst über irgendwelchen Sofas hängen wird…

    • Maria Th. sagt:

      😀
      Ich wage zu behaupten, dass das Willy-Plakat überm Wohnzimmersofa auch damals eine große Ausnahme war. Die meisten Deutschen hatten wohl eher völlig unpolitische Willi-Becher auf dem Tisch stehen. 😉

    • Jan sagt:

      Ich weiß nicht, was Willi-Becher waren…

      Aber es war damals anno 72 wirklich eine leidenschaftlich politisierte Atmosphäre… Man war mit Verve für Brandt oder mit Verve gegen ihn. Und das weiß ich nicht nur aus persönlichen Erinnerungen, sondern auch als Historiker. Es spielte eben auch eine Rolle, daß das im April 72 knapp gescheiterte Mißtrauensvotum gegen Willy als Verrat am Volkswillen empfunden wurde. Das mit dem Plakat über dem Sofa mag nicht bei der Mehrheit der BRDler so gewesen sein, aber es war auch keine kuriose Ausnahme. „Willy“ war damals einfach überall. Ergebnis: 46 % für die SPD, das beste BTW-Ergebnis, das sie je geholt hat, der größte Triumph der SPD. Ohne daß der Name Willy deshalb wieder modern geworden wäre.

      Aber wem sage ich das? Du kommst ja auch aus einer sozialdemokratischen Stadt. 😉

    • Maria Th. sagt:

      Das Standardglas für (helles)Bier heißt Willi-Becher.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Willibecher

    • Jan sagt:

      Haha, danke für den Hinweis! 🙂 Das war mir vollkommen neu.

      Nun weiß ich, was ich da in den Tagen meiner Studia immer in der Hand hatte! Nämlich einen Willy-Becher.

      In meiner Kindheit freilich haben wir immer nur Dosenbier vom Aldi getrunken – Karlsquell (0,3 l) und Carlsberg (0,5 l) hieß das damals.

    • Jan sagt:

      In der neuen Variante ist eindeutig der Lehrer der Dumme und der Schüler weiß das genau und scheut sich nicht, seinen Lehrer lächerlich zu machen. In der alten, autoritären vor-1968er Variante war ein Fehler des Lehrers undenkbar, so dass der Schüler sich unterordnet.

      Absolut richtig. Variante 1 atmet den Geist der 50er, Variante 2 den Geist unserer Tage. Man kann vermuten, daß es sich bei der neueren Fassung um den Versuch handelt, einen mindestens (!) 55 Jahren alten Witz wieder flott und gegenwartstauglich zu machen, vielleicht im Zusammenhang mit der Tatsache, daß in den letzten Jahren wieder kleine Kurts in nennenswerter Zahl auftauchen, siehe Graphik oder den entsprechenden Artikel hier im Namenslexikon.

    • Martina sagt:

      Mir gefällt Kurt sehr gut und ich denke das er auch immer beliebter wird wenn man mal die letzten Jahre die Platzierungen vergleicht:
      2012 – 238
      2013 – 226
      2014 – 194
      2015 – 177
      2016 – 193
      Vielleicht ist er aber auch wieber im Abwärtstrend. Ich kenne drei Kurts einen von Jahrgang 1928 und die zwei anderen von Ende 1960 Anfang 1970.

    • Jan sagt:

      @ cassis

      Der Jokurt-Witz kursierte auch noch in meiner Grundschulzeit in den 90ern. Populär waren damals übrigens auch Ostfriesen- und Chinesenwitze.

      Das sehe ich erst jetzt, und es scheint mir hochinteressant. (Wie Alltagskultur immer hochinteressant ist. 🙂 )

      Du kommst doch aus außem Osten, oder nicht? Echt, gab es Ostfriesenwitze auch in der DDR bzw. der Post-DDR?! Hier in Niedersachsen (wo ja immerhin Ostfriesland liegt) sind sie Mitte der 70er aufgekommen, und es ist ihnen gegangen wie in den 90ern dann den Manta-Fahrer-Witzen: sie wurden immer blöder. Zunächst arbeiteten sie wirklich noch mit Klischees vom „echten“ Ostfriesen (Tee trinken, eine gewisse Sturheit und mentale Rückständigkeit, plattes, grünes Land etc.). Dann war ein Ossi einfach nur ein Joker-Wort für irgendeinen Trottel, die Witze wurden austauschbar. Ja, Ossi war von der Mitte der 70er bis zur Konterrevolution von 1989 hier ein Synonym für einen Ostfriesen, daß dann etwa ab Mitte der 80er ein bißchen aus der Mode ist und nach 1989 auf die Ostdeutschen übertragen wurde.

      Mit den Manta-Fahrer-Witzen lief es in den 90ern ähnlich: zuerst waren sie auf reale Eigenheiten des Milieus (Vokuhila-Popelbremsen-Frisur, blondierte Friseuse als Freundin, Goldkettchen…) gemünzt, und wurden dann immer primitiver.

      Was Chinesen-Witze sind, weiß ich aber nicht…

    • Rebecca Sophie sagt:

      Zu Chinesenwotzen fällt mir auch nicht viel ein. Bei uns gab es Blondinenwitze, oder nichtdiskriminierende Dummhausenerwitze. Und Polenwitze.

    • Maria Th. sagt:

      Ich kenne nur einen einzigen Polenwitz und das ist sogar ein Namenswitz. Darf ich den hier erzählen oder ist das nicht ok?

    • Jan sagt:

      Blondinenwitze gab es hier auch. Müßte kurz nach den Manta-Fahrer-Witzen losgegangen sein… Ich weiß noch, wie ich herzlich loslachen mußte, als eine (von mir angehimmelte) brünette Kommilitonin im verächtlichen Tonfall Mitte der 90er sagte: „Ich bin blond, bitte sprechen sie langsam mit mir!“ Später wurde auch das dann arg fad…

      Polenwitze bezogen sich hier vor allem auf das Autos-Klauen. („Woran merkt man, daß Polen jetzt im Weltraum ist?“)

      nichtdiskriminierende Dummhausenerwitze

      Das habe ich noch nie gehört…

    • Maria Th. sagt:

      Polenwitze bezogen sich hier vor allem auf das Autos-Klauen.

