Babynamen der Woche 21/2016

Otto * Stella Regine Hazel * Elina Annalisa * Carl Julian * Aliyah Marysol * Mia Imelda * Amalia Victoria Henriette * Fjella * Elsa Charlotte * Jette Fee Hermine * Quinn Gabriel * Amadeus Hannibal * Edvic Selom * Louan-Philipp * Mattis Vincent * Mariella Elisa * Sara Tabea * Alfred * Hayal (f) * Milan Jamil * Zoe Joanna Lucia * Apollonia * Nikan (m) * Fileas * Veit Augustin * Linos * Mogli (m) * Stelios (m) * Melisanur (w) * Anton Linus * Greta Luisa Maria

Zwillinge

  • Oskar & Otto
  • Sarah & Success (f)
  • Olivia & Edgar

105 Kommentare zu "Babynamen der Woche 21/2016"

  1. connywuuh sagt:

    hallo zusammen,

    diese Woche gefallen mir:

    Stella: wunderschön
    Gabriel: gefällt mir
    Amadeus: gefällt mir besonders gut, ausgefallen
    Linus: gefällt mir auch sehr gut, aber nur deutsch ausgesprochen

    • Maria Th. sagt:

      Stella gefällt mir auch gut, ich würde den Namen aber nicht vergeben. Grund: die Aussprache. Ich finde ihn schön, wenn er S-tella gesprochen wird; wenn allerdings, was zu befürchten ist, eine „Schtella“ draus wird (zumindest bei einigen Mitmenschen), klingt das für mich furchtbar. Und fraglich ist, ob man immer alle zur richtigen Aussprache erziehen kann (innerhalb der Verwandtschaft und der Freunde geht das sicher).

  2. Jana Z. sagt:

    Les‘ ich Hannibal,denk ich ans Schweigen der Lämmer.

    (Namen mit „Verbindungen“,sei es aus Film,Funk und Fernsehen,oder auch aus dem Bekanntenkreis,waren für uns ausgeschlossen.)

    • Rebecca Sophie sagt:

      Ich würde eher an den Feldherr bringen, der mit Elefanten über die Alpen geklettert ist. Würde ihn aber, gerade deshalb, nicht vergeben.

    • mm& mm&mm&mm sagt:

      Hallo : 0 )

      Ich kenne nur drei Hannibals.

      Alle drei sind von der logistischen Meisterleistung des Punierkoenigs inspiriert worden.

      „Be a Hannibal“bedeutet im Englischen ein Psychopathischer Massenmörder zu sein…
      ..
      Als feststehender medzinisch psychologischer Fachbegriff für diesen Phänomen des Serienmoerders.

      Also wirklich negativ.

      ..
      Lach : 0 )

      Lustig fand ich allerdings die Geschwisternemen des Jüngsten „Hannibal“s.

      Das passt wie die Faust aufs Auge hierher.

      Also die Eltern sind Zweite Generation Italiener.

      Erst habe sie sich auf den Rufnamen geeinigt für ihe vier zukünftigen Kinder .
      1. GABRIELE
      2. Daniele
      3 Andrea
      4.Simone
      Alles italienische Unisex namen.
      Dann kombiniert mit -weil nur Jungs wurden-
      1. Hannibal
      2. Napoleon
      3. Leonardo ( da Vinci)
      4. Michelangelo

      Scheint doch na in der Assoziationen von Italienern zu sein.

      LG
      M.

  3. Maria Th. sagt:

    Guten Morgen,
    heute fangen wir mal mit den Zwillingen an:

    Otto & Oskar, genial, ha, die beiden Lausbuben hab ich direkt vor Augen, und wenn sie erwachsen sind, haben sie ordentlichen Männernamen
    Olivia & Edgar, Olivia gefällt mir ausgesprochen gut, Edgar ist (noch) bißl schräg für mich, aber machbar
    und Sarah & Success, na ja, was soll man da sagen, Sarah ist zum Erfolg verdammt, oder was? Sarah ist ein völlig normaler Name und dann Success dazu??? Passt weder vom Stil noch vom Klang, da hätte sich doch was besseres dazu finden lassen. Die arme Success!

    Otto * das ottonische Zeitalter hat wieder begonnen, ist ok
    Stella Regine Hazel * die ersten beiden Namen sind sehr schön, ohne Hazel würde es mir besser gefallen
    Elina Annalisa * zu gleich
    Carl Julian * schön!
    Aliyah Marysol * Chantalismus
    Mia Imelda * Imelda ist für mich eher negativ besetzt (Imelda Marcos, Imelda Staunton -zwar gute Schauspielerin, aber negative Rolle in Harry Potter)
    Amalia Victoria Henriette * die Namen sind klassisch schön, aber man erwartet in der Kombination schon ein „von“ dazu
    Fjella * gefällt mir nicht so, vielleicht mit einem Zunamen schöner
    Elsa Charlotte * klassisch schön
    Jette Fee Hermine * veel zeveele e em Nemen 😀
    Quinn Gabriel * ich finde Quinn gar nicht schlecht, kurz und knackig, der Gabriel passt auch gut dazu, schöne Kombi
    Amadeus Hannibal * nein, Hannibal geht doch gar nicht!!
    Edvic Selom * woher kommen die Namen, habe ich noch nie gehört?!
    Louan-Philipp * Louan gefällt mir nicht, Philipp ist sehr schön
    Mattis Vincent * Matthias hätte mir hier auch besser gefallen
    Mariella Elisa * ganz schön
    Sara Tabea * ebenfalls schön
    Alfred * klingt für mich noch nach Uropa, aber ist wohl im Aufwind
    Milan Jamil * keine schöne Sprechmelodie, da die Silben fast gleich, nur umgekehrt sind: -_ _-
    Zoe Joanna Lucia * Ohne Zoe (der gefällt mir halt einfach nicht) sehr schön
    Apollonia * das ist der allerschönste heute, ein alter bayerischer Traditions-Name (wohlgemerkt hier auch richtig geschrieben, nicht fälschlich Appolonia); die Hl. Apollonia zählt zu den 14 Nothelfern, siehe auch https://de.wikipedia.org/wiki/Apollonia_von_Alexandria
    Nikan (m) * nicht so mein Fall
    Fileas * Phileas mit ph phände ich phiel besser 😉
    Veit Augustin * Veit gefällt mir nicht, Augustin ist nur wenig besser
    Linos * der arme muss später immer sagen „wie Linus, nur mit o“
    Mogli (m) * Das ist der schlimmste diese Woche, der geht gar nicht, die Eltern heißen wohl Bagheera und Balou?
    Stelios (m) * mit griechischem Nachnamen super, sonst grenzwertig
    Melisanur (w) * dito, wenn der Nachname (türkisch?) passt
    Anton Linus * ok
    Greta Luisa Maria * ganz schön

    • Jan sagt:

      Otto * das ottonische Zeitalter hat wieder begonnen, ist ok

      Sag ich ja! 😀

      Veit (Vitus) fand ich früher grandios – ein Name wie ein Peitschenknall. Aber es überlagert sich heute halt mit dem englischen „fight“…

    • Maria Th. sagt:

      Vitus klingt viel besser, gibts hier auch gelegentlich, und zwar entweder ganz alte Männer oder ganz junge/kleine 😉

    • Jan sagt:

      Fjella * gefällt mir nicht so, vielleicht mit einem Zunamen schöner

      Äijafjattlajöcküttel. #2010 😉

    • Jan sagt:

      Nochmal zu Veit. Ich hab das hier, glaube ich, aber schonmal gesagt: Veit Harlan. Ein abscheulicher Regisseur mit einem in meinen Ohren wunderwunderschönen Namen.

      Veit Stoß – krasser geht’s eigentlich nicht.

      Veitstanz.

