Babynamen der Woche 49/2013

Maximilian Xaver * Fynn Liam * Orlana * Raphael-André * Julian * Franz Xaver * Malte * Louisa Carla Johanna * Bent * Linus Xaver * Charlotte * Elvin * Wenke * Jason Ryan * Viana * Julyne Manuela * Alexandro Xaver * Mayra * Linda Yuki * Mona Pauline * Liara-Chayenne * Xavy * Nico Luca * Lanie * Zoey Madison * Clemens * Lale Sirin * Kenny * Maya Annemarie * Ramon

Autor:

Knud Bielefeld ist Vornamenanalytiker und erstellt Jahr für Jahr eine Auswertung der beliebtesten Vornamen Deutschlands.

20 Kommentare zu "Babynamen der Woche 49/2013"

  1. elbowin sagt:

    Die Namen Wenke und Annemarie sind den regelmäßgen Lesern hier schon gut bekannt 🙂

    Zu Kommentaren reißen mich hin:

    Orlana * Klingt nach einem Fantasy-Namen
    Xavy * Javi und Xavi sind gutes Spanisch, aber die ypsilonistische Variante des Namens sieht einfach schlimm aus und provoziert pseudo-englische Aussprache (ẞäivi oder so ähnlich). Ein absolutes no-go
    Lanie * Schrecklich …
    Zoey Madison * Zoo-Ei? Und Madison ist ein männlicher Name an einen Mädchen …
    Lale Sirin * Sirin wird wahrscheinlich mit einem Häkchen unterm S (Schirin) geschrieben. Ein sehr gut gewählter Name für ein türkisches Mädchen, ich denke an Lale Akgün und Shirin Ebadi als Namensvorbilder. Auch die Bedeutung der Namen ist schön.
    Kenny * „They killed Kenny“ (Southpark)

    • Saphira sagt:

      Madison war wohl ursprünglich männlich, wird mittlerweile aber bevorzugt an Mädchen vergeben. Zumindest in den USA ist der wohl sehr beliebt (2011 Platz 8 bei den Mädchen). Wenn ein Elternteil englischsprachig ist, ist der Name – auch in der Kombi – okay, ansonsten nicht schön (um es diplomatisch auszudrücken).

    • Knud Bielefeld sagt:

      Madison ist seit 1997 in den Top 10 der beliebtesten weiblichen Vornamen der USA.

    • Mark sagt:

      Allerdings ist es so, dass die Endugn „son“ wortwörtlich auf einen Jungen hinweist. Weshalb der Mädchenname Madison auch in den USA von manchen als sehr seltsam empfunden wird.

    • Schtroumpfette sagt:

      Bei der Info über die Endung –son hatte ich erstmal einen Aha-Effekt. Dabei ist es naheliegend an engl. „son“ zu denken.

      Ich habe mich dann gefragt, inwieweit man Namen auf –son in einen Topf werfen kann, da mir einerseits natürlich andere Jungennamen auf –son (Nelson, Jason, Mason) eingefallen sind und andererseits auch der in den USA beliebte Mädchenname Allison und einige französische Mädchennamen auf –son und auch –on, z.B. Lison und Ninon. Bei letzteren weiß ich, dass es sich um verniedlichende Formen anderer Namen handelt: Lison von Lise (Elisabeth) und Ninon wohl von Nina…

      Zum im anglophonen Sprachraum populären Mädchenamen Allison habe ich mal bei Wikipedia recherchiert. Interessanterweise entstand der Name in dieser Form in Frankreich. Der Name leitet sich vom französischen Namen Alis, der älteren Form von Alice, ab. Alison (bzw. Allison) gilt als verniedlichende Form von Alis. Somit passt auch Allison in die Reihe Lison, Ninon, Louison etc.. Louison gilt in Frankreich allerdings mittlerweile wohl eher als Jungenname. Und in der Tat galten die Endungen –son und –on in Frankreich auch als verniedlichende Form von Jungennamen. Ein kleiner Junge namens Pierre wurde früher gern Pierson und ein kleiner Junge namens Jean gern Jeanson genannt.

      Wäre echt mal interessant mehr über die Herkunft des Suffixes –son bzw. –on zu wissen. Meine Recherchen waren noch nicht so ergiebig.

