Von 7. Oktober 2016 81 Kommentare Weiterlesen →

Babynamen der Woche 41/2016

Charlotte * Sophia * Sarah * Amelie Leandra * Bennett * Alexis Svenja  * Joschka Damian * Phil Elias * Anna-Linda * Hannes * Letizia Adriana * Darlin Rosalie * Lucas Livian * Mara Johanna * Clarissa Eleonore * Silas Aurelian * Isabella * Phil Maximilian * Lisa Rosina * Johannes Christoph * Pia * Konrad Henrik * Henry Marian * Chiara Antonietta * Yannick Maxim * Tobias Emanuel * Cataleya-Salmina Luise * Mira Nisa * Kristabella * Mayliv Alicia Celestine
Zwillinge:
  • Lennox & Luna
  • Tilda & Thea
  • Luise Johanna & Paula Magdalena
  • Larissa Marie & Clara Sophie
  • Vincent Maximilian & Greta Karlotta
  • Mia & Phil
  • Leni & Lennox
  • Nick & Phil
  • James & Jeremy

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81 Kommentare zu "Babynamen der Woche 41/2016"

  1. Connywuuh sagt:

    Moin!
    Diese Woche gefallen mir:
    Sophia – so heißt meine sechsjährige Nichte
    Silas – bei deutscher Aussprache
    Isabella – einer meiner Lieblingsnamen und
    Tobias – nicht schlecht

    die beste Kombination ist: Johannes Christoph

    bei den Zwillingen gefallen mir:
    Tilda und Thea – Thea ist auch einer meiner Lieblingsnamen
    Luise Johanna und Paula Magdalena – ich bin keine Luisa-Fan, Luise finde ich deutlich besser, Magdalena ist ebenfalls einer meiner Lieblingsnamen

    der Rest ist okay

  2. Jan sagt:

    Ahoi!

    Bei Silas komme ich als niedersächsischer Kartoffelkopp einfach nicht um die Assoziation zu Silage/Silo herum. Und die riecht nicht besonders gut…

    Joschka. Der lange Lauf zu sich selbst ist am Ziel: er ist Namensgeber geworden.

    Hannes kann ich einfach nicht von Wader abkoppeln. (Obwohl ich einen Kommilitonen hatte, der auch so geheißen hat.)

    Alexis Svenja. Das dürfte ja wohl ein Mädchen sein, oder? Aber Alexis ist nun mal als Jungsname besetzt… Na, kann sein, daß hier der übliche Prozeß einsetzt: Jungsnamen werden an Mädchen vergeben, sind dann eine Weile „unisex“ und irgendwann eben nur noch Mädchennamen.

    Leni & Lennox. James & Jeremy. :mrgreen:

    • Annemarie sagt:

      Meine erste Assoziation zu Alexis ist (noch immer) „Denver-Biest“ Joan Collins – mit High Heels und Schulterpolstern 🙂 Die Kombination mit Svenja finde ich nicht so stimmig, zumal auch noch -s auf S- stößt.

    • Maria Th. sagt:

      Richtig, Alexis Carrington vom Denver-Clan, die immer noch in der Snickers-Werbung mit dem blauen Satinkleid weiterlebt. 😀
      Bei Jeremy und James haben möglicherweise die Jeremy-James-Geschichten von David Henry Wilson Pate gestanden. Kennt ihr die? Sehr lustige Kindergeschichten.
      Johannes Christoph ist mit Abstand der schönste Name heute.

    • Jan sagt:

      Meine erste Assoziation zu Alexis ist (noch immer) „Denver-Biest“ Joan Collins – mit High Heels und Schulterpolstern

      Gna, stimmt, hast recht…

      Die kenne ich auch noch. 😀 Allerdings wird die Erinnerung an sie für mich (sozusagen noch immer nocher) von markigen, wettergegerbten Gesicht von Anthony Quinn als Alexis Zorbas überlagert. Vielleicht auch wegen der zwischenzeitlichen Euro-Krise. 😉 Um spontan auf Alexis de Tocqueville zu kommen bin ich nicht Bildungsbürger oder US-Amerikaner genug…

      Also: Ich lag schief, der Name ist heute schon sicher unisex.

    • Annemarie sagt:

      Jeremy & James: Genau, ich erinnere mich vor allem an „Ein Elefant auf Papas Auto“ 🙂

    • Mark sagt:

      In den 80ern hörte ich immer über „Dallas“ und „Denver Clan“ (bzw. „Dynasty“), durfte mir das aber nie anschauen. „Dallas“ schaute ich dann mal als Erwachsener, war aber jetzt nicht so beeindruckt. Aber „Denver Clan“ interessiert mich doch noch irgendwie. Werd ich vielleicht mal anschauen.

      Alexis–kannte in den USA einige Mädchen mit diesem Namen. Alexis de Tocqueville war natürlich ein Mann. Die Geschlechtszuordnung des Namens ist also nicht ganz eindeutig und hat sicher eine interessante Geschichte. In den USA würde man auf jeden Fall von einem Mädchen ausgehen.

    • Maria Th. sagt:

      In der Serie „Castle“ heißt die Tochter ebenfalls Alexis.

    • Jan sagt:

      Mark (nett, wieder von Dir zu hören/lesen),

      In den 80ern hörte ich immer über „Dallas“ und „Denver Clan“ (bzw. „Dynasty“), durfte mir das aber nie anschauen.

      sei Deinen Eltern mal schön dankbar. 😀

      Ich hatte als Kind einen Spielkameraden, der bei seinen katholischen (aus Schlesien stammenden) Großeltern aufgewachsen ist. Die sagten gelegentlich: „Gott sieht alles – außer Dallas.“ Angucken durfte sich der Sprößling aber schon, wenn ich mich recht erinnere.

