Von 20. Januar 2017 68 Kommentare Weiterlesen →

Babynamen der Woche 03/2017

Matty Bent * Fidelia Albine Edith * Sam Josef * Jette-Leia Pauline Elisabeth * Marina Philomena * Fionn Linus * Amelia Aloisia * Meta Gisela * Bela Louis * Enna * Haylie Joyce * Liyana Dilara * Pino * Marno Liam * Beatrice Joana * Amy-Loenn * Hektor * Nael Ayden * Tjasse (m) * Margarete * Armin Elias * Florentine Matilda * Xaver Gerhard * Seraphina Emma * Quirin Georg * Carlina Marie * Noah Dorin * Lilli Ingeburg * Tobias Gabrielus * Yunus Atilla * Clara Leonore * Tristan Tiberius * Charlotte Adeline * Nayeli (f)

Zwillingspaar

Crispin & Benjamin

Vater mit Baby © timonko - fotolia.com

Foto © timonko – fotolia.com

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68 Kommentare zu "Babynamen der Woche 03/2017"

  1. Martina sagt:

    Mir gefallen diese Woche am Besten:
    Meta Gisela
    Clara Leonore
    Benjamin

    • Jan sagt:

      Ich höre Tobias ganz ähnlich wie Florian: also Leute, die verdachtsweise in den 70ern oder 80ern geboren sind.

      Vielleicht waren übrigens beides damals schon ferne Vorboten der Lues-Masche? Also eher weiche, vokalreiche Namen, am besten mit Hiatus.

      (Und ja: Jan ist vielleicht auch ein noch fernerer Vorbote dieser Masche. 🙂 Jan kann heute auch schon als klassisch durchgehen, obwohl er in den 60ern zum Modenamen geworden ist.)

    • Rebecca Sophie sagt:

      Ich höre die beiden auch ähnlich – beide eher so 2000, vielleicht auch noch 1990, für mein Gefühl.
      Ich kenne Geschwister namens Mona (~20), Florian (~18) und Tobias (~16).
      Aber ich scheine mich da zu täuschen, mein Gefühl steht gegen eine überwältigende Mehrheit. Meiner Meinung nach zeigt das aber, dass man sich nicht davon beeinflussen lassen soll, dass ein Name zu ausgefallen oder zu alt ist – wenn er keine Alltagsprobleme verursacht.

    • cassis sagt:

      Lustig, ich kannte einen Tobias, dessen Bruder Florian hieß. T. war Jahrgang 1970, F. etwas jünger. Ich finde beide Namen schön, kenne jeweils auch jüngere Menschen, die so heißen, und fände sie an heutigen Kindern nicht merkwürdig.

    • Julia sagt:

      Ich kenne auch Geschwister namens Florian und Tobias, beide Anfang der 80er geboren. Der dritte Bruder heißt Konstantin.

      Ich habe aber auch einen Tobias Jahrgang 1992 und einen Florian Jahrgang 1999 im Bekanntenkreis. Für mich sind diese Namen absolut geläufig und normal.

  2. Ayame sagt:

    Mir gefällt Meta (Kurzform von Margarethe) sehr gut, hatte den schon einmal auf meiner „Shortlist“. mein Mann war entsetzt, für ihn heißen nur „alte Tanten“ so. Ach menno.

    Ansonsten finde ich Florentine Matilda, Clara Leonore und Charlotte Adeline sehr hübsch. Vielelicht etwas „hochgestochen“, aber schön.

    bei den Jungs ist auf den ersten Blick nichts dabei. Tobias finde ich interessant, das war ja einer der 80’er Namen. Warum nicht ein kleiner Tobi?

    • Rebecca Sophie sagt:

      Tobias finde ich ganz normal, die die ich kenne sind eher Jahrgang 2000.

    • Julia sagt:

      Sorry, auch für mich ist Meta DER Alte-Tanten-Name schlechthin! Margarethe hingegen finde ich recht schön. Man kann ja das Kind dann immer noch Meta rufen.

    • cassis sagt:

      Für mich ist Meta ein Nordlicht. In den „Buddenbrooks“ heißen sowohl die Mutter als auch die Schwester von Tonis Jugendliebe Morten so und in Hafenkneipe-Gedichten von Ringelnatz kommt der Name auch öfter vor, wenn meine Erinnerungen korrekt sind.
      Alt klingt Meta für mich auch. Alt und nordisch. Nichtsdestotrotz habe ich auch mal eine Thüringerin meines Alters mit dem Namen Anna Meta getroffen (wurde aber nur Anna genannt).

    • Jan sagt:

      Ich kenne Meta auch als Oma-Namen, aber das waren Lisa, Emma und Charlotte bekanntlich auch bis vor gar nicht so langer Zeit.

      Ja, ist Meta typisch norddeutsch? Im Westfälischen gibt es das aber, glaube ich… Ich hatte eine im Sauerland gebürtige Kommilitonin, die konnte die Aussprache des Namens dort wunderbar nachäffen, also mit extrem langem und geschlossenen e und sehr langem a: „Meehhhtaaa“. 😉

      Gerade bei Doppelnamen mit Meta als erstem Namen muß ich aber aus einem anderen Grunde grinsen, nämlich wegen des erkenntnistheoretischen oder philosophischen Vorwortes Meta-. Also Metaebene, Metapolitik, Metaethik, Meta-Gisela… Also sozusagen keine reale Gisela, sondern eine auf eine abstrakte Ebene projizierte Gisela.

    • Rebecca Sophie sagt:

      Letztere Assoziation hatte ich auch.