      Ich habe auch nachgeschaut, wie es um die Namen Jason, Mason und Nelson bestellt ist:

      In Nelson steht die Endung –son wie bei Madison für engl. „son“. Jason leitet sich allerdings von einem griechischen Wort ab und bedeutet „der Heilende“. Und Mason war ursprünglich ein Nachname, der so viel bedeutet wie „der mit Stein arbeitet“ und sich vom altfranzösischen Wort „masson“ bzw. „maçon“ (Maurer) ableitet. (Die Ähnlichkeit zum französischen Wort „maison“ (Haus) fällt mir ins Auge.) Dem altfranzösischen Wort „masson“ liegt übrigens der gleiche germanische Ursprung zu Grunde wie dem englischen Verb „make“…

      Mark, wird der Name Allison in den USA eigentlich von manchen auch als seltsam empfunden oder geht’s den Leuten nur bei Madison so?

    • Mark sagt:

      Schtroumpfette,

      Deine Recherchen sind wie immer sehr interessant–danke dafuer!

      Allison wird in den USA nie als androgyn oder zu männlich empfunden. Das kommt wohl z. T. daher, dass der Name schon sehr lange hier etabliert ist und auch daher, dass er so an Alice anklingt und somit sofort weiblich assoziiert ist.

      Madison wurde erst duch den Film „Splash“ zum Mädchenname, in dem die von Daryl Hannah gespielte Meerjungfrau sich in der Menschenwelt Madison nennt, weil sie den Namen von Madison Avenue in New York schoen findet. Im Film ist diese Namenswahl ein Witz–Tom Hanks versucht der Nixe zu erklären, dass eine Frau nicht Madison heissen kann…. Aber dann kam die Welle der androgynen Namen für Mädchen, und Madison wurde aufgegriffen. Dadurch, dass es sich ziemlich eindeutig um einen englischen Namen mit der englischen Endung „son“ handelt, wirkt der Name auf Anhieb männlich. Da er aber ein sehr verbreiteter Familien- und Ortsname ist (fast jeder amerikanische Ort hat eine nach Präsident James Madison benannte Straße) und auch Anklänge an berühmte Orte in New York City besitzt (z. B. Madison Square Garden), hat das Wort Madison auch andere, weniger geschlechtsspezifische Assoziationen, was den Namen zu einem guten Kandidaten für die Androgynmode machte. Trotzdem ist die ursprüngliche Männlichkeit des Namens noch präsent genug um Gegner der Androgynwelle zu nerven (da handelt es sich eher um mehr kulturkonservative Schichten, die nicht dazu neigen, androgyn mit „süß“ und „frisch“ gleichzustellen). Allerdings ist der Name Madison jetzt so stark verbreitet, dass jeder sofort weiss, dass ein Kind namens Madison ein Mädchen sein muss–der Name kommt für Jungen jetzt gar nicht mehr in Frage.

      Mit „kulturkonservativen Schichten“ meine ich aber nicht unbedingt gläubige Südstaatler, sondern eher so gebildete Ostküstenschichten.

      Irgendwann wird es sicher so weit sein, dass die Endsilbe „son“ gar nicht mehr männlich wirken wird, weil jeder eine Kusine oder Schwester hat, die Madison heisst.

    • Schtroumpfette sagt:

      Hallo Mark,

      vielen Dank für Deine schnelle und ausführliche Antwort! 🙂

      Die Macht der Gewohnheit spielt schon immer eine wichtige Rolle. Wobei Allison wirklich sehr an Alice anklingt und somit auch weiblich assoziiert werden kann. An dieser Stelle fällt mir Kathrins Kommentar zu Knuds Artikel „Dschack-Kell-Liene“ ein, in dem sie die kritisch betrachtete Aussprache Jacquelines der Charlottes gegenüberstellt. Ich teile ihre Ansicht, dass die unterschiedliche Betrachtungsweise der Aussprache beider Namen ungerecht ist. Aber gut: es hat sich eben im Laufe der Zeit eine Aussprache des Namens Charlotte durchgesetzt; bei Jacqueline dauert der Prozess wohl noch an. Durch meinen Frankreichbezug finde ich es immer erstaunlich hierzulande einerseits zwei Charlottes zu kennen, deren Name deutsch ausgesprochen wird und zwei Jacquelines, die auf die ursprünglich richtige französische Aussprache Wert legen.