  3. elbowin sagt:

    Der Aufreger-Faktor der heutigen Namen ist klein, heute deswegen eher Detailkritik

    Letizia Adriana * Wo schreibt man so (also mit „e“ und „z“)? Komplett eingedeutscht wäre Lätizia.
    Darlin Rosalie * Oh my darling, oh my darling Rosalie!
    Lucas Livian * Silas Aurelian * Zweimal das gleich Muster -as -ian … sehen wir da einen neuen Trend?
    Chiara Antonietta * Konsequent italienisch.
    Cataleya-Salmina Luise * Cataleya scheint keine Namenseintagsfliege zu bleiben, sondern setzt sich fest. Der Binderstrich ist extrem überflüssig und Salmina erinnert mich an Lachs …
    Mira Nisa * Was für eine Kombination: Moderne trifft Islamismus
    Kristabella * Eine modernisierte Christabel (Coleridge 1800), mit dem Christus-Bezug aber zu fromm für meinen Geschmack.
    Mayliv Alicia Celestine * Mayliv sieht gewöhnungsbedürftig aus, May und Liv zusammengeschrieben? „Meine Liebe“ auf plattdeutsch?

    • Knud sagt:

      „Meine Liebe“ auf plattdeutsch wäre „Mien Leev“.

    • Anonymous sagt:

      Letizia ist die korrekte italienische Schreibweise.

    • Jan sagt:

      Mira Nisa * Was für eine Kombination: Moderne trifft Islamismus

      Ist, ist Nisa echt islamisch?

      Mira klebt für mich an diesem merkwürdigem Stern im Walfisch. Dazu eine DLF-Sternzeit aus dem August dieses Jahres unter dem amüsanten Titel „Ostfriesischer Wunderstern“.

    • elbowin sagt:

      Yep, Nisa ist zumindest hier und heute islamistisch. In der Türki ist Nisa seit 2004 in den TOP-100:

      http://www.behindthename.com/name/nisa/top

      und ungefähr zur selben Zeit taucht der Name auch in Deutschland und den Niederlanden auf. Meine Erklärung dazu ist an-nisa „die Frauen“ ist der arabische Titel einer Koransure.

    • Jan sagt:

      @ elbowin

      Allens klor, danke für die Antwort und die Hinweise! #nisa

    • Bonaventura sagt:

      Letizia schreibt man in Spanien so, siehe z.B. Königin Letizia.

    • Stefanie E. sagt:

      Für Schwaben umfasst „d’r Fuaß“ auch den kompletten Körperteil von der Hüfte bis zu den Zehen. 🙂

    • Jan sagt:

      @ Stefanie E. & Maria Th.

      Jäp, danke für die Erläuterungen!

      Der FAZ-Artikel war damals (vor ca. 20 Jahren) vom unvergessenen Roswin Finkenzeller, in der Frankfurter Hellerhofstraße seinerzeit zuständig für Bayerische Regionalia und für Schach. Das war einer der Autoren, wegen derer man damals die FAZ gelesen hat… Er meinte noch, daß diese unterschiedliche Bedeutung von Bein und Fuß im Dialekt und im Hochdeutschen zugewanderten Krankengymnastinnen schon einige Schwierigkeiten bereitet habe. 😉

      (Im Russischen wird auch nicht zwischen Bein und Fuß unterschieden. Es ist noga.)

    • Rebecca Sophie sagt:

      Agnes ist auf jeden Fall nicht polnisch, es gibt nämlich in Polen nur einen einzigen Mädchennamen (Doris) der nicht auf a endet, polnisch wäre Angnieszka (Kurzform Aga).

    • Mark sagt:

      @Ina:

      Mir ist eingefallen, dass ich eigentlich ja mit dem Namen Marian aufgewachsen bin–aber mit einem englischsprachigen Kontext, in dem er weiblich war. Robin Hood interessierte mich als Kind sehr, und seine „Freundin“ heißt ja auf Englisch Maid Marian.

      Wie dem auch sei: ich sehe den Namen jetzt auch durch andere Brillen, so dass ich ihn nicht mehr als unbedingt zu weiblich einstufe. In den USA wäre er nach wie vor für einen Jungen unmöglich.

    • Mark sagt:

      Der obige Kommentar sollte eigentlich auf Ina antworten und nicht auf Elbowin, habe am falschen Ort auf Antwort gedrückt.

      Fand aber Deine Beobachtungen wie immer interessant, Elbowin.

  4. Ina sagt:

    Hach, ein Marian! Nähme ich sofort, bloß mit was anderem als Henry, Henry würde mir nicht zusagen. Hendrik stattdessen wäre gekauft. Livian ist auch schön, Johannes Christoph ebenfalls. Bei den Mädchen, Linda ohne Anna davor und Thea.

    • Maria Th. sagt:

      Bei uns gab es mal einen Kindergartenkollegen namens Marijan, mit zusätzlichem j geschrieben, der war väterlicherseits kroatischer Abkunft, keine Ahnung, ob das j von daher kam?!
      Livian wär jetzt nicht so mein Fall, klingt für mich zu sehr nach Salatöl 😀

    • Jan sagt:

      Hö. Marian hingegen klingt mir zu polnisch-pfäffisch…

      Henrik oder Hendrik? Werd’s nie lernen. Kompromißvorschlag: Genrich. Wie Jagoda – also immerhin nicht wie Broder. 😉

    • Maria Th. sagt:

      Ich kenne weitläufig einen Hendryk (kein ausländischer Hintergrund). Diese Schreibweise passt, glaub ich, nirgends so recht in eine Sprache, oder?