      Wohingegen Vitus in meinen Ohren ziemlich harmlos klingt: bissi humanistisch, bissi pfäffisch…

    • Maria Th. sagt:

      Es muss ja nicht gleich ein Weichspüler-Name sein wie vieles heutzutage. Na ja, aber Veit klingt für mich nicht, es ist zu kurz, zu hart, wie du schon richtig sagtest, wie ein Peitschenhieb. Und genau das finde ich eben nicht schön.
      Und Vitus klingt für mich melodisch und doch männlich, ich find den nicht schlecht, wie gesagt, traditionell in Bayern. Pfäffisch find ich ihn weniger, aber als traditionellen Namen hier kann man ja alles so nennen aufgrund unserer langen „christkadollischen“* Tradition. 😉

      * Bezeichnung aus Ludwig Thomas Filserbriefen „Jozef Filsers Briefwexel“, ich weiß nicht, ob dir die ein Begriff sind, Jan 😀

    • Jan sagt:

      Maria Theresia,

      uns hier in der nebelichten, evangelischen und fahl-dunkelgrünen norddeutschen Tiefebene fällt es oft schwer, sauber zwischen „katholisch“, „gebirgig“ und „bairisch“ zu unterscheiden.

      Nee, Ludwig Thoma hab ich leider nie gelesen – steht aber ganz oben auf der Liste.

      Und im übrigen bin ich der Meinung, daß alles, was die „Bischöfin“ Käsemann und die Ihren ärgert, grundsätzlich zu begrüßen ist. 😀 Vielleicht also auch Vitus.

    • Maria Th. sagt:

      katholisch, bairisch, gebirgig
      ja, das eine hat manchmal mit dem anderen rein gar nichts zu tun…:-)
      Es gibt auch flachere Gegenden in Bayern, nicht alles ist Alpen!
      Und jodeln tun wir auch nicht, jedenfalls nur ganz ganz selten, haha

      Ludwig Thoma
      – Lausbubengeschichten, immer wieder mal witzig (die Filme aus den 60ern oder 70ern bringen es nicht wirklich), in Schriftdeutsch verfasst
      – die vielen Kurzgeschichten (weitestgehend Schriftdeutsch), z.B. der Münchner im Himmel („… und so wartet die Bayerische Regierung bis heute auf die göttlichen Eingebungen!“) etc.
      – Jozef Filsers Briefwexel, das ist nun wirklich bitterböse Satire, was er den Landtagsabgeordneten Filser da über die „Bollidik“ und das „Barlamend“ etc. schreiben lässt. Nur als kleine Warnung, nicht um es zu vermiesen: Wäre sicher gerade auch für einen Historiker interessant, aber für einen aus den Northern Great Plains evtl. schwierig, weil der Filser, ein Bauer und Landtagsabgeordneter alles so schreibt, wie es ihm in die Feder fließt, also grundsätzlich bairisch-schriftdeutsch und sehr ursprünglich, aber dazu noch in völlig konfuser Orthographie, wie er es hald in der schule gelernd had, so schreibd er an seine Marie und seinen Freind Korbinian Bichler, Bosdhalter. Ein guder Rad fon mir: Fileichd leihst dir des in der Biblodehk aus, weil sonsd kan es sein, das es schad ums Geld isd, wenn du das Buch kaufst und nix verstehst. 😀
      Es gibt auch Einheimische, die sich schwertun beim Lesen. Aber sehr lustig.

    • Jan sagt:

      Ik schall mol seen: Dat wat Du mi jüst vun düsse Breefe vun Thoma vertelt hest, mokt mir neitschidich! 🙂 Schall ik lesen. Wülln mol sehen, ob ik dat verstand, wennt hüt ok vör dee Biirn to sweer is! Jüst mondachs schall ik no de Hildesheimer Strat hier in Hanober hengon, wo uns Stadtbibliothek is. 🙂

    • Maria Th. sagt:

      Liber Freind fom Folg der Nidersagsen, ich freie mich schon heite darauf, wen du mir erzelst, wi es dir gefahlen had und wi gud du es verstanden hasd.
      Deine Mari

      Ferbuz das Geld nüchd!* 😀

      (*Das schreibt ihm seine Gattin zurück -„Verputz das Geld nicht!“)

    • mgl sagt:

      ihr seid lieb. ich werde das nun auch lesen.

    • Maria Th. sagt:

      Fil schbas dabei!
      😉

    • Maria Th. sagt:

      Jetzt ist mir gerade wieder eingefallen, im „Kgl. Bayer. Amtsgericht“, über das wir ja auch schon mal gesprochen haben, kommt auch ein Vitus vor: der Nachtwächter Vitus Dengl, gespielt von Ludwig Schmid-Wildy. Der wird sogar Veitl genannt; wobei nur der Diminutiv mit dem angehängten l auf bairisch „möglich“ ist, Veit widerstrebt dem bairischen Sprachfluss bzw. -gefühl.

    • Jan sagt:

      heite darauf, wen du mir erzelst, wi es dir gefahlen had und wi gud du es verstanden hasd.

      Dat schall ik Zhi vertelen, Merie, wenn ik’t denn ok mol lest har… 😉

    • Maria Th. sagt:

      Fir den fahl, das des Buch in der Biblodehk nicht vorädig isd, schike ich eich einen Lingk als beischbil, wo man ein bisl hineinschmeken kan in die Filserbrife: 😉

      http://www.volksmusik-archiv.de/vma/node/554

    • mgl sagt:

      Danke Maria Theresia für diesen Link, wollte ich zuerst sagen.
      dann habe ich diesen Text gelesen und naja es ist schon hart wenn der Vater nicht dazu steht und die Frau alleine lässt. irgendwie ist mir nicht mehr nach Lachen, auch wenn der Held dort eine wunderliche Ausrede beschreibt warum der andere alles bezahlen muss.
      komisch aber dass er den Korbinian mit G schreibt, ich hab bisher gedacht dass das im Bairischen nur vor Konsonanten so ist, vor Vokalen aber als K.
      zB Katze, aber Glo anstatt Klo. also Katzenglo, aber DiegerKatze(Tigerkatze). naja. ich weiß auch nur wenig.
      viele Grüße auch an den Kater Janosch! Miau mau!

    • Maria Th. sagt:

      @ mgl
      der Link – gern geschehen!
      zum Inhalt:
      zum einen ist der Textauszug aus dem Zusammenhang gerissen, zu kennst die Vorgeschichte natürlich nicht; es ist ein literarischer Text, der nicht unbedingt die Wirklichkeit abbildet; der Text ist ca. 1912 verfasst, da waren die Verhältnisse noch anders (nicht unbedingt besser), aber vor allem: es handelt sich hier um eine humorvolle satirische Darstellung der Erfahrungen und Erlebnisse des fiktiven Landtagsabgeordneten Filser, der sich hier mit Bauernschläue aus der Affäre ziehen will. Thoma wollte damit ja auch gewisse Mißstände aufzeigen.
      Und zur Orthographie darf ich mich ausnahmsweise selber zitieren:

      weil der Filser, ein Bauer und Landtagsabgeordneter alles so schreibt, wie es ihm in die Feder fließt, also grundsätzlich bairisch-schriftdeutsch und sehr ursprünglich, aber dazu noch in völlig konfuser Orthographie, wie er es hald in der schule gelernd had,

      Der Filser schreibt also kein Bairisch, sondern versucht hochdeutsch/schriftdeutsch zu schreiben, natürlich bairisch gefärbt, er schreibt halt unbeholfen, so gut er es mit der Rechtschreibung in der Schule gelernt hat. Wenn er Fehler macht, ist das zum einen lustig, zum anderen wirft es natürlich auch ein Licht auf die damalige schulische Bildung der Landbevölkerung; das wollte Thoma damit ja auch aufzeigen.

      Ich lege Wert auf die Feststellung, dass wir in Bayern heutzutage wesentliche Fortschritte in der schulischen Bildung gemacht haben! 😉

    • Rebecca Sophie sagt:

      Ich kenne mich da zwar nicht aus, aber ich habe (bis ich etwa 3 war) in Franken gelebt (ja das ist nicht wirklich Bayern). Meine Eltern erzählen jedoch immer, dass die Bayern und Franken Harte (t, p, k) und Weiche Konsonanten (d, b, g) absolut nicht auseinanderhalten können und das immer dazusagen müssen. Insofern kann das vermutlich schon mal durcheinander gehen.

