Aktuelle Vornamenhitlisten aus Island und Spanien

Skandinavische Vornamen sind schon lange angesagt. Wie wäre es mal mit einem isländischen Namen? Hier die Vornamen, die 2013 auf Island am häufigsten vergeben wurden:

Mädchen Jungen
  1. Katrín
  2. Emilía/Emelía
  3. Sara
  4. Elísabet/Elísabeth
  5. Eva
  6. Emma
  7. Rakel
  8. Viktoría
  9. Birta
  10. Embla
  11. Freyja
  12. Lilja
  13. Anna
  14. Guðrún
  15. Auður
  16. Helga
  17. Hrafnhildur
  18. Íris
  19. Katla
  20. Margrét/Margrjet/Margret
  21. Sóley
  22. Telma/Thelma
  23. Andrea
  24. Hildur
  25. Aníta/Anita
  1. Aron
  2. Alexander
  3. Viktor/Victor
  4. Jón
  5. Guðmundur
  6. Kári
  7. Kristján/Kristian/Christian
  8. Kristófer
  9. Jóhann
  10. Róbert/Robert
  11. Stefán/Stefan
  12. Tómas
  13. Arnar
  14. Baldur
  15. Dagur
  16. Sigurður
  17. Brynjar
  18. Daníel
  19. Jökull
  20. Ólafur/Olav
  21. Emil
  22. Gunnar
  23. Bjarki
  24. Mikael/Mikkael/Mikkel
  25. Óliver

Auch aus Spanien gibt es aktuelle Vornamenhitlisten. Im 2014er Jahrgang waren Lucía und Hugo die Topnamen:

Mädchen Jungen
  1. Lucía
  2. María
  3. Martina
  4. Paula
  5. Daniela
  6. Sofía
  7. Valeria
  8. Carla
  9. Sara
  10. Alba
  11. Julia
  12. Noa
  13. Emma
  14. Claudia
  15. Carmen
  16. Marta
  17. Valentina
  18. Irene
  19. Adriana
  20. Ama
  21. Laura
  22. Elena
  23. Alejandra
  24. Ainhoa
  25. Inés
  1. Hugo
  2. Daniel
  3. Pablo
  4. Alejandro
  5. Álvaro
  6. Adrián
  7. David
  8. Martín
  9. Mario
  10. Diego
  11. Javier
  12. Manuel
  13. Lucas
  14. Nicolás
  15. Marcos
  16. Leo
  17. Sergio
  18. Mateo
  19. Izan
  20. Álex
  21. Iker
  22. Marc
  23. Jorge
  24. Carlos
  25. Miguel
Plaza de Espana in Sevilla © stevanzz - Fotolia.com

Plaza de Espana in Sevilla © stevanzz – Fotolia.com

Hier noch eine regionale Hitliste, die beliebtesten Vornamen in Galizien waren 2014 Noa und Martín:

Mädchen Jungen
  1. Noa
  2. Daniela
  3. Sara
  4. Martina
  5. Lucía
  6. Sofía
  7. Paula
  8. Alba
  9. Carla
  10. María
  1. Martín
  2. Mateo
  3. Hugo
  4. Pablo
  5. Daniel
  6. Nicolás
  7. Manuel
  8. Diego
  9. Adrián
  10. Leo

Autor:

Knud Bielefeld ist Vornamenanalytiker und erstellt Jahr für Jahr eine Auswertung der beliebtesten Vornamen Deutschlands.

6 Kommentare zu "Aktuelle Vornamenhitlisten aus Island und Spanien"

  1. Annemarie sagt:

    Schon witzig, hier einige Namen vorzufinden, die man (zumindest sehr ähnlich) nur zu gut kennt und an die hier bei der Babynamenswahl sicher noch länger keiner denkt. Vor allem bei den Mädchen: Katrin, Gudrun, Helga, Andrea, Anita, Martina, Daniela, Ines …

    Interessant finde ich Baldur und auch Olafur (neulich schon mal auf einer LKW-Plane gelesen), Telma, Soley, Alvaro.

  2. Jessica sagt:

    Schön auch mal Listenaus dem Ausland zu lesen.

    Baldur gefällt mir sehr gut und Bjarki klingt irgendwie niedlich. 🙂
    Über den Hugo bin ich erstaunt. Da habe ich aber neulich in Belgien sogar einen auf dem Spielplatz getroffen.
    Außerdem wusste ich auch nicht, dass Noa ohne h ein Mädchenname sein kann.

    Insgesamt sieht man aber auch viele Ähnlichkeiten zu Deutschland.

  3. Sabina sagt:

    Bei den Namen aus Island gefallen mir besonders LILJA und JOHANN!

    Bei den spanischen Namen finde ich bei den Maedchen ALBA und ADRIANA sehr schoen, und bei den Jungs ADRIAN, NICOLAS und MATEO!

  4. Mark sagt:

    Finde es schade, dass die isländischen Namensgebung sich von den altisländischen Namen immer mehr abzulösen scheint. Das bedeutet auch, dass die Nachnamen weniger typisch isländisch sein werden–Stefansons und Alexanderdottirs, z.B. Glücklicherweise gibt es wenigstens noch ein paar altisländische Namen in der Liste, und diese gefallen mir auch am besten: Hrafnhildur, Sigurdur, Baldur, Bjarki, Brynjar, Gudrun, Audur…

    • Jan Wilhelms sagt:

      Tjoar, in 25 Jahren haben wir dann einen Mía Emmasdottir (man liest, daß mittlerweile isländische Patronyme gelegentlich auch nach der Mutter vergeben werden) und einen Ben Aronsson. Ein Kris Kristófersson wäre auch nicht zu verachten. :mrgreen:

      Im Ernst, ich habe mich über den monierten Sachverhalt auch zumindest gewundert – gerade weil man Isländern doch ansonsten einen ausgeprägten sprachpolitischen Konservativismus nachsagt.

  5. Elisabeth sagt:

    Vielen Dank für die neuen Listen, insbesondere die aus Island. Von dort hört man ja eher wenig und ich hatte keinerlei Vorstellung, wie denn die Kinder dort heutzutage so heissen. Und dann gibt`s da tatsächlich „Katrin“ auf Platz 1 :-)!!!

Kommentieren