      Deinen Beitrag zum Namen Madison finde ich total interessant – vielen lieben Dank dafür! Ich bin immer wieder fasziniert davon, dass jeder Name seine eigene Geschichte hat. Unglaublich, welche Rolle dem Film „Splash“ in der heutigen Rezeption des Vornamens zukommt! Ich kenne den Film leider (noch) nicht. Mir war der Vorname Madison bisher aus dem Film „What Lies Beneath“ bekannt. Deine Erläuterung, wie der Name seinen Platz in der „Androgynmode“ finden konnte, ist für mich bereichernd und sehr interessant.

      PS: Über die Infos zum heiligen Franz Xaver habe ich mich auch gefreut. Das ist ja ein Bereich, wo ich mich nicht so gut auskenne; den Martin von Tours und den Nikolaus von Myra mal ausgenommen. Ich bin mal gespannt, ob bei den nächsten „Babynamen der Woche“ ein paar Nikoläuse dabei sind…

  2. Saphira sagt:

    Es scheint wohl nicht genügend Eltern zu geben, die den Namen „Xaver“ vergeben – da wären die Namen der Woche bei dem „Thema“ wohl recht kurz ausgefallen.

    Interessant ist, dass bei allen Zweitnamen „Xaver“ im Erstnamen ein Zischlaut vorhanden ist. Zufall?

    Es sind auch wieder ein paar Namen dabei, wo ich einfach nur den Kopf schütteln kann.

    Julyne – eine Juline, Julüne oder Dschülein?
    Lanie – Junge oder Mädchen?
    Kenny – Nun, mit der Southpark-Assoziation bin ich wohl nicht allein!
    Liara-Chayenne – Kein Kommentar!
    Xavy – eine Verniedlichung von Xaver oder Verunstaltung von Xavi?

    Nicht gelungen finde ich auch die Kombi „Nico Luca“ aufgrund der Buchstabenfolge. Aber da bestimmt nur ein Name der Rufname ist, geht das in Ordnung.

    Die Kombi „Lale Sirin“ gefällt mir hingegen sehr, sofern der entsprechende Hintergrund vorliegt. „Shirin“ (die Schreibweise kenne ich) ist ein sehr schöner Name.

    „Viana“ würde ich zwar nicht als Namen vergeben, klingt aber nicht schlecht. Ist für Eltern, die ihrem Kind einen seltenen, aber nicht zu auffälligen Namen geben wollen, bestimmt gut geeignet.

    Ich würde aus der heutigen Liste die Namen „Charlotte“ und „Julian“ vergeben.

  3. Annemarie sagt:

    Annemarie finde ich natürlich super 🙂 Allerdings klingt für mich Maya dazu nicht so stimmig.

    Bei Bent frage ich mich ja immer, ob die Knaben später im englischen Sprachraum Probleme bekommen …? Außerdem muss der Name bei der herrschenden Ben-Schwemme bestimmt immer überdeutlich betont werden.

    Schön finde ich: Carla, Mayra, Linda (der Zweitname Yuki lässt mich mutmaßen, dass die Eltern Manga-Fans sind 😉 – oder ein asiastischer Hintergrund da ist), Mona und auch Liara, wenn nur alles ab dem Bindestrich weg wäre …

  4. Aileen sagt:

    Mir gefallen von den angegebenen Namen dieser Woche nur: * Julian * Malte * Louisa Carla Johanna * Charlotte * Clemens * Ramon.

    Einzeln, aber nicht wie angegeben, mag ich: Maximilian * Liam * Linus * Pauline * Maya

    Meiner Meinung nach nicht ganz einfach auszusprechen sind: Maximilian Xaver * Fynn Liam * Raphael-André * Franz Xaver * Linus Xaver * Jason Ryan * Julyne Manuela * Alexandro Xaver * Liara-Chayenne * Zoey Madison * Maya Annemarie

    Leider überhaupt nicht mein Fall sind: * Jason Ryan * Julyne Manuela * Liara-Chayenne * Xavy * Zoey Madison * Kenny

    Auch die Zeit für Manuela und Annemarie wird wieder kommen…momentan halte ich es persönlich aber noch für ein klitzekleines bisschen zu früh ;-).

