Paul das Brot

Altbacken – das ist wohl das geeignete Attribut, um heute den Namen Bernd zu charakterisieren. Da verwundert es kaum, dass moderne Backwaren nicht mehr so heißen wie das dauerdeprimierte Kika-Kastenbrot, als Kind des Millenniums 2004 sogar mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Sondern stattdessen: Paul.

Paul das Brot (Foto: Annemarie Lüning)

Mit Mehl bestäubt für nur 2,60 Euro gesichtet in der Auslage einer Hamburger Bäckerei (die diesen Text nicht sponsert). Gehaltvoll, vollwertig oder raffiniert wirkt Paul nicht gerade, mehr wie ein simpler Magenfüller zum Aufstippen von Soßen. Was sagt uns das? Und wie finden es wohl die zahlreichen Paul-Eltern – Paul hält aktuell Platz 3 der deutschen Charts –, dass der Name ihres Filius buchstäblich in aller Munde ist? Fragen über Fragen.

Thema: Allgemein

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Freunde und Kollegen von Annemarie Lüning kennen das schon: Bei Plaudereien mit der Mutter einer 9-jährigen Tochter landet man überdurchschnittlich oft beim Thema Vornamen.

3 Kommentare zu "Paul das Brot"

  1. amk sagt:

    Bei Paul muss ich immer an diesen einen TV-Spot denken (für eine Frauenzeitschrift?), den es mal gab: „Paul? Wer ist Paul?“.

    😉

  2. lenchen sagt:

    Akutalisierung: Es gibt jetzt Autos die auf die glorreichen Namen wie Karl oder Adam „hören“

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