Spitzenreiter je Bundesland [Babynamen 2016]

Mia und Ben sind schon seit Jahren Deutschlands beliebteste Vornamen. Regional sieht das aber teilweise anders aus. Mia war 2016 vor allem im Nordwesten so beliebt, wie die Karte der Spitzenreiter der jeweiligen Länder zeigt:

Baden-Württemberg und Bayern haben sowohl bei den Mädchen (Sophia) als auch bei den Jungen (Lukas) einen gemeinsamen Spitzenreiter:

Hier noch die Übersicht der Spitzenreiter der Bundesländer:

Thema: Statistik

Autor:

Knud Bielefeld ist Vornamenanalytiker und erstellt Jahr für Jahr eine Auswertung der beliebtesten Vornamen Deutschlands.

4 Kommentare zu "Spitzenreiter je Bundesland [Babynamen 2016]"

  1. Mark sagt:

    Interessant finde ich, dass Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt mit Mia und Ben konsequent im Bundesdurchschnitt liegen.

    Ebenfalls auffallend ist natürlich, dass der Südweststaat (BW) die gleichen Spitzenreiter hat wie der Südoststaat Bayern, obwohl die regionalen Unterschiede zwischen beiden Bundesländern doch eigentlich erheblich sind.

    Weiterhin finde ich es interessant, dass sich das Saarland konsequent von Rheinland-Pfalz absondert, mit seinen Namensspitzenreitern.

    Zudem noch fällt Berlin konsequent aus dem Rahmen–es hat immer einen anderen Spitzenreiter als alle anderen Bundesländer, auch als die anderen Stadtstaaten.

    Woran das alles liegt–irgendwelche Vorschläge?

    • Jan sagt:

      Zudem noch fällt Berlin konsequent aus dem Rahmen–es hat immer einen anderen Spitzenreiter als alle anderen Bundesländer, auch als die anderen Stadtstaaten.

      Na, wo kämen wir da hin, wenn Berlin eine Gelegenheit aufzufallen ausließe? Deshalb lieben wir sie ja auch alle so heiß und innig, unsere Hauptstadt.

      Und das Saarland ist auch immer eine Sondernummer in Deutschland.

      In Niedersachsen hingegen gehört es zum Genus loci, unauffällig zu sein.

      😉

    • Rebecca Sophie sagt:

      Höhere Ausländerquote vielleicht?
      Was du über Niedersachen sagst gilt für NRW aner noch viel mehr.

    • Jan sagt:

      Jäp, gut beobachtet, meine ich. NRW war ja sozusagen das Kernland der Alt-BRD, so, wie man über Brandenburg gelegentlich hören kann/konnte, es sei die „kleine DDR“ (gewesen).

      Sachsen-Anhalt fällt auf andere Weise raus, nämlich als heutiges BRD-Bundesland mit der am schwächsten ausgeprägten Landes-Identität – halt das ehemalige Preußisch-Sachsen plus die ehemaligen anhaltinischen Fürstentümer. Das sozusagen unklarste Bundesland. Vielleicht will man da auch einfach normal sein? 😉

      Kleist sagt: „In Staub mit allen Feinden Brandenburgs!“ (Prinz Friedrich von Homburg). Sachsen-Anhalt hat kein Pfund dieser Art, mit dem es wuchern könnte. Und schon die Dialekte: Im Norden in der Altmark halt Brandenburgisch, im Süden sächsisch… Immerhin hat Sachsen-Anhalt den nach meinem Geschmack und nach meiner Kenntnis besten Kultur- und Musiksender Deutschlands: MDR Kultur, produziert in Halle. 🙂

      Langweiler aller BRD-Bundesländer, vereinigt Euch! Ihr habt keine Identität zu verlieren, aber einen Blumentopf zu gewinnen!

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