Die beliebtesten Babynamen des Jahres 2015 in Polen

Am 1. März 2015 gab es eine Änderung in Polen: Seitdem dürfen auch Eltern mit polnischer Staatsbürgerschaft ihren Kindern Namen mit ausländischer Herkunft geben. Vorher war das nicht erlaubt. Abwertende und verhöhnende Namen sowei Verniedlichungen werden weiterhin abgelehnt.

Polen © barytek - Fotolia.com

Polen © barytek – Fotolia.com

Auf die vorderen Plätze der polnischen Namens-Hitliste hat sich diese Änderung aber noch nicht ausgewirkt. Hier die beliebtesten Babynamen des Jahres 2015 in Polen:

Mädchen Jungen
  1. Zuzanna
  2. Lena
  3. Julia
  4. Maja
  5. Zofia
  6. Hanna
  7. Amelia
  8. Aleksandra
  9. Alicja
  10. Natalia
  11. Wiktoria
  12. Oliwia
  13. Maria
  14. Emilia
  15. Nikola
  16. Liliana
  17. Anna
  18. Antonina
  19. Nadia
  20. Gabriela
  21. Laura
  22. Milena
  23. Iga
  24. Martyna
  25. Pola
  26. Kornelia
  27. Magdalena
  28. Karolina
  29. Michalina
  30. Weronika
  31. Marcelina
  32. Agata
  33. Jagoda
  34. Helena
  35. Nina
  36. Barbara
  37. Blanka
  38. Kinga
  39. Paulina
  40. Łucja
  41. Joanna
  42. Kaja
  43. Małgorzata
  44. Marta
  45. Patrycja
  46. Katarzyna
  47. Anastazja
  48. Dominika
  49. Klaudia
  50. Lilianna
  1. Jakub
  2. Antoni
  3. Szymon
  4. Jan
  5. Filip
  6. Kacper
  7. Aleksander
  8. Franciszek
  9. Mikołaj
  10. Wojciech
  11. Adam
  12. Michał
  13. Marcel
  14. Wiktor
  15. Piotr
  16. Igor
  17. Mateusz
  18. Bartosz
  19. Stanisław
  20. Alan
  21. Nikodem
  22. Dawid
  23. Milosz
  24. Maksymilian
  25. Leon
  26. Oliwier
  27. Karol
  28. Oskar
  29. Maciej
  30. Tomasz
  31. Natan
  32. Dominik
  33. Krzysztof
  34. Tymon
  35. Fabian
  36. Hubert
  37. Paweł
  38. Ignacy
  39. Tymoteusz
  40. Julian
  41. Kamil
  42. Patryk
  43. Gabriel
  44. Bartłomiej
  45. Ksawery
  46. Sebastian
  47. Adrian
  48. Krystian
  49. Kajetan
  50. Olaf

Autor:

Knud Bielefeld ist Vornamenanalytiker und erstellt Jahr für Jahr eine Auswertung der beliebtesten Vornamen Deutschlands.

38 Kommentare zu "Die beliebtesten Babynamen des Jahres 2015 in Polen"

  1. cassis sagt:

    Gibt es keine Möglichkeit, die Namen so zu schreiben, wie man sie im Polnischen schreibt, d.h. mit den Buchstaben, die es im Deutschen nicht gibt? So sieht es teilweise etwas verstümmelt aus.

  2. Jan sagt:

    Oh seht das Wunder: Polen scheint noch Emma-freie Zone zu sein. 😉

    Bezeichnend scheint mir, daß man zwar schon eine Menge „internationaler“ Namen findet, aber natürlich keine russischen. 😉

    Bei den Jungsnamen ist man offenbar etwas konservativer als bei den Mädchennamen…

    • Mutter von Emma sagt:

      Dann sind die Polen wohl nicht so „einfallslos“, wie wir anderen „Emma-Eltern“! 🙂

      Überraschend finde ich bei den Namen der Jungen: Alan, Leon, Oskar und Olaf.

    • Jan sagt:

      Es gibt sie doch, die polnischen Emmas! 🙂

      Auf der von mir gerade erwähnten PDF mit der längeren und nach absoluten Zahlen (und regional) aufgeschlüsselten Liste:

      Platz 88 – 256 mal Emma in Polen im Jahre 2015.