  5. Mark sagt:

    Wie von Saphira bemerkt, finde ich es interessant, dass beim Zweitnamen Xaver auch im Erstnamen ein Zischlaut zu finden ist–das würde ich gerade vermeiden. Xaver beginnt so zischend, dass der Erstname möglichst ganz ohne staccato sein sollte, finde ich…

    Allerdings finde ich den Namen Xaver sehr schön. Der plosive Anfangslaut, gefolgt vom schönen breiten und dunklen A-Vokal und dem weichen „v“–das klingt eigentlich unheimlich schön. Und der Name hat ja auch vor allem in Süddeutschland viel Tradition, natürlich vor allem in der Kombi Franz Xaver, die klanglich an den Namensgrenzen recht hart und plosiv ist. Trotzdem finde ich Franz Xaver in dem Sinne gut, dass es eine unheimlich traditionelle, von der Geschichte abgesegnete Kombi ist, und eben auch ein Heiligenname. Wenn man sich an diesen Doppelnamen gewöhnt, geht er dann auch leichter von der Zunge.

    Den Namensgrenzenübergang in der Kombi Linus Xaver finde ich schwieriger auszusprechen–da grenzt sich das plosive Z bei Franz Xaver besser von dem X ab als das S. Obwohl ich sowohl Linus wie auch Xaver toll finde, finde ich die Kombi klanglich nicht so gelungen.

    Alexandro Xaver–
    Sollte es nicht Alejandro Xavier oder Alessandro Xaver sein? Diese Kombi wirkt nicht ganz kulturkonsequent.

    Maximilian Xaver–
    Die Wiederholung des A-Lautes ist sehr angenehm, aber die Wiederholung des X stört, auch wenn die zwei Xe einen gewissen Abstand voneinander haben. Beide Namen muten bairisch an–von der Kulturaura her würde es also passen. Aber eben die zwei Xe…

    Wenke–
    Schön, dass noch hier und da ein Mädchen Wenke genannt wird. Finde diesen nordischen Namen sehr schön. Höre da auch die germanische „Win“-Silbe heraus, die „Freund/Freundin“ bedeutet, was ich auch gut finde.

    Nico Luca–
    Die Kombi hat was Witzig-Ungeschicktes, muss ich zugeben, aber ich finde sie charmant ungeschickt, und mir gefällt sie. Die beiden Namen ähneln sich eigentlich zu sehr, und doch wiederholt sich kein Laut außer dem C. Dadurch gibt es dann doch auch wieder genug Abwechslung und Unterschied, und das Spiel von großer Aehnlichkeit und gleichzeitiger Abwechslung wirkt auf mich eben sehr liebenwert…. Wenn ich diese Kombi laut ausspreche, rollt sie mir sehr angenehm von der Zunge.

    Den Namen Nico finde ich auch allgemein nicht schlecht. Passt besser in den deutschen Kontext als Luca, weshalb ich es gut finde, dass Nico der Erstname ist.

    Maya Annemarie–
    Maya als mögliche Abkürzung des Namens Maria paßt nicht zu der „Marie“ in Annemarie. Ansonsten finde ich den Namen Maya klanglich sehr schön; in der Schreibweise Maja wirkt der Name heimatlicher. Annemarie finde ich toll! Eben total traditionell, sehr wohlklingend, und auch geistlich bedeutend (da Marias Mutter Anna hieß; zumindest besagt das die christliche Tradition).

    Hier eine Rangliste meiner liebsten Namen heute:

    Männliche Namen–
    1. Clemens
    2. Franz Xaver
    3. Malte
    4. Julian
    5. Nico Luca

    Weibliche Namen–
    1. Charlotte
    2. Wenke
    3. Louisa Carla Johanna
    4. Mona Pauline
    5. Viana

    Wünsche Euch eine gute zweite Adventswoche!