    • Jan sagt:

      Für mich ist Meta ein Nordlicht. In den „Buddenbrooks“ heißen sowohl die Mutter als auch die Schwester von Tonis Jugendliebe Morten so und in Hafenkneipe-Gedichten von Ringelnatz kommt der Name auch öfter vor, wenn meine Erinnerungen korrekt sind.

      Überhaupt sind die Buddenbrooks *die* Vornamensquelle überhaupt und schlechthin. (@Maria Th.) Man sollte alle Nicht-Hobby-Namensforscher, zum Beispiel die in der ehrenwerten Stadt Lipsia, mit vorgehaltener Maschinenpistole nötigen, sich erst einmal mit diesem Buche zu befassen.

      Die Buddenbrooks sind jedenfall das, nun ja, „namensträchtigste“ Buch, das ich kenne… Also, die Namens-Ideen vom frühen Thomas Mann sind einfach meisterhaft! 🙂

    • Ayame sagt:

      Ich seh schon, ich bin mit meiner „Meta-Liebe“ 😉 wohl allein auf weiter Flur….

    • Mirjam sagt:

      Ich kannte Meta bisher nur über den Begriff Metaebene. Als Name wär mir der noch nie untergekommen. Aber das kommt wiederum häufig vor 😉

    • Jan sagt:

      Zu Meta auf Wiki, freilich keineswegs auf einer Metaebene, sondern offenbar ernst gemeint:

      Meta ist ein eher seltener Frauenvorname. Es handelt sich dabei um eine Kurzform von Margaretha. Im baltischen Sprachbereich hat Mėta die Bedeutung Minze. Der Name stammt aus der heidnischen Kultur und wünscht der Neugeborenen die heilenden Kräfte der Minzen.

      […]

      Meta Bünger (* 1870–1928), deutsche Kinderdarstellerin und Theaterschauspielerin
      Meta Deutsch (1891–1989), deutsche Grafikerin und Plexiglasradiererin
      Meta Diestel (1877–1968), deutsche Oratorien- und Kantatensängerin, Gesangspädagogin, Singleiterin und Wohltäterin

      😀

      Au Mann, gegen diese enzyklopädischen Wohltaten kann vermutlich wirklich nur noch Pfefferminztee helfen. 😉

    • connywuuh sagt:

      Ein Bekannter von mir, dessen Schwester oder Bruder hat zwei Hunde. Der eine heißt Nano, der andere Meta.

  3. Mareike sagt:

    * Marina Philomena
    Marina ist schön, auf den Zweitnamen hätte man auch verzichten können.
    * Tobias Gabrielus
    Wieso braucht Gabriel die lateinische Endung „us“? Gabriel ist ein hebräischer Name und sollte nicht lateinisiert werden. Tobias Gabriel hätte ich sehr schön gefunden.
    * Clara Leonore
    Schön, der Zweitname passt gut zu Clara.
    * Amelia Aloisia
    Wie sprecht ihr Amelia aus? Ich habe zwei Varianten gehört. Einmal AmElia (Betonung auf dem e) und AmelIa (Betonung auf dem i). Aus diesem Grund würde ich dann doch lieber Amelie nehmen, weil dann die Aussprache eindeutig ist. Aloisia klingt etwas „too much“, zu hochgestochen.
    * Carlina Marie
    Carlina klingt hübsch, wirkt aber wie selbstgebastelt. Also entweder Carina oder Carolina, aber keinen Mix aus beiden.
    * Charlotte Adeline
    Charlotte ist ein Klassiker, keine Frage, aber ich habe langsam das Gefühl, dass Charlotte die Nachfolgerin von Chantal wird. Die Anfangsbuchstaben werden gleich gesprochen und genau das wird von einigen Eltern als chic empfunden. Ich will damit niemandem zu Nahe tretten. Charlotte wird ein Klassiker bleiben, allein schon wegen der kleinen englischen Prinzessin.
    * Enna
    Das arme Mädel wird immer erklären müssen, dass sie nicht Emma heißt.

    Am besten gefällt mir heute: Marina Philomena, Tobias Gabriel(us) und Clara Leonore

    Als Einzelnamen gefallen mir noch: Pauline und Matilda

    • elbowin sagt:

      * Enna
      Das arme Mädel wird immer erklären müssen, dass sie nicht Emma heißt.

      … außer, es lebt in Ostfriesland, das ist das normal.

    • Nina sagt:

      Ich finde die Aussprache von Amelia viel klarer als von Amelie. Amelie kann man vorne oder hinten betonen. Amelia eigentlich nur auf dem e. Eine auf dem i betonte Amelia käme mir falsch vor.

    • lenchen sagt:

      ich kenne nur die Schreibweise Ena mit einem N. Die bosnische Version von Anna. Wird auch so ausgesprochen. also Enna. Vielleicht wollten die Eltern dem Mäderl also so die richtige Aussprache der Leute beibringen?
      Meine Ena ärgert sich oft, dass ihr Name EEEEna ausgesprochen wird.

    • Mirjam sagt:

      Aloisia hab ich auch schon im Auge gehabt, aber wie du sagst, klingt es ein wenig hochgestochen. Die Abwandlung Eloise denk ich geht da eher 🙂 auch wenn sie etwas fremdländisch (französisch) anmutet (für mich halt.)

