Von 26. August 2016 66 Kommentare Weiterlesen →

Babynamen der Woche 35/2016

Eva Maria * Luca Otto * Lennard * Maya Chiara Janina * Jasmin * Marlon Rune * Alena Leandra * Janosch * Amélie Adriana Maria * Dalia Theresa * Fjonn-Bosse * Emma Noreja * Stian Tamino * Philemon (m) * Levia Ayane * Fiete-Joel * Lina Cornelia * Kiara Vivica * Rosaly Benedetta * Lenn Arik * Logan Alexander * Siara Jutta Hamida

Zwillinge

  • Tim Ove & Tate Ryan
  • Ava & Lientje
  • Ben & Janika
  • Jessica & Sarah
  • Emily & Henry
  • Noémie & Chloé
  • Robin & Nico
  • Oskar & Luis

66 Kommentare zu "Babynamen der Woche 35/2016"

  1. connywuuh sagt:

    Endlich mal wieder ein Janosch, aktueller Lieblingsname!

    sonst auch noch schön:

    Eva
    Cornelia ;o)
    inrgendwie hat Otto auch was

    und bei den den Zwillingen:
    da ist irgendwie nichts für mich dabei. Jessica & Sarah erinnert mich irgendwie an Sarah Jessica Parker.

  2. Jan sagt:

    Fjonn-Bosse. Wiewohl Dachdeckersohn, weiß ich nicht, ob man auch drei Reetdächer übereinander decken kann. Mit Namen geht das offensichtlich.

    Philemon. Müßte das nicht Philomenon heißen?

    Marlon Rune. Das habe ich zuerst als „Marion Runge“ gelesen. Tscha, bin ein Kind meiner Generation und meiner Heimat…

    Fiete-Joel. Hurra, Fiete Jansen alias Hans-Peter Minetti ist wieder da!

    Was mir hier immer wieder auffällt: Mindestens zwei Dritteln (eher mehr…) der Namen merkt man sofort an, daß sie von den Müttern ausgeknobelt wurden, ohne wesentliche Beteiligung des Vaters.

  3. Anonymous sagt:

    Einige Assoziationen meinerseits:
    Eva Maria * gut machbar, selten und klassisch zugleich; Eva war nie weg, aber auch nie wirklich Modename
    Luca Otto * paßt nicht zusammen
    Maya Chiara Janina * Alena Leandra * Amélie Adriana Maria * Stian Tamino *(zu)viele Vokale
    Marlon Rune * komische Kombi, englisch-nordisch (wie „gallisch-rönmisch“ 😉 )
    Janosch * haben wir neulich erst mal „durchgenommen“, bei Bedarf siehe dort http://blog.beliebte-vornamen.de/2016/05/babynamen-der-woche-192016/#comment-66393
    Dalia Theresa * Dalia, nun ja, ok, Theresa ist natürlich schön 😉
    Fjonn-Bosse * spricht sich nicht gut für mich
    Emma Noreja * Noreja ist schon sehr ausgefallen, hab ich noch nie gehört. Der Klang ist ja ganz hübsch und pimpt die einfache Emma ein bißchen auf, trotzdem stört mich irgendwas; ach, beim zweiten Durchlesen fällt mir auf, der Klang erinnert mich an Nurejev…
    Philemon (m) * Griechische-Mythologie-Fans als Eltern? Die Schwester heißt wahrscheinlich Baukis
    Levia Ayane * musste sofort an das französische Wort levure für Hefe denken, bei Ayane verstehen die meisten wohl zuerst Ariane und man muß dann buchstabieren/erklären; außerdem zuviele Vokale
    Fiete-Joel * passt überhaupt nicht zusammen
    Lina Cornelia * geht eigentlich ganz gut zusammen, gar nicht so schlecht, das „nichtssagende“ Lina wird durch Cornelia konturierter
    Kiara Vivica * für meinen Geschmack entweder Kira oder Chiara
    Rosaly Benedetta * das y stört, ie hätte besser dazugepasst, insgesamt aber auch sehr viele Vokale
    Lenn Arik * Jetzt wird der kurze Lennard schon gekürzt; Arik – es gab mal einen österreichischen Künstler (Maler, Sänger) namens Arik Brauer, der hieß eigentlich Erich; so ist also Arik die „schicke“ Form von Erich?!
    Logan Alexander * da muss ich an einen Dacia (Auto) denken oder an Johnny Logan, den einstmaligen Grand-Prix/Eurovision Song Contest Gewinner
    Siara Jutta Hamida * des passt ja überhaupts net zamm!

    Zwillinge

    Tim Ove & Tate Ryan
    Tate englisch ausgesprochen, wie Tate Gallery? Oder Ta-te?? So oder so für mich von grenzwertiger Schönheit 🙂
    Ava & Lientje
    Ava ist ok, Lientje klingt im Gegensatz dazu zu niedlich
    Ben & Janika
    ok, kann man gut machen
    Jessica & Sarah
    Nachname ist Parker, oder?
    Emily & Henry
    ok, wenns auch einigermaßen zum Nachnamen passt, die beiden Vornamen kann man jedenfalls gut kombinieren
    Noémie & Chloé
    wenn es nicht gerade zwei kleine Französinnen sind -> nein; die Accents machen das Leben nicht einfacher, glaubt es mir
    Robin & Nico
    Oskar & Luis
    beides sehr gut kombinierbar, Robin&Nico etwas modischer, Oskar&Luis etwas klassischer, kann man machen

    • Maria Th. sagt:

      Sorry, Absender vergessen, der Kommentar war von mir.

    • Jan sagt:

      Moin, Maria Th.!

      Arik – es gab mal einen österreichischen Künstler (Maler, Sänger) namens Arik Brauer, der hieß eigentlich Erich; so ist also Arik die „schicke“ Form von Erich?!