      Die Oder-Neiße-Linie ist eben dank Schengen kein richtiges Bollwerk mehr. 😉

    • Mutter von Emma sagt:

      Also doch! Vor kurzem habe ich irgendwo eine Überschrift gelesen, die lautete ungefähr so: „Im Jahr 2050 regiert Emma die Welt“! Meine Emma gehört dann auf jeden Fall mit dazu. Haltet schon mal die Stifte für die Wahl der Bundeskanzlerin im Jahr 2049 bereit.

    • Jan sagt:

      😀

      Du bist allerdings eine Optimistin anzunehmen, daß es bis dahin neun volle Bundestags-Legislaturperioden ohne Neuwahlen, Revolutionen, Weltuntergänge oder derlei geben wird. 😉

      Aber irgendwie ist Emma im Westen in gewisser Weise wirklich die säkulare Nachfolgerin von Maria. 🙂

    • Jan sagt:

      Bezeichnend scheint mir, daß man zwar schon eine Menge „internationaler“ Namen findet, aber natürlich keine russischen.

      Um Pardon, das war Naseweisheit, gepaart mir Schusseligkeit. Ein paar eher russisch als polnisch klingende Namen sind doch unter den Ersten 50:

      Natalia, Nadia, Igor.

  3. Jan sagt:

    Eine statistische Kuriosität scheint mir übrigens (wenn ich das richtig verstanden habe!) die zweite Liste, die auf dieser polnischen Regierungsseite veröffentlicht wird: „Am seltensten vergebene Vornamen im Jahre 2015“. Siehe auch die auf der Site des selben Ministerium als PDF veröffentlichte Pressemitteilung mit Zahlenangaben… Mir will sich da die Datengrundlage überhaupt nicht erschließen. Die PDF-Liste endet mit Platz 217 mit der Häufigkeit 5 (Zenon), die Liste auf der Website (ohne Zahlenangaben) geht dann noch knapp vierzig Namen/Plätze weiter. Aber man vermag sich kaum vorzustellen, daß in Polen insgesamt nur 250 Namen vergeben wurde, es also nicht noch eine erhebliche Zahl von Namen gibt, die nur ein- oder zweimal vergeben wurden…

    Zugegebenermaßen ist es hier sehr wahrscheinlich, daß ich etwas falsch verstanden habe…

    • Jan sagt:

      Ich glaube, jetzt habe ich es verstanden: Sie haben alle Namen erfaßt, die mindestens 5 mal vergeben wurden. Und diese zweite Liste sind dann die untersten 50 Plätze der Gesamtliste. Sehr aussagekräftig scheint mir das freilich nicht, insofern die zweite Liste (also das untere Ende der Gesamtliste) komplett anders aussehen würden, wenn man z.B. 6 oder 4 als „Quorum“ genommen hätte.

    • Knud sagt:

      Ich sehe das auch so, darum bin im Beitrag nicht auf diese Liste eingegangen.

  4. cassis sagt:

    Mir fällt bei den Jungs ganz hinten Kajetan auf. Erinnert an Gaetano, der in Italien ab und zu vorkommt und bei dem ich nicht sicher bin, ob er was mit dem Ortsnamen Gaeta zu tun hat. Im Spanischen gibt es den Namen auch, glaube ich.

    • Jan sagt:

      Es gab in der Reformationszeit einen Kardinal dieses Namens – Luther hat sich mit dem in einer Disputation herumgeschlagen / herumschlagen müssen. Wenn ich mich recht erinnere, kommt dessen Name in der Tat von dem erwähnten Ort.

    • Wenke sagt:

      Kajetan – sehr selten, aber mir bekannt und ich mag den recht gern

      Ich kenne einen 4 jährigen Kajetan mit kleiner Schwester Janja.