    • Jan sagt:

      Ich hatte wirklich hin und her überlegt. Was ist besser: Hendrik und Henrik? Hendrik ist mir vertrauter, Henrik scheint mir logischer, wenn es denn mit Heinrich verwandt ist.

      Einigen wir uns auf Heini. Heini Koslowski-Mbulumbongo.

    • Maria Th. sagt:

      …oder auf den norddeutschen Hinnerk 😀

    • Jan sagt:

      Auch sehr gut! #hinnerk 🙂

      Einer meiner zahllosen Großonkels war aber schon in den 70ern immer „Onkel Heini“. Daher klingt Hinnerk für mich schon eher nach „Wi speelt op platt“, also etwas gequält plattdeutsch… Habe erst in der Schule bzw. durch das Fernsehen gelernt, daß es das gibt.

      Gibt’s ’ne bairische Variante von Heinrich?

      Da schwenken sie die Fähnlein bunt
      und jauchzen: Unsern Herrn!
      Hoch lebe Kaiser Heinrich!
      Hoch des Sachsenlandes Stern!
      Sich neigend knien sie vor ihm hin
      und huldigen ihm still
      und rufen, als er staunend fragt:
      s’ist deutschen Reiches Will!

      Da blickt Herr Heinrich tiefbewegt
      hinauf zum Himmelszelt:
      Du gabst mir einen guten Fang;
      Herr Gott, wie dir’s gefällt.

      https://www.youtube.com/watch?v=1ghk9zjuZUQ

      😉

    • Ina sagt:

      Maria Th.,

      Marijan wird die kroatische Schreibweise sein, da gibt es manchmal in Namen ein j wo wir keins kennen, Hendryk ist die polnische Form von Hendrik. Wenn der dir bekannte Hendryk aber keinen entsprechenden Hintergrund hat wurde diese Schreibweise vielleicht gesehen und für schön befunden, oder es gibt weit weg im Stammbaum doch Polen. Livian würde ich Richtung Rumänien einordnen. Die kennen Livia für Mädchen und Liviu für Männer, es soll aber auch viele dieser -u-Endungsnamen auf -ian geben.

      Jan, bei mir in der Familie (ich würde Marian sofort vergeben) ist nichts pfäffisch, da kommen wohl meine osteuropäischen Urahnen durch, dass mir der Name gefällt. Die Familie mütterlichseits ist zugewandert.

    • Maria Th. sagt:

      Gibt’s ’ne bairische Variante von Heinrich?

      …ist mir eigentlich weniger bekannt, der Name ist auch traditionell nicht so sehr häufig in Altbayern; wenn, dann sagt man Heini (das Endungs-i eher wie e ausgesprochen, aber kein Schwa, wie bei „See“, nur kurz) oder Heiner.

    • Rebecca Sophie sagt:

      Hendrik gefällt mir auch besser als Henrik, da fehlt was auch wenn es eigentlich logischer ist.
      Wie wäre es mit Henning?
      Oder einfach Heinrich?

    • Jan sagt:

      Ina,

      auf polnisch ist es meines Wissens aber schon Henryk – also ohne d. Der bekannteste Namensträger dürfte der Historien-Schmonzetten-Autor Henryk Sienkiewicz sein („Kreuzritter“, „Quo vadis“).

      Heiner, Hennig…

      Hilfe, noch mehr Heinis! 😀

      Und natürlich Hein. 🙂 Also wie in Hein & Oss. (Deren musikalisches Schaffen mich, wenn man mir die persönliche Bemerkung gestatten will, seit meiner Kindheit tief geprägt hat.)

      Hein/Heiner/Heinrich Kröher (anfang dieses Jahres verstorben) hat als Pseudonym für seine in Pfälzer Mundart gehaltenen Kolumnen in der Pirmasenser Tageszeitung „Hoyna Tsiyäuna“ verwendet – wäre heute auch schon wieder tabu. 😉

    • Rebecca Sophie sagt:

      Hein ist bei mir auf ewig blöd, Heini ist auch nicht viel besser.

    • Jan sagt:

      @ Rebecca Sophie,

      ich habe die Musik von Hein & Oss kennen und lieben gelernt, bevor Hein Blöd auf der Bildfläche erschienen ist. 😉

    • Mark sagt:

      Marian hört sich für mich zunächst eher weiblich und nach Marion an. Aber meine rumänische Frau sagte mir, dass Marian in Rumänien ein sehr verbreiteter männlicher Heiligenname ist, der für rumänische Ohren überhaupt nicht weiblich klingt, denn die „an“-Endung gibt es bei vielen rumänischen Männernamen (Emilian, Iulian, Octavian, etc.). Diese „ian“-Endung gibt es bei uns ja auch viel bei männlichen Namen (Sebastian, Florian, etc.), trotzdem ähnelt der Name den verbreiteten weiblichen Namen Marion, Maria und Marianne so sehr, dass er mir weiblich vorkommt. Alles Gewöhnungssache. Jetzt, wo es in Deutschland mehr Marians gibt, wird auch der Anklang an Marion verblassen und der Name als männlich gehört und erlebt werden.