  4. elbowin sagt:

    Heute ein paar Kommentare

    Fionn Linus * Frage in die Runde: Was für eine Aussprache erwartet ihr für diesen Namen „Finn Leines“, „Fi-on Linus“ oder noch etwas anderes?
    Meta Gisela * Für Meta hätte ich auch eine Schwäche, aber Gisela?
    Marno Liam * Wo kommt Marno her? Klingt „namig“, aber ich habe es noch nie gehört oder gesehen.
    Florentine Matilda * Mein persönlicher TOP-Name der Woche
    Seraphina Emma * Die beiden Namen passen von „Fallhöhe“ und Gewicht nicht gut zusammen: Eine sehr abgehobene Seraphina trifft auf die eher bodenständige Emma
    Noah Dorin * Soll Dorin eine Abwandlung von Thorin sein? Klingt jedenfalls nach einem Zwergennamen von Tolkien
    Lilli Ingeburg * Huj, Ingeburg statt Ingeborg. Sehr altdeutsch …
    Tristan Tiberius * Schöne Alliteration
    Nayeli (f) * Klingt nach Teenage Baby (zumindest das Namensvorbild im Fernsehen war eins!)

    • Knud sagt:

      Ich würde „Fi-on Linus“ sagen.

    • Annemarie sagt:

      Ich würde es wohl mit „Fjonn Linus“ probieren 😉

    • Rebecca Sophie sagt:

      Ich würde es wie Annemarie halten.
      Ich habe mal gelesen Fion wäre Fi-on (analig zu Fiona) und Fionn wäre Fjonn.

    • Julia sagt:

      Nix mit Fi-on oder Fjonn. Das o ist stumm, es ist lediglich die keltische Schreibweise von Finn!
      Der arme Fionn wird zumindest in unserem deutschsprachigen Raum immer erklären müssen, daß man das o nicht mitspricht, oder daß er sich „Finn mit o nach dem i“ schreibt…

      Auch hier nachzulesen:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Finn_(Vorname)

    • Knud sagt:

      Das o ist stumm

      Ich wage zu bezweifeln, dass das allen Fionn-Eltern bekannt ist. Da gibt es bestimmt Fionns, die ihr o mitsprechen.

    • Rebecca Sophie sagt:

      Denke ich auch, so versiert sind sie dann eben meist doch nicht.
      Und außerdem ist Fjonn viel origineller und der Ursprung interessiert sowieso keinen.

    • Jan sagt:

      Und soll man „die Kelten“ jetzt bedauern oder beneiden?

      Ihre Sprachen sind seit vielen Jahrhunderten bis auf museale Reste, gesponsert von den jeweiligen Zentralregierungen, tot. In der Geschichte haben sie seit vielen Jahrhunderten keine Rolle mehr gespielt, wenn überhaupt je. Ihre Nachkommen sind Klerikalreaktionäre in Irland und der Bretagne.

      Und dennoch haben sie in der mittleren deutschen Bourgeoisie (Lehrer, mittlere Beamten, esoterische Bürogusten) einen einzigartig guten Ruf: „Das sind doch immer die Guten gewesen!“ Irish Folk, Bretagne, Pseudo-Weiber-Mystik. Runen, die nicht gleich unter Nazi-Verdacht stehen. Fast genauso wie mit den Schweden. Und die keltischen Nicht-Sprachen eignen sich auch noch wunderbar dazu, anderen Leuten Stöckchen hinzuhalten, über die diese dann zu springen haben: „Fionn ist keltisch, das spricht sich ‚Finn‘ aus!“ Schön blöd, wer bei dem Scheiß mitmacht.

      Geschäftsidee: ein „keltisches Möbelhaus“ aufmachen.

    • Knud sagt:

      Die Idee mit dem keltischen Möbelhaus finde ich gut. Wohlgemerkt als Geschäftsidee, einkaufen möchte ich da nicht. Aber Fionn-Eltern sind bestimmt kaufkräftig. Die vorzeitige Veröffentlichung hier war wohl ein Fehler, jetzt wird jemand anderes damit reich 🙁

      Frage: Was ist eine Guste? Ich kenne das Wort nicht und auch mein Fremdwörterlexikon verweigert die Auskunft.

    • Jan sagt:

      Frage: Was ist eine Guste? Ich kenne das Wort nicht und auch mein Fremdwörterlexikon verweigert die Auskunft.

      Also, jetzt bin ich wirklich perplex. Ich hätte wirklich nicht damit gerechnet, daß das offenbar hannöverscher Dialekt/Soziolekt ist. Laut Google gibt es das anscheinend sogar als Vornamen…

      Ich kenne Guste als abfällige Bezeichnung für eine Frau. Also etwa so wie: Trulla, Schnepfe, Tante, Kuh, Ische… Aber ohne obszöne Konnotation wie Schlampe, Torte oder gar Fotze. Also einfach: eine dumme Frau. Mithin der projektierte Kundenkreis für das keltische Möbelhaus. 😉

      Namens-Idee für das Möbelhaus: Chliomeach. Ausgesprochen: „Klima“.

    • Maria Th. sagt:

      Guste (Gusti) ist die Abkürzung für Auguste. In Hans Falladas Jugenderinnerungen „Damals bei uns daheim“ kommt auch eine Tante namens Gustchen vor.
      Ich kannte den Ausdruck auch nur von Jan, habe ihn aber genau in dem Sinn verstanden, wie Jan ihn definiert hat. 😉

    • Jan sagt:

      Hä, ich wäre gar nicht auf den Gedanken gekommen, das mit Gusti/Gustchen (von Auguste) in Verbindung zu bringen, eher schon mit dem niederdeutschen „Goos“ für Gans. Wird aber wohl stimmen… Wie gesagt, ich habe das Wort für unauffällig gehalten… (Abgesehen davon, daß man heute bekanntlich in bestimmten Milieus mit abwertenden Bezeichnung für Menschen-Gruppe XY immer unangenehm auffällt.)