    Mark

  6. Mark sagt:

    Der heilige Franz Xaver (1506-1552), Mitbegründer des Jesuitenordens und einer der ersten christlichen Missionare in Asien–er reiste nach Indonesien, Japan und China im geistlichen Auftrag des Königs von Portugal. Viele dieser Gebiete waren noch nie zuvor von einem christlichen Geistlichen besucht worden, und Franz Xaver gründete z.B. die ersten christlichen Gemeinden in Japan.

    Die Missionsarbeit der katholischen Kirche zu dieser Zeit war ein Teil der Gegenreformation.

    Franz Xaver ist wirklich eine interessante Figur, und bei Wikipedia kann man ein Bild der Burg Xavier sehen, nach der Francisco de Xavier benannt ist. Alle Xavers derivieren ihren Namen letztendlich von dieser spanischen Burg…

    • Mark sagt:

      Noch ein paar interessante Einsichten bezüglich des heiligen Franz Xavers: er ist der Schutzpatron Indiens und auch aller Missionare. Er wird um Beistand in der Sterbestunde angerufen. Der Namenstag ist der 3. Dezember (Franz Xavers Todestag).

      Die Briefe, die Franz Xaver aus dem Missionsfeld nach Europa schrieb wurden 1545 veröffentlicht und wurden zu einem Bestseller. Sie machten einen solch tiefen Eindruck, dass der Doppelname Franz Xaver sich schnell in vielen katholischen Gegenden etablierte.

      Franz Xaver vertrat die Inkulturation bei der Missionierung, das heisst, die Anpassung der Missionare an die einheimischen Kulturen.

      Der Name Xaver kommt aus dem Baskischen (die Gegend um Pamplona, wo die Burg Xavier steht, ist baskisch). Die baskische Urform ist „etxe berri,“ was „neues Haus“ bedeutet–die Burg Xavier wurde nämlich anstelle eines früheren Bauwerks errichtet.

      Also, die ganze Geschichte, die hinter dem Namen Xaver steht, finde ich total interessant.

      Viele junge Katholiken begeisterten sich aufgrund der Briefe des Franz Xaver für die Mission in Übersee, wo viele ihr Leben gaben um fremde Völker für Christus zu erreichen.

  7. Schtroumpfette sagt:

    Bei den Kombis mit Xaver knistert und holpert es aber gewaltig… 🙂

    Die anderen Kombis dieser Auswahl gefallen mir allerdings auch nicht so gut; entweder mag ich die Namen (oder einen) nicht oder die Kombi ist in meinen Augen nicht stimmig.

    Von den einzeln vergebenen Namen gefallen mir die Jungennamen heute besser als die Mädchennamen. Von den Jungennamen mag ich Julian und Elvin am liebsten. Clemens, Ramon und Malte mag ich auch. Von den Mädchennamen finde ich Charlotte am besten.

    Nun zu den einzelnen Kommentaren:

    Maximilian Xaver – den ersten Bezug der Namen zueinander sehe ich schon darin, dass ich beide noch immer mit Bayern und Österreich in Verbindung bringe. Das ins Auge fallende x beider Namen und ein gemeinsamer Vokal (a) machen die klangliche Verbindung der Namen aus. Trotz der genannten Parallelen der Namen, geben sie für mich jedoch nicht die beste Kombi ab. Ein Haken ist m.E., dass der klangvolle Maximilian mit fünf Silben sehr dominant wirkt und der blassere, zweisilbige Xaver ein wenig wie ein Anhängsel wirkt. Ich finde Kombis meistens stimmiger, wenn der kürzere Name der EN ist. Xaver Maximilian hätte ich stimmiger gefunden; oder man hätte auch die lateinische Form von Xaver wählen können: Xaverius. Maximilian Xaverius gefällt mir, glaube ich, noch etwas besser. Einzeln finde ich Maximilian ganz gut; Xaver mag ich etwas weniger als Maximilian, ist aber auch ok.

    Fynn Liam – Fynn find’ ich ganz gut, wenn auch etwas blass durch den einen kurzen Vokal. Der helle Klang Fynns passt natürlich gut zur Bedeutung des Namens. An Liam habe ich mich noch nicht so ganz gewöhnt, finde den Namen aber völlig ok. Die Kombi finde ich nicht optimal, da Liams Hiat schon einen großen Kontrast zum kurzen Vokal Fynns bietet. Andererseits gibt Liam der Kombi durch seinen Hiat und das darauffolgende m eine etwas „dunklere“ Note und macht die Kombi somit etwas klangvoller.