    • Maria Th. sagt:

      Wird nicht der Tod in den norddeutschen Gegenden gelegentlich Gevatter Hein oder Freund Hein genannt?
      Bei und wär das der Boandlkramer (Boandl sind Gebeine, Knochen) 😀

    • Jan sagt:

      @ Maria Th.

      „Freund Hein“ oder „Gevatter Hein“ kenne ich zumindest eigentlich nur noch aus der Literatur – zum Beispiel aus der deutschen Übersetzung der schwedischen Bellmann-Lieder… Also nicht mehr als volkstümliche Bezeichnung.

      Ich habe vor Jahrzehnten mal in der FAZ gelesen, daß „Bein“ im Bairischen von Knochen, also vom Tod, besetzt sei, man mithin im Dialekt „Fiaß“ sage, wo es im Standard-Deutschen „Bein“ heißt… Stimmt das?

    • Maria Th. sagt:

      Ich habe vor Jahrzehnten mal in der FAZ gelesen, daß „Bein“ im Bairischen von Knochen, also vom Tod, besetzt sei, man mithin im Dialekt „Fiaß“ sage, wo es im Standard-Deutschen „Bein“ heißt… Stimmt das?

      Da muss ich ein bißchen ausholen:
      Erstmal Boandlkramer: Boana oder Boandl (=Diminutivform) sind die Gebeine, Kramer ist der bairische Krämer. Der Boandlkramer „handelt“ sozusagen mit den Gebeinen der Toten.

      Knochen = Gebeine, ganz allgemein, das hat nicht unbedingt mit dem Tod zu tun.

      Man kann sagen: „Mir dean heit alle Boana weh“, wenn man Knochen-/Gliederschmerzen hat.
      Man bricht sich bei uns grundsätzlich den Fuß, niemals das Bein (weil Boa eben nicht Bein, sondern Knochen bedeutet); mit dem Tod dürfte das nichts zu tun haben.

    • Maria Th. sagt:

      Stefanie E. sagt:
      7. Oktober 2016 um 22:34

      Für Schwaben umfasst „d’r Fuaß“ auch den kompletten Körperteil von der Hüfte bis zu den Zehen.

      eben, bei uns genauso!

    • Ina sagt:

      Jan, Henryk ist denke ich geläufiger, aber warum sollte es nicht auch Hendryk geben? So denke ich. Die sind was Namensvergabe angeht zwar wohl strenger geregelt, aber es kann doch was importiert worden sein oder aus den Teilen, die früher zu Deutschland zählten eingepolischt worden sein. Ich kenne eine polnische Agnes, deren Sohn heißt Artur und die meinte, das seien beides keine ursprünglich polnischen Namen (ob deren Information nun entgültig korrekt ist weiß ich natürlich nicht).

      Mir wäre übrigens egal wie den Namen Marian irgendwer findet, so lange er dem Kind gefällt. Für mich ist der eindeutig männlich.

      Dass Mark ihn eher weiblich hört könnte auch daran liegen, dass er im Englischen als Frauenname geläufiger ist. Ich würde den Namen auch nicht ohne Zweitnamen vergeben.

    • Jan sagt:

      Ina, nur kurz:

      Mir geht einfach Polen mittlerweile auf die Nerven. Wirklich nicht wegen der jetzt im Netz hochgekochten Abtreibungssache, sonder so ganz allgemein. Das waren in meiner jungen Erwachsenenzeit einfach andere Zeiten. Wir als dumme Jungs dachten damals: „Wir sind alle Europäer!“, obwohl es in Polen immer auch dieses klerikale Dunkelmänner-Milieu gegeben hat.

      Daher die allergische Reaktion bei Marian.

      Meine Ex-Freundin hatte noch kurz beim polnischen Germanistik-Papst Marian Szyrocki studiert. Hübsche Anekdote, die er seinen Studenten in Breslau immer wieder erzählt hat: Er kommt mit seiner Frau bei Günter Grass bei Lübeck zu Besuch. Grass’ Frau sitzt barfüßig auf dem Treppenabsatz und schält Kartoffeln. Undenkbar natürlich für eine polnische Professoren-Ehefrau, die ist fast in Ohnmacht gefallen. 🙂

    • Ina sagt:

      Jan, ist auch in Ordnung. Ich sage auch nicht, dass du den Namen toll finden sollst oder da irgendwen/was anderes mit assoziieren sollst als du tust.

      Da wo ich arbeite hatten wir mal einen Ex-Waldorf-Schüler namens Friedemann, das mag in dem Milieu beliebt sein und vielleicht fühlt der Junge sich mit dem Namen wohl und ist zufrieden. Mir sagt er nicht zu und wenn mir heute jemand sagt der und der heißt Friedemann, dann fahren in meinem Kopf auch sofort die Auffälligkeiten dieses Jungen hoch, deshalb heißt es aber nicht, dass irgendwelche Eltern den Namen nicht vergeben können.

      Der Grund, dass ich das erzähle mit Friedemann ist der, damit klar ist, ich kann deine Allergie durchaus verstehen. Denn auf einen neuen Friedemann, auch wenn der ganz anders wäre würde ich vielleicht gar nicht so anders reagieren.