    • mgl sagt:

      achso. ich hab gedacht er schreibt wie er spricht. (und wenn er K spricht warum sollte dann G richtig sein. tendenziell doch eher andersherum)
      hmja ist schon manchmal schwer zu verstehen wenn jemand einerseits Scherze macht und aber gleichzeitig auch ernsthaft ist.
      bleibe bei der Überzeugung dass der Bairische Katze sagt(nicht etwa Gatze),
      er spricht es vielleicht eher so: Kadtze, aber vorn mit K. aufjedenfall.
      anders bei zB. kratzen: gradtzen, weil da der Konsonant nach dem K kommt.
      bei p und t ist es glaub ich aber nicht so.
      Peter wird so gesprochen: Beder. und Tiger: Diger
      das denke ich jedenfalls und Überzeugungen sind ja wichtig.
      weiß einer von euch zufällig wo der Satz stand: „..er findet so lange alles ein bisschen gut bis er gar nichts mehr findet.“
      weiß die Quelle nicht mehr aber stimmt irgednwie.

    • Maria Th. sagt:

      Ja, die Franken kennen das „hadde und das waiche B und D“, das stimmt schon, das braucht man als Franke auch, wenn man Hochdeutsch schreibt oder zum Buchstabieren eines Eigennamens, weil die fränkische Aussprache nicht aindeudich ist.
      Im Bairischen ist das harte/weiche B und D weniger üblich, kommt aber gelegentlich vor.
      Aber der Filser hat halt von Orthographie gar keine Ahnung, deswegen schreibt er teilweise auch eindeutig ausgesprochene Wörter falsch; oft hat er Probleme, Dehnungen richtig zu setzen (z.b.Ich habe erkahnt das ich durch dissen Lebenswahndel in deiner ausgelahsenen Geselschafd…

      Also, was ich damit sagen will, ist, dass die Filsertexte natürlich kein Schriftdeutsch, aber auch kein Bairisch sind, sondern der Filser will eigentlich seine Briefe auf Hochdeutsch schreiben, die Orthographie und einige bairische Einsprengsel machen seine Bemühungen aber zunichte.
      🙂

    • Maria Th. sagt:

      bleibe bei der Überzeugung dass der Bairische Katze sagt(nicht etwa Gatze),
      er spricht es vielleicht eher so: Kadtze, aber vorn mit K. aufjedenfall.
      anders bei zB. kratzen: gradtzen, weil da der Konsonant nach dem K kommt.
      bei p und t ist es glaub ich aber nicht so.
      Peter wird so gesprochen: Beder. und Tiger: Diger

      Also Katze = die Katz, mit K, auf jeden Fall ohne e
      kratzen = gratzen
      Peter = Bäder (ja, wird tatsächlich so ausgesprochen; Beder wäre fränkisch)

      und dann, ganz wichtig:
      bitte nicht „der Bairische“, den gibt’s nämlich nicht. Sondern es muss heißen: der Bayer, (evtl. der bairisch Sprechende oder der bairische Mensch) 😉
      Nachdem das alles nicht so einfach ist, konsultiere man zur weiteren Vertiefung folgenden Link 😉
      https://de.wikipedia.org/wiki/Bairische_Dialekte

    • Maria Th. sagt:

      bairische Aussprache von Peter:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:BY-Peter.ogg

    • Jan sagt:

      Jäp, Maria Theresia, auch von mir noch vielen Dank für den Link! 🙂

      Nein, ich bin dann heute nicht mehr in die StaBi gekommen, obwohl die das da mit Sicherheit gehabt hätten, jedenfalls im Magazin – bin im Moment mit anderem Krams eingespannt. 🙂

      Und zu dem Beispieltext: Es sieht mir irgendwie „überparodiert“ aus – wie vieles andere im Simplicissimus oder heute in Titanic, in „Die Anstalt“ oder in den 1980ern im Scheibenwischer. Bin da einfach ein schlechter Humor-Kunde, vielleicht einfach ein humorloser Niedersachse. 😉

      Wenn ich gehalten bin, auf Witze zu warten wie im Kabarett bleibe ich todernst und lache fast nie, wenn ein Witz da auftaucht, wo man ihn nicht erwartet, bin ich oft hingerissen. 🙂

      Und sooo schlecht, daß nicht einmal die Schreibweise von Korbinian klar gewesen wäre, kann selbst das bayerische Schulsystem niemals gewesen sein. 😉

    • mgl sagt:

      es gibt auch oft den Fall, dass jemand etwas falsch schreibt, obwohl er es bisher immer richtig geschrieben und gesprochen hat.
      weil er denkt, dass seine bisherige Schreibweise und Aussprache falsch bzw sein Dialekt ist und jetzt möchte er es endlich einmal richtig machen.

      und ja Witze wo man auf Kommando lachen soll sind meistens nichtso.
      wenn man eine lustige Begebenheit aus dem Alltag erzählen möchte, gibt es auch so Leute, die sich gar nicht genau anhören was man sagen will, sondern einfach schon vor dem eigentlich lustigen Schluss(bzw Aufllösung) aus Höflichkeit lachen. vermeintlicher Höflichkeit natürlich, denn was soll daran gut sein wenn man einem anderen nicht zuhört.?

      die Aussprache von Bäder Bäder Bäder ist unerwartet. lustig.

    • Jan sagt:

      es gibt auch oft den Fall, dass jemand etwas falsch schreibt, obwohl er es bisher immer richtig geschrieben und gesprochen hat.
      weil er denkt, dass seine bisherige Schreibweise und Aussprache falsch bzw sein Dialekt ist und jetzt möchte er es endlich einmal richtig machen.

      Und es gibt aber zum Beispiel auch das sehr unschöne, aber manchmal (!) rattig gut wirkende Stilmittel, Namen von Leuten, die man nicht abkann, absichtlich falsch zu schreiben, um rüberwachsen zu lassen, daß man sie für unerhebliche Würstchen hält. Also so etwa, um anzudeuten: „Wo kämen wir da hin, wenn nun auch schon solche Typen Anspruch darauf erheben könnten, daß man sich ihre Namen merkt?“ Ich kenne z.B. Leute, unter denen es Usus war, die Namen von austauschbaren Merkel-Hofschranzen (Profalla, Kauder, Hinze etc.) möglichst grundsätzlich falsch zu schreiben.

    • Maria Th. sagt:

      Je nun ([i]bairisch: ja mei[/i] 😉 ), der Text ist, wie gesagt, über 100 Jahre alt, das mag schon sein, dass da was überparodiert wurde. Andererseits: Satire muss überhöhen und übertreiben, das liegt in der Natur der Sache. Dass man nicht über jeden Witz lachen kann und muss, genauso. Das geht mir auch manchmal so. 🙂
      Aber Ludwig Thoma gehört auf jeden Fall zu den bayerischen „Klassikern“ und ist hierzulande in seinen Texten noch „lebendig“, wenn auch vielleicht nicht immer zeitgemäß.

    • Jan sagt:

      Aber Ludwig Thoma gehört auf jeden Fall zu den bayerischen „Klassikern“ und ist hierzulande in seinen Texten noch „lebendig“, wenn auch vielleicht nicht immer zeitgemäß.

      Ja, klar. 🙂 Und er macht Euch auch mehr Ehre als etwa Fritz Reuter uns. 😉 Wie gesagt, ist weiterhin auf der Leseliste…

      Puh, und der Simpel wurde immerhin schon in meiner Schulzeit in bleiernsten Schul-Geschichtsbüchern zur Illustration der Zustände im Zweiten Kaiserreich verwendet.

      (Unschlagbar: „Wahlen in Ostelbien. ‚Waaas!? Eine Stimme für die Liberalen?! Ab morgen kriegt der Schulmeister keine Kartoffeln mehr!‘“)

      Das war damals wohl auch einfach anders als heute, da es heute eben nicht nur den Simplicissismus, sonder die Titanic, die ganzen nervtötenden Satire-TV-Sendungen, ein halbes Dutzend von Langweiler-Witz-Blogs à la Der Postillion und Zehn- oder Hunderttausende von Twitter- und Facebook-Scherzbolden gibt.

    • Maria Th. sagt:

      Das war damals wohl auch einfach anders als heute, da es heute eben nicht nur den Simplicissismus, sonder die Titanic, die ganzen nervtötenden Satire-TV-Sendungen, ein halbes Dutzend von Langweiler-Witz-Blogs à la Der Postillion und Zehn- oder Hunderttausende von Twitter- und Facebook-Scherzbolden gibt.

