Von 6. November 2015 21 Kommentare Weiterlesen →

Babynamen der Woche 45/2015

Tiffany * Sabrina * Antonia * Thaddäus * Clara Maria * Valentin Elias * Luisa Tabea * Amelie Sophia * Larion * Aaron-Curtis * Levia Marie * Noah Johannes * Isabella Gwendolyn * Paulina Amelia * Luis Gabriel * Yves Rene Lorenzo * Sophia-Chiara * Inessa * Nuka Lounis * Eefje * Destina * Leonie Stella * Ansgar * Leentje * Nicolas Kilian * Fabian Raphael * Cara Sofie Theresa * Simon Damian * Johannes Carl Isidor * Friederika-Luisa * Helene Paulina * Annique Mari

Zwillinge der letzten Wochen

  • Mika Benjamin & Winnie Marie
  • Constantin & Hubertus
  • Jonathan & Joshua
  • Bruno & Elmar
  • Justus & Jakob
  • Amelie & Lucia
  • Rebecca & Sina

21 Kommentare zu "Babynamen der Woche 45/2015"

  1. Leentje (‚Lenchen‘): niederländische Form von Helena, Magdalena oder Leendert (Leonhard). Sehr altmodisch: http://www.meertens.knaw.nl/nvb/naam/is/Leentje

  2. Violet sagt:

    Winnie! Ich mag Winnie und freu mich da ein bisschen drüber 🙂

    Annique hat für mich ein n zu viel. Ich kenne nur Anique und find das so richtig…

  3. Anonymous sagt:

    Mir gefallen in dieser Woche:

    * Antonia
    * Amelie Sophia
    * Isabella Gwendolyn
    * Paulina Amelia (noch besser allerdings als Pauline Amelia oder Paulina Amelie – nicht so viel a auf einmal…)
    * Fabian Raphael
    * Helene Paulina

    Von den Zwillingskombinationen gefallen mir:

    * Justus & Jakob
    * Amelie & Lucia

  4. elbowin sagt:

    Thaddäus * Thaddäus als einziger Vorname ist schon eine außergewöhnliche und starke Wahl. Neben dem offenkundigen biblischen Bezug erscheinen noch Thaddäus Troll und eine Figur aus SpongeBob auf meinem Assoziationsradar
    Noah Johannes * Die Kombi hat einen kleinen klanglichen Schönheitsfehler, das aufeinanderfolgende o-a o-ha ist iwie zuviel
    Nuka Lounis * Nee, Nuka wird kein Name, den ich mag. Vom NUK-Schnuller bis zum englischen Wort „to nuke“ gibt es zuviele störende Anklänge
    Destina * Wirkt selbstgemacht

    Bei den Zwillingen:

    Elmar * Habe ich lange nicht mehr gehört. Der Name ist mir noch von Elmar Hörig (Ex-Moderator von SWF3) in Erinnerung. Der war mal absoluter Kult, hat isch aber auch um Kopf und Kragen geredet.

    • amk sagt:

      Elmar Hörig kenne ich auch noch!
      Lustigerweise hatte ich dann auf dem Gymnasium von der 5. bis zur 8. einen Elmar in meiner Klasse ((Schul-)Jahrgang ’81/’82).
      Und im Bekanntenkreis meines Mannes gibt es auch einen Elmar (ein Thüringer), Jahrgang 1984, glaube ich…

      Finde, dass der Name Elmar -auch wenn er vielleicht etwas Gewöhnung bedarf- gut in den Modetrend passt.

  5. Mark sagt:

    Yves Rene Lorenzo–

    Die ersten zwei Namen sind französisch, passen daher kulturell gut zusammen–der letzte Name ist italienisch, was nur insofern passt, als es sich immer noch um den romanischen Sprachraum handelt und als auch italienische Namensformen in Frankreich gerade Mode sind.

    Meine persönliche Wertung wäre, dass ich Yves Rene ganz schön aber für Deutschland zu gewollt französisch finde, und dass ich Lorenzo als Erstnamen noch wesentlich schöner fände als Yves, wobei mir das deutsche Lorenz am liebsten wäre.

    Ein gewisses Flair hat diese Dreierkombi, auch wenn ich sie in Deutschland nicht vergeben würde.