      Für mich wird Arik immer mit dem ollen Ariel Scharon verbunden bleiben… „Warrior“… Ferner gab (gibt?) es auch einen nennenswerten israelischen Popkünstler namens Arik Einstein. So in den 70ern…

      Kiara Vivica * für meinen Geschmack entweder Kira oder Chiara

      Es scheint hoffnungslos eingerissen, daß Chiara die „italienische Form von Clara“ ist. So ganz glaube ich das immer noch nicht, aber bitte sehr. 😉

      Siara Jutta Hamida * des passt ja überhaupts net zamm!

      Da durfte dann doch mal der Vater mitreden, ein bißchen… 😀

      Emma Noreja * Noreja ist schon sehr ausgefallen, hab ich noch nie gehört. Der Klang ist ja ganz hübsch und pimpt die einfache Emma ein bißchen auf, trotzdem stört mich irgendwas; ach, beim zweiten Durchlesen fällt mir auf, der Klang erinnert mich an Nurejev…

      Und an das Noricum!

    • Maria Th. sagt:

      Da durfte dann doch mal der Vater mitreden, ein bißchen…

      Wenn’s denn so war, hat es das in diesem Fall auch nicht besser gemacht 😀

    • Rebecca Sophie sagt:

      Es scheint hoffnungslos eingerissen, daß Chiara die „italienische Form von Clara“ ist. So ganz glaube ich das immer noch nicht, aber bitte sehr. 

      Was denn dann? Ich kenne noch Ciara, ein gleich gesprochener, gälischer ode walisischer Name.

  4. elbowin sagt:

    Etwas Senf für heute

    Fjonn-Bosse * Fjonn ist eine schlimme Eigenkration: Ein Keltischer Name auf Nordisch umgetrimmt.

    Emma Noreja * Warum fällt mir hier nur der Nachname Noriega ein?

    Levia Ayane * Levia von lateinisch laevis „leicht“? Oder eine super-duper-Eigenkreation „garantiert einmalig, bis alle Nachbarn es nachmachen“ zu Leevke?

    Siara Jutta Hamida * Wilde Vornamenmischung Amerikanisch (Pseudo-Irish?)—Deutsch—Arabisch. Wobei mir Siara nicht wirklich zusagt, es wirkt falsch geschrieben für das gängigere Sierra.

    Tim Ove & Tate Ryan * Diese Zwillingsnamen sind so unterschiedlich, dass man meinen könnte, sie hätten zwei verschiedene Väter.

    • Maria Th. sagt:

      Nachdem es so viele verschiedene Assoziationen zu Noreja gibt, hätte man den Namen vielleicht lieber lassen sollen…

      Levia soll vielleicht die Eigenbau-weibliche-Form von Levi sein?

      Tim Ove & Tate Ryan * Diese Zwillingsnamen sind so unterschiedlich, dass man meinen könnte, sie hätten zwei verschiedene Väter.

      Sowas soll ja auch schon vorgekommen sein, es gab wohl mal vor einigen Jahren Zwillinge, bei denen einer hell-, der andere dunkelhäutig war und die nachweislich unterschiedliche Väter hatten. Was es nicht alles gibt! 😀

  5. Moni sagt:

    * Eva Maria: Sehr klassisch, geht immer.

    * Luca Otto: Passt so gar nicht zusammen.

    * Lennard: Ach, ist der wieder im Kommen?

    * Maya Chiara Janina: AIAIAAAIA!

    * Jasmin: Finde ich gut.

    * Marlon Rune: Geht so. Rune finse ich als Namen nicht so prall, aber es hakt wenigstens nicht in der Aussprache.

    * Alena Leandra: AEAEAA!

    * Janosch: Wird für mich immer der Tigerenten-Mann bleiben.

    * Amélie Adriana Maria: AEI AIAAAIA!

    * Dalia Theresa: Dalia ist mal interessant. Und die Kombination mag ich auch.

    * Fjonn-Bosse: Finde ich gar nicht schlecht. In sich stimmig, und wenn’s zum Nachnamen passt…

    * Emma Noreja: Emma ist mir zu bodenständig für die exotische Noreja.

    * Stian Tamino: Stian wirkt unfertig. Da fehlt mir ein Chri- oder Seba- davor.

    * Philemon (m): Ich denke mal, er wird sich später selbst Phil nennen lassen…

    * Levia Ayane: EIAAAE! Und wirkt sehr selbstgestrickt.

    * Fiete-Joel: Nein. Das passt gar nicht.

    * Lina Cornelia: Hübsch.

    * Kiara Vivica & Rosaly Benedetta: Macht Chiara und Rosalie draus, und wir reden weiter. (Schön finde ich die Namen selbst dann nicht.)

    * Lenn Arik: Noch sowas Abgehacktes.

    * Logan Alexander: Schöne Namen, schöne Kombi. Ich hoffe, der Nachname passt.

    * Siara Jutta Hamida: Da musste die Oma unbedingt mit rein, oder? Jutta zerstört auf jeden Fall total den Gesamteindruck.

    * Tim Ove & Tate Ryan: Ich finde es schade, dass man Tate vermutlich immer falsch aussprechen wird, weil man erst beim Ryan merkt, dass es ein englischer Name ist. Er klingt ja nicht schlecht, aber gerade mit dem einfach auszusprechenden Namen des Bruders ist das echt ein Stolperstein.

    * Ava & Lientje: Lientje ist zu niedlich neben der neutralen Ava.

    * Ben & Janika: Keine Favoriten, aber okay.

    * Jessica & Sarah: Ja, wirkt promi-inspiriert, ist aber sonst okay.

    * Noémie & Chloé: Duften schon nach Chantalismus. Aber passen zusammen.

    * Emily & Henry
    * Robin & Nico
    * Oskar & Luis finde ich alle gut.