      Da sagst du was Wahres, Jan! Diese sich überbietenden Ober-Scherzkekse, Witz as Witz can, gerade im Fernsehen, aber auch in den ach so tollen Radiosendungen von Antenne, B 3 und wie sie alle heißen. Das zeigt die Qualität der Moderation, wenn man eine Sendung nicht mehr alleine moderieren kann, sondern zwei oder manchmal sogar drei Witzbolde dazu braucht, aber dabei immer noch nix gscheits dabei rauskommt. Da kriegt man manchmal Ausschlag, wenn man das hört.
      🙁

    • mgl sagt:

      Radio: sehe ich genauso. kann man nicht anhören.
      aber: das kommt gut an. die Leute sind so. das sind die gleichen die sonnenverbrannte Haut lieben und über alles Gedankenvolle nur lachen.
      ich weiß zwar selbst nur wenig, aber das ist dann richtig dumbi.

      gibt aber auch heute noch gute Sachen. muss man nur besser suchen.
      Rainald Grebe ist z.B. auch fein, aber nicht immer.

    • Jan sagt:

      Jäp, ganau, es ist nichts hinreißender, als wenn ein todernster Mann auf einen untergründigen Witz reißt – oder eine clowneske Frau, die auf einmal todernst wird. Oder umgekehrt. 🙂 Alle großen Redner und auch alle großen Komiker haben das berücksichtigt. Aber der Dauerbeschuß mit absehbaren Witzen, er nervt halt. :-/

      Thoma oder meinetwegen auch Valentin konnten das so noch nicht absehen. Loriot steht vielleicht so auf der Schwelle.

      Und das ist es halt, was mich schon in der 80ern so an den (damals noch ausschließlich linken) Politsatire-Sendungen in den Öffis à la Hildebrandt/Richling/Venske etc. genervt hat. Man wußte halt 15 Sekunden vorher, welche Pointen kommen, und wo die Lehrertypen im Publikum dann wieder besonders ekstatisch lachen. 🙄

      Es kömpt eben auf den Takt an.

    • mgl sagt:

      (schuldi for the water)
      grad gelesen, dass Ludwig Thoma auch ins Gefängnis musste, weil irgendein Wichtiger sich durch ein satirisches Gedicht beleidigt sah.
      Das gibts heute vermutlich nicht mehr(außer B. der aber eher auffallen wollte)
      dass jemand seinen Scherzbold-Beruf so ernst nimmt.
      weil es mehr Rechte gibt? weil diese Arbeit jetzt schourlnalisten und digitale MEdien übernehmen? weil Widersprechen heute nicht mehr so krass auffällt?
      denk mir oft ich würde gerne früher leben, weil dort alle mehr gedacht haben. da könnte ich mir das auch besser anlernen. Trugschuss.

    • mgl sagt:

      so und now: warum wenn fast jeder den tiefgründigen unerwarteten Witz besser als den bemühten Witz, finden dann die Oberflächenprogramme so viel Anklang??

      Jan sprach vom Lehrertypen(„so ist es richtig, so wirds gemacht“). Es gibt auch noch den Tankstellen-Typen.(1 Minute Kundenkontakt Zeit um den lustigen und weltgewandten Eindruck zu erwecken, meist dann auf Kosten anderer.) Der Zeitfaktor halt.

      Manches verstehe ich auch nicht weil ich die entsprechende Hintergrundbildung nicht habe, vielleicht gehts anderen ähnlich.

    • Jan sagt:

      @ mgl

      1. Als immer noch (nach langen Jahren) begeisterter Radio-Hörer kann ich Dir „MDR Kultur“ gerade wegen seines exzellenten Musik-Programms empfehlen. (Wenn Du denn mit den Wetter-Meldungen aus Erfurt, Dresden und Halle leben kannst).

      2. Au Mann, „Schournalisten“ – übertreib’s mal nicht so mit der Parodie. Die Leute schnallen das und sind auch alle nicht ganz so blöd. 😉

    • mgl sagt:

      ich hab doch niemanden für blöd gehalten.
      hab das nur so geschrieben weils mir gerade so gefallen hat. wie ein Künstler der auf einem Gemälde ein Objekt in einer unnatürlichen Farbe malt.

      aber danke für den Hinweis auf den Radiosender. ich hatte früher auch mal mehrere so favorisierte Sender, aber irgendwie verstecken die sich dann später und manche fusionieren oder teilen sich anders ein. da habe ich selbst nicht mehr den Überblick was jetzt nochmal die guten Sender waren. ich höre nur noch so selten Radio. habe auch kein Auto etc. die Gelegenheiten gingen mir verlorn.

    • mgl sagt:

      noch zur wunderlichen Schreibweise:
      optisch erinnerte es an Apfelschorle.

      Otto finde ich einen sehr guten Namen, aus der obigen Liste der beste.

  4. Jan sagt:

    o t t o dei gratias imperator augustus romanorum ac francorum

    cmlxii

    Noch niedersächsischer geht’s nimmer…

    Mogli?! Net meeglesch! Es heißt doch „white man’s burden“, und das ist auch eine Aufforderung zu einer gewissen Selbstdisziplin.

    Linos. Herausgeber des griechischen Staats-Linux mit eingebautem Athen-Trojaner nach dem Grexit.

    Und Linus. Ich kommen einfach nicht los davon, das mit dem Betriebssystem, also mit Linus Thorvalds zu assoziieren.

    Edvic Selom. Sandwich Salam.

    Alfred. Ein hübsches Beispiel für einen „gespiegelten Historismus“. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war das ein ganz schicker Name, weil er englisch, also modern klang. Heute klingt er altdeutsch. Man denke an „Ekel Alfred“…

    • mgl sagt:

      bei Alfred bin ich immer irritiert, weil es mit Al anfängt und ich das mit all verbinde, wie in Allmacht, Alltag, etc.(ist natürlich nicht gemeint.)
      bei dem Tanz der Vampire Musical geht auch eine Liedzeile so:
      Wovor fliehst du, was fürchtest du, ALL-FRED?(klingt jedenfalls so.)
      recht albernes Lied.
      und Alfred klingt immer noch englisch. finde ich.
      Jan, sag mal noch mehr gespiegelte Historismuses.

    • Jan sagt:

      mgl,

      ich hatte den Begriff „gespiegelter Historismus“ einfach mal so ad hoc ins Rennen geworfen – er war mir so eingefallen. Ich bin mir selbst nicht sicher, ob er trennscharf genug ist. Ich meinte damit Namen, die im 19. Jahrhundert en vogue gekommen sind, weil man sie, zu Recht oder zu Unrecht, für besonders authentisch, für mittelalterlich gehalten hat, und die heute, da die letzten Urommas und Uroppas aus der Zeit tot sind, wieder in Mode kommen oder gekommen sind.

      Wenn Alfred oder Siegfried wieder Schwung bekämen, wären das solche Fälle.

      Emma und Mathilde sind es. In gewisser Weise sogar die in meiner Generation nicht ganz seltene Ute/Uta. Vielleicht ja auch schon ein ursprünglich klassizistischer Name wie Alexander.

      Kann sich noch jemand an die in den 70er/80ern in Deutschland sehr beliebte BBC-Fernsehserie „Der Doktor und das liebe Vieh“ erinnern? Das spielt in der Mitte des 20. Jahrhunderts in York in Nordengland. Zwei der Hauptprotagonisten (Brüder) heißen Siegfried und Tristan – weil der Vater Wagner-Fan war. Ich würde fast vermuten, daß Wagner auch hierzulande wieder zu einem Namens-Steinbruch werden wird, kann damit freilich, wie immer, auch schiefliegen.

    • mgl sagt:

      ach mäuslein. ich hab doch nur nachgefragt weil es so cool ist dass jemand sich echt noch Gedanken macht.
      wie ist das jetzt mit Steinbruch? irgendwie hat Wagner doch den Sagen-Kram nicht erfunden, er hat doch das nur umgesetzt. die Oper ist eine Sagen adaption. er hats also adaptiert.
      nagut du hast schon recht, er verbreitet die Stories und damit die Namen.
      aber warum sollte Wagner jetzt mehr Einfluss haben als die ganze Zeit über?
      und ich glaube nicht dass die genannten Namen wieder modern werden.
      nur so vereinzelte, die viele Vokale haben und ähnlich aussehen wie die Modenamen. Amalima Milila eher als Chriemhild geheißen die wart in schone wip.