      In ähnlich despektierlichem Sinne für Frau wie Guste kenne ich übrigens noch Else. So etwa: Ein Arbeiter sagt zum anderen: „Sag mal den Elsen im Büro bescheid, daß wa heute früher Feierabend machen müssen.“

  5. Moni sagt:

    * Matty Bent: Ich hätte Matti (oder noch besser Matthias) schöner gefunden. Das y legt die englische Aussprache nahe, und dann heißt „bent“ geknickt, bzw. übertragen „schwul“…

    * Fidelia Albine Edith: Fidelia ist mutig… Da hätte ich die Reihenfolge dann doch vertauscht und Edith nach vorne gepackt.

    * Sam Josef: Dann bitte Joseph, damit alles englisch wird. Oder halt Samuel.

    * Jette-Leia Pauline Elisabeth: Okay, Ihr kennt mich… Daumen hoch für Leia. 🙂 ABER weg mit dem Bindestrich, vor allem weil Jette nicht wirklich dazu passt.

    * Marina Philomena: Auch mutig, aber kann man machen.

    * Fionn Linus: Ich schließe mich hier der schon erwähnten Aussprachefrage an…

    * Amelia Aloisia: Jo mei, eine kleine Bayerin, ja?

    * Meta Gisela: Beides keine schönen Namen.

    * Bela Louis: Ist okay.

    * Enna: Ich kenne eine Ena, bei der ich immer dachte, das sei eine Abkürzung oder ein Spitzname. Hier dürfte es ähnlich laufen.

    * Haylie Joyce: Wenn der Nachname stimmt, ja. Klingt auf jeden Fall gut zusammen.

    * Liyana Dilara: IAAIAA – lauter gleiche Vokale und keine Konsonanten, an denen man sich festhalten kann.

    * Pino: Nicht mein Fall.

    * Marno Liam: Marno ist mir noch nie begegnet, da muss ich nochmal drüber meditieren.

    * Beatrice Joana: Gefällt mir überraschend gut.

    * Amy-Loenn: Loenn? Lo-enn? Oder Lönn? Sollte das vielleicht Lynn werden?!!

    * Hektor: Auch mutig. Da werden viele denken, die Leute rufen ihren Hund…

    * Nael Ayden: Junge oder Mädchen?

    * Tjasse (m): Mache ich jetzt sehr vom Wohnort abhängig. Für alles südlich von Bremen dürfte das zu exotisch sein.

    * Margarete: Ist mir zu lang und zu hakelig.

    * Armin Elias: Wow, Armin habe ich ja ewig nicht gesehen! Und gar nicht schlecht kombiniert.

    * Florentine Matilda: Auch ein bisschen lang für meinen Geschmack.

    * Xaver Gerhard: Noch ein Bayer? Mit Opa hintendran offenbar.

    * Seraphina Emma: Da hätte ich die Reihenfolge vertauscht. Fließt dann besser.

    * Quirin Georg: s.o.

    * Carlina Marie: Carlina ist mir ein bisschen zu niedlich. Carla hätte auch gut gepasst.

    * Noah Dorin: Ist mir insgesamt etwas zu weich.

    * Lilli Ingeburg: Passt einfach nicht zusammen.

    * Tobias Gabrielus: Yep, das -us ist völlig überflüssig. Ohne das sind beides schöne Namen.

    * Yunus Atilla: Von mir aus.

    * Clara Leonore: Auch okay.

    * Tristan Tiberius: Die Eltern sind entweder Historiker oder Trekkies… 😉 Tristan ist toll!

    * Charlotte Adeline: Ist mir in der Kombination zu lang.

    * Nayeli (f): Kommt auf den Hintergrund an.

    Meine Wahl diese Woche: Beatrice Joana und Tobias Gabriel (ohne -us)

    • Jan sagt:

      Fionn Linus: Ich schließe mich hier der schon erwähnten Aussprachefrage an…

      Ich mich auch. Es nervt auch irgendwie, wenn zumindest der Eindruck im Raume steht, den Eltern gehe es darum, Leute, die das „falsch“ aussprechen oder schreiben, als Deppen dastehen lassen, die halt einfach nicht mit den Sitten auf Irland oder in Schweden (oder dem, was sich die deutsche Gentry darunter vorstellt) vertraut sind. Sooo typisch Gentry: darauf zu lauern, Leute belehren zu können und/oder beleidigt sein zu können.

      Noah Dorin: Ist mir insgesamt etwas zu weich.

      Allerdings… Klar, das wird wohl ein Junge sein, aber Noah klingt nun einmal nicht besonders männlich und durch Dorin ist man bei dem in der DDR beliebten Mädchennamen Doreen (meist Dorehn ausgesprochen, eigentlich aber eben „doRIN“).

      Tristan Tiberius: Die Eltern sind entweder Historiker oder Trekkies…

      Tristan ist aber keine historische Figur. 😉

      Yunus Atilla: Von mir aus.

      Von mir aus eher nicht. 🙂

      Nebenbei, diese Sitte, an irgendwelche nichtlateinischen Namen ein -us (hier bei Gabrielus) dranzukleben, klingt in meinen Ohren irgendwie holländisch…

  6. Jan sagt:

    Wahlpflichtspiel:

    Margarete (ganz eindeutig).