    Orlana – den Namen sehe ich hier zum ersten Mal. Hat jemand Infos zur Bedeutung und Herkunft des Namens? Spontan musste ich an Orlando bzw. Orlanda denken – mir fällt auch eine französische Bekannte namens Orphée ein. Ich finde Orlana ganz gut vergebbar.

    Raphael-André – spontan überlege ich, ob ich den Namen Raphael nicht mit einem Trema (also Raphaël) versehen hätte, da André ja auch seinen „accent aigu“ bekommen hat. Dann wäre die Kombi auch konsequent französisch; aber: nein, hätte ich wohl auch nicht gemacht. Raphael finde ich sehr schön. Er zählt zu meinen Lieblingsnamen, wobei mir die Schreibweise mit f (also Rafael) besser gefällt. André finde ich ok und hierzulande immer noch oder immer wieder gut vergebbar. Die Kombi überzeugt mich nicht so sehr, da es keine Abwechslung bei den Vokalen (a und e in beiden Namen) gibt. Auf den Bindestrich hätte ich auch verzichtet.

    Julian – mag ich sehr. Auch Julian zählt zu meinen Lieblingsnamen, wobei ich in letzter Zeit Julius noch schöner finde.

    Malte – einer der wenigen Jungennamen auf –e, die ich ganz gut finde.

    Louisa Carla Johanna – Luisa Karla Johanna fände ich im deutschen Sprachraum stimmiger; auch Louisa Carla Jeanne wäre rein sprachgeschichtlich stimmiger. Aber ich will es mal nicht übertreiben, zumal mir einfach nur vom Schriftbild her auch Louisa Carla Johanna am besten gefällt. Alle drei Namen finde ich schön. Ihr gemeinsames Element ist das a, wobei mir nicht so gut gefällt, dass sie auch alle auf –a enden. Die Namen wirken dadurch etwas aufgezählt.

    Linus Xaver – ähnlich wie bei der Kombi Franz Xaver holpert’s mir zu sehr an den Wortgrenzen. X auf –s klingt zwar weniger hart, aber mir knistert’s zu sehr. Ungünstig finde ich auch, dass beide Namen zweisilbig sind, da sie somit etwas aufgezählt wirken. Linus mag ich trotz seiner Bedeutung sehr. Xaver finde ich, wie oben bereits gesagt, ok.

    Charlotte – gefällt mir. Ich finde es allerdings schade, dass sich die deutsche Aussprache so durchgesetzt hat. Ich mag die „richtige“, französische Aussprache am liebsten.

    Elvin – letzte Woche war bei den „Babynamen der Woche“ Melvin dabei, den ich sehr mag. Elvin kannte ich noch nicht, aber der Name gefällt mir auf Anhieb auch sehr gut. Der Mädchenname Elvina ist mir aus Frankreich bekannt und zählt zu meinen Lieblingsnamen. Gerade habe ich gelesen, dass Elvin eine neue englische Form von Alwin ist. Auch diesen Namen mag ich sehr; er hat ja auch eine sehr schöne Bedeutung.

    Liara-Chayenne – Liana habe ich schon mal gehört, aber Liara wirkt auf mich spontan etwas selbstgebastelt. Allerdings gefällt mir Liara wesentlich besser als Liana. Liara wirkt auf mich durch die Endung –ra, die ich eigentlich nicht so mag, etwas mystisch, was dem Namen eine persönlichere Note gibt. Chayenne finde ich ok. Mädchennamen mit der französischen Endung –enne sind sonst auch nicht so mein Fall, aber Chayenne gibt hier vom Klang her einen passenden Zweitnamen ab. Die Kombi Liara-Chayenne finde ich stimmig; nur den Bindestrich hätte ich weggelassen.