      Wenke

  5. Jan sagt:

    Und weder der weiße Adler noch die schwarze Madonna von Tschenstochau haben die stolze und schwergeprüfte polnische Nation vor diesen kleinen Plagegeistern hier bewahren können:

    196. Zoe (7)

    98. Jeremi (190)
    146. Brayan (40)
    178. Kewin (16)

  6. Diana sagt:

    Ich bin gerade vollkommen fasziniert von der Top 50 Namensliste für Mädchen des Jahres 2015 in Polen, denn dabei gibt es tatsächlich nicht einen einzigen Vornamen, der keine „A-Endung“ hat! Vorher war es mir nämlich überhaupt nicht bewusst, dass anscheinend die überwiegende Mehrheit der polnischen Mädchennamen auf „A“ endet; bei den polnischen Jungennamen dagegen gestalten sich die Endungen wesentlich flexibler und ausgewogener. Hat vielleicht jemand eine Ahnung, warum so auffallend viele polnische Mädchennamen auf „A“ enden? Das würde mich jetzt wirklich interessieren!

    • sledzik sagt:

      M.E. liegt das schlicht und ergreifend an der polnischen Grammatik. Im Polnischen werden auch Eigennamen dekliniert, und deshalb müssen diese in das jeweilige Deklinationsschema passen. Das ist bei weiblichen Namen im wesentlichen nur mit der Endung -a der Fall.
      Beispiel Agata:
      Gen. Agata
      Dat. Agacie
      Akk. Agatę

    • sledzik sagt:

      Sorry habe verfrüht auf Absenden geklickt.
      Instr. Agatą
      Lok. Agacie
      Vok. Agato

      Mit meinem Vornamen (Silke) haben die Polen immer Probleme, weil sie nicht ganz wissen, wie sie das deklinieren sollen. Sie basteln dann sowas wie „dla Silki“ („für Silke“, Genitiv), „o Silce“ („über Silke“, Lokativ) oder „Silkuś“/“Sileczko“ (Vokativ mit der in Polen üblichen Verniedlichungsform bei der Anrede).

    • sledzik sagt:

      Und der Genitiv von Agata ist natürlich Agaty.

    • Jan sagt:

      Ist der Vokativ von Agata nicht Agatu? *hilflos*

      Aber in jedem Fall vielen Dank für die Erläuterungen und Klarstellungen. Angeredet werden die Kinder und jeder, den man duzt, aber ja sowieso mit der Standard-Koseform. Plus eben den Vokativ. Beides muß man als Deutscher erstmal kennen. 😉

    • sledzik sagt:

      Nein, Agato müsste schon stimmen, glaube ich. Wird aber sicher selten verwendet, außer vielleicht in „Szanowna Pani Agato“ („sehr geehrte Frau Agata“).
      Das ist über noch was, was ich am Polnischen sehr mag – Herr/Frau mit Vorname.
      Ich will aber hier keineswegs den Eindruck erwecken, als beherrschte ich Polnisch – das tue ich nämlich leider nicht…

    • Jan sagt:

      Das ist über noch was, was ich am Polnischen sehr mag – Herr/Frau mit Vorname.
      Ich will aber hier keineswegs den Eindruck erwecken, als beherrschte ich Polnisch – das tue ich nämlich leider nicht…

      Hähä, ja. Kann ich Wort für Wort unterschreiben! 🙂

      Festhalten sollte man vielleicht noch, daß es im Polnischen eine viel engere Kongruenz zwischen Aussprache und Schreibung gibt als im Deutschen oder etwa auch im Englischen. Eine Deutschland-Polin, die ihre Jugend in den 70ern/80ern in Polen verlebt hat, hat mir vor vielen Jahren mal erzählt, daß sie sich immer gewundert habe, wenn in West-Filmen (die es natürlich in Polen auch im Kalten Krieg zu sehen gab), Leute ihren eigenen Namen buchstabiert haben. „Hä, dachte ich, ist doch klar, wie man einen Namen schreibt!“

    • sledzik sagt:

      Das stimmt, wenn man die Ausspracheregeln einmal gelernt hat, kann man alles korrekt aussprechen, auch wenn man das Wort zum ersten Mal sieht. Ich habe bei der Sommerschule in Warschau vor vielen Jahren sogar mal einen Buchpreis für ein Diktat gewonnen, obwohl ich von dem Text nur sehr wenig verstanden habe, denn die Lehrerin hat den Text sehr deutlich vorgetragen. Und in den Ausspracheregeln zumindest war ich dank meinem Lehrer zu Hause sattelfest. (Ich hatte trotzdem viele Fehler gemacht, war sozusagen der Einäugige unter Blinden.)