    • Lasse sagt:

      Also wo duften Noemi und Chloe nach Chantalismus?
      Chloe ist ein altgriechischer Name, der es als Chloé in Frankreich zu einem regelmäßig vergebenen Namen gebracht hat.
      Ich liebe meine Urlaube in Frankreich und weiß nicht, wieso manche deutsche Namen, die in Frankreich bekannter sind als hier, direkt verurteilen.
      Besonders, da Namen wie Chloe im Gegensatz zu Florence (nur Beispiele) nicht mal aus der französischen Sprache kommt.

      Mir gefällt Noemi und Chloe nicht, weil Chloe deutlich bekannter ist und Noemi ihr Leben lang erklären muss, nicht Naomi zu heißen.
      Außerdem klingen Noemi und Chloe nicht gut aufeinander abgestimmt.

      Wie gesagt, Chloe gefällt mir, Noemi finde ich dazu nicht passend. Allerdings ist diese Wahrnehmung ja persönlich, weil ich ja einfach mit Noemi nichts anfangen kann.

    • Jan sagt:

      Ich liebe meine Urlaube in Frankreich und weiß nicht, wieso manche deutsche Namen, die in Frankreich bekannter sind als hier, direkt verurteilen.

      Weil „Chloe“ im Deutschen in jeder Betonungs-, Aussprache- und Diakritika-Version einfach scheiße aussieht und auch noch scheiße klingt. Das ist einfach ein Nono.

    • Rebecca Sophie sagt:

      Jan, ich stimme dir vollkommen zu, Noemi mag ich, aber nicht mit Akut und nicht mit e am Ende. (Über ein Trema ließe sich noch reden, das findet sich manchmal sogar in meiner Bibel, wenn auch nicht bei Noemi, die dort Naemi oder Noomi heißt (je mach Übersetzung).)

    • Mirjam sagt:

      @Rebecca: Ich hab – auf Wikipedia zugegeben – biblische Namen nachgelesen und da stand Noemi drin. Bei so vielen verschiedenen Übersetzungen ists dann doch schwer, die „richtige“ Schreibweise rauszufinden, oder? Aber das e am Ende bleibt irritierend, egal ob Naomi, Naemi oder Noomi.

    • Mirjam sagt:

      Ups, laut Wikipedia sind Noèmie und Chloè tatsächlich die korrekten französischen Schreibweisen. Dürften dann wohl entsprechenden Hintergrund haben!

  6. elbowin sagt:

    Nachtrag zur Frage Chiara oder Kiara:

    Das klingt zwar (hoffentlich, siehe unten!) gleich, kann aber zwei verschiedene Hintergründe haben.

    Chiara ist tatsächlich die italienische Clara. Nur tun sich Deutsche mit dem italienischen „ch“ öfters schwer und neigen zur spanischen Aussprache „tsch“ (und essen dann, ungelogen, „Ghnotschi“ zu mittag).

    Ciara ist ein irischer Name, der ebenfalls (so wie bei Tolkiens Elben) mit „k“ gesprochen wird. Auch das bekommen Deutsche nicht richtig hin (auch wenn Cäthe, Cerstin und Cilian manchmal hier vorkommen).

    Wenn ich eine kleine Kiara haben wollte (egal, welcher Namenshintergrund mir dazu einfällt), dann würde ich sie immer mit K am Anfang schreiben. Das ist eindeutig und auch leicht erklärbar („Kiara mit K“).

    P.S. Für Super-Creative („mein Quind ist etwas ganz besonders, wie man schon am Namen sieht“) bieten sich noch Quiara oder gar Qiara als Schreibweisen an.

    • Jan sagt:

      Chiara ist tatsächlich die italienische Clara. Nur tun sich Deutsche mit dem italienischen „ch“ öfters schwer und neigen zur spanischen Aussprache „tsch“ (und essen dann, ungelogen, „Ghnotschi“ zu mittag).

      Also, ich halte das weiterhin für neudeutschen Quatsch. Das mag aus irgendwelchen italienischen Regional-Akzenten stammen, aber natürlich ist Clara die Normalform.

      Ezra Pound schreibt:

      Thus Ben and la Clara a Milano,
      By the Heels at Milano.
      So that the maggots should eat the dead bullock.

      Und natürlich nicht Chiaretta Petacci. 😉

    • elbowin sagt:

      Dann sind die Italiener gerade sehr neudeutsch: Im Jahr 2014 war Chiara auf Platz 8 der italienischen Vornamensstatistik:

      http://www.behindthename.com/top/lists/italy/2014

      Und auch das hier

      https://www.linkedin.com/pub/dir/Chiara/+

      spricht für starke Verbreitung das Namens Chiara in Italien.

    • Jan sagt:

      Also, ich hab da mich zugegebenermaßen – ohne gefestigte Italienisch-Kenntnisse – weit aus dem Fenster gelehnt. Ich sperre ich aber weiterhin gegen die apodiktische Feststellung: „Chiara ist die italienische Form von Clara“. Dazu gibt es einfach zu viele italienische Claras.

      Meine Vermutung bliebe – gerade angesichts des bekanntens Dialektreichtums des Italienischen – weiterhin: eine regionale Form, die möglicherweise (!) landesweit in Mode gekommen ist.

      Was ist „die” deutschen Form von Jean? Johannes, Jan oder Johann? Eben.

      Nur tun sich Deutsche mit dem italienischen „ch“ öfters schwer und neigen zur spanischen Aussprache „tsch“ (und essen dann, ungelogen, „Ghnotschi“ zu mittag).

      Mit Lehrer-Piesen, die Gnocchi im Deutschen als „Nocki“ aussprechen, habe ich stets nur, wenn überhaupt, gezwungenermaßen an einem Tisch gesessen. Das war schon in meiner Studentenzeit so eine Art Stigma: bei uns hatte das grundsätzlich „Gnottschi“ oder auch „Gnotsi“ zu heißen, wenn man sich nicht als beschränkter Rechthaber, „kaufmännischer Angestellter“ oder „Lehramts-Student“ verdächtig machen wollte. Oder eben gleich Nockerl. Na, heute würde ich auch das weniger verbissen sehen. 😉

    • neuhier sagt:

      Chiara klingt doch am ehesten wie Kjara und aus einem italienischen Mund auch richtig gut. Sollte man die Aussprache nicht hinbekommen und/oder es dem Umfeld nicht zutrauen, dann sollte man es m.E. sein lassen. Maya passt in diesem Fall als Erstname nicht.