    • Jan sagt:

      @ Ina

      Tja, jedem seine Assoziationen… 🙂 Friedemann zum Beispiel hätte ich nie und nimmer mit dem Waldord-Schulen-Milieu in Zusammenhang gebracht. Natürlich weiß ich, daß es über die geistigen Wurzeln der Waldorf-Schulen endlose Debatten gibt – aber Friedemann klingt für mich einfach zu sehr nach „kleinbürgerlicher Evangelikaler aus dem Osten“, um in dieses Milieu irgend hineinzupassen. Mit Waldorf-Schule verbände ich das Vorgänger-Milieu der heutigen Bionade-Bourgeoisie zu Zeiten, als es diesen Begriff noch nicht gab.

      Und mit Polen ist es wirklich kompliziert. In den 90ern hatten wir als Studenten praktisch ausschließlich mit linksliberalen, weltläufigen, sozusagen „jagiellonischen“ Polen zu tun, obwohl es das kleinbürgerlich-„piastische“, katholische Milieu, das heute die PiS wählt, natürlich auch schon gegeben hat. Es ist manchmal, als ob heute alles aus den 1920er Jahren wiederkäme. Pilsudski vs. Dmowski.

      @ Mark

      Ich wäre nicht darauf gekommen, daß sich Robin Hoods „Braut“ Marian schreibt (und eben nicht Marion oder Marianne). Der Name Marian klebt für mich komplett an der polnischen Marienverehrung – und zwar, siehe oben, als Männername.

    • Jan sagt:

      Denn wütt wi all de düütschen Hinnerks mol tauhobe kehren. Wat hebt wi denn dor bit dato funden:

      Heinrich
      Henry (frz., engl. [also anglonormannisch], später auch hanseatisch-englisch)
      Henryk (Hendryk)
      Hendrik (Henrik)
      Heini
      Hein
      Hinnerk
      Heiner
      Henning?
      Heino?

    • Maria Th. sagt:

      Den französischen Heinrich schreibt man aber doch Henri, nicht Henry, soviel ich weiß (le Bon Roi Henri)

      Dann wären da noch Hinrich und Henner (es gibt einen Schauspieler namens Henner Quest).

    • Jan sagt:

      Maria Th.,

      jäp, hast recht: auf französisch Henri mit i am Ende – mein Fehler, das zusammengeschmissen zu haben.

      Dennoch ist es eben anglonormannisch, wie beispielsweise auch Richard. #auch_rechthaben_wollen 😉

    • Maria Th. sagt:

      Anglonormannisch ist richtig, da hast du auf jeden Fall recht. 🙂

    • Jan sagt:

      Womit wir freilich schon wieder bei Robin Hood wären. 😉 (Also wie bei der vorhin von Mark erwähnten Lady Marian.) Der brave, wackere Engländer kämpft gegen den den fiesen „Frechie“, den Sheriff von Nottingham.

      In den 70ern habe ich das einfach in irgendwelchen Nachmittagsserien im Fernsehen gesehen, natürlich ohne die mindeste Ahnung von den diversen historischen Bedeutungs- und Brechungs-Ebenen zu haben.

    • mm&mm&mm&mm sagt:

      Hallo :0)

      meine 90 er Zwillinge heissen:

      Marion Alexander Hedwig Magarethe
      &
      Marian Alexander Johannes Konrad.

      Die Patenkinder meines Sohnes heissen:

      Marian Dietmar ..(08)& Marian Vanessa (2012)& Marian Johanna (2016)

      Ich (Marion Andrea V.E.) und meine Tochter wurden in England zwei Jahre immer als Marian verbessert -ausser wir betonen es…

      Scheint gerade zu in zu sein…allerdings nur für Jungs.

      :0)
      MM

  5. Stefanie E. sagt:

    Hohe Phil-Dichte heute. Wirkt auf mich in jeder Kombi wie „gewollt und nicht gekonnt“. Warum nicht Philipp?

    Charlotte, Sophia, Sarah, Isabella – Tut alles nicht weh.
    Amelie Leandra – Hier stört mich -lie auf Le-. Klingt in meinen Ohren gelallt.
    Alexis Svenja – Seltsame Kombination.
    Letizia Adriana – Passt gut, würde mir aber in umgekehrter Reihenfolge fast noch besser gefallen.
    Darlin Rosalie, Lisa Rosina – Ein wenig zu süßlich für meinen Geschmack.
    Clarissa Eleonore – Interessant. Akustisch durch die verschiedenen Vokale, optisch durch das gemeinsame Element – l als jeweils zweiter Buchstabe.
    Silas Aurelian – Besticht durch seinen Rhythmus, hat irgendwie Swing.
    Johannes Christoph – Klassisch, geht immer.
    Konrad Henrik – An sich stimmige Kombi, aber Konrad ist und bleibt einer meiner Anti-Namen.
    Henry Marian – Auch ich würde hier für Henrik votieren.
    Tobias Emanuel – Stimmig, auch wenn ich die Schreibweise „Immanuel“ bevorzuge. Nicht umsonst trägt Sohnemann genau diesen Zweitnamen.
    Cataleya-Salmina Luise – Passt einfach nicht zusammen. Zuviel Bindestrich. Salmina erinnert mich an Salmiak-Pastillen.
    Mira Nisa – i-a, i-a stößt mir unangenehm auf. Unreiner Reim.
    Kristabella – Wirkt auf mich selbstgebastelt, auch wenn es das womöglich noch nicht mal ist.

    Lennox & Luna, Leni & Lennox – Jeweils zu ähnlich. Lennox halte ich hierzulande eh für kaum vergebbar, und in Kombi mit Leni schon gleich gar nicht mehr.
    Luise Johanna & Paula Magdalena – Schön. Würde ich so auch vergeben.