    • Maria Th. sagt:

      Ich würde fast vermuten, daß Wagner auch hierzulande wieder zu einem Namens-Steinbruch werden wird, kann damit freilich, wie immer, auch schiefliegen.

      Bei Elsa (Lohengrin) sind wir ja schon wieder angelangt, der Name war ewig altmodisch und nun wieder schwer im Aufwind.

    • Jan sagt:

      ach mäuslein

      Na, wenigstens nennste mich nicht mehr Klaas, tausend Dank dafür! 😀

      Aber das mit Wagner war doch geradezu mein Kernpunkt: Der musikalische Repräsentant des Historismus der zweiten Hälfte schlechthin, der aber heute wiederum ein „Klassiker“ ist, einen eigenen Kosmos geschaffen hat und sich vielleicht (!) demnächst als Namenslieferant anböte.

      Krimhild („hat sie noch ir schonen lip?“) hat man ihren Ruf aber wohl einfach zu gründlich ruiniert. 😉

    • Jan sagt:

      Und ferner wollen wir den fremden, unbekannten Mann,
      Den Elsa zum Gemahle sich ersehen,
      Mit Laaand und Krone von Brabaaant – belehnen.

      😉

      Gar viel verheißet uns die näxte Woch! 🙂 So ist’s des niedersächsischen Ministerpräsidenten Wort und Will.

    • Maria Th. sagt:

      Nun sei bedankt, mein lieber Jan…äh Schwan!
      😀

    • Jan sagt:

      Und als Kind der 70er bliebe ich freilich dabei, Elsa nicht so sehr mit Lohengrin, sondern mit der Löwin aus dieser englischen Joy-Adamson-Kenia-Serie in Verbindung zu bringen.

    • Jan sagt:

      Werden wir ja sehen, ob Donald der neue Modename in den USA wird…

      Oder Michelle! 😀

      Ein Kernproblem der Amerikaner (also jetzt nicht von Mark und anderen, die zwischen beiden Welten stehen bzw. beide Kulturkreise kennen, sondern von den normalen Amis) ist nach meinem Eindruck dieses: Daß sie glauben, daß jedermann im Rest der Welt auch gerne US-Amerikaner sein wollte. Obwohl das bekanntlich nicht so ist. Typische „Fehl-Spiegelung“ einer recht erfoglreichen Gesellschaft: „Ich schau auf die Welt und seh mich selbst im Spiegel. Jeder da draußen will so sein wie ich!“ Und wir Deutschen haben dieses Problem auch.

    • Rebecca Sophie sagt:

      Das stimmt allerdings, und eben auch bei uns Deutschen. Bzw. wissen die Menschen, die es nicht sein wollen nur noch nicht wie es wäre.
      Donalds Chancen sind wahrscheinlich eher eingeschränkt, der war schonmal Modename und jetzt gibt es eine Ente.
      Aber Melania, Ivanka, Eric, Tiffany und Barron sind meines Wissens noch frei.

  5. Mark sagt:

    Stella Regine Hazel–

    Stella finde ich sehr schön. Bevorzuge die Aussprache S-Tella, aber Schtella finde ich nicht katastrophal; da gefällt mir der Name eigentlich immer noch. Muss dabei immer an Tennesse Williams Stück „A Streetcar Named Desire“ denken, und auch an die Filmversion mit Vivien Leigh und Marlon Brando, wo Brando ständig „Stella“ brüllt. Um ehrlich zu sein–für mich ist das, trotz des Brüllens, eine positive Assoziation, denn ich liebe dieses Stück und diesen Film. Auch muss ich immer an meine Urgroßmutter Stella Bertha denken–ich weiß, ich weiß, die erwähne ich jedes Mal, wenn der Name Stella hier vorkommt. Aber der Name ist mir durch diese Mutter meiner Großmutter eben schon seit frühester Kindheit vertraut, denn von Stella Bertha wurde viel erzählt.

    Die Kombi Stella Regine ist besonders schön. Regine bezieht sich ja historisch gesehen auf Maria Regina, die Mutter Gottes als Himmelskönigin, und Stella bedeutet natürlich „Stern.“ Die Kombi hat also einen ganz starken Himmelsbezug mit theologischen Assoziationen, gerade da die Mutter Gottes oft auch als Stern bezeichnet wurde (der Name Maria wurde ja früher auch als „Stern des Meeres“ fehlinterpretiert).

    Auch klanglich passen Stella und Regine toll zusammen. Beide Namen haben einen prominenten E-Vokal und Regine dann noch ein schönes schwaches E als Ausklang–dieses E-Motiv finde ich bei dieser Kombi sehr reizvoll. Auch gibt es hier zugleich Weichheit und Peps–das sanfte ella und gine wird akzentuiert durch das plosive St und durch das rollende R von Regine.

    So weit, so gut. Aber dann Hazel? Plötzlich muss man auf Englisch umsteigen. Das passt nicht. Es sei denn, dass das Mädchen einen englischsprachigen Hintergrund hat und dass dann Stella und Regine auch englisch gesprochen werden. Bei Regine fiele dann das E weg, und das G würde zu einem sanften dsch-Laut. Im Englischen wäre die Gesamtkombi schön, im Deutschen nur Stella Regine, ohne Hazel.

    • Jan sagt:

      So, und um nun mein Maß an Ungehobeltheit für heute vollzumachen: Stella.

      Ohne Marks Urgroßmutter zu nahe treten zu wollen: Ich komme bei Stella einfach nicht von dieser Assoziation weg: Künstlername einer Seiltänzerin in einem Wanderzirkus der 30er bis 50er Jahre.

      Stella und Sidus. Sidus ist der konservative ältere Bruder, der das Geld verdient, Stella die flamboyante kleine Schwester.

  6. Mark sagt:

    Nun zu dem Namen Hannibal.

    Der Schwiegervater meines Bruders heißt Anibal mit Vornamen. Er kommt aus El Salvador, und in Lateinamerika ist der Vorname Anival durchaus üblich. Hannibal wird dort als ein klassischer Held angesehen, und somit, im Geiste des klassikorientierten Humanismus, als attraktiver Name.

    Muss aber doch auch sagen: Wem fiele nicht in Deutschland heutzutage Das Schweigen der Lämmer ein? Und das ist eine grässliche Assoziation. Normalerweise bin ich ja dafür, dass man sich traditionsreiche Namen nicht von irgendwelchen Popkulturassoziationen kaputtmachen lässt, aber das ist ja genau das Problem–in Deutschland ist der Name Hannibal so ungewöhnlich, dass man eben sofort an den Popkulturhannibal denkt (der klassische Held kommt bei den meisten dann erst an zweiter Stelle, wenn er überhaupt in ihrem Geschichtswissen enthalten ist).

    Eine positive Assoziation für mich: Hannibal, Missouri, der Geburtsort Mark Twains (Samuel Clemens), in dem auch die Romane „Tom Sawyer“ und „Huckleberry Finn“ spielen (das heißt, das St. Petersburg, Missouri, in diesen Romanen basiert auf dem realen Hannibal). In den USA heißen Städte in mehreren Bundesstaaten Hannibal–das war früher eben tatsächlich ein positiv belegter Heldenname.

    • Jan sagt:

      in Deutschland ist der Name Hannibal so ungewöhnlich, dass man eben sofort an den Popkulturhannibal denkt (der klassische Held kommt bei den meisten dann erst an zweiter Stelle, wenn er überhaupt in ihrem Geschichtswissen enthalten ist).

      Und das ist um so bemerkenswerter, als gerade der preußisch-deutsche Generalstab in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zutiefst von Hannibal, nämlich vom „Cannae-Mythos“, vom „Dogma der Vernichtungsschlacht“, beeinflußt war – nicht unbedingt zu Deutschlands Segen. Der Schlieffen-Plan (und sein Scheitern im Spätsommer 1914 an der Maas) und auch der Plan für das Unternehmen Barbarossa (und sein Scheitern) beruhten letztlich auf einer Interpretation Hannibals.