      Wenn also schön Ki-a-ra als Aussprache gewünscht ist und es bei Ciara tatsächlich auch so klingt, dann würde ich auch Ciara schreiben, obwohl es wie eine falsch geschriebene Chiara bzw. selbstgebastelt wirkt.

      Mir persönlich gefällt Clara doch am besten.

    • Maria Th. sagt:

      P.S. Für Super-Creative („mein Quind ist etwas ganz besonders, wie man schon am Namen sieht“) bieten sich noch Quiara oder gar Qiara als Schreibweisen an.

      Eigentlich könnten die Super-Creativen aber für ihre ganz besonderen Qinder nur Qiara als Schreibweise wählen, denn die deutsche Aussprache von Qu ist ja Kw, damit käme dann bei Quiara eine gesprochene Kwiara für das Kwind heraus. Das u müsste also zwingend entfallen. 😀

    • cassis sagt:

      Nochmal zu Chiara als italienische Clara, was Jan nicht glaubt:
      Im Italienischen wird die Lautverbindung [kl] zu [kj]. Chiave ist der Schlüssel, hieß im Lateinischen clavis, occhio ist das Auge, kommt von oc(u)lus (die unbetonte vorletzte Silbe macht sich vom Acker, die Verbindung [kl] entsteht) etc. etc.
      Der Name Clara kommt in Italien ab und zu vor und ist latinisierend. Nach den normalen Lautgesetzen kommt tatsächlich Chiara raus, gesprochen etwa Kjara. Ich kenne wesentlich mehr Chiaras als Claras und es erstaunt mich, dass Jan das umgekehrt empfindet.
      Was den Namen Chiara in Deutschland betrifft, habe ich den Eindruck, dass die Leute hierzulande dazu neigen, ihn dreisilbig zu sprechen, also etwa Ki-a-ra. Das macht in Italien aber kein Mensch. Und die Schreibung als Kiara sieht für meine Augen sehr merkwürdig aus.

    • Maria Th. sagt:

      @ cassis
      Nachdem du, wenn ich mich recht erinnere, Romanistik studiert hast, wird’s wohl so sein. 😉
      Die Ableitung hört sich zudem auch sehr plausibel an.

    • Jan sagt:

      Nachdem du, wenn ich mich recht erinnere, Romanistik studiert hast, wird’s wohl so sein.

      Das ist natürlich ein besonders überzeugendes Argument, das man freilich nur mit bayerischem Abitur hinbekommt. 😉

    • Maria Th. sagt:

      Ich war in die Chiara/Clara-Diskussion ja gar nicht involviert, daher verstehe ich deine „Spitze“ nicht.
      Aber ich erkenne eben an, wenn jemand Experte in einem Fach ist. Ich hab nicht Romanistik studiert, also wird cassis mit dem Fachwissen eines einschlägigen Studiums doch wohl recht haben, ganz einfach.
      Um das anzuerkennen, ist ein bayerisches Abitur zwar hilfreich, aber nicht notwendig! 🙂

    • Maria Th. sagt:

      Korrektur:
      „…daher verstehe ich den Grund für deine „Spitze“ nicht.“

    • Jan sagt:

      @ Maria Th.

      also wird c. mit dem Fachwissen eines einschlägigen Studiums doch wohl recht haben, ganz einfach.

      Meine Güte, Du hast nie eine Humboldtsche Uni von innen gesehen, stimmt’s? Eine Uni ist nicht (oder war es jedenfalls nicht vor Bologna) dazu da, „Fachwissen“ zu vermitteln, sondern Denkstrukturen, Standessitten und Arbeitsstile.

      „Fachwissen“ wird im Bayern-Abi, in Wissen-Tests bei Spiegel-Online, bei ‚Pisa‘ oder in Kreuzworträtseln abgeprüft.

      Und das nun gerade Romanistik-Studentinnen für irgend etwas anderes Expertinnen sind, als für das Tragen von schwarzen Klamotten und [nun ja], wäre mir auch stets entgangen.

      Zum Ausgangspunkt: „Im Italienischen“, „auf italienisch“. Ihr verkennt einfach die dialektale Vielfalt der Sprachen auf der italienischen Halbinsel, bevor sich die RAI ab der Mitte des 20. Jahrhunderts im ganzen Land breitgemacht hat. Es ist lächerlich, nun gerade „Clara“ als „latinisierend“ zu bezeichnen, wenn „Chiara“ aus dem relativ wohlhabenden und gebildeten Norden kommt.

    • Maria Th. sagt:

      Meine Güte, Du hast nie eine Humboldtsche Uni von innen gesehen, stimmt’s? Eine Uni ist nicht (…) dazu da, „Fachwissen“ zu vermitteln, sondern Denkstrukturen, Standessitten und Arbeitsstile.
      (…)
      Und das nun gerade Romanistik-Studentinnen für irgend etwas anderes Expertinnen sind, als für das Tragen von schwarzen Klamotten und [nun ja], wäre mir auch stets entgangen.
      … Ihr verkennt einfach… Es ist lächerlich…

      Gut, dass wir dich haben, Jan, allwissend, beratungsresistent und standes- und bildungsdünkelfrei. Du sagst uns Minderwertigen, Ungebildeten, wo’s lang geht, da du ja als einziger eine Humboldtsche Uni von innen gesehen hast.