  6. Mark sagt:

    Tobias Emanuel–finde ich sehr ansprechend. Der erste Name hat harte Elemente wie T und S und ist trotzdem auch sehr vokalig (sogar mit dem Hiat IA); der zweite Name fließt dann sehr weich von der Zunge und sorgt für einen weichen Ausklang nach dem harten S von Tobias. Beide Namen sind hebräisch und haben christliche Assoziationen (im Fall von Tobias, apokryphale). Passt sehr schön. Und der Name Tobias, wie auch die Abkürzung Tobi, war mir schon immer sympathisch.

    Lennox und Luna–

    Keiner der beiden Namen ist wirklich mein Stil. Und doch passen sie stilistisch und klanglich so gut zusammen, dass ich sie als Zwillingsnamen gut finde. L und N verbinden die Namen klanglich, beide sind zweisilbig, und das sehr männlich-plosive X setzt sich sehr schön von dem weichen weiblichen A ab. Das helle E hat auch was Männliches im Vergleich zum dunkel-mysteriösen U, das etwas Weiblich-Geheimnisvolles hat. Als Zwillingskombi unheimlich schön, und auch als Einzelnamen finde ich diese Namen jetzt nicht schlecht. Nur eben in Deutschland doch etwas wurzellos und für mich zu rein neumodisch.

    Ansonsten noch ein Bericht aus meiner neuen Heimat, dem württembergischen Enztal: wir leben seit August hier, und ich halte natürlich Augen und Ohren offen für Namensunterschiede im Vergleich zu unserer vorigen Heimat, Hessen. Tatsächlich gibt es Unterschiede. Zum Beispiel bin ich hier (obwohl ich als Lehrer viel mit Kindern zu tun habe) noch keinem einzigen Finn begegnet. In Hessen gibt es sehr viele Finns. Genau so ist es mit anderen eher norddeutsch oder nordisch angehauchten Namen: Fiete, Ole und Lasse gab es in Hessen viel (obwohl diese Namen jetzt auch nicht wirklich nach Hessen passen), aber hier in Württemberg eben nach meiner bisherigen Erfahrung nicht. Ausnahme: in unserem kleinen Winzerdorf gibt es tatsächlich in einer urschwäbischen Familie einen Kjell. Go figure.

    Auch fällt mir auf, wie beliebt französische Namen zu sein scheinen, vor allem für Mädchen. Von Celines wimmelt es–in jeder Klasse habe ich mindestens eine Celine. In Hessen begegnete mir keine einzige.

    Da ich an einer christlichen Schule arbeite, gibt es auch typisch evangelikale Namen. Vor allem fällt mir da Boas auf–dieser Name ist mir außerhalb von evangelikalen Kreisen noch nicht begegnet. An unserer Schule ist er häufig.

    Eine französische Austauschschülerin hier heißt Plume (Feder auf Französisch, und auch im Englischen ein eleganter Ausdruck für Feder). Diesen Namen finde ich wunderschön.

    Manchmal ist es lustig, wie Namen hier ausgesprochen werden. Eine Esther spricht sich in etwa Eeehschtr. Zuerst verstand ich den Namen gar nicht; dann fiel mir ein, dass meine schwäbische Großmutter diesen Namen ja auch so aussprach.

    Werde wegen mehr Zeitdruck in meinem Leben hier wohl nicht mehr so oft posten, aber doch noch ab und zu.

    Allen ein gutes Wochenende!

    Mark

    • Stefanie E. sagt:

      Du hast dich durch deinen Umzug schon rein geographisch in größere Nähe zu Frankreich begeben – dass sich das auch namenstechnisch und sprachlich bemerkbar macht, nimmt mich kaum wunder. Es werden dir sicher auch noch zahlreiche wunderbare schwäbische Entlehnungen aus dem Französischen à la „Schässloh“, „Blaffoh“ und „Suddroi“ begegnen. Wünsche gutes Einleben!

    • Jan sagt:

      Daß Boas biblisch/evangelikal ist, war mir neu, ich hab das immer für einen XY-Kevin-Namen gehalten. Wird aber sicher stimmen.

      Plume. Um Pardon, aber man muß da an das Plumeau, also an die verschnarchte Bettdecke, denken.

      Celine (ich hatte das schonmal gesagt) ist und bleibt für mich Louis-Ferdinand Céline und seine „Reise ans Ende der Nacht“.

      Alt-Württemberg, Du Feine,
      Du Land an Ehren reich,
      Bist von unsrem Rheine
      Nur durch Gelbfüße geteilt.

      Na, fröhliches Einleben dorten. 🙂

    • Rebecca Sophie sagt:

      Boas kommt im Buch Rut(h) vor und ist ihr späterer Ehemann, damit auch der Großvater (?) von König David.

    • Jan sagt:

      @ Becky

      Wedder allens klor un von Harten bedankt! 🙂

      Hier in der finster-nebelichten Ebene ist es mit der Chrisianisierung halt noch nicht so weit vorangekommen. Leibniz in Hannover und Lessing in Wolfenbüttel raufen sich darüber auch die Perücken… Wir zelebrieren hier weiterhin Menschenopfer im Moor. Schande!

    • Rebecca Sophie sagt:

      Das Buch Ruth muss man nicht unbedingt können.
      Aber ich bitte darum nicht zur Becky zu werden, darum habe ich jahrelang gekämpft.