    Xaver Gerhard. (Weniger eindeutig… Der olle bairisch-jesuitisch-baskische Xaver paßt hier – Niedersachsen – nicht richtig in die Landschaft… Phonetisch in meinen Ohren aber toll…)

  7. Annemarie sagt:

    Wenn ich wählen müsste, wäre es

    Marina Philomena oder Carlina Marie (obwohl ich hier Karlina/Karline vorziehen u. die Häufigkeit des Zweitnamens bedauern würde ;-))
    und
    Crispin

    Noch zu Marno: Der 2002 geborene Sohn einer Kolumnistin in „Bild der Frau“ heißt so, das könnte ein Quell der Inspiration sein … Die Schwester dazu heißt Marla.

    • Knud sagt:

      Meine Kinder würden Margarete und Hektor heißen.

    • Rebecca Sophie sagt:

      Irgendwie hat Lilli Ingeburg es mir angetan. Vermutlich hießen sie aber eher Charlotte Adeline oder Margarete und Hektor oder Xaver Gerhard. Benjamin und Crispin gefallen mir auch.

  8. Astrid sagt:

    Jette-Leia Pauline Elisabeth- Ich mag Jette Pauline oder Pauline Elisabeth besser
    Marina Philomena -Marina Ja aber Philomena ist nicht meins
    Amelia Aloisia – zu viel AAAA
    Meta Gisela – kann aber nicht meins
    Pino – ist in Holland Einwohner der Sesam Straße (Vogel) – über 30 Jahre im Fernsehen – geht gar nicht
    Beatrice Joana – schöne adelige Engländerin
    Hektor – interessant
    Florentine Matilda – Wohlklingend obwohl etwas hochgestochen
    Xaver Gerhard – Halb Franzose?
    Seraphina Emma – Wohlklingend obwohl etwas hochgestochen
    Lilli Ingeburg – Weshalb Ingeburg mit u ?
    Tobias Gabrielus – Tobias Gabriel braucht keine Erweiterung
    Clara Leonore – schön
    Tristan Tiberius – Sind die Eltern Mythologie / Star Trek Fans?
    Charlotte Adeline – Parisienne 🙂

    • Rebecca Sophie sagt:

      Jetzt mal nicht zum Thema, das ist jetzt schon das 2. Mal innerhalb relativ kurzer Zeit, dass mir „ich mag das besser“ begegnet.
      Wo wohnst du?

    • Jan sagt:

      Also, diese Ausdrücke für „etwas emotional mögen“ sind meines Erachtens im Deutschen und wohl auch in anderen Sprachen außerordentlich subtil und vielfältigst regional, sozial und generationsmäßig notiert…

      mögen
      besser mögen (?) – mehr mögen (?) – lieber mögen (?)
      liebhaben
      gut finden
      besser finden
      lieben
      gerne mögen
      toll finden – astrein finden (um mal den Jargon meiner Jugendzeit anzuführen…)

      etc. pp.

      Meine Mutter kriegt zum Beispiel das Würgen, wenn sie in irgendwelchen synchronisierten Ami-Schnulz-Filmen oder -Serien hört: „Mami, ich liebe Dich!“ Kann ich auch verstehen, aber das US-amerikanische „I love you!“ ist eben eine gehörige Nummer kleiner als das deutsche „Ich liebe Dich!“ Die Übersetzerinnen-Trulla hat das nicht geschnallt, meine Mutter ohne nennenswerte Englisch-Kenntnisse auch nicht – und so kommen dann die Klischees von den schmierigen Amerikanern zustande.

    • lenchen sagt:

      Dazu passend habe ich mir gestern Abend die Muppet Show angesehen, also du urururalt Folgen
      Der Running Gag wurde hier auch übersetzt als „durchlaufender Witz“

    • Jan sagt:

      lenchen,

      es gibt da aber zumindest (!) einen stilistischen und damit qualitativen Unterschied:

      1. Die angelsächsische Humorform des „Running Gags“ – also ein Kalauer oder eine Zote, die so oft wiederholt wird, bis sich dann irgendwann ein nennenswerte Teil des Publikums verpflichtet fühlt, sie für furchtbar witzig zu halten. Man will ja nicht als Depp darstehen. (Ich hab noch niemals und nirgendwo einen Running Gag gesehen, der mich zum Lachen gebracht hätte. Auch nicht die Sergio-Leone-Schüsse-Geknalle bei „Kottan ermittelt“ 😉 Ist halt unterbemittelter Angelsachsen-Humor.) Und damit konnte man in den 70ern im deutschen Sprachraum noch nichts anfangen. Sie mußten da ein deutsches Konstrukt erfinden.

      2. Diese wirklichen Schwierigkeiten, das liebhaben oder gerne mögen (oder wie auch immer), stilistisch sicher auszudrücken.

    • Jan sagt:

      lenchen und die lieben anderen regelmäßigen Beiträger hier,

      ich weiß, das war mal wieder zu grummelig, zu muffelig und zu fanatisch. 🙁 War halt mein feuriges niedersächsisches Temperament. 🙁

      Zur Buße guck ich mir jetzt noch mal alles an, was ich auf Youtube von dem Dänischen Koch finden kann – und koche das dann morgen nach. Das Hühnersuppen-Rezept habe ich als ganz erstklassig in Erinnerung! „Wölle mir nehme erst die Hühn! Drehen wir ihne die Hals om und smeißen ihn dann in die Suppentøpfen!“

    • Mirjam sagt:

      Also für mich ist ein Running Gag eine Art „Insider Witz“ der einfach so oft wiederholt wird, bis er nicht mehr lustig ist. Bis dahin find ich sie aber immer lustig. (eh klar..)