      Die Entwicklung von Denkstrukturen und Arbeitsstilen gehört natürlich auch zu den an der Uni vermittelten Kenntnissen und Fertigkeiten, aber ein ganz klitzekleiner Anteil an Fachwissen kommt nebenbei außer den „Standessitten“ (!) vielleicht manchmal doch rüber, meinst nicht? Wär jedenfalls nicht schlecht, wenn man mehrere Jahre studiert und man neben Denkstruktur, Arbeitsstil und Standessitten einfach auch ein bißchen Wissen mitnähme…
      Was würdest du sagen, wenn dein Fachwissen als Historiker (oder hast du das an der Uni nicht erworben?) z.B. von einem Romanisten in Frage gestellt würde?
      Mit so einem Rundumschlag deinerseits machen angeregte Diskussionen über Namen keinen Spaß mehr.

    • cassis sagt:

      Zum Zeitpunkt der Einigung Italiens sprachen 2% (vielleicht ein wenig mehr, war aber definitiv irgendwas Einstelliges) die Standardsprache, alle anderen Dialekte oder gar nicht Italienisch, sondern eine der zahlreichen Minderheitensprachen. Die Dialekte haben auch heute noch eine größere Bedeutung als z. B. in Deutschland, das ist mir schon klar.
      Ich weiß von keinem italienischen Dialekt, in dem [kl] so erhalten bleibt, das heißt aber nicht, dass es keinen gibt. Dass Clara ein Latinismus ist, ist für mich die wahrscheinlichste Erklärung, aber ich muss mich deswegen nicht kloppen.

    • Jan sagt:

      Gut, dass wir dich haben, Jan, allwissend, beratungsresistent und standes- und bildungsdünkelfrei. Du sagst uns Minderwertigen, Ungebildeten,

      Ach, weißt Du, Maria Th., ich mag diese versuchte Konstruktion eines virtuellen „Wir“ im Internet einfach nicht. „Hilfe, steht mir gegen den Unhold bei!“

      Und ich würde meine Frage oben einfach wiederholen: Was ist „die deutsche Form von Jan“? Johannes, Hans, Hannes, Johann oder Jean?

      Ferner: Was ist „die italienische Form von Zanipolo“? Jean Paul oder Giovanni Paolo?

      Hat eine Clara aus Rom oder aus Süditalien auf einmal keinen italienischen Namen mehr, weil irgendwelche deutschen Grundschulmeister mal wieder besser wissen, was „italienische Form von Klara“ ist?

    • Jan sagt:

      cassis,

      können wir uns vielleicht auf folgendes einigen:

      Chiara = Standard-italienische Form. [Das war mir wirklich neu.]

      Clara = Mögliche regionale Variante [die aber erstaunlich oft zu finden ist].

      Jäp, danke wegen der Bemerkung zu den italienischen Dialekten. Da und in den mickerkleinen Niederlanden ist es wohl besonders kraß, im riesigen Rußland komischerweise eher schwach. In Deutschland so mittel, würde ich sagen.

      Ciao (was bekanntlich vom mittellateinischen Sclavus kommt. 😉 )

    • Maria Th. sagt:

      Na, dann eben „gut, dass es dich gibt“, wenn dir diese Formulierung lieber ist.
      Das virtuelle Wir brauch ich nicht, ich kann mich alleine gegen unfaire Bemerkungen wehren. Im übrigen habe ich damit nicht nur für mich gesprochen, sondern auch für cassis, die du als Romanistin auch „blöd angeredet“ hast (um das Wort Beleidigung mal zu vermeiden).
      Meinen letzten Ausführungen hast du nicht widersprochen, sondern jetzt einfach abgelenkt.
      Ich weiß nicht, warum du mich angegriffen hast, nachdem ich bei Clara/Chiara gar nicht mitdiskutiert hatte. Wie gesagt, so macht’s keinen Spaß. Ende der Durchsage.

    • mgl sagt:

      Kinder. wir mögen uns hier alle weil jeder sein eigenes ist.
      und jeder der hier schreibt denkt sich etwas dabei.
      d.h. wir können nur voneinander profitieren.
      Dank allen Denkende und Dank allen Spezialisten, die ihr Fachwissen einbringen.

      zu den Namen noch:
      Logan hab ich zwar schon mehrmals gelesen in Büchern, aber es klingt ungewohnt wenn man es ausspricht.
      Aber: es gibt natürlich eine feine Loganbeere(und dann noch die Boysenbeere), welche eine Kreuzung aus den lieben Himbeeren und lieben Brombeeren ist. Das ist wiederum eine feine Assoziation für den Namen.

    • Jan sagt:

      Schau, Maria Th.,

      ich komme geistig aus der Dekadenz-Phase des Humboldtschen Systems – also den 90ern: Es war in den 70ern zu Massen-Uni gemacht worden, es haben sich da viele Leute getummelt, die eigentlich nie an einer Uni hätten sein dürfen. Also diese ganzen Zweiter-Bildungsweg-Gestalten à la Gerhard Schröder oder eben auch wirklich viele Typen, die ihr Abi an „Gesamtschulen“ nachgeschmissen bekommen hatten.

      Aber es gab eben doch auch noch Reste der Humboldtschen Uni. Profs konnten sich frei aussuchen, wen sie sich in ihre Oberseminare geholt haben, wen sie als Hiwi eingestellt haben etc. Irgebwelche „Ratings“ durch Studenten gab es natürlich auch noch nicht, ebensowenig wie die heute allgegenwärtigen „Drittmittel“-Einwerber.

      Es war – kurz gesagt – vor Bologna. Und ich hatte die Ehre, bei einem Lehrer zu studieren, der noch aus der Tradition des deutschen Militärs und des deutschen Gelehrtentums kam.

  7. neuhier sagt:

    Müsste ich aus der heutigen Liste die Namen meiner Kinder wählen, hießen sie Lennard und Lina Cornelia.

    Lennard finde ich von den Kurzformen zu Leonhard am besten. Er klingt durch den Doppelkonsonanten auch kerniger als der gefühlt häufigere Leonard.

    Lina ist sehr weich und einfach und wirkt durch Cornelia viel erwachsener oder wie es Maria so schön formulierte: konturierter. Gelungene Kombi!