    • Jan sagt:

      @ Rebecca Sophie

      Ich bitte Dich – wirklich – um Entschuldigung, Dich ungebeten und coram publico mit einem Kosenamen angeredet zu haben. Das war saudoof und peinlich. 🙁

      Ich bleibe aber auch dabei, daß Becky der bei weitem beste Diminutiv zu Rebecca ist. 🙂 (Wir hatten das Thema ja schonmal.)

    • Rebecca Sophie sagt:

      Entschuldigung angenommen. 😉

  7. Rebecca Sophie sagt:

    Amelie Leandra * Amelie mag ich nicht, Leandra finde ich nicht schlecht, die Kombi wirkt für mich aber sehr zusammengebastelt.
    Bennett * Kann ich nichts mit anfangen, Benedikt fände ich super.
    Alexis Svenja * Habe ich zwar auch schon als Mädchenname gesehen, den ich auch vollkommen in Ordnung fände, wäre da nicht Herr Tsipras.
    Phil Elias * Dem hätte man, gerade zum ZN noch ein ipp gönnen können.
    Anna-Linda * Streicht das Strichlein und ich bin wunschlos glücklich.
    Darlin Rosalie * Rosalie ich liebe dich?
    Clarissa Eleonore * Interessante Kombi, die aber irgendwie gut wirkt.
    Phil Maximilian * Noch einer, auch hier hätte ich gerne ein ipp, abqer nicht ganz so dringend.
    Lisa Rosina * Magst du Weintrauben?
    Konrad Henrik * Konrad finde ich super, Henrik hätte ich hier eher durch Heinrich ersetzt.
    Henry Marian * Marian wirkt auf mich immer irgendwie weiblich.
    Tobias Emanuel * Emanuel mag ich, noch lieber als Immanuel, Tobias ist die Absicherung.
    Cataleya-Salmina Luise * Bitte was? Zumindest die -Salmina hätte man sich doch sparen können, oder?
    Kristabella * Isabella soll göitzern wie ein Kristall?
    Mayliv Alicia Celestine * Wäre Alicia eine Alice könnten wir uns weiter unterhalten, aber so habe ich keine Ahnung wie der Name gesprochen wird (obwohl Alice da auch nicht eindeutig ist).

    Tilda & Thea * Thea ist mir zu göttlich für ein Kind, bei Tilda ist mir die Tilde zu präsent. Dorothea und Mat(h)ilda fände ich super.
    Larissa Marie & Clara Sophie * Nicht schlecht, aber die Kleinen werden bestimmt schon mal zu Clarissa und Lara
    Vincent Maximilian & Greta Karlotta * klassisch gemischt mit modern und dabei sehr stimmig, mag ich, Karlotta sollte aber ein C bekommen
    Mia & Phil * Kurz und knapp, wird Phil jetzt der neue Ben? Potential hätte er bestimmt.
    Leni & Lennox * Ähnlich, aber aufgrund unterschiedlich langem e machbar, ich mag aber beides nicht.
    Nick & Phil * Nochmal?!
    James & Jeremy * James lässt ja auf eineb entsprechenden Nachnamen hoffen, dann nicht schlecht.

    • Jan sagt:

      Herr Tsipras

      Gna. Vollkommen richtig! 🙂

      Mir war sofort Alexis Zorbas einfallen, dann noch A. de Tocqueville, der National-Psychotherapeut der USA. Aber Tsipras komischerweise nicht.

      Marian. Auch wenn das giftig klingt (@ Ina): Ich höre das nicht weiblich, sondern sehe da so einen bläßlichen, schmalbrüstigen polnischen Pfaffen à la Popieluschku vor mir, der eine Hostie hochhält und Verehrung erwartet und einfordert.

      Konrad Henrik * Konrad finde ich super, Henrik hätte ich hier eher durch Heinrich ersetzt.

      Ja. Dann wäre es aber wirklich gewaltig. Zwei uralte sächsische Königsnamen. Fast ein bißchen zuviel des Guten…

      Lennox. Trotz Marks milden und angemessenen Worten: Ich werde das zusammen mit Floyd immer für den so ziemlich lächerlichsten Neo-Ossi-Namen halten. 😀

    • Rebecca Sophie sagt:

      Es gibt schlimmeres als sächsische Königsnamen, ich kenne einen Konrad Gerhard, der Zweitname ist aber eine Nachbenennung.

    • Jan sagt:

      Also, als erzsächsisch empfinde ich einfach diese Namen: Otto, Heinrich, Konrad.

      Und natürlich: Widukind, unser großer Herzog. Aber der Name ist aus der Mode gekommen… Und keiner weiß, wie Arminius, der hier den verdammten Römern den Hals umgedreht hat, wirklich geheißen hat. Mit dem Lesen und Schreiben hatten wir’s halt hier noch nie so sehr. 😉 Heute eben: Massentierhaltung, Windparks und ein bißchen Küsten-Tourismus – alles, was auch mit Kartoffelnase und IQ 90 geht.

      (Wobei sächsisch hier natürlich niedersächsisch heißt. In der Gegend der heutigen Städte Dresden, Chemnitz und Leipzig haben sie damals noch auf Bäumen gehockt oder maximal in Pfahlbauten gehaust. 😉 )

      Hö, ein weites Feld.

    • Rebecca Sophie sagt:

      Besagter Konrad lebte übrigens (ursprünglich mal) in Niedersachsen, geboren ist er aber (glaube ich) in Berlin, die Eltern kommen noch ein bisschen weoter aus dem Spden

    • Maria Th. sagt:

      …sowie etliche Wittelsbacher-Herzöge im Mittelalter namens Otto, man bemühe bei näherem Interesse ggf. Wikipedia.