      (Schon Karl der Kühne von Burgund hat fleißig seinen Livius gelesen – und ist damit auch auf die Nase gefallen.)

      Ja, komisch eigentlich, daß der Name Hannibal, anders als Alexander und Cäsar, in Deutschland nie heimisch geworden ist.

    • Mark sagt:

      Sehr interessant! Wusste ich alles nicht.

    • Jan sagt:

      Der Begriff „Cannae-Mythos“ stammt vom Vater meines Lehrers, Stabsoffzier bei Rommel. „Dogma der Vernichtungsschlacht“ ist von Jehuda Lothar Wallach, israelische Militrähistoriker (in Hannover geboren 😉 ). Es geht in beiden Büchern in die gleiche Richtung: Wie kann man sich am besten einreden, als Unterlegener Überlegene schlagen zu können?

    • Jan sagt:

      Ich komme von dieser Frage nicht los: Warum ist der Name Hannibal in Europa auch in Klassizismus und Historismus nie richtig in Schwung gekommen? Obwohl Hannibals militärische Leistungen mit Sicherheit die Cäsars übertreffen und vielleicht mit denen Alexanders gleichziehen.

      Klammer auf. Und ja, hier muß natürlich Schiller zitiert werden:

      „Burschen, die in Ohnmacht fallen, wenn sie einen Buben gemacht haben, kritteln über die Taktik des Hannibal!“

      😉 Klammer zu.

      Also warum nicht? Weil er in Europa einmarschiert ist? Vielleicht wirklich, weil er Semit war? Weil das H in einigen romanischen Sprachen ein bißchen problematisch ist?

    • mgl sagt:

      irgendwo und irgendwann wurde der Name Hannibal auch mit einem weißen Hasen in Verbindung gebracht, weiß aber nicht wann und wo. dann wäre er als Herrschername nicht mehr so zu gebrauchen.
      denke aber das stimmt nicht weil diese „Hasenverbindung“ erst später kam. als der Name Hannibal schon uninteressant war.

    • Rebecca Sophie sagt:

      Irgendwie schon seltsam, nzwischen fände ich den Namen aber auch nichz mehr machbar.
      Vermutlich liegt es tatsächlich daran, dass Hannibal eben als Name eines Feindes angesehen wurde, Griechen und Römern wurden ja immer als Vorbilder angesehen.

    • Jan sagt:

      Ja, aber er wurde doch eben auch im Abendland so bewundert. Wie angedeutet: an der preußischen Kriegsschule ist Cannae bis zum Erbrechen durchgekaut worden. (Und an der Militärakademie Friedrich Engels übrigens auch.) Dennoch fallen heute Alexander und Cäsar als Namen nicht besonders auf – aber bei Hannibal denkt jeder sofort an dieses schmuddelige US-Filmchen aus den 80ern. Warum? Ich finde keine Lösung…

    • Rebecca Sophie sagt:

      An das Shcweigen der Lämmer denke ich zwar nicht direkt, ich habe den Film aber auch (noch) nicht gesehen.
      Wenn jemand Cäsar heißt würde mir das aber schon ziemlich auffallen, Gaius ebenso, nur Juliusist sehr normal.

    • Jan sagt:

      Es gehört hier absolut nicht her, und ich sollte mir die Bemerkung eigentlich verkneifen, aber es ist einfach zu geil:

      http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/bill-clinton-als-oxford-boss-daddy-cool-a-230012-2.html

      Libidensis gigantem, sed sub uxorem potenta et bellicosa, Hillaria Rodham, multos annos laboravit.

      […]

      MCMLXXXXII electio americano ipsorum scandalorum et aliorum survivit. Herba marijuana fumerat (sed non inhalerat), legionus Americanus evaderat, cum multibus feminibus dormaverat.

    • Maria Th. sagt:

      😀

    • Jan sagt:

      Tja, im ungarischen Parlament (dessen Gebäude heute das Wahrzeichen der Stadt Budapest ist) wurde nach dem k.u.k.-Ausgleich von 1867 noch fröhlich Latein parliert. 😉 Und das, obwohl heute Ungarisch die Lieblingssprache aller Programmierer ist. 😉

    • Anonymous sagt:

      Und das, obwohl heute Ungarisch die Lieblingssprache aller Programmierer ist

      wie das?

    • Jan sagt:

      Czek mortasz, magyar jazyk – inőnű ismet pasa pczyklad kompletecznego logizelojn lingvon.

    • Anonymous sagt:

      Das heißt auf Deutsch was?

    • cassis sagt:

      Jan, du willst uns doch veräppeln. Was du da geschrieben hast, scheint mir eine Mischung aus Ungarisch, Polnisch und Esperanto zu sein (und wie schreibst du denn przykład?)

    • Jan sagt:

      cassis, ja war natürlich reine Blödelei – für eine gute Sprachparodie hätte ich mir schon mehr Mühe geben müssen. 😉 Nur freilich ist das Charakteristische, wenn man Ungarisch sieht oder hört, ja gerade, daß man als Außenstehender wirklich absolut nur Bahnhof versteht. Und man sollte ja noch ansatzweise verstehen können, was gemeint war, nämlich das Ungarisch im Ruf steht, eine absolut logische Sprache zu sein, die angeblich wirkt, als sei sie von Linguisten oder Informatikern erfunden worden. War kein guter Witz, Ihr seid einmal mehr um milde Nachsicht mit mir gebeten.

    • Jan sagt:

      Libidensis gigantem, sed sub uxorem potenta et bellicosa, Hillaria Rodham, multos annos laboravit.

      „Sach mal ’nen Satz mit x!“ – „War wohl nix.“ 😀

      Melania. Als deutsche Melanie in meiner Generation ein typischer (aber auch nicht sooo häufiger) Modename. Eine Frau, die Melanie oder Maren heißt, oder ein Mann, der Gunnar heißt, sind einfach okay.

      Ivanka. Nicht ganz klassisch, aber doch hübsch.

    • Rebecca Sophie sagt:

      Interessant finde ich ja, dass Trump zwar ein Kind nach sich und seiner ersten Frau (Ivanka und Ivana sind doch recht ähnlich) benannt hat, die anderen aber außen vor sind.

    • Maria Th. sagt:

      Werden wir ja sehen, ob Donald der neue Modename in den USA wird…

    • Jan sagt:

      die anderen aber außen vor sind.

      Vielleicht kriegt Melania ja noch eins, und sei es genetisch-körperlich von ’nem feschen Secret-Service-Mann. Und das heiß dann Melanka oder gar Melanie, wenn’s ein Mädchen wird – und Melanius oder Melaninkus, wenn’s ein Junge wird. Das würde auch zur Versöhnung der Berufsprediger der schwarzen „Community“ beitragen 😀

  7. elbowin sagt:

    Die meisten Namen sind schon „auskommentiert“, meinen Vorgängern habe ich da wenig hinzuzufügen …

    Fjella * Fenna erinnert an Torfmoor, und Fjella and karge nordische Hochsteppen
    Edvic Selom * Sehr ungewöhnlich, ich vermute einen westafrikanischen Hintergrund (auch Pierre-*Emerick* Aubameyang hat einen altgermanischen Vornamen mitbekommen)
    Apollonia * ich bin gespannt, wie sie später gerufen wird, vier Silben dauern ziemlich lange …

    • Maria Th. sagt:

      Apollonia wird wie Veronika, Korbinian, Amadeus, Sophie-Charlotte, Henriette, Viktoria und all die vielen anderen „Lang“namen mit 4 Silben vermutlich voll ausgesprochen (ich würde es jedenfalls machen). Wie dann Schulfreunde später abkürzen, ist nochmal eine andere Frage.

      Ich erinnere mich gerade an eine Kurzgeschichte aus den 70ern (von A. Seipolt), die von drei ältlichen Schwestern namens Karolina, Apollonia und Helene handelt, die Lina, Loni und Leni abgekürzt wurden. 😉

    • Mark sagt:

      Apollonia–

      Wie wäre es mit Polly?

    • Maria Th. sagt:

      Könnte man machen, wäre ok für mich, solange sie klein ist. Aber wenn es meine Tochter wäre, würde ich sie mit vollem Namen rufen.