    • Jan sagt:

      Ja, eine Lehrerin zu Hause in Deutschland hat sich damals auch bei mir als kaum verzichtbar zum Erlernen der Grundlagen der polnischen Sprache erwiesen.

      Ich hatte das mit der Aussprache-Rechtschreib-Kongruenz hier vor allem auch erwähnt, um allgemein und in den Raum hinein klarzustellen, daß es keine Trotteligkeit oder Hinterweltlerei ist, wenn die Polen die Schreibung internationaler Namen ziemlich gnadenlos polonisieren (Zuzanna, Zofia, Weronika, Filip…). Derlei gehört eben einfach zu den Strukturprinzipien des Polnischen: Wörter (Namen inklusive) werden ausgesprochen, wie sie geschrieben werden, und in der Regel geschrieben, wie sie ausgesprochen werden.

    • Elisabeth sagt:

      Da behaupte noch mal jemand „deutsch Sprache, schwere Sprache“…

    • Jan sagt:

      Ja, slawische Sprachen sind ungefähr so schwer wie das Deutsche… Beim Polnischen ist wenigstens die Betonung einfach: immer und konsequent die vorletzte Silbe. Das ist im Russischen erheblich schwieriger. Dafür ist Polnisch wiederum für Deutsche phonetisch schwieriger – es hat da eine Menge Zischlaute, die für Deutsche erstmal gleich klingen, für Polen aber keineswegs. Na ja, und Russisch hat sechs Fälle, Polnisch sogar sieben inklusive des schon erwähnten und vornamens-relevanten Vokativs. Und vor allen: das Aspektsystem der slawischen Verben. Uah! :-/ Na, als Rache dafür haben sich unsere slawischen Brüder, die Deutsch lernen wollen oder müssen (und derer es ja tausendmal mehr gibt als Deutsche, die eine slawische Sprache lernen) mit Gemeinheiten wie der völlig unregelmäßigen Pluralbildung im Deutschen auseinanderzusetzen – oder auch mit der für Slawen sauschweren Frage, wann im Deutschen ein bestimmter Artikel steht und wann nicht.

  7. Mark sagt:

    Ganz toll finde ich die Jungenliste, wo wirklich Traditionsnamen dominieren, auch gerade solche, die in der westlichen Welt insgesamt nicht zu den Modenamen gehören (z.B. Adam, Franciszek, etc.).

    Bei den Mädchen ist viel internationale Mode dabei (gab es in der Weltgeschichte je zuvor so viele Emilias?), aber zum Glück auch ganz alte Heiligennamen, die in Westeuropa und den USA so gut wie gar nicht mehr vorkommen: Yea für Barbara und Blanka, zum Beispiel!

    Auch Maria kommt noch öfters vor–diesen zentralen christlichen Namen wünsche ich mir in abendländischen Kulturen immer nahe der Spitze der Charts.

    Den Topnamen Zuzanna finde ich wunderschön. Hatte selber in den 1980ern auch eine Klassenkameradin namens Susanne, und fand den Namen schon damals besonders hübsch.

    • Jan sagt:

      Adam erinnert in Polen vor allem auch an den Nationaldichter Adam Mickiewicz…

      Ich habe gerade in diese PDF-Langfassung nach nationalhistorisch (also nicht primär christlich) besonders aufgeladenen Namen gesucht, die mir so eingefallen sind: es gibt sie noch, sie stehen nicht sooo weit oben, aber sie halten sich achtbar:

      62. Przemysław (609)
      74. Witold (423)
      92. Józef (214)
      192. Bolesław (13)

    • Jan sagt:

      Nachklapp:

      Ach ja, und natürlich:

      4. Jan (7271)

      😀

      Immerhin ein polnischer König, nachdem sogar ein Sternbild heißt.

      🙂

      (Es kann freilich – und nun weniger patriotisch – sogar sein, daß der Name auch deshalb so beliebt ist, weil er gleichzeitig erzpolnisch und international ist.)