    Eva Maria finde ich eine zeitlose Kombi, ist mir persönlich aber zu fromm.

  8. Jan sagt:

    Wenn ich aus der dieswöchigen Liste auswählen müßte: Ich würde das Gör zur Adoption freigeben, Buße tun und mich dann als Sadhu ins Himalaya oder als Novize Johannes Baptist Maria in eine Kartause zurückziehen.

  9. Dame-mit-Duden sagt:

    1. Arik Brauer lebt noch.
    2. Ch wird im Spanischen sicher nicht tsch ausgesprochen (und auf Katalanisch auch nicht).
    3. Die irische Ciara spricht man ungefähr Kira (mit englischem R).
    4. Gnocchi spricht man Njocki, das ist keine Hexerei.

    • Maria Th. sagt:

      1. Tatsächlich?! Danke für die Info!
      2. Aber z.B. charla, chica, cheque, chocolate, churro spricht man doch mit „tsch“, ich kann ein wenig Spanisch und hab extra Wörter mit allen Vokalen nach dem ch gesucht: vgl. http://dict.leo.org mit Aussprache zum Anhören
      3. Dazu kann ich nichts beitragen.
      4. Richtig. So einfach isses.
      Man muss sicher nicht penetrant-lehrermäßig italienischen Wörter extrem italienisch akzentuiert aussprechen, aber zu Gnocchi Gnotschi zu sagen und die Leute, die es halt leider korrekt aussprechen können, als „beschränkte Rechthaber“ zu bezeichnen, finde ich schon sehr grenzwertig, Jan. Schön, dass du es heute nicht mehr so verbissen siehst.

    • Jan sagt:

      Zu 2.:

      Wie man denn nun das spanische ch aussprechen soll, wenn nicht als /tsch/, würde mich auch interessieren. Wie denn nun Guevara?

      Zu 4.:

      Die von Justierung von Stolz versus Hochmut einerseits und von Demut versus Devotheit andererseits ist sich eine der schwersten Fragen der Manieren überhaupt. Wir haben uns da früher sicher einiger (wohl läßlicher) Sünden schuldig gemacht. Hey, wir waren damals größenwahnsinnige Studenten!

      Aber es war ja nicht nur Hochmut, der dahinterstand, sondern auch Solidarisierung mit der Unterschicht: „Gut, da gibt es also Leute, die ‚Gnotschi‘ sagen. Und dann gibt es da die linksliberalen Angestellten-Piesen und Spiegel-Leser, die es sich irgendwo angelesen haben, wie es ‚richtig‘ heißt. Wir sind natürlich auf Seiten des Volkes.“ Nun, das war natürlich unser rechter Reflex. „Die Tritte – gehen immer in die Mitte. Nie nach oben oder unten.“ Und dafür schäme ich mich heute auch noch nicht.

    • Mara sagt:

      Zu 3.: Das kann ich so bestätigen. „Ia“ wird im gälischen wie „i“ oder sogar „ie“ ausgesprochen. vergleiche dazu den in Irland beliebten (Platz 37 2011) Vornamen Niamh, welcher etwa Nief ausgesprochen wird.

    • Jan sagt:

      Zu 3. und @ Mara

      Aber wer soll das definieren? Heute spricht doch kein Mensch mehr Gälisch. Die letzten klapprigen Reste der altirischen Kultur sind unter Oliver Cromwell ausgerottet worden – und das war in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Falls danach noch was übrig war, ist es in der Kartoffel-Pest der 1840er-Jahre verfault oder nach Amerika ausgewandert.

      Heute machen die (wenn denn das Dasein als Steueroase und Insel-Ökonomie nicht mehr ausreicht) halt ein bißchen auf „keltisch“, und die deutschen Bürogusten finden das schick. Wichtigstes Grundgesetz der herbeiphantasierten „gälischen“ oder „irischen“ Sprache: Es muß immer alles optisch anders aussehen als im Englischen.

    • Mara sagt:

      @Jan
      Ich habe keine Ahnung was das soll. Vor ein paar Jahren bekam mein Bruder eine Niamh in die Klasse. Die Eltern fanden Irland toll und haben ihren Kindern dann irische Namen verpasst, womit Lehrer und Klassenkameraden zu Beginn ziemliche Probleme hatten.
      Ich selbst habe in Irland bei meinem Aufenthalt dort die Erfahrung gemacht, dass zwar einige internationale oder englische Namen vergeben wurden, aber es weiterhin viele Menschen mit gälischen Namen gab, die dann oft auch stolz darauf waren, weil es eben spezifisch irisch und nicht englisch ist.
      In den Schulen wird übrigens gälisch gelehrt, aber gesprochen wird es (fast) nicht mehr.

    • Jan sagt:

      @ mara

      Es mag sein, daß ich zu kraß formuliert habe.

      Aber ich finde es immer wieder bemerkenswert, wie brav das linksliberale Juste-Milieu, für das es kein schlimmeres Schimpfwort als „Nationalist“ gibt, im nächsten Atemzug die Gurkenvolks-Nationalismen irgendwelcher Kleinvölker mit Urlaubsland-Status nachäfft.

      Meine Güte, Gälisch wird seit 200-300 Jahren nicht mehr gesprochen und war auch zuvor nie eine Schriftsprache! Was man da auf irgendwelchen Wiki-Seiten lesen kann, ist eine Scheinschwangerschaft von Lehrer-Typen.

      „Auf gälisch“ – wenn ich das schon höre. Das ist reine „Erfindung von Tradition“, mit der sich irgendwelche Hanseln wichtig machen wollen. Und gerade die doofen Deutschen und die Engländer fressen den Quatsch natürlich mit Begeisterung.

      Das sind die gleichen angeblich so „internationalen“ und liberalen Typen, die begeistert die Kampagnen der hindu-faschistischen BJP in Indien mitmachen, indischen Städten pseudo-indische Phantasie-Namen zu geben. (Also „Mumbay“ statt Bombay, „Kolkatta“ statt Kalkutta etc.)