      – genau!
      Also gut, weil ihr alle so schön bittet:
      Was ist der beliebteste Vorname in Polen? – Klaus! 😉 😀

      Den hab ich sogar von einem Halb-Polen erzählt bekommen.

    • Jan sagt:

      😀

      Ich war in den 90ern eine Weile lang mit einer Polin zusammen, und in der polnischen Exilgemeinde von Hannover wurden diese Witze in einer Mischung aus Selbstironie und Selbstschutz auch zelebriert! So nach dem trotzigen Motto: „Na, die Deutschen halten uns immerhin mal für die besten Autodiebe der Welt. Ist doch auch schon mal was! 😀 “ Natürlich waren das alles Leute aus dem weltläufigen Milieu der polnischen Linken, keine rechts-katholischen Bauern-Prollos, die später die Kaczynskis gewählt hätten.

    • Rebecca Sophie sagt:

      Bei mir haben die Polen auch geklaut. Die Dummhausenerwitze waren, mit kleinen Unterschieden, in etwa dieselben wie die Ostfriesen-, Blondinen- oder Manta-Fahrerwitze. Letztere habe ich aber nie jemanden erzählen hören sondern kenne sie nur aus einem alten Witzebuch.

    • Maria Th. sagt:

      Ein super-politisch-korrektes Witzebuch!

    • Jan sagt:

      Wird mir gerade zugetragen: Die „Zielgruppe“, das Visier der Schottenwitze ist eigentlich auch immer gleich geblieben. Wie bei den Polenwitzen. Schotten sind geizig und Polen klauen. Aber Schotten und Polen wurden in diesen Witzen nie zu 08/15-XY-Deppen wie die Ostfriesen (also die Alt-BRD-„Ossis“) oder die Manta-Fahrer oder die Blondinen…

      (Meine Güte, ich hatte wirklich mal eine blonde Freundin, die unter diesen Blondinen-Witzen wirklich gelitten hat. :-/ )

    • Jan sagt:

      *klaas nervt mal wieder*

      Nochmals zur Entstehungszeit der Jo-Kurt-Witzes…

      Der früheste harte Nachweis der Witzes, den wir hier haben, stammt von 1963 – eben dieses Buch von Marie Louise Fischer, auf das Annemarie hingewiesen hat. Das paßte sowohl zu meiner Hypothese („ca. 1960“) als auch zu den von Maria Th. („Anfang des 20. Jahrhunderts“).

      Ich meine aber doch, daß drei Indizien (freilich nicht Beweise) für meine Annahme sprechen:

      Erstens würde eine Autorin der frühen 60er kaum je einen Witz zitieren, der schon damals einen jahrzehntelangen Bart hatte. Und wenn sie es aus Unwissenheit doch getan hätte, hätte ihr das der Lektor rausgekillert. Wahrscheinlich jedenfalls… Und ein Witze-Buch-Sammel-Autor der 60er würde das auch nicht tun-

      Zweitens: Ein offenbar weitverbreiteter Witz (der es immerhin noch in den 70ern geschafft hat, mir zu Ohren zu kommen), setzt einen allgemein bekannten Gegenstand voraus. Und das war Joghurt zu Anfang des 20. Jahrhunderts eben noch nicht – es war was für Makrobioten, Reformhäusler und Esoteriker.

      Drittens schließlich könnte durchaus ein Zusammenhang zwischen dem Entstehen des Witzes und dem wirklich krassen Absturz des Namens Kurt in den frühen 60ern bestehen. (Wie von Knud vermutet.)

      *recht hab* 😀

    • cassis sagt:

      @ Jan: Genau, ich komme aus Potsdam und ja, wir haben als Kinder in den 90ern Ostfriesenwitze erzählt. Einer ging so: Warum haben die Ostfriesen keine Klotür? Damit niemand durchs Schlüsselloch gucken kann!
      Die Ostfriesen wurden in den Witzen immer als Vollidioten dargestellt.
      In den Chinesenwitzen ging es immer um die Sprache bzw. was wir dafür hielten. Mein Favorit: Wie heißt der chinesische Verkehrsminister? Um Lei-Tung!
      Was Erwachsene oder auch Jugendliche damals erzählt haben und lustig fanden – keine Ahnung. An Mantafahrer und Blondinen kann ich mich dunkel erinnern, die hatten aber ihre Blütezeit wahrscheinlich, als meine Generation noch zu klein war, um sie zu verstehen.

    • Rebecca Sophie sagt:

      Die Wortwitze (Um lei-tung) kenne ich auch, hätte ich jetzt aber nicht als Chinesenwitze bezeichnet, weil ich sie auch mit anderen Sprachen kenne. (Was heißt Sonnenuntergang auf Finnisch? Hell-sinki). Dein Ostfriesenwitz wurde bei uns mit Blondinen erzählt, aber das kommt ja schließlich aufs selbe hinaus.

    • Jan sagt:

      In den Chinesenwitzen ging es immer um die Sprache bzw. was wir dafür hielten. Mein Favorit: Wie heißt der chinesische Verkehrsminister? Um Lei-Tung!

      Ha! Genau den kannte ich als Kind oder als ganz junger Jugendlicher auch! 🙂 Das muß um 1980 gewesen sein, ländlich-kleinstädtisches Niedersachsen. Es gab da noch einige andere (komme gerade auf keinen), aber keine wirklich eigenständige Kategorie Chinesenwitze.

      Es ist wirklich faszinierend, was für eine Lebensdauer Witze haben!