      Weswegen ich eigentlich schreibe: Wie meinst du das mit „Mami ich liebe dich“ geht nicht?
      Also ich hab mir lange Zeit schwergetan mit dem unterscheiden zwischen lieb haben und lieben. Einerseits sagt man ja „Mutterliebe“ und „Geschwisterliebe“ aber ich fand immer schon, dass „ich liebe dich“ für die EINE besondere Person verwendet werden sollte (oder für die paar, die man halt im Laufe seines Lebens hat..) andererseits bin ich sicher, dass man auch seinen Kindern als liebende Mutter sagt, dass man sie liebt, und nicht nur „lieb hat“.
      Zu meiner Familie bin ich aber eher in der Kategorie mögen/lieb haben. Würde nie sagen „ich liebe sie“

      jetzt hab ich so viel geschrieben, das mir die Pointe verloren gegangen ist…

    • Jan sagt:

      Meines Erachtens kommen da einfach verschiedene Sachen zusammen:

      – Das überhöht-romantische Pathos, das „lieben“ im Deutschen hat. (Im Gegensatz zu dem neutralen „mögen“, dem kindlich-familiären „lieb haben“ und anderem.)
      – In der Tat eine gewisse Neigung der Amerikaner zum Kitsch.
      – Der völlig unberechtigte Kulturchauvinismus der Europäer gegenüber den US-Amerikanern.
      – Die geschworenen Todfeinde jedes Übersetzers – die „falschen Freunde“, also Wörter, die genauso klingen und etwas ähnliches, aber dann doch wieder etwas ganz anderes bedeuten.

      Soweit ich weiß ist „I love it!“ im US-Englischen völlig normal, während „Ich liebe es!“ im Deutschen halt unmöglich klingt.

      (Zum Begriff „Geschwisterliebe“ empfehle ich den Song dieses Namens von „den Ärzten“, müßte sich auf Youtube finden lassen. 😀 )

    • Rebecca Sophie sagt:

      „I love it“ klingt für mich auch normal, entspricht aber glaube ich eher dem französischen „adorer“, was man eigentlich auch nicht mit lieben übersetzen würde. „Ich liebe das“ ist mir allerdings durchaus schon begegnet, wenn auch meistens ironisch gemeint.
      Um Mirjams Gedanken weiterzuführen ist mir noch aufgefallen, dass ich zwar davon rede meine Eltern und Geschwister zu lieben, dierkt zu ihnen aber nur „Ich habe euch/dich lieb“ sagen und „Ich liebe dich“ für meinen Partner reservieren würde.

  9. Rebecca Sophie sagt:

    Fidelia Albine Edith * Sehr unterschiedlich, Fidelia ist neu, Albine klingt weißhäutig und Edith war wohl die Oma.
    Jette-Leia Pauline Elisabeth * Ich mag Leia nicht, und außerdem passt sie nicht zu der recht klassischen Restkombi. Lieber Lea – oder einen Namen weglassen, 3 reichen.
    Marina Philomena * Marina ist nicht so meins und die gleismche Endung stört mich, aber Philomena ist toll.
    Meta Gisela * Meta mag ich leider nicht, Metaebene, Meter, Metal(l), und der Klang ist auch nicht meins. Dafür finde ich Gisela nicht schlecht.
    Bela Louis * Bela ist zwar nicht meins, aber nicht unbedingt schlecht. Louis will aber nicht dazu passen.
    Haylie Joyce * Zumindest konsequent
    Pino * cchio, tut mir leid, ich kann den Namen nicht ernst nehmen.
    Beatrice Joana * Grundsätzlich mag ich Beatrix und Johanna sowie Abwandlungen davon. Zur französischen Beatrice finde ich die vermutlich englisch gemeinte Joana unpassend. Abgesehen davon, dass ich sie entweder portugiesisch (J wie Journalist) oder deutsch (Ioana) sprechen will.
    Amy-Loenn * Lönn? Oder doch liebr Lynn?
    Hektor * Mag ich und wirkt auf mich ganz normal.
    Xaver Gerhard * Xaver ist wieder ungewöhnlich, mag ich aber.
    Carlina Marie * Mag ich, auch wenn ich Karlina schreiben würde, gefällt mir besser als Carolina. Ich kannte mal Geschwister namens Karlina und Louisa.
    Lilli Ingeburg * Ingeburg ist ungewöhnlich, finde ich mit Lilli aber irgendwie sehr passend, gerade weil es so unterschiedlich wirkt.
    Clara Leonore * Leonore ist toll, allerdings finde ich Leonor noch schöner – under ganz vollständig mit E am Anfang.

    Crispin & Benjamin * Gibt es da schon einen Bruder namens Anton? Ansonsten finde ich die Namen nicht ganz optimal, da Benjamin viel häufiger ist als Crispin. Ansonsten passt es aber schon und gefällt mir.

    • Astrid sagt:

      Antwort auf deine Frage vorhin:
      Deutsch ist nicht meine Muttersprache, aber ich erweitere meine sprachliche Kenntnisse gerne.

      Also Jette Pauline oder Pauline Elisabeth gefallen mir wesentlich besser als Jette-Leia Pauline Elisabeth.
      Jette Paulina bevorzuge ich vielleicht sogar.

      Ich bin ganz deiner Meinung, dass Lea besser als Leia zur Originalfassung passen würde.
      Was hältst du von Lea Pauline Elisabeth?