      So, jetzt habe ich doch wieder kraß formuliert. 🙂

    • Rebecca Sophie sagt:

      4. Kenne ich auch so und ich finde man sollte sich Mühe geben so etwas richtig auszusprechen. (Bruschetta wird übrigens auch Brusketta gesprochen, musste das mal loswerden, weil alle es immer falsch machen, auch die die selbst sagen sie könnten italienisch aussprechen.)

    • Mark sagt:

      Es gibt schon noch eine irischsprachige Minderheit in Irland und einige kleinere Regionen, in denen das irische sogar noch Unterrichtssprache ist (Gaeltacht). Um 1900 gab es noch größere irischsprachige Regionen.

      So ganz von der Geschichte verschüttet ist die irische Sprache nicht, obwohl sie natürlich jetzt in ihrem Weiterbestand gefährdet ist.

    • Jan sagt:

      Ich habe den deutschsprachigen Wikipipi-Artikel zum Gälischen Unrecht getan.

      Das hier ist gar nicht so schlecht:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Gaeltacht#Probleme

      https://de.wikipedia.org/wiki/Irische_Sprache#Geschichte

      Jedenfalls ist es erheblich besser als in der englischen Wiki, vielleicht, weil sich dort irische und/oder irisch-stämmige Turbo-Patrioten (natürlich aus den USA) zu schaffen gemacht haben, vielleicht, weil die Engländer noch verkommener sind als die Deutschen.

      Der irische Nationalismus in seiner Bigotterie, seiner Dumpfheit, seiner gefühlsseligen Versoffenheit und seinem Hinterweltlertum – er nervt einfach. Und alle Linksliberalen in Europa machen den Scheiß brav mit und feiern den „St. Patrick’s Day.“

    • Brot sagt:

      Freund. was ist denn mit dir? kann man helfen somehow?

      also ich hab mal eine Autobiographie von so einem Musiker gelesen, der hat in Irland eine Schule besucht, an der der Unterricht komplett auf gälisch/irisch gehalten wurde und die Schüler oftmals Schwierigkeiten durch die Sprache hatten, weil sie zuhause und überall im Alltag Englisch sprachen, was aber an dieser Schule verboten war und Prügelstrafen etc einbrachte.

    • Jan sagt:

      Ich weiß, ich habe hier schon genug genervt, und verspreche auch Besserung, aber das hier ist einfach zu geil:

      In Nürnberg bietet die Offene Kirche St. Klara/Katholische Cityseelsorge seit 2005 am St. Patrick’s Day einen Gottesdienst in drei Sprachen (irisch, englisch und deutsch) an, der von einem Jesuitenpater aus Dublin gehalten wird. Es wird irische Folk-Musik gespielt und es findet ein Umzug durch Nürnberg statt.

      Seit 2006 findet in Unterfranken, nach mehreren privaten Clanfesten, jährlich eine offizielle St.-Patrick’s-Day-Parade in Waigolshausen statt, seit 2008 mit Musikbegleitung durch den Musikverein Waigolshausen. Neben dem Veranstalter des Clan McEL nehmen unter anderen auch Mitglieder des Clan MacScott aus Forchheim, Vertreter der Deutsch-Irischen-Gesellschaft Würzburg e.V., der Verein der Freunde von North Lanarkshire/Motherwell sowie vermehrt schottische Clans und Gäste aus Franken teil. Vor dem Paradenbeginn findet in der Waigolshäuser St. Jakobuskirche eine Andacht zu Ehren St. Patricks statt. Dabei wird unter anderem das Kleeblatt gesegnet.

      https://de.wikipedia.org/wiki/St._Patrick%E2%80%99s_Day#Deutschland

      😀

  10. Dame-mit-Duden sagt:

    Ups, tut mir sehr leid, 2. war mein Fehler! Bitte die Aussage zu ignorieren. 😉

  11. Anonymous sagt:

    Wenn ich wählen müsste, dann nähme ich Jutta (ohne den Rest, bei der hier aufgeführten vermute ich ein Mischlingskind bei dem hinter dem Erstnamen beide Omas bedacht wurden), Eva Maria (ohne jedwede religiöse Konnotation in meinem Fall) oder Arik (ohne den Lenn).

    Ina

  12. Bonaventura sagt:

    Ich würde diese Woche Dalia Theresa oder Jasmin für ein Mädchen und Oscar für einen Buben nehmen.
    Wobei ich Philemon auch gar nicht so übel finde, aber das ist vermutlich meiner Liebe zu Shakespeare Sommernachtstraum geschuldet. Sonst sind die Namen für Jungs mal wieder eher gruslig für mich.

  13. Rebecca Sophie sagt:

    Luca Otto * 1.Mag ich Luca nur bei Mädchen 2. Finde ich „Lukas 8“ irgendwie plump.
    Maya Chiara Janina * Irgendwie reimt sich das bei mir.
    Jasmin * Den mag ich, auch wenn ihre Zeit glaube ich knapp vorbei ist.
    Marlon Rune * Rune finde ich interessant, Marlon mag ich nicht.
    Alena Leandra * lena-lean
    Janosch * Tigerente
    Fjonn-Bosse * Bisschen zu gewollt nordisch
    Stian Tamino * Heißen die Geschwister Pamina, Figaro oder Wolfgang?
    Philemon (m) * Mag ich.
    Fiete-Joel * Einmal Spitzname als Vollform und einmal Tendenz zu Proll, ich weiß ja nicht.
    Lina Cornelia * Lina und -lia sind mir zu ähnlich, Linda wäre super.
    Kiara Vivica * Ist Vivica eine kreative Vivian?
    Rosaly Benedetta * Benedetta ist ganz hübsch, Rosaly sollte wenigstens ein ie bekommen, oder zur, passenderen,Rosa werden.
    Logan Alexander * Was ist Logan?