    Zoey Madison – noch eine stimmige Kombi! Ich finde, dass die Namen klanglich durch gemeinsame Elemente (s-Laut, i-Laut) prima miteinander harmonieren. Im Schriftbild sind sie durch das o miteinander verbunden. Beide Namen finde ich ok. Zoey finde ich in dieser Schreibweise zu Madison prima gewählt. Madison war mir bisher nur als Mädchenname bekannt, aber klanglich passt der Name tatsächlich zu Jungen und Mädchen, wobei die Bedeutung den Namen für einen Jungen passender macht – aber das ist ja bei vielen Namen der Fall. Dafür ist die Bedeutung Zoeys sehr schön.

    Clemens – ein schöner Name lateinischen Ursprungs mit sehr schöner Bedeutung. Interessant finde ich bei Clemens, dass der Name so in seiner ursprünglichen lateinischen Form als Name „erhalten“ ist und nicht etwa wie z.B. „florens“ oder „valens“ erweitert wurde.

    Ramon – für mich die schönste Variante des Namens Raimund. Ich finde, der Name hat irgendwie einen sehr männlichen (wahrscheinlich liegt das an der Anfangssilbe) und auch sanften (liegt vermutlich an der Endsilbe) Klang, den ich sehr mag. Die Anfangssilbe verleiht dem durch seine dunklen Vokale schlichten Namen Peps. Ich mag den Namen, obwohl ich ihn nicht vergeben würde.

  8. frauke sagt:

    Maximilian Xaver * Maximilian ein Klassiker, Xaver find ich dazu sehr schön

    Fynn Liam * Find die Kombi nicht ganz so dolle

    Orlana * wirkt wie selbst gebastelt, ist nicht meins

    Raphael-André * beides sind Namen die ich nicht mag, in Kombi wird es nicht besser

    Julian * wenn der Name dt ausgesprochen wird ok

    Franz Xaver * nicht meins

    Malte * einer der wenigen nordischen Namen die ich nicht mag

    Louisa Carla Johanna * Louisa ist super toll (heisst unsere auch)Carla ok, Johanna ein Klassiker, aber mich stört, dass alle drei Namen auf „a“-enden da wird das ganze unrund

    Bent * nicht meins

    Linus Xaver * Linus ok, Xaver find ich dazu nicht so dolle

    Charlotte * schön

    Elvin * nicht meins

    Wenke * mag ich

    Jason Ryan * passt zusammen, wäre aber kein Name den ich vergeben würde

    Viana *ist ok

    Julyne Manuela *Julyne ist durch das „y“ total unschön in der Schreibweise, Manuela passt nicht dazu

    Alexandro Xaver * passen auch nicht wirklich gut zusammen

    Mayra * ok

    Linda Yuki * finde das beide Namen nicht zusammen passen, einzeln ok

    Mona Pauline * schöne Kombi, gefällt mir

    Liara-Chayenne * gefällt mir nicht

    Xavy * sieht aus wie eine Koseform von Xaver, nicht meins

    Nico Luca * einzeln ok, aber zusammen wirken sie nicht

    Lanie * nicht meins

    Zoey Madison * passen zusammen

    Clemens * nicht meins

    Lale Sirin * beide Namen nicht meins

    Kenny * Oh mein Gott! Sie haben Kenny getötet! Zumindest war es das erste was mir bei Kenny einfiel

    Maya Annemarie * Maya ok, Annemarie ist nicht meins

    Ramon * nicht meins

  9. Jana sagt:

    TOP:
    * Mona Pauline – mir gefällt die Kombination; Mona ist ein schöner weicher Name ohne zu niedlich zu sein und die erwachsene Pauline macht sich gut dazu

    * Charlotte – zeitlos schön, mir gefällt die deutsche Aussprache besser als die französische, welche ich im deutschen Kontext etwas affektiert finde

    * Louisa Carla Johanna – mir persönlich ist die Kombination etwas zu lang mit drei Namen, die alle auf –a enden, trotzdem noch eine der schönsten Kombis diese Woch; ich hätte aber auch nur Louisa Johanna oder Carla Johanna schön gefunden

    * Malte – schlicht und schön; wohlklingend, aber nicht zu weich

    KANN MAN MACHEN:
    * Clemens – ein Klassiker, gut vergebbar

    * Bent – wirkt etwas kurz und hart so als Einsilber, aber gut vergebbar, Bennet von letzter Woche fände ich aber besser