      Unbedingt empfehlenswerte Witzsammlungen:

      – Salcia Landmann: Der jüdische Witz (wenn ich mich recht erinnere mit noch einem Folgeband)

      – Alexander Drozdzynski: Der politische Witz im Ostblock

    • Jan sagt:

      Nochmal kurz zu den Chinesenwitzen, bitte. Ich habe das ganz vage so Erinnerung, daß diese Veralberungen chinesischer Namen in den späten 70er Jahren aufgekommen sind, und zwar als damals im Zusammenhang mit dem Tode Maos (1976) und den sich anschließenden Nachfolgewirren („Viererbande“) permanent chinesische Namen in den Nachrichten zu hören waren. Damals freilich noch in der Wade-Giles-Transliterateratio und nicht in dem heute allgegenwärtigen Pinjin, also etwa Tschiang Tsching statt Jiang Qing für Maos Witwe, Mao Tse-Tung statt Mao Zedong,

    • Maria Th. sagt:

      Nachtrag:
      Ich hab grade die Stelle aus dem Buch von J.v.Stockhausen gefunden und möchte sie euch nicht vorenthalten. 😀 Der aufkommende Jugendstil und die Abschaffung der Korsetts fordern hier bereits ihre Schlankheits-Opfer:
      Nun verlangte das modische Ideal eine schlangenhafte Figur und ein anämisches Aussehen. Beides war bei den herrschenden Eßgewohnheiten schwer zu erreichen. Meine Mutter schaffte die sylphidenhafte Schlankheit nie. Einmal versuchte sie es mit einem seit kurzem aus dem Balkan importierten Milchprodukt, das Joghurt hieß, sündhaft teuer war und nach Mamas unverblümt geäußerter Ansicht schmeckte, als strecke sie ihre Zunge zum Fenster hinaus. Am zweiten oder dritten Tag der Abmagerungskur, als wiederum statt Kaffee, Rahm, Brötchen, Butter und Konfitüre einzig und allein das Joghurtschüsselchen vor ihr auf dem Tisch stand, betrachtete sie es eine Weile lustlos, seufzte tief und sagte traurig: „…Das ist ja gerade, als ob jemand gestorben wäre!“
      Mama bekam ihr Frühstück, und Tell, der Hund, das teure Joghurt. „Arms Tierle“, sagte Mama, „gell, dir schmeckt’s auch nicht!“

      Juliana von Stockhausen, Auf Immerwiedersehen – Begegnungen mit dem beginnenden Jahrhundert, Wilhelm Goldmann Verlag 1977 (S. 42)

    • Jan sagt:

      Prächtige Anekdote, vielen Dank! 😀 Klingt genau wie die Erfahrungen, die man von heutigen Schlankheits-Pülverchen erzählt bekommt… Inklusive des „sündhaft teuer“, und das bei einem Produkt, daß es dann in den 1970ern immerhin schon für wenige Groschen beim Aldi gab.

      Wird das mit der zweischneidigen „Befreiung vom Korsett“ und dem Jugendstil auch explizit zuvor im Text erwähnt?

    • Maria Th. sagt:

      Mais oui! insgesamt zu lang, um alles abzuschreiben, aber einige Fetzen:
      …Bühnenkünstlerinnen (…) traten in Gewändern auf, die den Verdacht erweckten, sie trügen kein Korsett darunter…
      und dann:
      Jedenfalls war es mit dem hergebrachten Korsett aus und vorbei: die neuen Mieder, sündhaft teuer, zogen sich tief über die Hüften herunter. Noch bestanden sie aus starkem Drell, nur ganz luxuriöse bestanden aus Brokat, [!] und nach wie vor waren sie ausgiebig und mit Fischbein gepanzert, vorn durch Planchettes, mit Haken und Ösen versehene Stahlstäbe, geschlossen und im Rücken geschnürt. (…)
      Ihre Exzellenz Frau von Brauer, Gattin des Ministers, die ihre Standhaftigkeit entschieden überschätzt hatte, war in der letzten Saison auf dem Hofball in Karlsruhe in Ohnmacht gefallen. Als es mit Müh und Not gelungen war,ihr die Taille aufzuhaken, widerstand das Korsett allen Bemühungen. Es bedurfte einer Beißzange, um die Planchettes aufzuzwicken. Die Geschichte ist nicht erfunden, ich habe sie von Großmama, die es wissen musste, war es doch ihr eigener Mann gewesen, der unter schicklichem Beistand des Leibarztes das Korsett der Ministerin gesprengt hatte.

      😀
      Es geht dann noch weiter über die sonstiges Dessous unterhalb der Taille 😉
      Zitat: ebenda, S. 41

    • Jan sagt:

      Wiederum danke für die amüsante Geschichte 😀 und die Tipparbeit! 🙂

      Bemerkenswert, daß wir dieses Paradoxon seit mehr als hundert Jahren nicht in den Griff bekommen haben – also das Schönheitsideal eine schlanken, sportlichen Körpers einerseits und der Tatsache, daß die meisten Leute so einen Körper nicht haben, andererseits. Und immer noch jeden Tag Pressegeschichten über Magersucht… (Das ist wirklich eine grauenhafte Sache, ich kannte eine junge Frau, die sich damit praktisch die Jugend verdorben hat. 🙁 )

      War gerade noch schnell im Supermarkt einkaufen: Schlankheitsprodukte, Lightprodukte, Diät-Hinweise auf Zeitschriftentiteln hie, schamlose Unterschichten-Fettigkeit bei einigen Kunden da. Und alles hat angefangen mit den Leiden der armen Mutter von Frau von Stockhausen (und ihres Hundes). 😉

    • Maria Th. sagt:

      Ja, das Buch ist sehr amüsant, ich hab mich grad wieder festgelesen. Viele authentische Eindrücke über das Leben von vor 100 Jahren,das Alltagsleben von Offizieren inbegriffen, sie war adlige Offiziers-Tochter, aber finanziell nicht besonders gut situiert, gleichwohl musste man die gesellschaftlichen Verpflichtungen erfüllen…

    • Jan sagt:

      Einmal mehr, o Maria Th., hast Du einen Autoren in meine immer länger werdende Leseliste eingereiht! 🙂

      Ärmlicher Militäradel, das ist seit Cervantes’ und Grimmelshausens (oder gar schon seit Aeneas’ oder Davids?) Tagen immer interessant… Und Baden bürgt ja auch immer für einen gewissen Charme.

      Meine Güte, die Frau ist ja biblisch alt geworden… Noch älter als der vorgestern gestorbene Genosse Armeegeneral Heinz Keßler.