    Zwillinge

    Ava & Lientje * Ava mag ich sogar, Lientje finde ich ganz passend, aber auch etwas niedlich.
    Emily & Henry * Gleiche Endung findw ich suboptimal, sonst passend und gut machbar
    Robin & Nico * Wenn man einen rückwärts liest sind die Namen fast gleich, finde ich in der Kombi nicht schlecht, auch wenn ich keinen von beiden mag (eher noch Robin) und Robert und Nik(o)la(u)s bevorzugt hätte.

  14. Mirjam sagt:

    mal ein bisschen Off-Topic: Weiß man schon den Namen von Jamie Olivers jüngstem Spross? Bei den Geschwisternamen dürfte der ja eher interessant ausfallen!

  15. Amir sagt:

    Ehrlich gesagt verstehe ich den ganzen doppel dreifach und fünffach Namenshype nicht.Können sich die Eltern nicht für einen entscheiden? Der Name Philemon erninnert mich zu sehr an Pokemon oder Digimon als das ich den Namen meinem Kind geben könnte.

    • Jan sagt:

      Mich würde interessieren, ob Knud ad hoc – aus seinen Datensätzen heraus oder „gefühlt“ – sagen kann, wieviele Kinder heute einen Doppelt- oder Mehrfachnamen haben.

      Ehrlich gesagt verstehe ich den ganzen doppel dreifach und fünffach Namenshype nicht.

      Hm, schwierig – einerseits haben Mehrfachnamen im deutschen Sprachraum eine lange Tradition, allerdings dann oft auch als „Nachbennungen“ nach Patenonkel oder angestrebter Erbtante.

      Andererseits nervt sie schon, diese Masche: ein moderner Name, ein klassischer, beides zusammen möglichst originell und individuell – und das alles mit dem schönen neudeutschen Argument, daß der Schatzi sich das ja „mal selbst aussuchen“ können soll.

    • Knud sagt:

      Da vertraue ich den Erhebungen der GfdS:
      Anteil der Kinder mit einem Namen: 59,2%
      … mit zwei Namen: 37%
      … mit drei Namen: 3,5%
      … mit mehr als drei Namen: 0,3%
      (Geburtsjahrgang 2015)

  16. ... sagt:

    Klaas. sind wirklich nur diese beiden Personen Kandidaten?
    ich hab irgendwie gemeint ich hab das nur falsch realisiert.
    das wird eine gruselige Zukunft.
    irgendwie gibts aber keinen Planeten auf den man flüchten könnte.
    Mars ist zwar geplant aber selbst wenn es dort schön wäre, wäre man nicht sicher vor den komischen Herrschaftssystemen der Erde.

    Namen: mittlerweile finde ich auch nur einen Vornamen am schönsten. möchte mich bewusst für einen Namen entscheiden und ein zweiter würde irgendwie so die WAHL abschwächen.

    • Jan sagt:

      mgl,

      Klaas. sind wirklich nur diese beiden Personen Kandidaten?

      Natürlich nicht. Auch Vorfahren, siehe diese berüchtigten Vornamensketten von Aristokraten.

      Ich habe mich immer gefragt, ob der Vorname von Prinz Charles (die Älteren unter uns werden sich erinnern: „Whilst thy, Charles Philipp Arthur Geroge…“) nicht auch eine Provokation sind: Also der Name des geköpften Karls I. als erster Name, bei gleichzeitiger Möglichkeit, Georg VII. als Königsnamen anzunehmen.

      irgendwie gibts aber keinen Planeten auf den man flüchten könnte.

      Zumal Pluto bekanntlich kein Planet mehr ist.

      Im Russischen gibt es diese Möglichkeit zu Mehrfachnamen gar nicht: Es ist immer „Personenname – Vatersname – Familienname“. Man kann also auch ohne Mehrfachnahmen leben, man denke…

  17. Jan sagt:

    Aus der FAZ von heute, es geht um die Namensgebung von Konzernen:

    und der strauchelnde Energieriese RWE gibt seinen Töchtern Namen, die Kindern von amerikanischen Celebrities alle Ehre machen würden. Innogy und Amprion, da wäre Kim Kardashian nie drauf gekommen.

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/neuer-videotext-name-br-text-des-bayerischen-rundfunks-14414377.html

    (Artikel ist von einer Papier-Redakteurin aus dem Feuilleton, nicht etwa von einem Online-Spatzel oder nur von Agenturen.)

    • elbowin sagt:

      Nunja, Firmen und Konzerne haben das Problem, dass sie bei ihrer Benennung kreativ sein müssen und dass sie Namen finden, die noch nicht markenrechtlich besetzt sind. Ich kenne mehr als einen kleinen Gastwirt, der sein Lokal umbenennen musste (und noch eine teure Abmahngebühr latzen durfte), weil irgendein anderer Gastwirt viele hundert Kilometer entfernt den gleichen Namen als Marke schützen ließ.

      Für Kinder gilt das zum Glück nicht.

  18. Sabina sagt:

    Mir gefallen diese Woche:

    Eva Maria * Janosch * Amélie Adriana Maria * Dalia Theresa

    Bei den Zwillingen: Ben & Janika, Emily & Henry, Noémie & Chloé

  19. Gabriele sagt:

    Mir gefällt Philemon gut, Bedeutung „der Freundliche“, seine Frau war Baucis, in der griechischen Mytologie bewirtet sie Zeus, der unerkannt auftrat. Deshalb wird die Schwester auch nicht Baucis heißen

  20. Gabriele sagt:

    @jan: Philomena heißt die Geliebte. Philomenon ist vermutlich die männliche Form?Mir gefällt Philemon gut, Bedeutung „der Freundliche“, seine Frau war Baucis, in der griechischen Mytologie bewirtet sie Zeus, der unerkannt auftrat. Deshalb wird die Schwester auch nicht Baucis heißen.Übringens lässt sich Arik von Ariel,(hebräisch) ableiten.

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