    • Rebecca Sophie sagt:

      Insofern Hochachtung, hätte ich nicht gedacht, sehr gutes Deutsch.
      Lea Pauline Elisabeth klingt gut, drei mal biblisch, zwei davon auch in Deutschland klassisch. Alle drei (in absteigender Reihenfolge) aktuell mehr oder weniger beliebt.

    • Mirjam sagt:

      Ich kenne eine Albine/a, die Freundin meiner Schwester heißt so. Eher dunklere Haut, ich asozierte das immer mit Albanien – weiß aber nicht, ob ihre Eltern tatsächlich von dort stammen.

  10. connywuuh sagt:

    Meine Kinder würden diese Woche

    Pauline Elisabeth ohne Jette-Leia
    und Tobias Gabriel ohne -us

    heißen.

  11. lenchen sagt:

    Beim Namen Pino muss ich an Wein denken *prost*

    • Jan sagt:

      Also, das wäre mal eine Masche, eine Kindersippschaft wirklich systematisch nach Rebsorten zu benennen! 😀

      Pino, Merlo. Chardonna. Riesling. Rivana*. Troll Inger. Silvana.

      * Rivaner = Tarnname für Müller-Thurgau, aus dem sich nun wirklich kein Vorname kloppen läßt.

    • G. A. sagt:

      Soviel ich weiß, ist die italienische Herkunft von Pino in den meisten Fällen Giuseppe (also ital. Joseph) – Peppe – Peppino – Pino (- Pinuccio – Nuccio – etc.)
      Das kann man eigentlich immer weiter fortsetzen. *prost*

  12. Chiocciola sagt:

    Zu Enna: Das ist ein friesischer Name, weibliche Form von Enno, der etwas bekannter sein dürfte.
    Ena habe ich in Namensbüchern einmal als spanischen Frauennamen und eial als Kurzformbvon Helene gelesen. Persönlich kenne ich eine Frau, die Ena genannt wird, als Abkürzung für Renate. Das E wird geschlossen und lang gesprochen.

    Zu Dorin: Das ist ein rumänischer Jungenname, meines Wissens dort relativ häufig. Bedeutet, soviel ich weiß, “ Geschenk (Gottes)“.

  13. Christina sagt:

    *Matty Bent
    Hätte Matti besser gefunden.

    * Fidelia Albine Edith
    Fidelia finde ich irgendwie cool. Albine nicht so, Edith hingegen top.

    * Sam Josef
    Kombi ist nicht so meins.

    * Jette-Leia Pauline Elisabeth
    Ich mag einfach keine Doppelnamen. Finde die fürchterlich. Und die Kombi also nein. Pauline und Elisabeth mag ich allerdings. Leia hat den Coolness-Faktor. Jette finde ich fürchterlich.

    * Marina Philomena
    Marina liebe ich. Bei Philomena muss ich immer an den „Witz“ einer Bekannten denken. Nämlich ihre Tochter Philomena Sophie zu nennen und diese als „Philo-Sophie“ zu rufen :D.

    * Fionn Linus
    Fionn habe ich noch nie gehört… Bei Linus muss ich immer an die Peanuts denken.

    * Amelia Aloisia
    Amelia spricht sich für mich nicht rund. Aloisia könnte durchaus die Nachbenennung nur in weiblicher Form handeln.

    * Meta Gisela
    Meta finde ich schön. Gisela geht für mich gar nicht.

    * Bela Louis
    Denke ich sofort an Bela B. oder Bela Rethy. Kombi finde ich nicht gelungen. Und Bela ist bei mir zu stark mit anderen Personen besetzt.

    * Enna
    Könnte häufiger zu Verwechslungen mit „Emma“ kommen.

    * Haylie Joyce
    Konsequent. Haylie finde ich gut. Joyce kann ich nichts abgewinnen.

    * Liyana Dilara
    Zu viele „a“s.

    * Pino
    Muss ich an den Wein denken (Pinot blanc z.B.).

    * Marno Liam
    Sagt mir nicht zu.

    * Beatrice Joana
    Beatrice ist schön. Bei Joana muss ich an das Lied denken (trotz anderer Schreibweise). Ist einfach ein Name, den man in meinen Augen nicht vergeben kann.

    * Amy-Loenn
    Auch hier: Doppelnamen sind schrecklich. Und dann auch noch so was. Loenn was ist das?

    * Hektor
    Hat was!

    * Nael Ayden
    Kombi passt für mich nicht. Nael hab ich noch nie gehört.

    * Tjasse (m)
    Je nach Wohnort durchaus machbar.

    * Margarete
    Geht.

    * Armin Elias
    Gefällt mir überraschenderweise ausgesprochen gut!

    * Florentine Matilda
    Florentine finde ich niedlich. Mathilda gut dazu kombiniert.

    * Xaver Gerhard
    Xaver geht. Gerhard gefällt mir nicht. Kombi wirkt unrund

    * Seraphina Emma
    Seraphina fand ich schon immer schön (hatte eine im Bekanntenkreis). Emma ist okay.

    * Quirin Georg
    Quirin geht. Georg auch. Hätte die Namen nur vertauscht.

    * Carlina Marie
    Carla hätte mir besser gefallen.

    * Noah Dorin
    Kann man machen. Tut keinem weh.

    * Lilli Ingeburg
    Lilli ist einfach zu mädchenhaft für mich (Prinzessin Lillifee). Ingeburg dazu also nee…

    * Tobias Gabrielus
    Tobias Gabriel wäre besser gewesen. Ich liebe die -us Endung bei Jungs, aber da zu viel.

    * Yunus Atilla
    Kann man machen.