    Johannes Carl Isidor–

    Johannes gehört zu den wirklich zeitlosen Namen, und vom Klang her ist dieser Klassiker vokalig, relativ (aber nicht zu) weich und insgesamt sehr angenehm. Carl passt gut dazu und nimmt das A wieder auf. Der Rhythmus von einem langen Namen gefolgt von einem kurzen passt gut.

    Isidor fügt sich klanglich sehr schön an und nimmt das O und S von Johannes und das R von Carl wieder auf, unter Einführung eines neuen Vokals in der Kombi, dem zweifachen I. Klanglich top, aber Isidor ist mir irgendwie doch ein wenig fremd. Denke da sofort an den weiblichen Namen Isidora. Letztendlich aber, warum nicht?–Isidor ist ja schließlich ein ganz althergebrachter männlicher Vorname und als Drittname passt er hier sehr schön.

    Sophie-Chiara–

    Hier, finde ich, passt die französische Namensform Sophie nicht zur italienischen Form Chiara. Sophie Clara, Sophie Claire, oder Sofia Chiara wären besser. Im Deutschen bevorzuge ich eindeutig Clara–Chiara und Claire werden mit deutschem Akzent nicht so schön ausgesprochen wie in der Muttersprache, finde ich.

    Bei den Zwillingen finde ich Justus und Jakob, Constantin und Hubertus und Bruno und Elmar echt toll!

  6. Katja sagt:

    Mir gefallen diese Woche:

    Sabrina, Antonia, Clara Maria, Leentje, Helene Paulina und Lucia für die Damen
    und Fabian Raphael, Johannes Carl Isidor, Constantin, Elmar, Justus und Jakob für die Herren

  7. Annemarie sagt:

    Ich mag besonders …

    Thaddäus – aber als ich diesen Namen neulich mal wo vorschlug, schlug mir Entsetzen entgegen, weil das Kind durch die Spongebob-Figur lebenslang gestraft sei?!?
    Larion – Lara meets Marion? 🙂 Trotzdem schön (für einen Jungen)
    Gwendolyn – oder Gwendolin
    Lounis – bloß den Erstnamen Nuka finde ich hier nicht so glücklich, da hatte ich spontan an ein Mädchen gedacht
    Isidor

  8. connywuuh sagt:

    Thaddäus: einer meiner Lieblingsnamen! Der Rest ist durchschnittlich.

  9. Mark sagt:

    Sankt Isidor von Sevilla (560-636) war Erzbischof von Sevilla und hatte großen Einfluss im Westgotenreich, das damals in Spanien existierte. Zum Teil durch seinen Einfluss bekehrten sich die führenden Familien der westgotischen Herrscher zum Katholizismus.

    Sankt Isidor gilt als der letzte Kirchenvater–mit ihm geht die Ära der Patristik zuende. Er ist vor allem berühmt für sein Etymologiarum, eine Kompilation antiker Texte, die uns in vielen Fällen nur aufgrund dieses Werkes erhalten geblieben sind.

    Sein Name ist ägyptisch-griechisch–Isis-dor, Geschenk der Göttin Isis. Isis war die ägyptische Himmelsgöttin, die auch im griechischen Kulturraum verehrt wurde. Ihr altägyptischer Name bedeutet „Thron.“ Durch Sankt Isidor wurde dieser Name zum katholischen Heiligennamen.

    • elbowin sagt:

      Der Heilige Isidor hat vor etwas mehr als 10 Jahren Schlagzeilen gemacht, als eine Diskussion lief, obe er zum Schutzheiligen des Internets gemacht werden sollte (ohne Ergebnis). Das dürfte den Namen wieder ins Gespräch gebracht haben.

      Eine andere Geschichte ist, dass Isidor ein beliebter Name deutscher Juden war. Der Gründer des wissenschaftlichen Springer-Verlages hieß Isidor Springer, die Familie trat erst später zum Protestatismus über.

    • Jan sagt:

      Ich meine auch, daß Isidor früher (also vor 1945) ein klischeemäßiger Judenname war.

      Vor Jahrzehnten habe ich in einer Biographie Reinhard Heydrichs gelesen, daß der in seiner Kindheit in Halle an der Saale als „Isi“ gehänselt wurde, weil man ihn für einen Juden gehalten hat bzw. weil er als solcher verspottet werden sollte. (Wegen seiner Hakennase und weil die Familie halt in dem Ruf stand, von Juden abzustammen.) Aber es ist fast dreißig Jahre her, daß ich das gelesen habe, und ich habe die Quelle vergessen – kann sein, das es falsch hängengeblieben ist.