    • Maria Th. sagt:

      …wobei ich ja zugeben muss, außer den Lebenserinnerungen nichts von ihr gelesen zu haben. Keine Ahnung, wie verdaulich ihre Romane sind; das „Auf Immerwiedersehen“ habe ich vor Jahren mal zufällig in einer Wühlkiste als Mängelexemplar entdeckt und sehr lesenswert gefunden! Ich mochte als Kind schon sehr gern, wenn von früher erzählt wurde.

    • Jan sagt:

      eine schlangenhafte Figur

      Mir ist zuvor nie bewußt geworden, daß es wohl wirklich einen etymologischen Zusammenhang zwischen „schlank“, „schlingen“ und „Schlangen“ gibt! 😀

      Scheint, nach einer Blitzrecherche im Netz zu urteilen, aber so zu sein…

      Na, gute Nacht, Marie… 😀

      @ Maria Th.

      Sicher, ich hätte mir auch zuerst die Memoiren von der von Stockhausen geschnappt und nicht einen ihrer Romane. Mit diesem Autoren aus dem Renouveau catolicque aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist das übrigens eine spannende Sache – ich hatte ja schon einmal erwähnt, daß Werner Bergengruen bis heute mein Lieblingsschriftsteller ist.

  2. Marthe sagt:

    Meine Highlights sind definitiv Jo Hannes Josef & Mateo Moon!
    Elias Timur finde ich sehr gelungen, wenn es einen Migrationshintergrund gibt.
    Amajla, Elis und Annalie sollten wohl „normal aber besonders“ sein. Ich stolper nur.
    Ferdinand Philip Maximilian ist etwas dick aufgetragen, wobei ich Ferdinand und Philip ziemlich gut finde. Nur klingt/ist beides so pferdig.
    Bei Luisa Samira stört mich das „sa Sa“.
    Ties Pidder Ole finde ich bei nordischen Wurzeln auch sehr gut. Obwohl ich bei Ties immer an das englische Ärgern denken muss.

    Wahlpflicht:
    Charlotte Janne Maria – der Mix aus traditionell aber modern und nordidch gefällt mir. Und drei Namen gehen immer, solange es nicht eine überkandidelte Franziska Klothilde Gisela oder ein Maximilian Konrad Wilhelm sind.
    Klara Feline – Klara aber mit C dann.
    Einzelnamen: Anni, Luise, Lotta. Nix besonderes.
    Bei den Jungs könnte ich nix übernehmen.
    Einzelnamen wären Hannes, Philipp, Ferdinand, Tom, Julian, Pidder und Ole.

  3. Marthe sagt:

    Mein persönliches Highlight war im Radio, seriöse Nachrichten am Karfreitag: „Karl Freitag berichtet…“

  4. Jan sagt:

    Ties Pidder Ole.

    Wir dürfen uns die Eltern ungefähr so vorstellen:

    Er ende 40, sie anfang 40. Er heißt Michael und kommt aus Oer-Erkenschwick. Hat an der Ruhr-Universität Bochum studiert, Gastsemester in Bristol. Gesamtschullehrer für Deutsch und Geschichte, hatte mit Burnout-Phänomenen zu kämpfen. Verbeamtet. Sie heißt Simone, kommt aus Heidelberg und ist freischaffende Religionspädagogin. Reiche Eltern. Ab und zu hat sie Eßstörungen gehabt.

    Nun sind die beiden an die Nordseeküste gezogen und haben ihren seelischen Frieden unterm Reetdach gefunden. Sie engagieren sich gesellschaftlich im „Alternativen Heimatverein Kloophusenbüttel e.V.“ und so allgemein „gegen rechts“ und für ein buntes Eider-Ammer-Land.

    Und sie haben nun eine Familie gegründet.

    • Knud sagt:

      Fehlt noch der Hinweis, dass die Mutter zur Geburt in ihre Heimat zurückgekehrt ist. Das Kind ist tatsächlich in der Uniklinik Heidelberg geboren 🙂

    • Maria Th. sagt:

      Sowas!
      Jan hat hellseherische Fähigkeiten! 😀

    • Rebecca Sophie sagt:

      Das wussten wir doch eigentlich schon. 😉

    • Rebecca Sophie sagt:

      Wahlpflichstpiel:Friederike Luise, Friederike finde ich ganz toll, nur die doppelte Emdung stört ein bisschen, Luisa wäre aber auch nicht besser. Bei den Jungen ist es schwieriger. Ferdinand Philip Maximilian, Rufname Maximilian, oder Elias Timur.

    • Rebecca Sophie sagt:

      Wahlpflichstpiel:Friederike Luise, Friederike finde ich ganz toll, nur die doppelte Emdung stört ein bisschen, Luisa wäre aber auch nicht besser. Bei den Jungen ist es schwieriger. Ferdinand Philip Maximilian, Rufname Maximilian, oder Elias Timur, Timur gefällt mir, auch wenn es „nicht deutsch“ ist. Elias ist nicht unbedingt meins.

    • Rebecca Sophie sagt:

      Entschuldigung, das gehört eigentlich nicht hier hin – und auch nr einmal

  5. Maria Th. sagt:

    Heute mal wieder ein bißchen ausführlicher:
    Friederike Luise * klassisch, geht immer
    Jonera * gibt es nicht eine Dünge- oder Futtermittelfirma, die so heißt?
    Joscha Mio Constantin * die beiden ersten Namen klingen so abgekürzt, passen auch nicht zu Constantin
    Anni * arg kurz und verniedlicht, warum nicht Anna
    Luisa Samira * völlig ok
    Ava * wenns passt, warum nicht. Eva fände ich schöner.
    Lotta Viktoria * dann schon Charlotte Viktoria, die Abkürzung ergibt sich dann schon
    Noela * gefällt mir nicht
    Alicia Ivy * alles englisch ausgesprochen? Dann muss aber der Nachname passen…
    Leni Annalie * Annalie?? insgesamt viel zu niedlich, die Kleine wird mal 50 oder 80 sein…
    Isabella Calentha * Isabella ist sehr schön, Calentha passt sogar dazu, hab ich aber in diesem Leben noch nie gehört/gelesen, gefällt mir für sich genommen auch nicht besonders
    Klara Feline * beim ersten Drüberschauen hab ich Klara Fall gelesen 😀
    Elias Timur * kann man machen
    Josephine Lilu * Erstname schön, Zweitname – lieber nicht
    Nelio Julian * zu l-und-hiat-schnörkelig
    Elva * Neuschöpfung?
    Dilovan * ebenfalls? nicht mein Fall
    Nissrine * türkisch, wie Nasrin? Dann ok. Falls deutsch ausgesprochen mit dem Endungs-e finde ich es nicht schön.
    Ferdinand Philip Maximilian * da gehört schon ein von zum Nachnamen, oder? @ Marthe „Pferdig“ 😀
    Lina Sophie * Laangweilig
    Amajla * Eine weitere selbstgebastelte Variante von Amelie
    Laurina * ganz hübsch, warum nicht
    Kiyan Malik * Nein, gefällt mir nicht
    Jo Hannes Josef * siehe meine beiden Vorredner oben
    Mateo Moon * Ach du meine Güte! Die große Schwester heißt wahrscheinlich Stella Sunny oder Luisa Luna. Die Moon-Sekte gibt’s wohl nicht mehr, oder?
    Isaias * der Prophet – schon sehr hoch gegriffen!
    Tom Tristan * auch nicht
    Charlotte Janne Maria * passt!
    Elis-Lira * passt nicht!
    Ties Pidder Ole * ist mir natürlich zu „nördlich“ 😉 , aber müsste man nicht Thies schreiben und Pitter?? Zu Thies kommt weniger der „Ärger“ von Marthe auf als die kleine Schwester von Rebecca Sophie, die den Namen mal zu den englischen „teeth“ verwurstelt hat 😀

    • Annemarie sagt:

      Elva ist wohl schwedisch, erinnert an Alva und Ylva, ist mir aber etwas zu „elfig“ 🙂

    • Jan sagt:

      Elias Timur * kann man machen

      Ach, ich finde das einfach rührend und habe das selbst in meinem Bekanntenkreis oft genug erlebt: Leute, die selbst nicht so wissen, wo sie stehen. Leute mit einem Migri-Hintergrund aus der islamischen Welt, die einerseits ihre Herkunft nicht verleugnen wollen, andererseits aber auch nicht provozieren wollen, die sich selbst unsicher sind, was sie sind und was aus ihnen werden soll – und die natürlich für ihre Kinder das Beste wollen. Da wurde sooo oft Jungs Elias oder Adam oder Mädchen Myriam genannt.

    • Anna sagt:

      haha zu Mateo Moon würde sich in deinem Beispiel „Stella Star“ besser passen 😀 😀 oder Leonora Lupita 😀

    • elbowin sagt:

      @Maria Th.

      Die Moon-Sekte gibt’s wohl nicht mehr, oder?

      Der Grunder Moon ist zwar inzwischen verstorben, aber eine Religionsgemeinschaft stirbt nicht so rasch aus, sie nennen sich „Vereinigungskirche“ und habe in Österreich sogar offiziellen Status als staatlich eingetragenen Bekenntnisgemeinschaft mit 297 Mitgliedern.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Vereinigungskirche

  6. Annemarie sagt:

    Und das Wahlpflichtspiel:
    Klara Feline und Elias Timur – leicht war’s diesmal aber nicht

  7. Mareike sagt:

    Friederike Luise – Zwei schöne Klassiker, die passen gut zusammen.

    Der schönste Rufname heute ist für mich Luisa, aber nicht mit Samira als Zweitnamen. Hier stört mich das -sa Sa- an der Wortgrenze. Außerdem passt Samira von der Herkunft her so gar nicht zu Luisa. Frei kombiniert würde mir Luisa Viktoria gefallen.

    Einzeln gefällt mir noch:
    Alicia, Klara, Isabella und Josephine

    Und wild kombiniert: Lina Friederike

    Ferdinand Philip Maximilian
    Bei dieser klassischen Kombi sollte man Philipp unbedingt deutsch schreiben und nicht die englische Form verwenden. Philipp gefällt mir von diesen drei Namen auch am besten.

    Einzeln mag ich noch:
    Julian und Tom, die man auch gut wild kombinieren kann: Tom Julian

    Jo Hannes Josef – Jo Hannes wirkt lächerlich.

  8. Astrid sagt:

    Wahlpflichtspiel:
    Friederike Luise & Tom Tristan

    Samira Luisa (so klingt es noch schöner)

    Kann nichts anfangen mit:
    Jonera – Nelio – Dilovan – Moon – Pidder

    zu Jo Hannes wurde schon alles gesagt.

    Amajla hätte man besser Amaya nennen können
    (japanischer Herkunft, schöne Bedeutung und international gut auszusprechen)

  9. cassis sagt:

    Mich reizen zu Kommentaren:
    Ties Pidder Ole – Oh nein, meine Zähne sind im Pita-Brot steckengeblieben.
    Lotta Viktoria – siegreicher Kampf. Lotta ist für mich einfach italienisch für „Kampf“, das kriege ich nicht aus dem Kopf, Lotta Continua und all das. Und dann Viktoria dazu …

  10. connywuuh sagt:

    Wahlpflichtspiel
    Mädchen: Friederike Luise – ganz eindeutig!
    Junge: Ferdinand Philip Maximilian – Philipp Maximilian gefällt mir besser.

    Sonst noch schöne Einzelnamen:
    Isabella
    vielleicht noch Charlotte
    Ivy hört sich auch noch gut an, vielleicht n Bisschen zu kevinistisch

    Wild kombiniert:
    Fiederike Luise – würde ich so lassen
    vielleicht noch: Maximilian

    die Jungennamen gefallen mir heute weniger.

    Sonst noch kommentarwürdige Namen:

    Nissrine – kannte mal eine junge Marokkanerin, sie heißt Nisrine, müsste jetzt so ende Zwanzig sein.
    Laurina – finde ich ein bisschen zu süßlich. Der Jungenname Laurin hingegen gefällt mir.