      Übrigens: meine eigene Tochter (die nicht Apollonia heißt) führt eine Kurzform ihres Namens in ihrem Freundeskreis. Von mir möchte sie aber ausdrücklich mit ihrem vollen Namen angesprochen werden.

    • Jan sagt:

      Ja, absolut. Polly klingt hübsch, auch im Deutschen. So zum Beispiel auch Becky. Ich finde das eigentlich netter als die Vollform Appolonia, die irgendwie nach Harry-Potter-Romanen klingt…

    • Maria Th. sagt:

      Halt, Jan, falsch geschrieben: nicht Appolonia, sondern Apollonia!
      Da würde ich jetzt Wert drauf legen, wenn es mein Kind wäre. Ich finde, das Wortbild sieht ganz anders aus, nicht so lahm Appo–lonia, sondern schwungvoller durch das Doppel-L. Abgesehen davon dürfte das die klassische „richtige“ Schreibweise sein.

    • Jan sagt:

      Ja, war einfach ein Typ-Füller von mir. Apollonia, natürlich. Für mich klingt das aber dennoch weiterhin wie ein Südstaaten-Sklavinnen-Name…

    • Maria Th. sagt:

      Als traditioneller bayerischer Name ist es doch ein Südstaaten-(wenn auch nicht Sklavinnen-)Name!

      😀 😀 😀

    • Rebecca Sophie sagt:

      Polly verbinde ich mit Narnia, vielleicht, weil ich die vor 2 Wochen noch mal ausgepackt habe?! Das ist aber eine sehr positive Assoziation.
      Und Becky mochte ich vor allem früher gar nicht, genauso wie Becca, wegen der Bäcker-Assoziation, inzwischen käme ich zumindest mit letzterem zurecht, habe aber mittlerweile allen erfolgreich erklärt, dass ich NICHT so genannt werden will. (; Daraufhin wurde ich zur Rebi.

    • Jan sagt:

      Aber ist es nicht zu einfach und zu schematisch, immer die erste Silbe abzusägen und dann ein -i dranzuhängen?

      Und was soll dann aus Apollonia werden? APO? Api? 😉

      Ich bliebe mit Verve und Engagement dabei, Polly und Becky als Anredenamen für hübsch zu halten.

    • Rebecca Sophie sagt:

      Wenn man mit Bäcker geärgert wurde wollte man nicht unbedingt noch einen entsprechenden Spitznamen (ich zumindest nicht). Und wie gesagt, Becca finde ich inzwischen ganz hübsch, werde das aber bestimmt nicht mehr ändern. Ansonsten mag ich „Endspitznamen“ aber auch lieber.
      Wie wäre es mit Nia für Apollonia? (;

    • Maria Th. sagt:

      Dazu fällt mir Nia Künzer ein, eine ehemalige Fußballspielerin in der Nationalmannschaft.
      Die heißt allerdings originär Nia Tsholofelo mit Vornamen, weil sie in Botswana als Kind deutscher Entwicklungshelfer geboren wurde. Nia stammt aus der Swahili-Sprache und bedeutet „Ich will“, der Setswana-Begriff Tsholofelo heißt „Hoffnung“, siehe Wikipedia-Seite.
      Das wußte ich allerdings auch nicht; ich habe auf der Seite nachgeschaut, weil ich wissen wollte, von welchem Namen bei ihr auf Nia abgekürzt wurde. So kann’s gehen.

    • Jan sagt:

      Und noch zu pschückwad:

      Über die Donau! Über den Jordan! Wir werden Witzbolde sein!
      Kerkeling hat uns ein Beispiel gegeben, wie gute Sprachparodien zu machen seien.

      😉

    • violet sagt:

      Für Apollonia ginge auch Loni.

      Ich kenne übrigens wenige Leute mit langen Namen, die voll ausgesprochen werden. Vielleicht kommt das auch auf die Region an.

  8. Regina sagt:

    Otto, Oskar und Carl Julian:
    Finde ich schön, auch wenn ich mich noch immer noch nicht ganz daran gewöhnt habe, dass diese alten Namen jetzt wieder häufiger auftauchen.

    Stella Regine Hazel:
    Auch wenn ich die Einzelnamen alle nicht besonders mag, ist es eine schöne Kombination.
    Hazel/Hazael hatten wir in den letzten Wochen auch schon öfter, oder? Vllt macht es sich langsam bemerkbar,dass die Hauptperson in „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ so heißt.

    Amalia Victoria Henriette:
    finde ich sehr schön

    Apollonia:
    bis vor kurzem hätte ich gesagt der Name geht gar nicht, aber er passt irgendwie zu den ganzen alten Namen wie Otto, Oskar, Henriette usw., die jetzt wieder in Mode kommen.

    Amadeus Hannibal:
    klingt viel zu hochgestochen…

    Zoe Joanna Lucia:
    Ein totaler Zungenbrecher auch wenn ich die Einzelnamen (besonders Lucia) ganz schön finde.

    Geht gar nicht:
    Mogli, Success und Edgar

    • Maria Th. sagt:

      Vllt macht es sich langsam bemerkbar,dass die Hauptperson in „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ so heißt.

      Das kann gut sein, wobei ich das ja nicht grade so aufbauend finde, wenn das Kind so heißt wie die krebskranke Heldin.

      Hab grad nochmal nachgeschaut, weil es schon eine Weile her ist, dass ich das mal gelesen habe, die Heldin heißt tatsächlich Hazel Grace mit Vornamen, diesen Namen (zusammengeschrieben) hatten wir ja neulich erst bei „USA 2015 – wieder Emma und Noah“.

  9. Mark sagt:

    Und jetzt, nach den Kommentaren, noch einfach ein Ranking.

    Weibliche Namen:

    1. Amalia Victoria Henriette
    2. Apollonia
    3. Greta Luisa Maria
    4. Stella Regine Hazel
    5. Sara Tabea

    Männliche Namen:

    1. Otto
    2. Veit Augustin
    3. Carl Julian
    4. Alfred
    5. Mattis Vincent

  10. Rebecca Sophie sagt:

    Na ja vieles wurde ja schon gesagt, ich geb trotzdem mal meinen Senf dazu.

    Otto * Ist natürlich ungewöhnlich, aber ich freue mich darüber. Neulich habe ich von einer Frau gehört deren Sohn Otto heißt, weil es das achte Kind (des Mannes) ist.
    Elina Annalisa * Immerhin nur ein e und ein s…
    Carl Julian * für Carl gilt das gleiche wie für Otto, mit dem Unterschied, dass Carl mir persäönlich besser gefällt.
    Aliyah Marysol * Wäre die Marysol eine Marisol fände ich den Namen gar nicht so chantalistisch.
    Elsa Charlotte * Kurzform von Elisabeth Charlotte, sehr klassisch und trotzdem modern.
    Jette Fee Hermine * Die klassische Hermine passt nicht so recht hinter die beiden Kurzformen.
    Edvic Selom * ungewöhnlich
    Louan-Philipp * Was ist Louan? eine männliche Luna?
    Mariella Elisa * Ein bisschen viel el und -a am Ende. Mich würde auch stören, dass Ella eine Kurzform von Elisabeth ist.
    Hayal (f) * Das klingt nach einem Schminkstift, hat aber vermutlich irgendwo Tradition.
    Milan Jamil * Zwei mal MIl bei 4 Silben, Respekt.
    Zoe Joanna Lucia * Wenn ich anehme, dass Joanna deutsch gesprochen wird ist die Kombi hübsch, auch wenn ich Zoe nicht mag, sonst aber sehr vie Sprachmix (auch wenn ich Lucia toll finde)
    Nikan (m) * Ich hätte jetzt gesagt, die männliche Form von Nika/e ist Nick, Nico(s), aber man kann sich freilich irren. Nikan klingt mir aber stark nach Kamera.
    Linos * Vielleicht sollte die Ähnlichkeit zum Betriebssystem versteckt werden, ist allerdings nicht so ganz gelungen.
    Mogli (m) * Finde ich gar nicht so schlimm, das Dschungelbuch (das Buch nicht den Disney-film) fand ich immer toll und mit Mogli verbinde ich sehr positive Erinnerungen (mehr an Wölfe als an Panther und Bär). Einen ZN hätte ich ihm aber gegönnt. Mogli Wolf wäre doch mal was.
    Stelios (m) * ??? Klingt nach Stern, eine Mischung aus Helios und Stella.
    Melisanur (w) * Ungewöhnlich aber wie bei Hayal. Den finde ich sogar ganz hübsch. Nur bedeutet meines Wissens Licht auf Arabisch, sonst erinnert er mich an Melisande.