      Mir war daher ganz neu, daß der Name nicht hebräischer Herkunft ist.

      Und dann hätten wir da noch die berühmten „Pseudoisidorischen Dekretalen“, deren genaue Bedeutung zu verstehen schon manchen Geschichtsstudenten in Resignation hat verfallen lassen.

      Und den Detektiv Don Isidro (sic) Parodi – eine Romanfigur des illustren Autorenduos von Jorge Luis Borges und Adolfo Bioy Casares (alias „Bustos Domecq“).

    • Mark sagt:

      Elbowin und Jan,

      Zur Beliebtheit des Namens unter Juden habe ich auch etwas gefunden. Der Name Isidor wurde von anpassungsorientierten Juden sozusagen als Ersatz für stereotypisch jüdische Namen wie Israel, Isaak, Isaiah usw. gewählt. Er sollte als Brückenname fungieren zwischen diesen hebräischen Namen mit der Anfangssilbe Is- und den christlichen Namen. Dabei wurde Isidor aber dann selbst zu einem stereotypisch jüdischen Namen.

    • Genauso wie Max und Moritz statt Moses und Meyer, Anselm statt Anschel, Ludwig statt Levi usw.

  10. Sabina sagt:

    Diese Woche gefallen mir:

    Antonia * Clara Maria * Amelie Sophia * Noah Johannes * Leonie Stella * Nicolas Kilian * Simon Damian

    Und bei den Zwillingen:

    Jonathan & Joshua, Amelie & Lucia, Rebecca & Sina

  11. Heike sagt:

    In dieser Woche gefallen mir viele Namen:

    * Antonia
    * Clara Maria
    * Luisa Tabea
    Luisa mag ich sehr gern. Tabea finde ich ebenfalls schön, ist als Zweitname ist nicht ganz alltäglich, passt aber klanglich gut zu Luisa.
    * Amelie Sophia
    * Paulina Amelia (Paulina Amelie wäre besser gewesen)
    * Leonie Stella
    * Ansgar
    * Nicolas Kilian
    * Fabian Raphael

    * Mika Benjamin & Winnie Marie
    Ein Mädchen, das Winnie heißt … naja ich weiß nicht. Für mich ist Winnie ein männlicher Name. Ich kenne einen Winfried, der Winnie genannt wird. Und dann gibt es noch diesen Bären mit dem roten T-Shirt, der auf vielen Kleinkinder-Shirts abgebildet ist.

    • Nadja sagt:

      Vielleicht ist das Vorbild für Winnie das Model Winnie Harlow, die aktuell das Gesicht von desigual ist. Das ist ein dunkelhäutiges Model mit einer Pigmentierungsstörung; ein sehr starker Charakter und daher ein positives Namensvorbild. Vergeben würde ich den Namen in Deutschland zwar auch nicht, aber eigentlich gefällt er mit in der Kombi mit Marie ziemlich gut.

    • Jan sagt:

      Ich hätte Winnie auch etwas eher für weiblich als für männlich gehalten: wegen Winifred Wagner. Und wegen Winnie Mandela. Besondere Sympathen waren allerdings beide Madames nicht gerade…

      Aber dann gab es da doch in der Tat diese Comic-Bären-Figur namens Winny-Puh, die wohl kein Mädchen war.

      Und als Kosename für Jungs mit Win- (oder vielleicht auch auf -win) ist es sicher auch nicht denkbar.

      Mit anderen Worten: Ein Unisex-Name, oder?

    • Wenke sagt:

      Auch für mich: Winnie empfinde ich in erster Linie als weiblich.

      Wegen Winifred.

      Und wegen der Freundin von Alfred Jodokus Kwak!

      Wenke

    • Jan sagt:

      H., A. u. Z.! 🙁

      es sicher auch nicht denkbar

      Hier ist das „nicht“ zuviel, bzw. es feht ein „un-“ vor dem „denkbar“! Ein Vertipper. Es sollte natürlich im Gegenteil heißen, daß Winnie als Spitzname eines Jungen denkbar sei! Wie eben auch als weiblicher…

      Wenke, man merkt, daß Du mit altmodischen deutschen Namen wohlvertraut bist! 😉

    • Wenke sagt:

      Das fasse ich mal als Kompliment auf 🙂

      Wenke

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