  11. Jan sagt:

    Wahlpflichtspiel:

    Mädchen: Friederike Luise – gerne und ganz eindeutig.
    Junge: wohl tatsächlich Elias Timur, auch wenn das vielleicht überraschen mag. Aber der eigentlich naheliegende Ferdinand Philip Maximilian käme wegen der von mir als ungelenk und falsch empfundenen Schreibweise Philip überhaupt nicht in Betracht. Die „Pferdelastigkeit“ wurde schon erwähnt, ferner sind mir Ferdinand und Maximilian auch einfach zu süddeutsch-habsburgisch. Die anderen Jungsnamen halte ich für indiskutabel.

    Burner der Woche:

    Leni Annalie – oh Gott… Annalie! Wenn sie den Namen wirklich verwendet, wird es sicher eine nette Aufgabe, all ihr Lebtag erklären zu müssen „Mit zwei n!“ und zusehen zu müssen, wie sich die Leute das Lachen verbeißen.
    Jo Hannes Josef – siehe oben.

  12. Chiocciola sagt:

    „Wahl Pflichtspiel“:

    Ferdinand Philip Maximilian – mit Bauchweh, der Name ist sehr lang und Philipp gehört mit Doppel-p. (Ausnahme: englischsprachiger Hintergrund oder Kombination mit einem anderen englischen Namen, aber in obiger Kombination passt der englische Philip nicht dazu).
    Alle anderen Bubennamen gefallen mir aber noch weniger.

    Bei den Mädchen:
    Friederike Luise
    Charlotte Janne Maria
    Noela
    Lotta Viktoria

    Anmerkungen:

    Elis – ist immerhin in den Top 500, soweit ich gesehen habe, gefällt mir aber auch nicht, ist so unvollständig und gefällt mir auch im Klang nicht.

    Elva – hat was. Kennt jemand diesen Namen? Sprach Hintergrund? Bedeutung? Ich geh mal von weiblich aus?

    Annalie finde ich jetzt nicht so “ schlimm“. Es ist ja auch nur der Zweitname, da muss man nicht so viel erklären. Annelie ist auch nicht so bekannt, da würde ich eher Verwechslungsgefahr von Annelie mit Amelie sehen.

    Jo Hannes – vielleicht soll Jo „Dscho“ gesprochen werden? Albern finde ich’s aber auch.

    • Julia sagt:

      In meiner Schule war mal eine Elva, sie stammte aus Island!

      Damals fand ich den Namen übrigens faszinierend, heute mag ich ihn nicht mehr so gerne.

  13. Leon sagt:

    Luisa Samira – Luisa Mira wäre flüssiger gewesen
    Noela – nie gehört; Novela? Telenovela?
    Dilovan – ebenfalls unbekannt
    Nissrine – ich kenne eine Nasrin, eine Nesrin und eine Nisrin; diese Variante ist mir neu
    Jo Hannes Josef – auf dem ist eigentlich schon genug rumgetrampelt worden, schließe mich meinen Vorrednern an…
    Ties Pidder Ole – Thies sieht für mich stimmiger aus, außerdem lese ich Ties wie „ties“, also „tais“, wie Englisch „Krawatten“; gefällt mir aber im Grunde gut
    Mateo Moon – wenn er ein Mädchen wäre, hieße er Stella Sunny, oder so…

    MfG Leon

    • Chiocciola sagt:

      Ich kenne eine Noela und finde den Namen schön. Ich vermute eine weibliche Form von Noel, weiß das aber nicht sicher.

    • Maria Th. sagt:

      Hört sich ein bißchen wie Manuela/Manoela an.

  14. Maria Th. sagt:

    Off-topic, ich weiß, aber aus gegebenem aktuellen Anlass des AfD-Parteitags fiel mir beim Tagesschau-Gucken vorhin ein: wie heißen Frauke Petrys zahlreiche Kinder eigentlich? (Und die neu angeheirateten?)

    • Maria Th. sagt:

      beim obligatorischen Googeln hab ich leider nichts gefunden, sonst hätt ich nicht gefragt…

    • Jan sagt:

      Trudlhildis Radlgund, Ivanka Milanka, Olga Wladimirowna und Xi Pe King.

      Und das, was gerade unterwegs ist dann entweder Konrad oder Angela.

    • Maria Th. sagt:

      Gut erfunden!:-D
      Aber „in echt“?

    • Jan sagt:

      Also, schwieriges Thema… Die Namen von unmündigen Kindern von Prominenten werden aus Wikipedia systematisch herausgehalten – und auch aus der seriösen Presse. Es sei denn, die Eltern posaunen es selbst heraus wie bei Aristokraten oder Beta-Promis aus dem Dschungel-Camp. Ich finde das unter dem Strich auch okay so, obwohl ich mich das gerade bei der Petry auch oft gefragt habe.

      Und natürlich: Wieder mal alles in Kölle. 😉 Die Stadt sollten wir echt den Römern zurückgeben und dafür Mailand zurückverlangen. 😉

    • Maria Th. sagt:

      Das ist grundsätzlich wirklich richtig, die Kinder da rauszuhalten. Aber z.B. die Namen der vonderLeyen-Kinder findet man, Heidi Klums Schrazen, die Ableger von Sarah Connor (siehe neulich), die Gören von Nena, die Töchter von Sigmar Gabriel etc. etc., wie du ja auch schon richtig bemerkt hast.
      Nachdem es Pfarrerskinder sind und Chiocciola schon Tobias beigesteuert hat, lasset uns raten:
      Tobias, Almut, Esther und Simeon (keine Ahnung, ob sie 2 Buben und 2 Mädchen hat) 😉

    • Jan sagt:

      Also. Ich hatte in den letzten Jahre so viel mit „sozial schwachen“ Leuten und ihren Kindern zu tun, die wirklich was anderes zu tun hatten, als sich darum zu bekümmern, ob ihre Namen und die ihrer Kinder auf Wikipipi auftauchen…

      Daher mache ich bei dem Spiel mit. 😀

      [Tobias, laut Chiocciola], Malte, Lotte, Helene. Und nun eben Konrad oder Angela. 😉

    • Jan sagt:

      Almut, Esther und Simeon

      Maria Th., gib’s zu: Die Almut hast Du nur erwähnt, um bei mir ein Herzkammerflimmern auszulösen. 😀

      Esther hätte ich geheißen, wenn ich ein Mädchen geworden wäre. 😉 #evangelistan

    • Maria Th. sagt:

      Das neue Baby heißt Zippora oder Tirza (Mädchen) oder für einen Buben Constantin oder Raphael.