    * Linda Yuki – Yuki passt nicht so gut zu Linda, aber als stummer Zweitname bei entsprechendem Hintergrund eines Elternteils okay

    * Viana – habe ich bisher noch nie gehört, eigentlich ganz schön, aber vielleicht etwas sehr weich im Klang

    * Maya Annemarie – Maya finde ich als Maja schöner, ist aber gut vergebbar; Annemarie finde ich nur als stummen Zweitnamen (z.B. von Oma geerbt) okay, da mir Kopulativnamen allgemein nicht gefallen

    * Lale Sirin – bei entsprechendem Hintergrund schön

    * Wenke – ein niederdeutscher Klassiker

    * Maximilian Xaver – insgesamt zu viel X, Maximilian ist sehr schön, Xaver ist hoffentlich nur stumm

    * Linus Xaver – Ich mag Linus nicht, ist aber gut vergebbar, der Übergang von –s auf X- ist aber nicht flüssig und zischt zu sehr

    * Julian – mit deutscher Aussprache gut vergebbar, aber keiner meiner Favoriten

    * Zoey Madison – im amerikanischen Kontext finde ich die Kombination schön, allerdings auch nur dort! Im Deutschen geht es meiner Meinung nach gar nicht

    * Ramon – auch nur bei entsprechendem Hintergrund schön

    * Orlana – kannte ich bisher nicht, ich kann nicht genau den Finger drauf legen, aber irgendwas stört mich am Klang

    FLOP:
    * Jason Ryan – Kevinismus

    * Liara-Chayenne – eine selbstgebastelt klingende Liara, ein Bindestrich und Chayenne, alles drei Dinge, die mir gar nicht gefallen, Chayenne wirkt auf mich wie die neue Schackeline

    * Kenny – ist für mich kein vollständiger Name, sondern nur ein Spitzname oder eine Abkürzung

    * Fynn Liam – Fünn? Als Finn Liam wäre es eine stimmige Kombination für einen kleinen Iren, aber auch nur für einen solchen

    * Raphael-André – durch den Bindestrich zu lang und zu überladen

    * Franz Xaver – in dieser Kombination zu bayrisch, auch hier mag ich den Übergang von –z auf X- nicht

    * Lanie – klingt auch nur wie ein Spitzname

    * Nico Luca – gleich zwei Abkürzungen auf einem Haufen, Luca ist mir viel zu häufig

    * Xavy – habe ich noch nie gehört; Spanglisch von Xavi?

    * Elvin – Melvin? Kelvin? Irgendwie fehlt da was

    * Mayra – wirkt wie eine verhunzte irische Moira

    * Julyne Manuela – bei Julyne weiß ich nichtmal, wie das ausgesprochen werden soll, wirkt nicht stimmig mit Manuela

    * Alexandro Xaver – viel zuviel X…

  10. Wenke sagt:

    Schön, dass mein Name so gut ankommt 🙂

    Habe momentan nicht so die Muße ausführlich zu schreiben und zu lesen, aber werd mich immer mal wieder „blicken lassen“.
    Vielleicht auch bald wieder intensiver 😉

    Liebe Grüße
    Wenke

  11. annemarie sagt:

    Elvin klingt für mich nach Elfe und nicht eindeutig männlich (anders als Melvin – oder gar Erwin :-)), zumal es auch den Namen Elfine gibt.

  12. Sabina sagt:

    Mir gefallen diese Woche CHARLOTTE & ZOEY MADISON!

  13. Kati sagt:

    Nicht viele Namen dabei, dir mir wirklich gefallen.

    Ich habe von einer Bekannten gerade gehört, das ihr Sohn zum 2. Vater wurde und seinen Sohn Xaver genannt hat.(er ist Norddeutscher, der in München lebt)
    Nun haben die Söhne das X als Verbindung, denn sein 5 Jahre älterer Bruder heißt Felix.
    Mir persönlich gefällt Xaver gar nicht, akzeptabel wäre er noch als stummer Zweitname

    Meine Favoriten:

    Julian
    Louisa Carla Johanna
    Charlotte
    Clemens
    Ramon
    Bent

    Viana und Orlana finde ich auch nicht so schlecht.

    Alle anderen Namen mag ich nicht wirklich, bzw. die Kombination gefällt mir nicht.

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