    • Rebecca Sophie sagt:

      Gerade Adam gefällt mir nicht wirklich. Das ist für mich eigentlich kein Name, sondern einfach nur der Begriff für Mensch, der nun mal nicht übersetzt wurde. Wahrscheinlich, weil es komisch gewirkt hätte, wenn nur die Frau einen Namen hätte. Aber das mag jeder sehen wie er will, und ansonsten kann ich dir auch zustimmen.

    • sledzik sagt:

      Ich mag polnische Jungennamen auch sehr. Meine Favoriten sind Radosław (Radek) und Cezary, wobei ich da die Koseform Czarek nicht so mag.
      Cezary mag vielleicht auch als „nationalhistorisch informierter“ Name gelten, immerhin gibt es da Cezary Baryka. 😉

    • Mark sagt:

      Jan,

      Danke für die weiteren Einsichten.

      Das Jan in Polen so beliebt ist, hat mich überrascht, denn ich denke immer, es ist eine niederdeutsche/niederländische Form von Johannes–aber vielleicht eben auch eine polnische…

      Schade, dass Marek nicht unter den Top 50 ist. Diese polnische Form meines eigenen Namens finde ich sehr cool.

      Jozef–schön, dass er noch unter den Top 100 ist. Dem würd ich aber doch noch eine viel höhere Platzierung gönnen.

      Witold klingt nach germanischem Ursprung–finde den Namen sehr schön, wie auch den urslawischen Boleslaw. Przemyslaw fasziniert mich, da ich nicht wüßte, wie man den ausspricht–liebe aber den Klang der polnischen Sprache, und finde diesen Namen in seiner Aussprache sicher auch sehr schön.

    • Jan sagt:

      Mark, nur ganz kurz und in Eile: Witold kommt vom litauischen Witautas, also dem Begründer des polnisch-litauischen Großreichs. Ja, klingt eher deutsch als slawisch, keine Ahnung, wie das genau zustanden gekommen ist.

      Ja, Polnisch klingt wunderbar! 🙂 Durch die regelmäßige Betonung klingt das für mich irgendwie wie die Kavallerie: taTAKta, taTAKtak, TAKta… 🙂

      Bei Josef/Józef denken wir Sozialisten freilich (anders als Ihr Christen) zuerst an den großen Marschall Josef Pilsudski.

    • Jan sagt:

      Als ich studiert habe, hatten wir mal einen polnischen Wissenschaftler mit Vornamen Przemysław zu Gast. Der hat beim Einschecken im Hotel folgendes von sich gegeben: „So, jetzt kommt der furchtbar schwierige Vorname ‚Przemysław‘…“ 😀

      Also, man spricht da /pschemÜswaf/ aus, das ł halt wie das wh im englischen „why“…

      (Generell finde ich es übrigens besser, wenn man im Deutschen ausländische Diakritika einfach ignoriert, ärgere mich zum Beispiel regelmäßig über die Schreibweise „Erdoğan“ und die beflissene Aussprache als „Erdoan“. Bei Sprach-Themen wie diesem hier scheint sie mir aber doch angezeigt.)

    • Jan sagt:

      Schade, dass Marek nicht unter den Top 50 ist. Diese polnische Form meines eigenen Namens finde ich sehr cool.

      Sorry, ich weiß, ich labere hier zuviel, aber diesen Kalauer kann ich mir unter uns Pastorentöchtern und Evangelistennamens-Trägern einfach nicht verkneifen:

      Als Ersatz für den eher schlecht gerankten Marek haben wir ja den nennenswerten Sprach-Experten Łukasz Podolski hier mitten in Deutschland. Und ’nen Lothar Mateusz haben wie auch schon überlebt. :mrgreen:

  8. Jan sagt:

    Und was macht eigentlich das schöne Oberschlesien? Eine nun mal wirklich, um das verachtete Wort zu benutzen, multikulturelle Region? Eine Ecke, die sowohl von den deutschen als auch von den polnischen Nationalisten jeweils beansprucht, aber nie richtig ernstgenommen worden ist. Für die Deutschen waren das „Wasserpolacken“, für die „reinen“ Polen aus Masowien, Groß- und Kleinpolen waren es halbe Deutsche.

    Nach meinem Eindruck aber heute kaum noch Namens-Auffälligkeiten mehr.

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