    • Maria Th. sagt:

      Halt, nein, das neue Baby ist ja kein Pfarrerskind mehr, dann eher Lotte, Helene, Friederike, die Richtung.

    • Maria Th. sagt:

      Herzkammerflimmern? Hattest du mal eine Flamme namens Almut? 😉

    • Jan sagt:

      Herzkammerflimmern? Hattest du mal eine Flamme namens Almut?

      😀

      Nee, echt nicht! Aber Almut ist mein Haßname für selbstgerechte, immergute, immer lächelnde, immerreiche, blonde, aseptische, brave evangelische Pfarrerstöchter schlechthin. 😀 (Ja, ich kannte da mal eine. 🙄 )

      Almut ist für mich der Horror-Mädchen-Vorname schlechthin. *kotz* Dann wirklich lieber Vanessa Cheyenne Madrugada.

    • Jan sagt:

      Almut(h) und Tim/Tom – das ist so ziemlich das Schlimmste, was es gibt im deutschen Vornamen-Dschungel.

      Und Nele.

      *hass* *hass* *hass*

      😉

    • Maria Th. sagt:

      Nele ist auch gar nicht mein Fall, Almut und Esther auch nicht. Bis zum Hass würd ich nicht gehen, ich muss meine Kinder ja nicht so nennen.

      In die Klasse eines meiner Kinder ging mal eine Tirza mit einer Schwester Zippora, zwar grad keine Pfarrerstöchter, aber die Eltern sehr in der evangelisch-freikirchlichen Gemeindearbeit engagiert.

      Und da fällt mir auch noch ein, ich kenne flüchtig eine Familie, bei der die Namen aller Kinder mit Jo- anfangen: Johannes, Jonathan, Joel, Josia und Josefine.
      Dazu noch zwei Pflegekinder, die da nicht „dazupassen“ (nur namensmäßig gemeint natürlich).

    • cassis sagt:

      Bei Almut denke ich an das Lied von Ulrich Roski: „Sie hießen Almut und Adele, warn ein Herz und eine Seele und sie wollten niemals auseinandergehn …“ Ich habe zwar auch zwei Namensträgerinnen persönlich kennengelernt, aber nicht so gut.
      Esther finde ich gar nicht so schlecht und denke schnell an Esther Ofarim, die von der Stimmqualität her eine der besten Sängerinnen ist, die ich kenne (das Repertoire – na ja …).

    • Maria Th. sagt:

      …ja! „That’s why this song is a sentimental one!“ 😀 Almut und Adele hatte ich auch schon die ganze Zeit im Kopf.

      Esther Ofarim, ja, tolle Stimme, aber deshalb gefällt mir der Name trotzdem nicht. Bei Künstlern bzw. Künstlernamen ist das sowieso etwas anders, die sind sozusagen „außerhalb der Realität“, d.h. die sind nicht unbedingt immer alltagstauglich.

    • Jan sagt:

      Und Zipora ist auf hebräisch „Vogel“. Man denke an die israelische Politikerin Zipi (=Zipora) Liwni.

      Die Freikirchler sind m.E. noch viel schlimmer als die Landeskirchen-Evangelen – stehen aber immerhin zu ihrem Glauben, ohne dafür vom Staat bezahlt zu werden.

      Wenn ich ein Mädchen geworden wäre und eben Esther geheißen hätte, hätte ich wohl in voller Härte die Platte mit Esther Walton (die Oma aus der 70er-TV-Serie „Die Waltons“) abbekommen. Na, Gott sei Dank bin ich kein Mädchen geworden.

      Israelische Sängerinnen-Vornamen ferner: Ofra („die Königin des Nahen Ostens“), Rita (verehelichte Kleinstein, kommt aber aus dem Iran), Chava, Geula, Noa (jemenitischer Hintergrund), Sarit (so’n bissi prolli Schlagersängerin).

      Und ich hasse einfach den Namen Almut. 😀 Und ein Tim hat mir wirklich mal eine Frau vor der Nase weggeschnappt. Tim und Tom sind sowas von blöd. :mrgreen:

    • Rebecca Sophie sagt:

      Ich will auch mal raten:
      Tobias, Fabian, Charlotte und Lena.

    • Rebecca Sophie sagt:

      Das neue heißt bestimmt nicht Angela, sondern Björn oder Berta.

  15. Chiocciola sagt:

    Ein Sohn heißt Tobias. Mehr habe ich auch nicht gefunden.

    • Tilda sagt:

      Tobias habe ich auch gefunden. Und die älteren drei wohl : Tabea, Sebastian, Franziska.

      Alles keine Taufrischen Namen, auch schon da. 2002 und 2005 als die älteren Kinder kamen nicht. Tobias kam wohl 2010 dazu und Franziska irgendwann zwischen 2005 und 2010,

      Tabea ist mein Pfarrerskinderklischee und so Namen wie Yael, Noa(Mädchen), Abischag (schreibt man das so?), Samuel, Josua. Da kenne ich jeweils welche. Aber auch mit heute normalen Namen wie Elias, Noah, Rebekka, Daniel, David kenne ich, aber das fällt ja nicht mehr auf.

      Der Exmann Sven Petry hat mehrere Bücher verfasst und sie den Kindern gewidmet. So fand ich die Namen. Zu finden über Google Books.

    • Maria Th. sagt:

      Stimmt, Tabea. Ganz typisch.
      Ansonsten sind die Namen (für mich zumindest) dann doch sehr normal und nicht „evangelikal“.