    • Maria Th. sagt:

      Ich finde das Dschungelbuch auch toll, aber ein „Menschenkind“ mit Namen Mogli kann ich mir nur mit Lendenschurz und im Alter von 10 Jahren vorstellen („10 Mal war die Regenzeit gekommen und wieder gegangen…“).

      Nein, im Ernst, stell dir mal vor, dein Lehrer hieße z.B. Mogli Schulz, oder dein Versicherungsberater heißt Mogli Kaiser oder ein Handwerksbetrieb firmiert unter „Schreinerei Mogli Müller“ oder du gehst zum HNO Dr. Mogli Meier. Das ist doch eine Lachnummer.

    • Rebecca Sophie sagt:

      Wie gesagt ein seriöser Zweit- oder Erstname, oder auch einen mit Mogli abzukürzender Name. „Einfach so“ finde ich das aber auch zu extrem, obwohl es vielleicht mit einem indischen Nachnamen gar nicht mehr so schlecht klingen würde.
      Aber ich mag zum Beispiel auch Momo, wegen des Buches sehr gern, würde mein Kind aber wohl Ramona nennen (Monika gefällt mir nicht) und Momo rufen, mit Mogli hätte ich es genauso gehandhabt, im Zweifelsfall kann man da ja auch ein bisschen kreativ sein und Moritz Mogli rufen.

    • Maria Th. sagt:

      Genau mein Standpunkt: Kreativität höchstens bei (mündlichen) Rufnamen, der offizielle Name muss m.E. ein normaler, ernstzunehmender Name sein, da sollte man nicht zu kreativ sein.
      Aber z.B. Mogli Wolf mit Mogli als erstem Namen, damit ist auch wenig gewonnen, weil das Kind von den lieben wohlmeinenden Eltern Mogli gerufen werden wird, sonst hätte sie ihm diesen Namen ja nicht verpasst. Wolf wäre halt noch die Ausweich-Notlösung im Erwachsenenalter für den Lehrer, den Versicherungsvertreter, den Handwerker und den Doc. 😉

    • Jan sagt:

      Aber der Erz-Kolonialschriftsteller Kipling käme im heutigen Indien doch wohl kaum je als Namens-Lieferant in Frage… (?) So unrecht man damit Kipling tun mag…

      Momo. Das ist so ein merkwürdiger Fall. Eigentlich ein Witzname, aber das Buch hat so viele Leute meiner Generation (und der folgenden) so tief geprägt, daß er irgendwie fast schon wieder ein Klassiker ist, jedenfalls empfinde ich das so. (Hier in Hannover gibt es übrigens ein kleines – und ziemlich scheußliches – Momo-Denkmal, zu finden auf dem Michael-Ende-Platz.)

    • Rebecca Sophie sagt:

      Ich glaube Momo ist gar nicht unbedingt ein Witzname sondern japanisch (bedeutet Pfirsich), Ende hat dort später auch gelebt, aber auf uns hat es natürlich diese Wirkung. Allerdings finde ich Momo noch wesentlich ernstzunehmender als beispielsweise Lulu, wenn auch nicht ernstzunehmend genug.

    • mm& mm&mm&mm sagt:

      Lächeln : 0 )

      Wenn wir vom gleichen “ Achten “ Kind .
      Sprechen…
      Der heisst Otto Oktavian .

      Was hat Silbe „otto“ mit der Zahl zu Tun.

      Lach die fallen sogar in “ Club der Grossfamilien “ auf weil sie Jedes Kind durchnummeriert mit dem “ Zweit“ Namen von 1 bis mitterweile .. neun zehn… ( lach kann kein Afrikanisch und indisch daher weiss ich die Übersetzung des Namens der Zahl nicht)

      LG
      Marion

    • mm& mm&mm&mm sagt:

      Hallo :0)

      Zu Mogli und Momo…

      Lach : 0 )

      Alle Erstnamen in meiner Familie lauten ja auf die Alliteration mit M. Mit meinem/unseren Nachnamen.

      So haben wir auch diese beiden..

      Alleine fände ich sie auch Problematisch.

      Ein Zweitname wäre hier nötig.

      Unser Momo teilt sich mit mir die Uroma
      „Victoria Wilhelmina Eugenie“

      So heissen Wir

      Lach : 0 )
      Ich
      Marion Andrea Victoria Eugenie

      Und

      Sie

      Momo Victoria Wilhelmina.

      So finde ich das ganz okay.

      Nackt ist das zu „krass“.

      Mogli heisst Ferdinand Wilhelm.(Opa Opa)

      *Alfred finde ich gut.

      Ist der Rufname meiner Vaters.

      Habe ich in letzer Zeit häufiger gehört.

      In den Version
      Orginal Version Alfried aber auch Alfredo.

      Oder als Alf in der Kurzversion zum Bruder Ben.

      Wobei das auch die kurze von Adolfine/Adelwulf…sein kann.

      Lach : 0 )

      Mein Vater meint solltest man den Namen mit Siegfried kombinieren muss man Alfried wählen , da das genauso wie
      Siegfried ein gängiger Mitteraltername war und mit Wagner wenig zu tun hat.

      Alfred kommt weil es im Rahmen der Industrialisierung schon mal zu einer „Verdenglischung“ zum also Einer “ Vergewaltigung “ der deutschen Vornamen in englische im Viktorischen Zeitalter kam

      Zum Beispiel von Alfred Ritter “ Ritter-Sport “ ( Schokolade)

      Ein Industriemagnat der vom Erbnamen Alfried durch den Maschinenbau aus England auf Alfred wechselte laut meinem Vater …abfiel.

      LG
      Marion
      Marion

    • Jan sagt:

      Also, den Namen Otto gab es jedenfalls schon Jahrhunderte bevor Italienisch Schriftsprache geworden ist. 😉

      Etymologisch hat er gar nichts mit dem italienischen „acht“ zu tun – es reiner Zufall.

    • Maria Th. sagt:

      Es gibt da so eine Anekdote von einem habsburgischen Erzherzog Leopold (welcher gemeint ist, weiß ich leider nicht mehr), der nicht so viel auf dem Hirnkastl hatte. Der bestellte sich in einem italienischen Straßencafé einen Espresso und wollte
      gleich zahlen. „Sessanta otto,“ sagte der Kellner. Leopold erwiderte: „Naa,i bin net da Otto,i bin da Poldl!“
      😀

      Erklärung für Nordlichter: das italienische sessanta otto (also 68) klingt wie „Sie san (sind) der Otto“.

  11. Jan sagt:

    Hayal (f) * Das klingt nach einem Schminkstift, hat aber vermutlich irgendwo Tradition.

    :mrgreen:

    Jäp, so würde ich das auch deuten! 😀

  12. celia sagt:

    mir gefallen:

    Mattis Vincent
    Greta Luisa Maria
    Amalia Victoria Henriette
    Elsa Charlotte
    Stella Regine Hazel
    Elina Annalisa
    Carl Julian
    Quinn Gabriel
    Sara Tabea
    Zoe Joanna Lucia
    Anton Linus

  13. Willa Muriel sagt:

    Mir gefallen die meisten Namen, die Celia gewählt hat,
    Hazel würde ich nicht nehmen, außer die Patin heißt Hazel, Elina Annalisa finde ich zu ähnlich. mir gefällt auch das schlichte Annelise besser, mit Zoe habe ich Probleme, aber Joanna und Lucia finde ich schön. Schwierig ist der Zwillingsname Success, Susanna hätte besser zu Sarah gepasst, beispielsweise, Hannibal hieß der Kater meiner Nachbarin, ich finde es einen zu „großen“ Namen für ein kleines Kind, Alfred, mein Vater hieß so,er war ein gütiger und trotzdem erfolgreicher Mensch, so ist der Name für mich positiv besetzt, auch wenn er ein bißchen altmodisch klingt und eine zeitlang verballhornt wurde.

Kommentieren