    * Clara Leonore
    Besonders Leonore finde ich schön. Clara ist mir mittlerweile zu ausgelutscht.

    * Tristan Tiberius
    Tiberius (hier auch die -us Endung!) finde ich so geil, würde ich mich persönlich nicht trauen zu vergeben, aber mit Tristan voll okay.

    * Charlotte Adeline
    Adeline ist von der Aussprache nicht so meins, Charlotte schön!

    * Nayeli (f)
    Noch nie gehört. Gerade mal gegoogelt. Hat eine schöne Bedeutung!

    *Crispin & Benjamin
    Namen sind von der Häufigkeit ja mal total unterschiedlich. Klingen gut zusammen. Aber bei Crispin kommt bei mir sofort die Assoziation mit dem englischen „crisp“ (Chips) hoch.

    Meine Kinder hießen:
    Hektor, Tristan Tiberius und Florentine Mathilda.
    Diesmal sind mehr schöne Jungennamen dabei als für Mädchen! Das ist eher selten bei mir…!

    • lenchen sagt:

      * Marina Philomena
      Marina liebe ich. Bei Philomena muss ich immer an den „Witz“ einer Bekannten denken. Nämlich ihre Tochter Philomena Sophie zu nennen und diese als „Philo-Sophie“ zu rufen :D.

      -> Da hab ich auch eine Geschichte gehört, wonach ein Vater sein Kind Sören-Friedrich nennen wollte, um ihn als Spitznamen Sörenfried (also Störenfried) rufen zu können. …. keine Wahrheitsgarantie, aber äußerst kreativ!

  14. Jan sagt:

    (Klammer auf)

    Nachdem das Kleid von Melania Trump bei der Amtseinführung von Donald Trump gestern so oft mit dem von Jacqueline Kennedy anno 61 verglichen worden ist, wäre es doch mal angezeigt, was über den Namen Melania zu sagen…

    [Eckige Klamme auf]

    Ich fand das Kleid großartig und auch überhaupt nicht abgekupfert. 🙂

    [Eckige Klamme auf]

    (Klammer zu)

    • Rebecca Sophie sagt:

      Viel häufiger wurde es aber doch mit den Kleidern der Französinnen (deren Namen ich gerade vergessen habe) aus Harry Potter 4 verglichen.

    • Maria Th. sagt:

      Du meinst die französische Zauberschule Beauxbatons und die beiden Schwestern Fleur und Gabrielle Delacour?
      Die sind zumindest hellblau gekleidet.
      Man kann von Trump und seiner Frau halten, was man will, aber das Kleid fand ich tatsächlich auch sehr elegant.

    • Jan sagt:

      Das Gelaber über die Anmutung von Melania T. bei der Amtseinführung hat es bis in die FAZ (nicht nur Online-Ausgabe!) und auf die linken NachDenkSeiten (Leit-Blog der deutschen Linken) geschafft. 😀 War wirklich ein grandioser Anblick. Das muß man erstmal schaffen, Michelle Obama optisch an die Wand zu drücken. 🙂

    • Maria Th. sagt:

      Mrs. Trump erinnert mich nur immer an eine der Stepford-Wives (ich meine den hervorragenden Film von 1975 mit Katherine Ross, nicht die grelle quietschbunte Kaugummi-Version mit Nicole Kidman), so perfekt und gleichzeitig leblos wirkt sie auf mich.

    • Jan sagt:

      Ich kenne beide Filme nicht, aber ich ahne was Du meinst…

      Versuchsweise: Es ist halt mal ein anderer Typ von „First Lady“. Clinton hätte es ohne die eiserne Hillary im Hintergrund nicht weiter gebracht als bis zum Volksschullehrer oder Staubsauger-Vertreter, wenn überhaupt. Reagan hat auch immer brav auf seine Nancy gehört. (Willy Brandt findet das übrigens in seinen Erinnerungen immer noch umgänglicher und erträglicher als Jimmy Carter, der sich von irgendwelchen Sicherheitsberatern und „Think Tanks“ steuern läßt.) Barbara Bush war eine ehrfurchtgebietende Matrone, GWB ist von seiner resoluten Laura vorm Abgleiten in den Suff bewahrt worden. Zumindest die Bushs und die Clintons sind Oberschicht unter sich, bon. Bei den Kennedys/Bouviers war es erst recht so. Michelle Obama ist eine kluge und wunderschöne Frau, die eben nicht immer die Klappe hält.

      Und Melania Trump ist eine wunderschöne Frau, die vielleicht mal aus Klugheit die Klappe hält, auch nicht schlecht – und aus der Oberschicht ist sie auch nicht. Und aus Europa stammt sie auch noch. (Habe neulich irgendwo gelesen, daß sie die zweite First Lady sei, die in Europa geboren ist, nach irgendeinem Präsidenten anfang des 19. Jahrhunderts [John Adams?], dessen Frau noch in England geboren war.)

      Und das Kleid war einfach toll, und die Frisur hat auch noch perfekt dazu gepaßt, also zurückgesteckt, aber nicht zu streng. 🙂 Kein Wunder, daß der Auftritt bei den Liberalen Hysterie ausgelöst hat und man sich sofort verpflichtet gefühlt hat, sie des Plagiats zu überführen. Und das ist einfach Blödsinn.

      Slawinnen können sich eben gut anziehen und (meistens) gut benehmen. 🙂

  15. Gabriele sagt:

    Mir gefällt: Clara, Leonore, Florentine, Margarete, bei den Buben, Tobias, Benjamin,Josef, Xaver und Gabriel, ohne us

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