    • Rebecca Sophie sagt:

      Für mich klingen die auch alle ziemlich normal. Tabea ist ungewöhnlicher, aber auch nichts was besonders auffällt.

    • Knud sagt:

      Der Exmann Sven Petry hat mehrere Bücher verfasst und sie den Kindern gewidmet. So fand ich die Namen.

      Außerdem gibt es diverse Artikel in Lokalzeitungen, in denen die Vornamen der Kinder erwähnt werden. Daher gehe ich davon aus, dass die Eltern mit der öffentlichen Nennung der Vornamen ihrer Kinder einverstanden sind.

      Das ist ein heikles Thema; ich war kurz davor, diese Diskussion zu löschen.

    • Jan sagt:

      Also, es ist wirklich ein sensibles Thema… Und was Knud in seinem Blog dulden will, muß er selber wissen – sein Revier. Aber Politiker werden halt auch selbst immer mitteilsamer über ihr Privatleben. Also „Home Stories“ vor Nachrichtenagenturen, die dann von den Regionalzeitungen gedruckt werden. Frau Petry und ihr Markus Bätzle (oder wie der heißt) haben sich da ja auch schon hervorgetan. Der wunderbarste Presse-Ehren-Codex nützt nichts, wenn denn die Politiker selbst den Trieb haben, ihr Privatleben zu exhibitionieren.

      Vor ein paar Monaten gab es in der FAZ eine Home-Story über dieses blonde Kohl-Groupie, das in der BRD mal Familien-Ministerin war (Kristina Schröder -> Köhler. Oder umgekehrt.) Rubrik „Was macht eigentlich…“ Da wurden auch die Namen der Kinder genannt. Nämlich Lotte und Mathilde. Das kann unmöglich ohne die Zustimmung der Mutter geschehen sein.

    • elbowin sagt:

      Wobei man in diesem Fall davon ausgehen kann, dass die Kinder und ihre Namen kein „politisches Projekt“ sind.

      Da gibt es schon andere Fälle, ich denke da an Ellen und Götz Kubitschek, die ein „Rittergut“ iwo in Sachsen-Anhalt bewohnen und deren Kinder so programmatische Namen wie Undine, Alruna, Ingeborg, Brunhilde und Wieland tragen (in den Homestories in Presse, Funk (Deutschlandfunk) und Fernsehen gingen sie auf diese Namen ein).

    • Jan sagt:

      Ja, Ellen Kositza und Götz Kubitschek machen mit ihrem Privatleben Politik, zumindest mal Verlagswerbung – „Metapolitik“, wie sie das nennen. Die erste Agenturen-Homestory aus Schnellroda kam nach meiner Erinnerung 2009 und zwar von dpa. Wurde von verschiedenen Regionalzeitungen gedruckt. Zuvor gab es schon eine Reportage von Marc Felix Serrao in der Süddeutschen Zeitung. Durch „Pegida“ (Kubitschek hat da mehrmals gesprochen) und wohl auch durch das Aufkommen der AfD (Björn Höcke und Götz Kubitschek sind Duzfreunde) ist das öffentliche Interesse gewachsen.

  16. Chiocciola sagt:

    Müsste die Zählung nicht Woche 16 sein?

  17. Ayame sagt:

    Diesmal nur ganz kurz:

    Wahlpflichtspiel: Friederike Luise und Elias Timur

    Burner der Woche Jo Hannes Josef. Aber dazu wurde hier ja weiter oben schon sehr viel gesagt… Ich hole mir dann mal nen Joghurt…. 😉

  18. WillaMuriel sagt:

    Ich kenne eine urbayrische Samira und stolpere insgeheim immer wieder, obwohl das Mädchen ist sympathisch, aber mir der Namen zu exotisch in diesem Umfeld. Klara mit Feline kombiniert mag ich nicht, Feline wertet Klara ab. Joanera,Amajla, ,Noela alles zu süßlich. Luna mag ich auch nicht…Ties Pitter Ole nur im Norden schön , Jo Hannes, gestelzt, kenne verschiedenen Jos, entweder Johannes oder Joachim als Taufnamen, Matteo Moon, ne, Matteo ist nett, kennen einen aus italienischer Familie, aber Moon, der Bruder von Luna?Bin dafür ein bisserl Ernsthaftigkeit bei der Namenswahl walten zu lassen

    • Tilda sagt:

      Den Beitrag von Willa Muriel kann ich so unterschreiben.
      Plus Nelio – mein absoluter Hassname, viel zu weich und verspielt.

      Diese finde ich gut (nur wenige Kombis, dafür noch ein paar Einzelnamen):
      Friederike Luise
      Lotta Viktoria
      Isabella Calentha
      Klara
      Josephine
      Ferdinand Philip Maximilian
      Laurina

  19. Sabina sagt:

    Mir gefallen diese Woche am besten LINA SOPHIE und AVA.

    • Chiocciola sagt:

      Wie spricht ihr Ava aus?
      Aawa, Aafa, Ejwa???
      Kenne den Namen nur schriftlich bzw. als englischen Namen.

    • Jan sagt:

      Also bei mir einwandfrei: „Aawa”. Natürlich mit deutschem und nicht mit englischen w…

      Ich kenn das noch aus den alten Forenzeiten als Kurzform für Avatar… Ferner halt Ava Gardner.

    • Rebecca Sophie sagt:

      Ebenso

  20. Jan sagt:

    Heute ist übrigens der 75. Geburtstag von Barbra Streisand. Ich habe heute morgen aus dieser Radiosendung erfahren, das sie selbst ihren Vornamen von Barbara zu Barbra verkürzt hat. Die Motive dazu wollen sich mir aber auch nach zweimaligem Anhören der Sendung nicht so ganz erschließen.

    • cassis sagt:

      Ach deshalb – auf arte kam eine Reportage über sie, die habe ich gesehen und mir gestern mal wieder die einzige CD angehört, die ich von ihr habe. Die Stimme ist schon phänomenal, nur das Repertoire begeistert mich nicht immer. Mit ihr geht es mir ähnlich wie mit der oben erwähnten Esther Ofarim (die auch in dem Alter sein dürfte).

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