Hilfe, ich heiße Astrid

Hilfe, ich bekomme einen VornamenWas soll denn nun an Astrid falsch sein? Stellen Sie sich vor, Ihre Tochter wächst auf, ohne je ein Problem mit ihrem Namen gehabt zu haben, und dann lernt sie einen Prinzen aus dem “Ländle” kennen. Die Schwaben haben bekanntlich eine Sprachfehler beim “st”. Jede Astrid mit Sinn für deutsche Sprache wird diesen Prinzen fahren lassen, weil sie es nicht ertragen wird, wenn der sie allabendlich beschimpft: “Kommsch ins Bett noi, A’schtritt?”

Dieser gut gemeinte Rat stammt aus dem 2003 erschienenen Buch „Hilfe, ich bekomme einen Vornamen“ von Christian Matzerath und Mark Land, das leider nicht mehr erhältlich ist.


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Autor:

Christian Matzerath aus Düsseldorf ist Schriftsteller und TV-Autor.

6 Kommentare zu "Hilfe, ich heiße Astrid"

  1. Nia sagt:

    aha… wie auch immer… ich kenne mehrere gebürtige oder zugezogene schwäbische Astrids und wüsste nicht, dass sich auch nur eine von ihnen falsch ausgesprochen / diskriminiert / sonstwie für ihre Umgebung falsch benannt fühlen würde…

  2. Noa Etienne sagt:

    ich mag den Namen nicht, der klingt alt, meine Oma heißt Astrid aber doch nicht mein Kind!

  3. Myriam sagt:

    Aschtrit(t) scheiße ich kann nicht mehr – zu gut!

  4. Astrid sagt:

    Also ich mag meinen Namen sehr gerne, obwohl ich als ich zwischen 11 und 12 war von den anderen in meiner Klasse mit Arschtritt beschimpft wurde. Wenn jemand aufgrund eines „Sprachfehlers“ (ich nenn’s mal so) meinen Namen so ausspricht, ist das zwar nicht angenehm, aber der/diejenige ist daran ja nicht schuld…

  5. Astrid sagt:

    Ich finde zwar, dass Astrid etwas streng klingt, trage den Namen aber dennoch mit stolz, da er mir mit seiner Bedeutung, der nordischen Schönheit, absolut gerecht wird. 🙂

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