  8. Alina sagt:

    Also am merkwürdigsten finde ich diese Woche „Mayliv“. Im deutschen ausgesprochen noch Okay, wird es im englischen schnell zu einem falsch geschriebenen „may live“ -„darf/könnte Leben“? Keine besonders schöne Bedeutung meiner Meinung nach…

    • Maria Th. sagt:

      Oder „Mai-Leben“ – der Bedeutung nach schon besser; mit gefällt der Name aber auch nicht.

    • Ina sagt:

      Interessant auch falls man „liv“ lang spricht, dann könnte das als verballhorntes „may leave“ verstanden werden. Ich wünsche ihr Selbstbewusstsein.

  9. Miez sagt:

    Huhu,

    also die kleine Mayliv Alicia Celestine wird sicher oft ihren Namen buchstabieren müssen. Tatsächlich habe ich mir „Mayliv“ beim ersten Lesen englisch ausgesprochen gedacht. Also „Mäjliv“ fände ich persönlich jetzt schöner als „Mailiv“, aber besser wird der Name nicht. Es klingt wirklich nach „mein Leben“.

    Cataleya-Salmina Luise, Catley habe ich schon öfter gehört, finde ich persönlich aber wirklich nicht schön, der Bindestrich macht es nur noch schlimmer. Bei Salmina muss ich an Salmikapastillen denken. Und Luise passt hier überhaupt nicht hin, ist aber der schönste Name, auch wenn ich Luisa lieber mag.

    Konrad Henrik ist mir zu hochgestochen

    Von Kristabella fang ich gar nicht erst an… Oder doch, dass erinnert mich an die Kuh Klarabella. Wobei die Kleine später vermutlich sowieso „Krissy“ oder „Bella“ gerufen wird.

    Tilda und Thea sind mir zu ähnlich. Auch wenn man Tilda hier in der Pfalz Mittlerweile öfter hört, die Buchstabenkombination „lda“ gefällt mir nicht.

    Sophia, Phil Elias, Isabella und Henry (ohne Marian).

    Bei den Zwillingen finde ich Mia und Phil und Nick und Phil sehr schön, kurz und einprägsam, durch das I in beiden Namen wirkt es aber doch verbunden.

    Liebe Grüße
    Miez

    • Jan sagt:

      Bei Salmina muss ich an Salmikapastillen denken.

      Bei Salmina dächte ich eher ein einen weiblichen Lachs als an die ollen Katjes-Salmis aus der Kindheit – also vom englischen Salmon her gedacht…

      Süleiman, Salomon, Salman Rushdi, Salmonellen – wer ahnt die Querverbindungen?

    • Jan sagt:

      Tilda und Thea sind mir zu ähnlich.

      Alternativvorschlag: Tildã und Trëma. 😉

    • Rebecca Sophie sagt:

      🙂
      Die arme Tildã kann dann aber keiner aussprechen, das wäre ungerecht.

    • Jan sagt:

      Ach, das wird sich schon regeln lassen…

      Wenn dann noch ein Schwesterlein auf die Welt kommt, heißt die

      Tsirkâ Flexa

      Wenn’s ein Junge wird:

      Tsipro-Euro Alexis

    • Rebecca Sophie sagt:

      Grávis oder Akùt würden sich dich auch anbieten.
      Oder Ceceçile.

    • vivi.tekin@web.de sagt:

      Zu dir Jan:

      jeder assoziiert etwas Anderes, wenn er/sie einen Namen hört. (Lachs war meine zweite Assoziation). Aber egal ob Pastillen oder Fisch, für die kleine Maus ist beides nicht schmeichelhaft. ^^

  10. Chiocciola sagt:

    Die spanische Königin schreibt man tatsächlich „Letizia“, aber die eigentliche spanische Schreibweise ist meines Wissens „Leticia“.
    Letizia ist die italienische Schreibweise.
    Der Name kommt aus dem Lateinischen „Laetitia“ – die Freude.

    Boas – interessant, ist mir als heutiger Vorname noch nie untergekommen.
    Biblisch Buch Ruth ist richtig, Ehemann von Ruth auch, aber nicht Großvater, sondern Urgroßvater von König David.
    Boas‘ Sohn heißt Obed, dessen Sohn Isai (Jesse), der widerum hatte 8 Söhne, der Jüngste davon war David.

    • Rebecca Sophie sagt:

      Ich war mir nicht mehr ganz sicher und zu faul nachzuschauen, daher das Fragezeichen.

  11. Chiocciola sagt:

    Hendrik/Henrik

    Henrik – dänisch/skandinavisch
    Hendrik – niederländisch?

    Henryk – polnisch

    Jendrik gäbe es auch noch, außerdem

    Hinrik/Hinrich

    Viele Grüße

  12. Jan sagt:

    Bob * Joan * Pete * Johnny * Woody * Maggie * Isis * Hurricane * Ramona * Bojangles * Angelina * Goliath * Judas * Napoleon * Barcelona * Cinderella * Romeo * Ophelia * Casanova * Ezra * Thomas Stearns

    😉

    • Rebecca Sophie sagt:

      Wo konkret hast du die jetzt her?

    • Jan sagt:

      Schwedische Akademie der Wissenschaften. 🙂 Die ersten Namen bis Cinderella sind mir noch einfallen, für die übrigen mußte ich mir nochmal „Desolation Row“ anhören.

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